09. Oktober 2018 – … und noch ein Herztäschchen

Weil ich gerade so in Schwung war, habe ich gleich noch ein …

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… Herz-Täschchen „geklöppelt“. Im Folgenden beschreibe ich dir, wie ich das gemacht habe 🙂 !

Ich habe dafür ein ganz normales Baumwoll-Garn mit einer Lauflänge von 105 m / 50 gr in den Farben „royalblau“, „natur“ und „rot“ verwendet. Gehäkelt habe ich es mit Nadelstärke 3,5 und ausschließlich festen Maschen. Mit einer Breite von 25 cm und einer Höhe von 17 cm hat es die ideale Größe für einen 20 cm breiten, unteilbaren Reißverschluss.

So, jetzt aber erst einmal der Reihe nach 😉 ! Als erstes habe ich die Herzen gehäkelt. Warum kann ich dir gar nicht sagen, aber die Anleitung dafür findest du hier .

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Außerdem habe ich aus den drei Farben zwei längere und ein kurzes Band geflochten und die Enden – damit sich nix wieder „aufdrüselt“ – ganz fest mit Nähgarn umwickelt.

Danach habe ich wieder mal ein entsprechend großes Läppchen gehäkelt …

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… die Herzen und schließlich die geflochtenen Bänder am Farbübergang aufgenäht. Ich habe dafür 56 Maschen plus eine Wendeluftmasche angeschlagen, aber grundsätzlich ist es völlig wurscht 😉 ! Das rote Bändchen am rechten Rand markiert übrigens die Mitte, an der das Läppchen vor dem Zusammennähen der Seiten gefaltet wird. Was die Streifenbreite angeht, so habe ich ein Verhältnis von einem Drittel „natur“ und zwei Drittel „royalblau“ gewählt, weil ich das als sehr harmonisch empfinde. Ist aber ebenfalls völlig wurscht!

Bevor ich die roten Herzen komplett aufgenäht habe, habe ich sie noch ein bisschen wattiert …

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… weil ich das einfach schöner finde 😀 !!! Erst danach habe ich die Naht komplett geschlossen.

Und weil ich noch ein bisschen „weiterfriemeln“ wollte, habe ich auch noch ein winzig kleines Amigurimi-Herz …

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… gehäkelt. Das habe ich mir aber nicht selbst ausgedacht, sondern die kostenlose Anleitung dafür auf talu.de (Werbung – Grundgütiger ist das albern 😉 ) gefunden. Ich geb‘ dir mal den Link . Mit dem kurzen, geflochtenen Band wird das dann am Reißverschluss-Schniepel (oder wie immer das Dingen auch heißt 😉 ) befestigt.

Nachdem die Seiten geschlossen und der Reißverschluss eingenäht wurde, sieht das Ganze dann so …

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… aus. Ich hab’s dann auch noch passend eingefüttert …

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… kann man aber auch lassen. Ich nähe den Reißverschluss und das Futter gleichzeitig und mit der HAND ein. Das dauert ziemlich lange und ist extrem „fummelig“! Kurzum … ich mach‘ das nicht gerne 😉 ! Aber vielleicht hast du ja einen Vorschlag für mich wie ich diesen Arbeitsschritt optimieren kann 😀 !

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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25. September 2018 – herziges Täschchen

Heute zeige ich dir, was ich mit den, vor einer Woche geposteten, Herzchen gemacht habe … nämlich das …20180703_133805715_iOS

… hier! Im Folgenden werde ich dir genau beschreiben wie ich mein Herz-Täschchen gemacht habe.

Also …

Ich habe die Größe so gewählt, dass ich ein Längenverhältnis (Höhe x Breite) von 2 zu 3 hatte, das heißt die Höhe beträgt in etwa 2/3 der Breite. Ist aber eigentlich völlig wurscht 😉 … ich empfinde dieses Verhältnis nur als sehr ausgewogen! Und um’s mal auf den Punkt zu bringen … das fertige Täschchen ist ca. 27 cm breit und 18 cm hoch.

Verwendet habe ich ein Baumwollgarn mit einer Lauflänge von 156 m / 50 g, das ich mit Nadelstärke 3 verstrickt habe.

Als erstes habe ich ein entsprechend großes Läppchen gestrickt …

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… und dafür 75 Maschen angeschlagen sowie 175 Reihen gestrickt. Das Läppchen hat die doppelte Höhe des späteren Täschchens, da es später in der Mitte zusammengeklappt wird.

Danach habe ich die …

kleine Herzen

… Herzchen gehäkelt. Die Anleitung dafür findest du hier 😀 !

Jetzt könntest du ja denken: „Und jetzt die Herzchen flugs aufgenäht!“ Ist im Prinzip auch richtig, nur das „flugs“ kommt nicht so richtig hin 😉 !

Denn zunächst einmal muss das Läppchen ein Raster bekommen, damit’s  später auch ordentlich aussieht. Und das sieht dann so aus …

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Warte ich geh‘ mal ein bisschen näher ran …

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Ist unfassbar intelligent gewesen ein orangefarbenes Raster auf rosa Grund zu wählen, weil „gut sichtbar“ eigentlich anders geht 😉 ! Aber jetzt ist es leider so wie es ist! Das sind eingewebte Fäden und leider eine Heidenarbeit, die im Bewusstsein, dass am Ende alle wieder rausgezogen werden, umso nerviger ist 😉 ! Aber mir ist bis jetzt keine andere Möglichkeit eingefallen, das reihen- und maschengenaue Aufnähen der Applikationen zu gewährleisten. Vielleicht hast du ja einen Tipp für mich 😉 !

In die entstandenen Quadrate, die sich aus der Größe der Herzchen und deren Abstand voneinander ergeben (das habe ich natürlich vorher ausgezählt), werden dann die Herzen aufgenäht.

Danach sieht das Ganze so aus …

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Wichtig ist, das die Herzen ab der Mitte des Läppchens um 180 Grad verdreht aufgenäht werden, weil es dort ja später gefaltet wird. Irgendwie muss ja aus dem „Läppchen“ mal ein „Täschchen“ werden 😉 ! Wie du siehst habe ich in der 3. Reihe von oben ein Herz ausgelassen. Das ist natürlich nicht grundlos geschehen, denn an diese Stelle habe ich später ein ganz anderes gesetzt, nämlich das hier:

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Auch diese Anleitung findest du hier . Ist echt abgefahren … ich kann mittlerweile fast ausschließlich auf meine eigenen Links verweisen 😉 ! Da mein Täschchen als Geschenk für die kleine „Lucy“ gedacht war, hatte ich die – im Nachhinein beknackte – Idee ihren Namen in das Herz zu „schreiben“. Wie du auf dem Foto sehen kannst, ist das Herz nicht sonderlich groß, und den Namen da rein zu „friemeln“ hat mich fast eine Stunde gekostet. Würde ich jetzt nicht unbedingt nochmal machen … ohne Namen ist ja auch schön 😉 !!!

Schließlich habe ich noch 4 mm-Wachsperlen in die Löcher, die durch den Fadenring entstehen, genäht, weil’s mir einfach besser gefällt.

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Damit ist die „Appliziererei“ beendet, das Täschchen wird in der Mitte zusammengeklappt und an den Seiten zusammengenäht.

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Coole Naht, oder? Zum Schluss wird nur noch der Reißverschluss eingenäht. Ich habe das Ganze natürlich auch noch eingefüttert …

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… und an den Reißverschluss-„Schniepel“ (oder wie immer das Dingsbums auch heißt 😉  ) nochmals zwei Herzen mit Hilfe einen kleinen Luftmaschen-Kette befestigt.

Fertig ist das Täschchen 😀 😀 😀 !!! Leider kann ich nicht behaupten, dass das fix ging … aber daran liegt mir sowieso nix! Hauptsache ich hab‘ was zu „fummeln“ 🙂 !

Abschließend noch einmal die Vorderseite …

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… und die Rückseite …

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… des fertigen Täschchens 😀 !

Ist heute ein langer Post geworden! Jetzt bin ich aber auch ganz erschöpft 😉 ! Das hindert mich aber keineswegs daran, dir wie immer eine schöne Zeit zu wünschen und dich ❤-lich zu grüßen

Strickwahn-Petra

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18. September 2018 – Herz häkeln

Heute zeige ich dir, wie du diese kleinen Herzchen …

kleine Herzen

… häkeln kannst. Ich habe sie mit einem feinen Garn und einer 2-er Häkelnadel gemacht, damit sie nicht so wuchtig sind und gut appliziert werden können. Das habe ich natürlich auch getan … das Ergebnis zeige ich dir bald 😀 !

Anleitung

Runde 1: Zuerst häkelst du in einen Fadenring 7 feste Maschen und schließt ihn mit einer Kettmasche in die 1. feste Masche.

Runde 2: Jetzt häkelst du 3 Luftmaschen, 1 Stäbchen, 3 halbe Doppelstäbchen und noch ein Stäbchen in dieselbe 1. feste Masche. In die 2. und 3. werden jeweils 1 Stäbchen gearbeitet, in die 4. feste Masche 1 Stäbchen, 1 Luftmasche und 1 Stäbchen (für die Herzspitze), in die 5. und 6. wieder jeweils ein Stäbchen und in die 7. Masche 1 Stäbchen, 3 halbe Doppelstäbchen, 1 Stäbchen und 3 Luftmaschen, schließt diese Runde wieder mit einer Kettmasche und schneidest den Faden ab. Fertig ist das kleine Herzchen! Fluppt doch 😉 !

Zum Ausarbeiten brauchst du jetzt nur noch den Fadenring schön zusammenziehen (falls du es noch nicht gemacht hast) und die beiden Fadenenden vernähen. Solltest du ebenfalls applizieren wollen kannst du das Herzchen auch direkt mit den Fadenenden auf deinen Untergrund nähen.

Für noch kleinere Herzchen, wie ich sie zum Beispiel für mein Lanyard …

blaues Lanyard

… gebraucht habe, ersetzt du die Stäbchen einfach durch halbe Stäbchen und die halben Doppelstäbchen durch Stäbchen.

Hier noch einmal im Detail …

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Und weil ich so einen Spaß dran habe gibt’s jetzt nochmal beide Lanyards auf’s Auge 😀 !

Lanyard-Herz

Die Anleitung dafür findest du hier .

Beim nächsten Mal zeige ich dir, wofür ich die etwas größeren Herzchen verwendet habe 😀 !

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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11. September 2018 – Anleitung für ein Lanyard

Heute zeige ich dir, wie du ein solches …

Lanyard Blumen HG grau Napa

… Lanyard häkeln kannst. Das ist wirklich einfach, wenngleich auch ein bisschen aufwendig … aber du kannst ja selbst entscheiden wieviel du applizierst 😉 !

Und das sind die „Zutaten“, die du dafür brauchst …

Fragezeichen

… ein gehäkeltes Band, kleine Blümchen und Blätter. So, dann geht’s los!

Anleitung

  1. Als erstes muss du ein genügend langes Band häkeln. Um heraus zu bekommen wie lang das Band sein muss, bin ich hochwissenschaftlich vorgegangen 😉 ! Ich habe mir mein altes Lanyard geschnappt und ausgemessen! Es maß 44 cm, also musst du ein Band mit der doppelten Länge (88 cm) häkeln. Ich habe dafür ein etwas dickeres Baumwollgarn mit einer Lauflänge von 156 m / 50 gr gewählt, das ich mit Nadelstärke 3,5 bearbeitet habe. Um dieses Band zu häkeln habe ich also eine Luftmaschenkette von 88 cm Länge angeschlagen und dann mit festen Maschen zurück gehäkelt. Nach der letzten festen Masche eine Luftmasche häkeln (das gibt eine schöne Rundung), die Arbeit um 180 Grad drehen und wieder mit festen Maschen auf der anderen Seite der Luftmaschenkette zurück häkeln. Die Runde (denn nichts anderes ist es) mit einer Kettmasche in die erste feste Masche schließen.
  2. Jetzt fädelst du den Karabiner auf und ziehst ihn bis zur Mitte des Bandes. Danach legst du das fertige Band U-Förmig vor dich hin (der Karabiner ist ganz unten) und überkreuzt es im unteren Bereich, so dass eine Schlaufe entsteht. Ich habe diesen Kreuzpunkt zunächst einmal festgesteckt und dann die beiden Enden des Bandes leicht überlappend mit dem zuvor nicht vernähten Häkel-Anfangsfaden zusammengenäht. Dabei solltest du darauf achten, dass es nicht verdreht ist. Wäre doch schade, wenn du den ganzen Käse wieder aufmachen müsstest 😉 ! Damit ist das Lanyard an sich schon fertig 😀 !
  3. Für das Dekor häkelst du nun Blümchen und kleine Blätter (folgst du den beiden Links, gelangst du zu den Anleitungen).

Juli

Die habe ich übrigens mit einem deutlich feineren Garn (Lauflänge 312 m / 50 gr) und Nadelstärke 2 gehäkelt. Anordnen kannst du sie natürlich, wie du lustig bist, ich empfehle dir aber eins genau auf den vorher festgesteckten Kreuzungspunkt zu nähen, um ihn gleich zu fixieren. Nachdem alle Blümchen und Blätter fertig gehäkelt sind, hast du leider eine ganze Menge Vernäharbeit, denn ich habe die Applikationen nicht mit den Garnenden sondern mit durchsichtigem Garn aufgenäht (damit man von der Rückseite nicht die ganzen Vernäh-Fäden sieht). Hier noch mal eine Detailaufnahme …

Blümchen Lanyard

Auf das Loch, das durch den Fadenring entsteht habe ich dann noch Wachsperlen genäht.

blaue und weiße Blume

Und weil frau ja auch mal was zum Wechseln haben muss, habe ich gleich noch eins gemacht …

Lanyard-Herz

Grundgütiger, das Drapieren für dieses Foto hat fast genau soviel Zeit in Anspruch genommen, wie das komplette Anfertigen des Lanyards 😉 !!! Wie dem auch sei … leider bin ich noch nicht dazu gekommen die Anleitung für diese winzig kleinen Herzchen einzustellen. Mache ich aber in Kürze 😀 😀 😀 !!!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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28. August 2018 – Mein Sommerpulli „gorgeous hearts“ …

… ist fertig! Und bevor ich hier jetzt lang „rumlabere“, gibt’s erst mal ein Bild von der Vorderansicht.

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Der Pulli ist – wie du siehst – relativ hochgeschlossen und hat eingesetzte, kurze Ärmel, und zwar so richtig mit Armkugel. Ich habe den Schnitt dafür selbst gemacht und mir bei den Ärmeln besonders viel Mühe gegeben. Schließlich hatte das bei meinem Pulli „colourful daisies“ nicht so besonders gut geklappt! Und dann will ich’s ja wissen 😉 !

Jeder Saum wurde von mir mit einzeln gehäkelten und danach aufgenähten weißen Punkten verziert.

Ärmelsaum Herzpulli Hm ja … alles ganz interessant, aber warum heißt der Pulli jetzt nochmal „gorgeous hearts“?

Deswegen …

RT Herzpulli Bodensee links

… eben wegen der herzförmigen Löcher im Rückenteil. Und weil ich damit sehr, sehr, seeeehr zufrieden bin, hau‘ ich davon auch mal ein Tragebild raus 😉 ! Mach‘ ich ja ansonsten nicht 😀 !

Ach, was soll’s … und hier noch eins mit schön ausgeleuchteten „Herz-Löchern“.

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Vielleicht ist dir aufgefallen, dass da nirgendwo ein Stückchen BH listig hervorlugt. Auch diesen Umstand musste ich natürlich bei der Schnitt-Erstellung rechnerisch berücksichtigen 😀 !

Und weil ich daran so einen Spaß habe, gibt’s noch eine weitere Detailaufnahme des mittleren Herzens …

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Jetzt ist’s aber genug 😉 !!! Wenn dich interessiert wie ich diesen Pulli gemacht habe, dann schau dir einfach meine fortlaufenden Posts, beginnend mit dem 19. Juni 2018 , an.

So, das war’s für heute! Dieser Pulli ist zwar fertig (ENDLICH!!!), aber es stehen eine Menge weiterer Projekte in der Warteschleife, die ich dir natürlich nicht vorenthalten werde. Soviel sei schon mal verraten, ein neuer Pullover ist in der nächsten Zeit nicht dabei 🙂 ! Dafür viele hübsche Kleinigkeiten!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit, hoffe dass du meinen Blog bald wieder besuchst und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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21. August 2018 – das Rückenteil meines Sommerpullis „gorgeous hearts“

Wie versprochen geht’s zügig weiter … heute mit dem Rückenteil meines knallroten Pullis.

Ich denke, ich habe schon das eine oder andere Mal erwähnt, dass das Rückenteil der „Hingucker“ dieses Pullis werden soll. Zu diesem Zweck wollte ich Herzen einstricken. Also eigentlich müsste es ja „rausstricken“ heißen, denn es handelt sich um herzförmige Löcher.

Das habe ich dann auch getan …

RT Herz-Pulli

… und es hat mich sowohl echt Nerven gekostet als auch ziemlich lange gedauert. Denn selbstverständlich habe ich für die Herzen nicht nur irgendeine Größe gewählt. Das nachfolgende Herz ist immer um genau ein Drittel kleiner, als sein Vorgänger und auch ihre Abstände voneinander sind proportional absteigend. Außerdem mussten die oberen Herzspitzen separat gestrickt und zum Schluss eingefügt werden. Das war eine ätzende „Friemelei“ aber geht ja nun mal nicht anders!

Nachdem ich endlich damit fertig war und mein Werk verträumt betrachten wollte, traf mich zwar nicht unbedingt der Schlag aber eine gewisse Ernüchterung war nicht von der Hand zu weisen. Die Herzen erinnerten nur entfernt an etwas, dass vielleicht, eventuell, möglicherweise so etwas wie ein Herz sein könnte. Um es mal auf den Punkt zu bringen … das ganze war eine „lappige“ und unförmige Angelegenheit.

Also musste eine Lösung her … und zwar ein bisschen dalli!!!

An vorderster Stelle ging es darum, den Rändern der Herzen viel mehr Festigkeit zu verleihen. Darum habe ich zunächst einmal eben diese Ränder mit Krebsmaschen umhäkelt, was ja bekanntlich gegen das doofe Einrollen hilft …

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… und weil das immer noch nicht gereicht hat, zusätzlich ein entsprechend langes Bändchen gehäkelt …

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… um es dann von den linken Seite an den Rand des Herzens zu nähen.

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Wie du oben sehen kannst, sind die Ränder auf der rechten, also der Sichtseite, durch die Ab- und Zunahmen nicht wirklich schön. Ist aber völlig schnurz, weil da eh weiße Häkel-Punkte draufgenäht werden. Und das hab‘ ich dann auch getan …

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Sieht aus wie ein Herz und wenn das ordentlich ausgebügelt wird, ist alles tutti 😉 ! Übrigens ist jeder Punkt einzeln gehäkelt, dann auf- und schließlich vernäht.

Sobald ich sowohl alle Säume als auch die drei Herzen mit Punkten umnäht und danach den ganzen Käse zusammengenäht habe, ist dieser Pulli fertig und ich kann dir das Ergebnis präsentieren. Ich glaub‘ der wird gut 😉 !!!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich <3-lich

Strickwahn Petra

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14. August 2018 – zugebenermaßen eine lange Pause … aber jetzt geht’s munter weiter

Ab in die Ecke mit mir, weil ich so lange nix gepostet habe 😉 !!! Aber der Sommer ist einfach zu schön, ich wohne direkt an einem See … was soll ich sagen … zu perfekt um drinnen vor der „Klimperkiste“ zu hocken. Faul war ich aber trotzdem nicht, will heißen, dass ich mit meinem roten Sommerpulli ganz schön voran gekommen bin. Einen Moment bitte … kurzer Einschub für diejenigen. die über maschenfein  , HoT oder Creadienstag  hier gelandet sind 😉 …

Erdbeer-Täschchen

 

Zum Erdbeer-Täschchen und vor allen Dingen wie ich’s gemacht habe, geht’s hier entlang 😀 😀 😀 !!! Das habe ich übrigens gerade auf meinem Instagram-Account verlost. Wenn du auch die Chance auf so ein Unikat haben möchtest, folge doch einfach meinem Account @strickwahn auf Instagram 🙂 !

 

So, jetzt geht’s aber weiter 😉 ! Wo war ich denn stehen geblieben? Ach ja, die Ärmel waren zwar komplett gestrickt, aber noch nicht fertig. Also habe ich zunächst mal eine Menge weißer Punkte gehäkelt …

weiße Punkte

… und die dann einzeln an den Ärmelsaum genäht. Die sind ganz einfach! Nur zuerst 3 Luftmaschen und danach weitere 11 Stäbchen in einen Fadenring häkeln um anschließend die Runde zu schließen. Bei so kleinen Punkten mache ich das nie mit einer Kettmasche sondern mit der Nähnadel … wird ordentlicher!

Ärmelsaum Herzpulli

Dann habe ich mich routinemäßig und zum wiederholten Male gefragt, warum ich so bescheuert bin immer so aufwendige Sachen zu machen 😉 !

Aber irgendwann waren beide Ärmel fertig!

Ärmel Herzpulli

Danach habe ich mir den Schnitt für das Vorder- und das Rückenteil erstellt. Der sieht so aus …

Schnitt Herzpulli

Die beiden Striche unterhalb des oberen Herzens, oder besser gesagt halben Herzens, markieren den Bereich in dem der BH-Träger verläuft. Das ist später für das Rückenteil sehr wichtig, denn ich mag es gar nicht, wenn der BH irgendwo vorwitzig herauslugt 😉 !

Das Vorderteil ist relativ unspektakulär, da der Hingucker dieses Pullis das Rückenteil sein wird.

VT Herzpulli

Krumpelt sich mal wieder alles mordsmäßig ein, aber dem werde ich auch noch zu Leibe rücken. Was man auch nicht sieht – nur auf dem Schnitt – ist die Tatsache, dass ich im Schulterbereich mit verkürzten Reihen gearbeitet habe. So sitzt der Pulli einfach besser. Und da ich mir bei diesem neuen Schnitt sehr viel Mühe gegeben habe, musste das eben auch sein 😉 !

Das Stricken des Rückenteils hat mich an den Rand des Wahnsinns getrieben!!! Es war mit Sicherheit das Schwierigste, das ich je gemacht habe. Aber da es dazu viel zu sagen bzw. zu schreiben gibt, werde ich mir das für’s nächste Mal aufsparen. Ich verspreche dir auch hoch und heilig, dass mein nächster Post nicht so lange auf sich warten lassen wird.

Bleibt mir nur dir bis dahin eine schöne Woche zu wünschen und dich wie immer ❤ – lich zu grüßen.

Strickwahn-Petra

19. Juni 2018 – neues Projekt startet

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Wenn du daran interessiert bist, wie ich diesen Pulli gemacht habe, dann klicke bitte hier .

 

 

 

Hier geht’s nun aber mit meinem neuen Projekt weiter. Diesmal soll’s zur Abwechslung mal kein Raglanpullover, sondern ein sommerliches Teil in der Farbe „rot“ mit weißen Kontrastierungen werden. Also sind kurze Ärmel angesagt und die sollen auch noch mit einer schön eingesetzten Armkugel glänzen. Ich hatte mich ja schon bei meinem Pulli colourful daisies daran versucht, aber so richtig zufrieden war ich damit nicht.

Dementsprechend mustes zuerst einmal ein vernünftiger Schnitt her, der bestmöglich wie auf den Leib gestrickt wirkt. Weil ich aber nicht die geringste Ahnung von Schnittkonstruktion habe, musste ich mir was einfallen lassen. Hab‘ ich mir auch – zugegebenermaßen außerordentlich laienhaft – aber was zählt ist das Ergebnis 🙂 !!!

Gedacht – getan, habe ich ein altes, aber außerordentlich gut sitzendes, Shirt von mir in seine Einzelteile zerlegt …

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… den Schnitt abgenommen und mir sozusagen zur Überprüfung der Passform einen Prototypen erstellt … aus was willst du gar nicht wissen 😉 !

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Nachdem ich den anprobiert hatte und nur mit Hilfe meines Mannes wieder raus kam (ist nämlich eine Leinwand-Bindung, die sich im Gegensatz zu Strick kein bisschen dehnt), stand fest: „Jawoll, so geht’s!!!“

Beginnen wollte ich mit den Ärmeln. Also habe ich mir den entsprechenden Schnitt erstellt …

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… und dann losgestrickt. Das Ergebnis siehst du hier:

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Und weil sich das Ganze mal wieder tierisch eingerollt, musste ich den Ärmel für das Foto feststecken. Das Einrollen der Armkugel ist kein Problem, da sie ja eingenäht wird und dann rührt sich da gar nix mehr! Ganz im Gegenteil zum unteren Saum … da musste ich ran und bin dem zuvor jämmerlichen Anblick mal wieder mit Krebsmaschen zu Leibe gerückt.

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Ist wirklich erstaunlich, wie gut die gegen das Einrollen helfen. Und selbst wenn der Saum nicht glatt wie ein Brett liegt, am Ende werden die Enden ja eh zusammengenäht und dann passt’s scho‘ 😉 !

Warum ich den Saum, der ganz nebenbei nicht so bleiben wird, weiß kontrastiert habe, erfährst du beim nächsten Mal!

In diesem Sinne wünsche ich dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ❤ -lich

Strickwahn-Petra

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29. Mai 2018 – 188 Punkte gehäkelt …

… und allein dafür 376 Fäden vernäht!!! Mein Reste-Pullover „lovely dots“ ist nach fast 4 Monaten unermüdlichen Punkte-Häkelns, Strickens und Nähens endlich fertig 😀 😀 😀 !!! Und weil ich ihn in alle Richtungen symmetrisch gearbeitet habe, kann ich ihn auch von beiden Seiten tragen. Also habe ich quasi zwei neue Pullis …

… einen in der Hauptfarbe „türkis“ …

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… hier noch ein bisschen detaillierter …

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… und einen in der Hauptfarbe „marine“ …

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… und auch hier noch ein bisschen mehr ins Detail gehend …

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Für einen Reste-Pullover doch nicht schlecht, oder 😉 !!!

Und weil es eben ein Restepulli ist, hatte ich nicht genug dunkelblaue Wolle. Was man von vorne gar nicht sehen kann, ist die Tatsache, dass ich Seitenteile einnähen musste. Das zeige ich dir selbstverständlich auch noch …

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Wohlgemerkt, die rosafarbenen Seitenteile sind nachträglich eingenäht! Und auf meine Nähte bin ich wirklich stolz 😉 , weswegen ich da jetzt einfach mal ein kleines bisschen drauf rumreiten muss 😉 !!!

Mit diesem Post gilt auch dieses „Projekt“ als beendet. Leider zu einer Zeit, im der ich ihn nicht mehr tragen kann – ist einfach zu warm! Aber wenn es wieder kälter wird, dann …

Solltest du daran interessiert sein, wie ich dieses Teil im einzelnen angefertigt habe, dann schau‘ dir doch einfach die entsprechenden Posts (beginnend mit dem 30. Januar 2018 ) an.

Selbstverständlich steht schon die Umsetzung der nächsten Idee in den Startlöchern 🙂 ! Diesmal wird’s ein Sommerpulli (der ist dann höchstwahrscheinlich im Winter fertig ist 😉 !!!) für den ich wieder einen eigenen Schnitt machen werde. Und da der Pulli einen Kugelärmel bekommen soll, werde ich mich da mächtig ins Zeug legen müssen. Mein erster Versuch bei meinem colourful daisies lief ja nicht so optimal. Da muss ich also nochmal ran … aber wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hinkriege (und wenn ich dafür ein halbes Jahr brauche 😉 !) Aber davon beim nächsten Post mehr.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤ -lich

Strickwahn-Petra

verlinkt mit: creadienstag , HOT , Dienstagsdinge und maschenfein

24. Mai 2018 – Endlich genug Punkte gehäkelt…

… und aufgenäht – mein Pullover „lovely dots“ ist endlich, endlich, eeeeendlich fertig 😀 😀 😀 !!! Am 30. Januar habe ich meinen ersten Post dazu veröffentlicht … dementsprechend war ich knappe 4 Monate damit beschäftigt. Ich habe fast täglich daran gearbeitet, also jetzt nicht stundenlang, aber eben sehr regelmäßig und mir wird selbst ein bisschen schwindelig, wenn ich so schwarz auf weiß lese, wie lange ich für dieses Teil gebraucht habe 😉 ! Aber was soll’s, mit dem Ergebnis bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden. Du kannst diesen Pulli schön oder kacke finden, fest steht, dass er handwerklich betrachtet, wenig zu wünschen übrig lässt 🙂 !

Und da will ich dich jetzt mal nicht länger als nötig aufhalten und dir schon mal mein Endergebnis zeigen.

Tatatataaaaa …

lovely dots emoji

… da ist er!!!

Vielleicht ein guter Zeitpunkt die einzelnen Entstehungsschritte nochmals Revue passieren zu lassen.

Als allererstes habe ich die Ärmel gestrickt …

beide Ärmel lovely dots

… und danach „all-over“ gehäkelte Punkte in den Farben rosa, türkis, marine und beige aufgenäht.

Dann habe ich das erste Vorderteil gestrickt, einen Kreis aus Punkten aufgenäht …

VT mit Kreis

… und dann daraus ein Emoji „geklöppelt“ 😉 !

Emoji

Zum Schluss habe ich den Halsausschnitt mit aneinandergenähten Punkten verblendet …

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… und das Ganze am Saum wiederholt …

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Ich habe diesen Pulli spiegel-, achsen- und was-weiß-ich-symmetrisch gearbeitet, so dass ich ihn von beiden Seiten tragen kann. Also habe ich sozusagen zwei Pullis in einem gestrickt (Puh, nochmal Glück gehabt, damit habe ich ja eigentlich nur 2 Monate für einen Pulli gebraucht 😉 ). Aber da ich meine „Ergebnis-Präsentation“ noch ein wenig auskosten möchte, zeige ich dir den „anderen“ Pullover erst nächste Woche.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤ -lich

Strickwahn-Petra

verlinkt mit: RUMS (zu meinem großen Bedauern zum letzten Mal) und maschenfein

10. Mai 2018 – Das Halsbündchen …

… meines Raglanpullis „lovely dots“ ist eigentlich gar kein richtiges Bündchen, sondern eher eine Verblendung. Ich habe mir überlegt, dass es aus aneinandergereihten Häkel-Punkten bestehen sollte und mich frisch ans Werk gemacht 🙂 ! Und wie das eben so ist, wenn ich mir was ausdenke, bin ich gespannt, ob ich’s tatsächlich auch umgesetzt kriege. Oftmals klappt’s … machmal nicht … diesmal gar nicht – aber so was von gar nicht 😉 !!! Das Problem war, dass mein Halsausschnitt durch das bewusst gerade Abketten (der Halsausschnitt soll möglichst klein sein) der einzelnen Raglan-Teile rechteckig ist. Nachdem ich die Punkte aufgesteckt hatte, sah das einfach nur Kacke aus!!! Der Ausschnitt hatte überhaupt keine Stabilität, die Punkte überlappten … ging gar nicht! Also musste eine Lösung her!

Die winkte mir in Form eines meiner mittlerweile heißgeliebten Häkelbändchen zu. Ich habe also ein entsprechend langes „geköppelt“ und dann in mir genehmer Form aufgenäht …

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… und auf dieses weiße Bändchen, habe ich dann die Punkte genäht.

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… und zwar immer einen weißen und einen bunten im Wechsel, auch wenn das bedeutet, dass hier und da ein weißer Punkt auf weißen Grund zu sehen ist. Natürlich ist der Halsausschnitt durch diese ganze Aktion sehr eng geworden, sodass meine Birne gerade so noch durch passt. Dafür ist er jetzt angenehm hochgeschlossen (ich mag nämlich keine Riesen-Halsausschnitte) und schmiegt sich schön an den Hals an.

Das Ganze mache ich auch am unteren Pulli-Saum. Also zuerst einmal schön eine Reihe feste Maschen und eine Reihe Krebsmaschen gegen das Einrollen gehäkelt …

20180227_104609958_iOS

… und dann wieder mit dem Aufnähen der Punkte begonnen:

20180306_130354377_iOS

Und wenn ich ganz rum bin, ist dieser Pulli tatsächlich fertig 😀 !!! Solltest du daran interessiert sein, wie die anderen teile aussehen, dann schau‘ einfach hier nach 🙂 !

Dementsprechend gehe ich davon aus, dass ich dir nächste Woche das fertige Ergebnis präsentieren kann.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Feiertag und grüße dich wie immer ❤-lich

Strickwahn-Petra

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01. Mai 2018 – Nur ein klitzekleiner Fortschritt

Ich weiß ja nicht, wie’s bei dir aussieht, aber wir haben schon seit einiger Zeit einfach nur wunderschönes Wetter. Nach diesem elendig langen, langen, laaaaannngen Winter, genieße ich das in vollen Zügen 🙂 ! Da bleibt dann aber leider nur wenig Zeit zum Handarbeiten. Aus diesem Grund bin ich auch nicht wirklich viel weiter gekommen. Aber ein kleiner Fortschritt ist trotzdem zu vermelden 😉 ! Und weil mein letzter Post schon etwas länger her ist und sich das Anfertigen dieses Wollreste-Verwertungsprojekts zeitlich hinzieht wie ein oller Kaugummi, hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung, der bis jetzt fertig gestellten Teile. Also …

Die Ärmel sind fertig …

beide Ärmel lovely dots

… ein Vorderteil ist fertig …

VT lovely dots 2

… und beim zweiten Vorderteil war ich soweit:

Schriftzug dots

Wenn du wissen möchtest wie ich mit der Häkelnadel geschrieben habe, dann schau doch einfach hier nach.

Als nächstes habe ich ein deutlich größeres Herz, als die für das Emoji auf dem dunkelblauen Teil (die Anleitung für dieses Herz findest du hier) gehäkelt …

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… und es oberhalb des Wortes „dots“ aufgenäht …

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… sodass das Ganze jetzt so etwas wie einen Sinn bekommt 😉 !!! Das soll nämlich „I love dots“ bedeuten. Das „I“ habe ich weggelassen, weil’s auch so jeder versteht! Demzufolge sieht das andere Vorderteil jetzt so aus:

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Jetzt muss ich den ganzen Käse noch zusammennähen und mich dann an die Bündchen machen. Wie du oben sehen kannst, rollen sich die beiden Vorderteile am unteren Saum extrem ein (wie das eben bei glatt rechts gestrickten Teilen ohne Bündchen so ist 😉 ). Also muss ich mir da was einfallen lassen … und ich hab‘ auch schon eine Idee! Mal schauen, ob das bei anhaltend schönem Wetter auch noch vor Weihnachten was gibt 😉 !

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit, hoffe, dass bei dir die Sonne genauso lacht, wie bei uns und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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19. April 2018 – Mit der Häkelnadel schreiben

Das letzte Teil ist fertig 😀 !!! Es ist das andere Vorderteil! Das andere Vorderteil, welches andere Vorderteil??? Du fragst dich jetzt vielleicht: „Wieviele Vorderteile hat denn einer ihrer Pullover so durchschnittlich?“ Nun in diesem Fall tatsächlich zwei … oder zwei Rückenteile – je nachdem wie du’s betrachtest. Ich habe den Pullover nämlich achsensymmetrisch gearbeitet, so dass man ihn von beiden Seiten tragen kann. Ist der Pulli also irgendwann mal fertig, habe ich sozusagen z w e i neue Kleidungsstücke 😀 !

Zurück zu besagtem letzten Teil … dafür habe ich die Farbe „türkis“ gewählt. Ist eine meiner Lieblingsfarben und wenn ich im Sommer schön braun bin (als unbelehrbare Sonnenanbeterin ist das bereits jetzt in Ansätzen der Fall 😉 ) steht mir diese Farbe meines Erachtens sehr gut. Sieht frisch aus und lässt mich jünger erscheinen! In meinem Alter ist das von ganz ausschlaggebender Bedeutung! Ein Hoch auf die Farbe, die das möglich macht 😉 !!!

Aber auch dieses Teil soll nicht nur einfach türkis sein. Ich habe mir überlegt einen kleinen Schriftzug drauf zu klatschen und hab‘ lange darüber nachgedacht, wie ich das hinbekomme. Hier meine Lösung:

Schritt 1: Zuerst habe ich mir die passende Schrift ausgesucht. Sollte so ein bisschen „schreibschrift-mäßig“ aussehen, die einzelnen Buchstaben aber nicht miteinander verbunden sein. Das macht’s nämlich einfacher! Meine Wahl fiel auf „Harlow Solid Italic“ 🙂 !

Schritt 2: Dann habe ich mir meinen Schriftzug „dots“ (wird ja schließlich eine Punkte-Pulli!!!) in entsprechender Größe ausgedruckt und danach abgepaust:

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Schritt 3: Anschließend habe ich entsprechend lange Bänder in der Farbe „weiß“ gehäkelt. Dafür habe ich einfach durch’s simple Auflegen auf die Vorlage eine entsprechend lange Luftmaschenkette angefertigt und sie dann von beiden Seiten mit festen Maschen behäkelt. Diese Bänder haben auf der einen Seite genügend Stabilität, auf der anderen Seite bleiben sie trotzdem schön biegsam. Und das sieht dann so aus:

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Wie du siehst sind das relativ viele Einzelteile, aber nur so kriege ich das mit der passenden Länge hin. Bei dieser Vorgehensweise kann ich nämlich nicht ribbeln … also nix mit: „Oh, zu lang – dann ribbel‘ ich doch einfach wieder ein Stück auf 😉 ! Durch das Zurückhäkeln geht das nicht und ist das Band zu lang, kann ich es nur noch in die Tonne kloppen!!! Und will ich das? Nein, will ich nicht 😉 !!!

Schritt 4: Zum Schluss habe ich die Pause an entsprechender Stelle auf das fertige Teil gelegt und danach die Bänder zuerst aufgesteckt und dann durch das Papier festgenäht.

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Wichtig ist dabei sich die Reihe, die die Buchstaben nach unten begrenzt, zu markieren (hab‘ ich hier mit dem pinken Faden getan). Ansonsten droht das Ganze krumm und schief zu werden. Und das geht bei mir ja gar nicht!!! Ich könnte nie mehr schlafen 😉 !!!

Und so sieht’s fertig aus:

Schriftzug dots

Und was ist jetzt mit den „dots“? Einfach nur „dots“? Was soll uns das sagen? Nein, dabei bleibt’s natürlich nicht! Aber für heute will ich’s erstmal gut sein lassen 😀 ! Ich hab‘ nämlich festgestellt, dass mich zu viele Wörter in Blogposts zu viel langweilen 😉 ! Und das sage ich, deren zweitliebstes Hobby das Lesen ultradicker Wälzer ist. Solltest du nicht so gerne lesen, will ich dir das auf keinen Fall zumuten 🙂 !

Ich wünsche dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich!

Strickwahn-Petra

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12. April 2018 – Herz häkeln

Hat ein bisschen länger gedauert – das Wetter war einfach zu schön 😀 – aber da eh niemand darauf wartet … who cares 😉 !!!

Heute stelle ich also die Anleitung für …

kleines Herz

… mein gehäkeltes Herz ein. Im Prinzip ist es einfach, da es nur aus festen Maschen besteht, aber es ist eine nervige Zählerei. Und wenn man sich nur einmal vertut, wird das Herz sofort unförmig. Also dann mal los:

Anleitung Herz

Abkürzungen:

  • fM – feste Masche
  • LM – Luftmasche

Bevor es in die Runden geht werden zuerst 15 Luftmaschen + 1 Wendeluftmasche (insgesamt also 16 Maschen angeschlagen).

Runde 1:

  • beim Zurückhäkeln sofort in die erste Masche 2 fM häkeln,
  • in die folgenden 6 Luftmaschen je 1 fM häkeln,
  • in folgende LM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 6 LM je eine fM
  • in die nächste LM 2 fM häkeln,
  • jetzt die Arbeit um 180 Grad drehen und auf der anderen Seite der Luftmaschenkette in die folgenden 6 LM je 1 fM,
  • die nächsten 3 Maschen mit 1 fM zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 6 LM wieder je 1 fM
  • Runde mit einer KM schließen
  • 1 Hebeluftmasche (die ist nur dafür da, dass du an Höhe für die nächste Runde gewinnst)

Runde 2:

  • in die ersten beiden fM der Vorrunde je 2 fM häkeln
  • in die folgenden 7 fM je 1 fM häkeln,
  • in folgende fM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 7 fM je eine fM
  • in die folgenden 3 fM je 2 fM häkeln,
  • in die folgenden 4 fM je 1 fM,
  • die nächsten drei Maschen zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 4 fM wieder je eine fM arbeiten.
  • in die letzte Masche dieser Runde kommen wieder 2 fM
  • Runde mit einer KM schließen
  • 1 Hebeluftmasche

Runde 3:

  • in die erste fM der Vorrunde 2 fM häkeln
  • in die folgende fM 1 fM häkeln,
  • in die nächste fM wieder 2 fM,
  • in die folgenden 9 fM je 1 fM häkeln,
  • in folgende fM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 9 fM je eine fM
  • in die nächste fM je 2 fM häkeln,
  • in die folgende fM 1 fM häkeln,
  • in die folgende fM 2 fM,
  • in die nächste 1 fM,
  • in die nächste 2 fM,
  • in die nächsten 3 fM je 1 fM,
  • drei Maschen zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 3 fM wieder je eine fM arbeiten,
  • in die folgende fM 2 fM und in die letzte fM dieser Runde 1 fM häkeln
  • Runde mit einer KM schließen
  • 1 Hebeluftmasche

Runde 4:

  • in die ersten beiden fM der Vorrunde 1 fM häkeln
  • in die folgende fM 2 fM häkeln,
  • in die nächsten beiden wieder 1 fM,
  • in die folgende  fM 2 fM häkeln,
  • in die folgenden 9 fM je 1 fM
  • in folgende fM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 9 fM je eine fM
  • in die nächste fM  2 fM häkeln,
  • in die folgenden beiden fM je 1 fM häkeln,
  • in die folgende fM 2 fM,
  • in die nächste beiden 1 fM,
  • in die nächste fM 2 fM
  • in die nächsten 4 fM je 1 fM.
  • drei Maschen zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 4 fM wieder je eine fM arbeiten,
  • in die letzte fM dieser Runde 2 fM häkeln
  • Runde mit einer KM schließen
  • 1 Hebeluftmasche

Runde 5: letzte Runde 😀 !!! Ich habe für diese Runde eine andere Farbe gewählt – kann man … muss man aber nicht 😉 !

  • in die erste fM der Vorrunde 1 fM häkeln
  • in die folgende fM 2 fM häkeln,
  • in die nächsten 3 fM wieder 1 fM,
  • in die folgende  fM 2 fM häkeln,
  • in die folgenden 12 fM je 1 fM
  • in folgende fM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 12 fM je eine fM
  • in die nächste fM  2 fM häkeln,
  • in die folgenden 3 fM je 1 fM häkeln,
  • in die folgende fM 2 fM,
  • in die nächsten 3 fM 1 fM,
  • in die nächste fM  2 fM,
  • in die nächsten 2 fM je 1 fM.
  • drei Maschen zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 2 fM wieder je eine fM arbeiten,
  • in die folgende fM 2 fM häkeln
  • in die letzten beiden fM dieser Runde je 1 fM häkeln,
  • mit einer KM schließen … FERTIG 😀 😀 😀 !!!

Ich habe jeden einzelnen Schritt untereinander aufgeführt, damit schön abgehakt werden kann. Ich finde es trotzdem schwierig nicht den Faden zu verlieren und habe meine Anleitung für mich selbst graphisch dargestellt:

Häkelschrift Herz

Die mittlere rote Punktereihe (jeder Punkt steht für eine Masche) ist die Anfangsreihe und dargestellt ist nur ein halbes Herz bis zur Mittelmasche. Aber da mir schleierhaft ist, wie ich das für andere verständlich darstellen soll, habe ich mich entschieden, das ganze Schritt für Schritt schriftlich festzuhalten.

Ich habe diese Herzen übrigens …

Emoji

… hierfür gebraucht 🙂 !!! Und hier noch …

VT lovely dots 2

… das komplette Vorderteil!

Solltest du an diesem Herz interessiert sein und für mich völlig nachvollziehbar nicht mit der Anleitung zurechtkommen … please don’t hesitate to contact me 😉 !!!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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29. März 2018 – Das Vorderteil …

… ist geschafft 😀 ! Aber erstmal schön der Reihe nach! So weit war ich bis jetzt gekommen …

Kreis ld

… und selbstverständlich war’s das noch nicht 😉 . Was habe ich also mit dem Punktekreis angestellt?

Zunächst einmal musste ich mich auf die Suche nach Herzen machen … aber nicht diese klitzekleinen und auch nichts mit großen Löchern. Nach langer Suche bin ich endlich auf die Anleitung eines Herzens gestoßen, das nur aus festen Maschen besteht. Und feste Maschen bedeutet … keine Löcher!!! Ich war echt happy … für kurze Zeit … denn leider stellte sich heraus, dass die Anleitung mehrere Fehler hatte und mein Herz derartig unförmig war, dass sich schlagartig eine dezente Ernüchterung einstellte. Unförmigkeit geht gar nicht 😉 !!! Also habe ich mich hingesetzt, gaaaaanz doll nachgedacht und versucht herauszufinden, wie ein solches Herz aufgebaut ist. Hab‘ ich auch geschafft … und hier ist mein Ergebnis:

Häkelschrift Herz

Und weil damit wirklich niemand auf der ganzen weiten Welt etwas anfangen kann, werde ich mir die Mühe machen, das Ganze mal in Worte zu fassen. Aber nicht heute … denn die Anleitung ist zwar einfach aber relativ umfangreich.

So, genug der nicht enden wollenden Worte und jetzt „ma‘ Butter bei die Fische“. Hier also das Ergebnis großer Mühen 😉 :

kleines Herz

Ich find’s schön und eben ohne Löcher 😀 !

Und was habe ich jetzt damit gemacht? Ich glaub‘ das ist nicht mehr schwierig zu erraten … mein Lieblings-Emoji:

Emoji

Für den Mund habe ich einfach nur eine entsprechend lange Luftmaschenkette einseitig mit festen Maschen behäkelt und dann natürlich wieder pingelig ordentlich aufgenäht.

Und so sieht das komplette Vorderteil aus:

VT lovely dots 2

Tatatataaaaaa 😀 😀 😀 !!! Ich find’s cool!

Die Seitenteile habe ich auch bereits angenäht …

Seitennaht

… und mal ehrlich …

Seitennaht fertig

… das nenn‘ ich doch mal ’ne Naht 🙂 !

So, das wär’s für heute. Nächste Woche stelle ich die Anleitung für das Herz ein!

Bis dahin wünsche ich dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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20. März 2018 – Weiter geht’s …

… mit dem Vorderteil meines Raglanpullis „lovely dots“!

Wie ich bereits erwähnt habe, ist dieser Pulli eine „Resteverwertungsprojekt“ … also wird er bunt 😉 !

Das Vorderteil habe ich in der Farbe „marine“ gestrickt. Ich trage sehr viel Denim … also passt das ganz gut! Und da ist es auch schon:

VT lovely dots

Nennen wir es mal „schlicht“ 😉 ! Aber wer sich mal auf meinem Blog umgeschaut hat, ahnt schon, dass es dabei nicht bleiben wird!!! Für genau dieses Teil hat die dunkelblaue Wolle noch gereicht. Beließe ich es dabei, würde der Pulli aber für meinen Geschmack zu eng werden. Bei einem Raglanpullover ergibt sich die zusätzliche Weite durch …

Ärmel mit Kreisen

… diese kleinen Schnibbel am Ärmel. Ich hab‘ die mal mit einem gelben Kreis markiert. Je breiter diese „Fortsätze“ sind, desto weiter wird der Pulli. Das dazu passende Gegenstück muss man natürlich auch ans Vorder- bzw. Rückenteil stricken. Und genau das habe ich mit zwei weiteren Teilen getan.

Seitenteile lovely dots

Noch ein bisschen krumpelig, aber sie sind bereits gewaschen und da bei mir wolltechnisch alles in die Waschmaschine geknallt können werden muss und dem Schleudergang schnurzpiepegal ist, ob etwas handgestrickt ist oder nicht, sieht’s vor dem Bügeln halt so aus 😉 ! Diese Teile werden später rechts und links ans Vorderteil angenäht werden. Und nach dem Prinzip, wenn schon Restepullover, denn schon bunt, habe ich sie natürlich verschiedenfarbig gemacht 😉 ! Weiter mit dem Vorderteil …

Ich habe mir überlegt, dass auf das Vorderteil etwas Kreisförmiges drauf soll … was verrate ich jetzt noch nicht 😉 ! Dieser Kreis soll aus genau denselben Punkten bestehen, die ich auch auf die Ärmel „gezimmert“ habe. Um das, meinem pingeligen „Handarbeitsnaturell“ entsprechend, ordentlich hinzukriegen, muss ich ein klein wenig in die Mathematik eintauchen. Keine Angst … nicht besonders tief 😉 !

Ich wusste, dass ich für den mir vorschwebenden Kreis-Durchmesser genau 24 Punkte benötigen würde. Der Umfang eines Kreises ergibt sich durch die Formel:

U = 2πr oder U = 2d , also Umfang = 2 mal π (Kreiszahl Pi ~ 3,14) mal r (Radius) oder Umfang = 2 mal d (Durchmesser)

Den Durchmesser meiner Punkte konnte ich ja einfach abmessen. Er beträgt 2,65 cm. Also sieht die Berechnung wie folgt aus:

U = 2,65 cm mal 24 = 63,6 cm

Damit kenne ich also den Umfang des Kreises … muss ich also nur noch den Radius bestimmen, und da

U = 2πr ist r = U/2π … also

r = 63,6 cm / 2π = 63,6 cm / 6,28 = 10,13 cm

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht total verschreckt, aber wenn du dir die Zeit nimmst dir das mal genau anzuschauen, wirst du feststellen, dass das wirklich nicht schwer ist … sagt die Diplom-Ingenieurin der Textiltechnik 😉 ! Vielleicht kannst du es ja irgendwann selbst mal gebrauchen.

So, ich runde das jetzt ganz locker aus der Hüfte auf 10 cm ab, schnippsel‘ mir einen entsprechenden Kreis aus und lege ihn …

Radiuserrechnung

… an gewünschter Stelle auf mein Vorderteil. Dann „montiere“ ich die Punkte darum herum …

Kreis mit Punkten

… und hab‘ schon jetzt „Spass inne Backen“ 😉 ! Siehst du, wie das auskommt … immer ein farbiger und ein weißer Punkt im Wechsel 😀 !

Dann musste ich natürlich alle Punkte mit der Hand festnähen und hier …

VT mit Kreis

… das Ergebnis 😀 😀 😀 !!!

Nächste Woche zeige ich dir dann, was ich daraus gemacht habe 🙂 ! Hast du schon eine Vermutung, was es mal wird, wenn es groß ist 😉 ???

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich. Lass‘ dich von der wieder mal vorherrschenden Kälte nicht aus der Ruhe bringen, denn irgendwann muss diesem beknackt langen Winter auch mal die Puste ausgehen! Ha, und dann …

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08. März 2018 – Nach einer kleinen Unterbrechung …

… durch die eingeschobene Verlosung geht’s heute mit meinem aktuellen Projekt, meinem Raglan-Pulli „lovely dots“, weiter.

In der Zwischenzeit habe ich natürlich fleißig weitergestrickt und -gehäkelt, so dass auch der zweite Ärmel …

beide Ärmel lovely dots

… fertig ist. Also habe ich bis jetzt 110 Punkte gehäkelt und aufgenäht. Aber, soviel steht schon einmal fest, dabei wird es nicht bleiben 😉 !

Ich habe mich dafür entschieden die Ärmel spiegelsymmetrisch zu arbeiten, damit es nicht zu wild wird und die Punkteverteilung auf den Ärmeln, den fertigen Pulli von vorne und hinten betrachtend, exakt gleich aussieht. Bei den türkisen und beigen Punkten war das wurscht (die sind eh spiegelsymmetrisch) nur bei den blauen und rosafarbenen musste ich darauf achten. Das Coole daran ist, dass man sowas nicht kaufen kann 😀 !

Und wie habe ich die Punkte so schön gleichmäßig verteilt aufnähen können? Nun, dafür musste ich mir natürlich erst eine Art Raster aus „Hilfsfäden“ zusammenfummeln. Das sieht dann so …

20180118_111027086_iOS …aus. Warte mal, ich geh‘ mal ein bisschen näher ran…

20180118_090533196_iOS

… damit du besser sehen kannst, wie ich die Fäden eingewoben habe. Ist ’ne blöde Reihen- und Maschen-Zählerei, dauert ziemlich lange und nervt (zumal ich ja weiß, dass ich am Ende die ganzen „Hilfslinien“ wieder rausziehen muss) … aber das fertige Ergebnis beschwichtigt mich dann wieder! Nein, das trifft es nicht ganz … ich habe mega-gute Laune, wenn ich sehe, dass es was geworden ist 😀 😀 😀 !!!

Und weil ich es so schön finde, das Ganze noch einmal aus der Nähe und ohne Hilfslinien:

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Da ich grundsätzlich ohne rechts-links-Bündchen arbeite, musste ich mir was für den unteren Ärmelsaum ausdenken. Du weißt ja, bei glatt rechts gestrickten Teilen, rollt sich der ja immer so doof auf! Ich habe ein bisschen recherchiert und bin auf die sogenannten Krebsmaschen gestoßen. Die werden einfach von links nach rechts an den Saum gehäkelt…

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… und schon rollt sich der ganze Käse nicht mehr so ein. Ein klitzekleines bisschen schon, aber das werde ich zum Schluss brachial platt bügeln … und zwar solange bis das Eisen heftig stöhnend Dampf ablässt 😉 !!!

So weit – so gut … das wär’s für heute! Nächste Woche geht’s mit dem Vorder- oder Rückenteil weiter. So viel sei schon einmal verraten, der Pulli wird beidseitig zu tragen sein.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤ -lich

Petra

verlinkt mit: RUMS , maschenfein und Stricklust

06. März 2018 – Die Verlosung …

… ist beendet!

Und gewonnen hat … tatatataaaaaaaaaa (Fanfaren, Tusch, Konfetti und alles was sonst noch dazu gehört, müsst ihr euch jetzt leider nur vorstellen 😉 ):

yoerdis.aleiga

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Nadelkissen!

Für alle diejenigen, die dieses Mal nicht gewonnen haben, sei hier schon mal erwähnt, dass das mit Sicherheit nicht meine letzte Verlosung war. Ich werde das jetzt regelmäßig machen ( … hab‘ da auch schon eine Idee 😉 …), weil es mir wirklich viel Spaß gemacht hat. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich selbst noch nie, wirklich noch nie-nie-niemals, irgendetwas gewonnen habe. Obwohl … der Gatte hat mal eine Küchenmaschine gewonnen … weil er aber auch so gar nicht kochen, und noch weniger backen kann, war das doch eher ein Gewinn für mich 😀 ! Ja, hier besteht noch die klassische Rollenverteilung 😉 ! Und weil ich einem geschenkten Gaul grundsätzlich nicht ins Maul schaue, habe ich mich auch über eine Küchenmaschine gefreut 😉 ! Lange Rede – kurzer Sinn … ich freue mich, dass jetzt vielleicht jemand, dem es bis jetzt ähnlich ergangen ist, mal was gewonnen hat! Da spielt es auch nicht die geringste Rolle, dass ich mich von einem meiner, mit viel Herzblut gemachten, Unikate trennen muss.

Wie dem auch sei, nochmals ❤-lichen Glückwunsch und einen ebenso ❤-lichen Dank an alle die mitgemacht haben!

Hier geht es in den nächsten Tagen mit meinem Punkte-Pulli weiter … ich war nämlich sehr fleißig 😀 !!!

Bis dahin wünsche ich euch wie immer eine schöne Zeit und grüße euch ❤-lich

Strickwahn-Petra

01. März 2018 – Letzter Aufruf …

… zur Verlosung dieses Nadelkissens …

Nadelkissen flower hill 2

… und auch noch ein letztes Mal die …

Teilnahmebedingungen

Um das Nadelkissen zu gewinnen, ist von deiner Seite aus nur eins zu tun … meinem Blog Strickwahn per Email zu folgen. Nur ein Klick … das wär’s dann auch schon 😉 ! Den Button dafür findest du auf der rechten Seite.

Außerdem musst du über 18 Jahre alt sein und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann.

Die Verlosung endet am Montag den 05. März 2018 um 23 Uhr. Der Gewinner wird direkt am darauffolgenden Dienstag per Los gezogen und im Laufe desselben Tages hier in meinem Beitrag bekannt gegeben.

Aber hier geht’s jetzt mit dem zweiten und letzten Teil der Anleitung dafür weiter. Den ersten findest du hier .

Nachdem ich die Fäden der Blümchen nach innen durchgezogen hatte, musste ich sie leider damit auch noch ein bisschen anheften. Diese Arbeit hätte ich mir gerne erspart … ging aber nicht anders, weil sie sich einfach doof einrollten 😉 !

Aber als das erledigt war, ging’s mit dem Vollstopfen los. Und damit ich auch richtig viel Füllmaterial reinpacken konnte, musste ich am Boden so eine Art „Gegendruck“ schaffen. Sonst hätte es sich ja nach außen gewölbt. Also habe ich eins von diesen flexiblen Schneidebrettern genommen …

WP_20171127_003

… und einen entsprechend großen, schön runden Kreis ausgeschnitten. Den habe ich dann auf die Unterseite gelegt und so …

NK von unten

… befestigt. Danach brauchte ich nur noch den Boden aufnähen. Aber bevor ich das gemacht habe, habe ich noch schnell ein Gummiband „draufgezimmert“ …

NK Gummiband

… damit du auch das …

Devil finger

… machen kannst 😀 ! Ist gerade beim Stecken an der Schneiderbüste sehr praktisch!

So, das wär’s – damit ist das Nadelkissen bereit zur Verlosung! Bist du auch bereit?

Nächste Woche Dienstag gebe ich den Gewinner bekannt und dann geht’s natürlich auch wieder mit meinem Raglansweater „lovely dots“ weiter!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich wie immer ❤-lich …

Petra

verlinkt mit: RUMS

27. Februar 2018 – Wer will noch mal? Wer hat noch nicht?

Die Verlosung dieses …

Devil finger

… Nadelkissens läuft noch bis zum 05. März 2018. Ist doch ganz nebenbei eine interessante Kombination …  „sign of the horns“ und Blümchen-Nadelkissen am Handgelenk 😉 !

Nadelkissen flower hill 2

Natürlich kann es auch einfach auf dem Tisch stehen 😉 !

Hier noch einmal die …

Teilnahmebedingungen

Um das Nadelkissen zu gewinnen, ist nur eins zu tun … meinem Blog Strickwahn per Email folgen. Nur ein Klick … das wär’s dann auch schon 😉 ! Den Button dafür findest du auf der rechten Seite.

Außerdem musst du über 18 Jahre alt sein und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann.

Die Verlosung endet am Montag den 05. März 2018 um 23 Uhr. Der Gewinner wird direkt am darauffolgenden Dienstag per Los gezogen und im Laufe desselben Tages hier in meinem Beitrag bekannt gegeben.

Falls du noch nicht weggeklickt hast, hätte ich da mal eine Frage …

Is‘ ja getz ’n bisschen peinlich aber ich befinde mich momentan in einem Zustand dezenter Verwirrung 😉 ! Das ist meine erste Verlosung und du klickst, wie wirklich viele andere auch, das Nadelkissen an. Ich gehe also davon aus, dass es dir irgendwie gefällt … und ich verschenke es! Das scheinen mir aber nur ganz wenige zu glauben! Denn die Anzahl derer, die sich dann tatsächlich an der Verlosung beteiligen ist doch eher überschaubar. Damit ich das für zukünftige Projekte nachvollziehen kann und dazu lerne, wäre es toll, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt, warum du die Seite wieder verlässt ohne die Chance auf das Nadelkissen zu nutzen. Vielleicht hast du ja ähnliche oder gänzlich gegensätzliche Erfahrungen gemacht und kannst mir einen Tipp geben. Danke schön 💐! Und nur um es anschließend noch einmal ganz deutlich zu sagen: Ich verlose dieses Nadelkissen wirklich – ist doch Ehrensache 🙂 !!!

Also auf geht’s … deine Chancen stehen gut! Trotzdem drücke ich dir zusätzlich die Daumen 😉 und grüße dich ❤-lich

Petra

In den nächsten Tagen folgt der Rest des „how-I-made-it“ 😀 !

verlinkt mit: Creadienstag und Dienstagsdinge

23. Februar 2018 – Die Verlosung …

Nadelkissen flower hill 2

… dieses frühlingshaften Nadelkissens läuft noch bis zum 05. März 2018. Hier noch einmal die …

Teilnahmebedingungen

Um das Nadelkissen zu gewinnen, musst du nur eins tun … meinem Blog Strickwahn per Email folgen. Nur ein Klick … das wär’s dann auch schon 😉 ! Den Button dafür findest du auf der rechten Seite.

Für den Fall, dass du bereits ein hochgeschätzter Strickwahn-Follower bist, kannst du selbstverständlich auch an der Verlosung teilnehmen. Ist doch Ehrensache 😉 ! Wenn du das möchtest, dann schicke doch bitte eine Email an strickwahn@web.de. Was du da rein schreibst ist völlig egal.

Außerdem musst du über 18 Jahre alt sein und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann.

Die Verlosung läuft seit dem 20.02.2018 genau 14 Tage lang und endet am Montag den 05. März 2018 um 23 Uhr. Der Gewinner wird direkt am darauffolgenden Dienstag per Los gezogen und im Laufe desselben Tages in den Kommentaren meines Beitrags bekannt gegeben.

Aber hier geht’s jetzt erst mal mit dem „Wie-hab‘-ich’s-eigentlich-gemacht“ weiter.

Also …

Zunächst einmal habe ich aus Wollresten den Korpus und den Boden gehäkelt.

flower hill Korpus

Für den Korpus habe ich 6 feste Maschen in einen Fadenring und dann nach dem Amigurimi-Schema (in jeder Runde gleichmäßig verteilt 6 Maschen zunehmen) insgesamt 17 Runden und danach noch 9 Runden ohne Zunahme (insgesamt also 26 Runden) gehäkelt.

Den Boden habe ich genauso aber über 19 Runden gehäkelt. Runden ohne Zunahme entfallen, da das ganze ja schön flach bleiben soll.

Dann ging’s an die Verzierung – kleine Blümchen mussten her!Aber zackig!!! Also habe ich mich ein bisschen angestrengt und gaaaaanz doll nachgedacht, wie ich die denn wohl machen könnte. Hier das Ergebnis meines grüblerischen Wirkens 😉 :

winzigkleine Blümchen

Wie du dir sicher vorstellen kannst, genügen auch dafür irgendwelche Wollreste … aber schön fein muss das Garn sein. Und solltest du nichts in passender Stärke haben, dann spleißt du deine vorhandene Wolle einfach. Mach‘ ich auch immer so 😉 ! Aber ich muss dir sagen, dass es zwar wirklich einfach aber auch sehr fummelig ist diese Blümchen zu häkeln. Sie sind einfach winzig klein und aus diesem Grund hast du so gut wie nix zum Festhalten zwischen den Fingern. Und ich frage dich, wer hat nicht hin und wieder gerne etwas zum Festhalten 😉 ?

Häkelanleitung für winzig kleine Blümchen

Schritt 1: In einen Fadenring häkelst du 5 feste Maschen und schließt den Ring mit einer Kettmasche in die erste feste Masche.

Schritt 2: Danach häkelst du 1 Luftmasche, 1 Stäbchen in die erste feste Masche der Vorrunde, wieder 1 Luftmasche und eine Kettmasche in die nächste feste Masche der Vorrunde. Das ganze wiederholst du noch 4 mal, sodass du zum Schluss 5 Blütenblätter hast.

Fertig 😀 !

Die Anfangs- und Endfäden der Blümchen habe ich nicht vernäht, sondern sie dafür genutzt um sie am Korpus zu befestigen. Dafür habe ich sie einfach mit Hilfe einer Nähnadel von der Außenseite nach innen durchgezogen.

flower hill Innenleben

Ich finde, dass sieht irgendwie lecker aus – wie eine grüne Schüssel mit bunten Weingummi-Schnüren 😉 !

Hmm ja, die rechte Seite ist auch schon ganz nett …

flower hill o. Füllung

… aber ein Nadelkissen ist das noch lange nicht – da fehlen noch einige Arbeitsschritte!

Aber damit geht’s erst im nächsten Post weiter 🙂 !

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit! Fühle dich ❤-lich gegrüßt von

Petra

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20. Februar 2018 – Verlosung dieses Nadelkissens

Ich weiß ja nicht wie’s dir ergeht, aber wenn ich ganz tief in mich hinein horche, dann kann ich nicht mehr das kleinste bisschen Lust auf Winter entdecken. Da ist nix … niente, nada, gar nix mehr 😉 !!!

Da die Jahreszeiten leider (oder vielleicht besser Gott-sei-Dank, denn sonst wäre es immer brüllend heiß – und das ist für den einen oder anderen vielleicht auch ein bisschen nervend 😉 !) außerhalb meines Einflussbereichs liegen, kann ich mich aber zumindest mit etwas Frühlingshaftem beschäftigen. Und weil mir das Häkeln meines Marienkäfer-Nadelkissens so viel Spaß gemacht hat und ich nun weiß wie’s geht, habe ich einfach ein zweites gemacht. Aber selbstverständlich nicht das gleiche, sondern ich hab‘ mir was Neues einfallen lassen. Und zwar dieses „Frühlings-Blumenwiese-Nadelkissen“ …

Nadelkissen flower hill 2

… selbst entwickelt, selbst entworfen, selbst genäht, selbst gehäkelt, selbst verziert, selbst-sch***-die-Wand-an (‚tschuldigung, da ist’s mal wieder mit mir durchgegangen 😉 )! Eigentlich möchte ich damit nur ausdrücken, dass das ein Unikat ist! Und da ich ja bereits eins habe, kannst…

… du es gewinnen 😀 😀 😀 !!! Wäre vielleicht auch ein schönes Ostergeschenk. Es hat ganz nebenbei einen Durchmesser von ca. 11 cm, ist also nicht zu klein 😉 !

Selbstverständlich gibt es dafür ein paar klitzekleine …

Teilnahmebedingungen

Um das Nadelkissen zu gewinnen, musst du nur eins tun … meinem Blog Strickwahn per Email folgen. Das wär’s auch schon. Ich versichere dir, dass das gar nicht weh tut 😉 !!! Den Button dafür findest du auf der rechten Seite. So kann ich nämlich, wenn das Glück dir holt ist und du gewinnst, gleich Kontakt zu dir aufnehmen 🙂 !!!

Für den Fall, dass du bereits ein hochgeschätzter Strickwahn-Follower bist, kannst du selbstverständlich auch an der Verlosung teilnehmen. Ist doch Ehrensache 😉 ! Wenn du das möchtest, dann schicke doch bitte eine Email an strickwahn@web.de. Was du da rein schreibst ist völlig egal … was Nettes wäre mega 😀 ! Dann „mäkst“ du nämlich my day 😉 !

Außerdem musst du über 18 Jahre alt sein (Wobei sich mir die Frage stellt: „Gibst es überhaupt noch freiwillig handarbeitende Teens oder ist das eine bereits ausgestorbene Spezies 😉 ?“) und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann.

Die Verlosung läuft ab heute, also den 20.02.2018 genau 14 Tage lang und endet am Montag den 05. März 2018 um 23 Uhr. Der Gewinner wird direkt am darauffolgenden Dienstag per Los gezogen und im Laufe desselben Tages in den Kommentaren meines Beitrags bekannt gegeben.

Bleibt mir nur dir viel Glück zu wünschen und dir zu versichern, dass deine Chancen im Hinblick auf meine recht überschaubare Follower-Zahl als außerordentlich gut zu bewerten sind 😉 !!! Und wenn diese Aktion gut ankommt, wird es mit Sicherheit nicht die letzte sein … großes Indianer-Ehrenwort 🙂 !!!

Im Zeitraum der Verlosung werde ich natürlich wie immer genau dokumentieren, wie ich das Teil gemacht habe, so dass du es, wenn du Lust hast, auch nacharbeiten kannst.

Das Anfertigen des Nadelkissens hat mich natürlich zeitlich ein wenig zurückgeworfen. Aber ich bin nach wie vor dabei, wie verrückt Punkte zu häkeln und diese danach aufzunähen. Punkte??? -Aufnähen???-Häääh??? Hier kannst du sehen, wovon ich fasele 😉 !

Ich drücke dir ganz fest die Daumen und wünsche dir eine schöne Zeit 🙂 !

❤-liche Grüße und hoffentlich bis ganz bald ❤!

Petra

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13. Februar 2018 – Der erste Ärmel ist fertig

Wo war ich stehengeblieben? Ah ja, Punkte aufnähen!! Ist nicht meine Lieblingsarbeit – das mit-der-Hand-Nähen meine ich – aber von nix kommt nix 😉 ! Also habe ich fleißig weitergemacht und …

… der erste Ärmel ist geschafft 😀 …

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… und ich bin sehr zufrieden! Ist immer ein cooles Gefühl wenn etwas so klappt wie ich es mir vorgestellt habe 😀 !!!

Und hier noch eine Nahaufnahme …

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Da fällt mir gerade auf, dass ich noch gar nicht festgehalten habe, wie ich die Punkte eigentlich gehäkelt habe. Also das ist wirklich gaaaaanz einfach 😉 !

Häkelanleitung Punkte (Durchmesser 2,6 cm)

Punkte

Runde 1: In einen Fadenring zuerst 3 Luftmaschen (ersetzt ein Stäbchen) und dann 11 Stäbchen häkeln. Runde mit einer Kettmasche in die 3. Luftmasche schließen.

Runde 2: 3 Luftmaschen (ersetzt ein Stäbchen) und in dieselbe Masche ein Stäbchen häkeln. In jede der folgenden Maschen 2 Stäbchen häkeln, so dass du zum Schluss 24 Stäbchen hast. Ich schließe diese Runde mit der Nähnadel, du kannst aber auch wieder mit einer Kettmasche in die 3 Luftmasche schließen.

Schon fertig 🤗 !!!

Die Anfangs- und End-Fäden der Punkte habe ich nicht vernäht, sondern direkt zum Aufnähen auf den Ärmel genutzt.

Aber nun zurück zum Ärmel! Nachdem ich alle Punkte aufgenäht hatte, musste ich nur noch die „Hilfslinien“ rausziehen und tataaaa …

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… so sieht das dann aus 🙂 ! Eben wie ein Pünktchen-all-over-Druck. Und weil ich das echt mega finde, hier nochmals eine Nahaufnahme:

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Ok, so weit – so gut! Unglücklicherweise muss ich den ganzen Käse ein zweites Mal machen … zwei Arme – zwei Ärmel 😀 !!!

Also heißt’s jetzt: „Frisch ans Werk und gemault wird auch nicht 😉 !“

Für die Dauer, die ich damit beschäftigt sein werde, wünsche ich dir schon mal eine schöne Zeit und hoffentlich bis ganz bald ❤😊!

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08. Februar 2018 – Raglanärmel für meinen Pullover „lovely dots“

Erdbeer-Täschchen

 

 

Wenn du daran interessiert bist, wie ich dieses Kosmetik-Täschchen gemacht habe, dann klicke bitte hier .

 

 

 

Hier geht’s jetzt aber weiter mit meinem momentanen Großprojekt „lovely dots“. Das Schöne an Pullovern, die zum Teil gestrickt und zum anderen gehäkelt sind, ist, dass ich beides parallel machen kann … also häkeln und stricken meine ich jetzt. Natürlich nicht zeitgleich, denn auch ich habe leider nur zwei Hände (Au Mann wäre das cool, wenn ich vier hätte!!! Dann könnte ich doch tatsächlich zur gleichen Zeit häkeln und stricken 😃!).

Wie bereits im letzten Post erwähnt, sollen die Raglanärmel ja mit Punkten bepflastert werden. Also konnte ich ja schon mal in Großproduktion gegen. So sehen sie aus…

Punkte

… und sind wirklich einfach zu machen. Allerdings muss ich die Garnstärke halbieren, da sie sonst viel zu dick werden. Das geht bei mir ohne Probleme, da ich ein 8-fädiges unverzwirntes Garn verwende. Ich schneide einfach einen entsprechend langen Faden ab, und teile ihn in zwei 4-fädige 😊!

Die Ärmel sind auch schon fertig gestrickt und muten momentan noch super-simpel an…

Ärmel lovely dots

… na ja, weiße Raglanärmel halt!!! Ist jetzt nicht soooooo prickelnd 😉! An dieser Stelle erwähnenswert ist der untere Abschluss. Wie du sehen kannst stricke ich keine Bündchen. Da die Ärmel aber glatt rechts gestrickt sind, müsste sich auch der untere Rand wie bescheuert einrollen. Tut er aber nicht 😉 !!! Und warum nicht? Weil ich das …

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… gemacht habe. Ich habe Krebsmaschen „drangetackert“ 😉 ! Krebsmaschen sind wirklich einfach und ein probates Mittel gegen das doofe Einrollen. Du häkelt einfach von links nach rechts (anstelle wie sonst üblich von rechts nach links) feste Maschen. Dabei ist der Faden zwar ständig und sehr aufdringlich im Weg, aber ich bin echt froh auf diese Möglichkeit gestoßen zu sein. Wer meinem Blog folgt der weiß, dass ich schon einiges ausprobiert habe. Aber so manche Alternative ist recht aufwendig und das hier geht wirklich schnell 🙂 !

Um die Punkte schön gleichmäßig und all over aufzubringen, muss ich natürlich erst einmal eine gewisse Vorarbeit leisten. Als erstes muss eine Vorlage her!!! Und bitte schön …

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… da ist sie. Die Punkte haben einen Durchmesser von 2,6 cm und sind von mir hier als Quadrate draufgekritzelt worden. (Die Beantwortung deiner sinnvollen Frage, warum ich Punkte als Quadrate darstelle folgt stante pede 😉 !). Als ich endlich damit fertig war, habe ich festgestellt, dass sie viel zu weit unten klebten. Da ich aber wirklich, wirklich kein bisschen Lust hatte, den ganzen Käse noch mal zu machen, rücke ich die Quadrate eben nur gedanklich um 5 Reihen nach oben. Jetzt muss ich dieses Raster auf den bereits gestrickten Ärmel übertragen und zwar so:

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Ich ziehe einfach mit einer stumpfen Nähnadel kontrastierende Fäden ein 🙂 ! Einfach ist gut – das dauert auch ganz schön lang! Und wenn die vertikalen Fäden auch drin sind, kann ich mit dem Aufnähen beginnen. Ich hab‘ damit auch schon angefangen und bin …

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… schon so weit 🙂 !!!

Hier noch einmal eine Nahaufnahme:

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Hier siehst du ganz gut, dass die Quadrate der Strickschrift quasi die Begrenzung der Punkte liefern. Sieht mit dem Raster noch ein bisschen doof aus, aber wenn die Hilfslinien erst mal raus sind, wird’s echt besser.

By the way: Ich bitte die Qualität der meisten Fotos zu entschuldigen, aber die Sonne lässt sich praktisch gar nicht blicken – das Miststück 😉 !!! – und aus dem Grund ist’s farblich ein bisschen mau.

So weit – so gut 😀 !!! Ich werde fleißig weiterklöppeln und dich selbstverständlich auf dem Laufenden halten ;-D !!! Bis dahin grüße ich dich ❤-lich, wünsche dir eine schöne Zeit und vielleicht auch mal wieder ein bisschen Sonnenschein 🔆!!!

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30. Januar 2018 – neue Großproduktion

kapuze sm

 

Wenn du daran interessiert bist wie ich diesen Kapuzen-Pulli gemacht habe, dann klicke bitte hier .

 

 

Ab heute geht’s weiter mit einer neuen Pullover-Idee! Nachdem ich zuletzt gefühlt ’ne halbe Obstplantage produziert habe, soll es jetzt mal wieder eher geometrisch zugehen. Geometrisch bedeutet für mich Kreise, Quadrate oder Linien – ins stricktechnische übersetzt Punkte, Karos oder Streifen 😉 !

Ich habe mich für Punkte entschieden. Ich liebe Punkte … am allerliebsten rot-weiß gepunktete Dinge!!! Wer meine Küche betritt, dem bleibt das nicht verborgen!

Außerdem soll dieser Pulli mal meine Resteverwertung begünstigen. Wobei „Reste“ eigentlich ein bisschen  missverständlich ist. Bei meinem Garnlieferanten habe ich die Möglichkeit Wolle in mir genehmer Stärke spulen zu lassen. Allerdings muss ich für diesen Service mindestens 200 Gramm der jeweiligen Farbe abnehmen. Dementsprechend sind bei mir die meisten „Reste“ unbedeutend kleiner als 200 Gramm und damit kann ich schon was reißen!!!

Punkte sollen es also werden … bunte Punkte!!! Wer schon einmal Punkte gestrickt hat, weiß, dass das nicht ganz unproblematisch ist. Entscheidet man sich für kleine Punkte, kann man eigentlich nur zweifarbig stricken – eine Farbe für den Untergrund und eine für die Punkte. Dabei wirken die Punkte je kleiner sie werden, umso eckiger! Und wer will schon eckige Punkte??? Also ich eigentlich nicht 😉 ! Außerdem muss man zweifädig stricken, was die Teile durch das permanente Mitführen der zweiten Farbe ziemlich dick werden lässt. Bunte Punkte gehen eigentlich nur, wenn man sie, wie bei meinem Pulli big dots , mächtig groß macht! Das will ich aber diesmal nicht … also musste ich mir was ausdenken! Habe ich natürlich schon getan 😉 !!! Aber erst einmal schön der Reihe nach.

Dann beginne ich doch einfach mal mit der Farbauswahl. Ich werde 5 Farben verwenden und zwar diese …

Punkte

… rosé, marine, dunkelbeige, naturweiß und türkis 😀 !!!

Wie fasst immer werde ich zunächst mit den Ärmeln beginnen, weil das die einzigen Teile sind, von denen ich schon eine ziemlich genaue Vorstellung habe und die von mir gnadenlos die komplette „Punkte-Packung“ verpasst bekommen. Quasi selbst-inspiriert von meiner Eigenproduktion juicy cherries werde ich die Punkte all-over und richtig schön gleichmäßig auf die Ärmel zimmern. Dabei wähle ich den Untergrund in Farbe „weiß“ und werde die Punkte in den verbleibenden vier Farben hinzufügen.

Du wirst dich jetzt sicher fragen: „Und wie genau soll das jetzt gehen?“, nachdem ich gerade lang und breit erklärt habe, dass das ja eigentlich nicht möglich ist!

Nun, ich werde die Ärmel ganz normal stricken, die Punkte häkeln und anschließend aufnähen 😀 !!! Und obwohl ich aus Erfahrung weiß, dass das eine Höllenarbeit ist, werde ich es wagemutig angehen! Ja, ich bin schon eine ganz Toughe 😉 … oder vielleicht auch nur ein gänzlich hoffnungsloser Fall von „Strick-und-Häkel-Nerdomanie“ 😀 ! Natürlich nur, falls es so was gibt – aber muss es ja, ich hab’s schließlich 😉 !!!

Das Schöne daran ist, dass ich je nach Lust und Laune stricken oder häkeln kann, denn so viel sei schon mal verraten, ich brauche eine Menge Punkte.

Dann werd‘ ich mal loslegen und dich parallel dazu auf meinem Blog schön auf dem Laufenden halten.

Ich wünsche dir eine schöne Woche und grüße dich ❤-lich!

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23. Januar 2018 – Marienkäfer-Nadelkissen – Teil 3

Mit dem heutigen Blogpost schließe ich das 🐞Marienkäfer🐞-Nadelkissen ab. Wie bereits erwähnt, habe ich mir noch was – zumindest für mich Praktisches – einfallen lasse. Aber der Reihe nach …

So weit …

… so gut 😀 !!!

Was jetzt noch fehlt ist der Boden. Den habe ich natürlich in der Farbe schwarz gehäkelt und dabei zu meinem großen Erschrecken festgestellt, dass die Verarbeitung von „schwarz“ mit altersbedingt nachlassender Sehfähigkeit ein klitzekleines bisschen schwierig ist. Das Licht ist immer so schlecht 😉 !!!

Den dafür notwendigen Kreis habe ich über 19 Reihen gehäkelt. Vor dem Anbringen an die Unterseite des Körpers habe ich noch ein Gummiband ganz locker angenäht. Und das sah dann so aus:

MK von unten

Ah ja … sehr interessant 😉 !!! Und W A R U M ???

DARUM: Wenn ich meine Pullover mache, muss ich häufig an der Schneiderbüste stecken … also im Stehen. Um Nadeln – und ich brauche meist sehr viele – aus einem liegenden Kissen zu ziehen, muss ich die Büste entweder neben meinen Arbeitstisch stellen (wo sie eigentlich nicht hin gehört) oder mich jedesmal bücken. Mit Hilfe des Gummibandes kann ich aber d a s …

MK an Hand

… machen und brauch‘ mich nicht mehr bücken!

Also wenig Aufwand – große Wirkung 😀 😀 😀 !

Damit ist das Nadelkissen fertig! Die komplette Anleitung findest du hier ;-D !

Nächste Woche geht’s mit der nächsten „Großproduktion“ weiter. Ist zwar bis jetzt – und damit eigentlich wie immer – alles nur in meinem Kopf, aber eins kann ich schon jetzt verraten: „Es wird bunt!!!“ – und wenn ich bunt sage, meine ich ziemlich bunt …  bis zur Schmerzgrenze bunt!!!

Aber lass‘ dich doch einfach überraschen 🙂 !

Ich wünsche dir eine schöne Woche und grüße dich ❤-lich!!!

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18. Januar 2018 – Marienkäfer-Nadelkissen häkeln – Teil 2

So, wo war ich stehen geblieben? Ah ja, der Kopf ist fertig …

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… also geht’s jetzt, wer hätte es gedacht,  mit dem Körper weiter 🙂 !

Dafür habe ich erst einmal eine knallrote Halbkugel mit einem Durchmesser von etwa 10 cm gehäkelt. Und da is‘ se:

IMG_0019

Mit Nadelstärke 2,5 habe ich nach dem Amigurimi-Zunahmeschema 17 Runden und danach 13 Runden ohne Zunahme gehäkelt. In der 31. Reihe habe ich noch einmal 6 Maschen abgenommen, damit sich die Halbkugel unten einen klitzekleines bisschen zusammenzieht. Dann legt sich das Häkelteil nämlich besser um den Boden, der später noch eingearbeitet wird.

So weit – so gut 🙂 !

Danach habe ich angefangen die Punkte und den Mittelstrich mit Hilfe der zuvor nicht vernähten Fäden aufzuheften …

MK in Arbeit

… wobei die insgesamt 7 Punkte als Kreise über 3 Reihen und der Mittelstrich als ausreichend lange Luftmaschenkette mit einer Reihe fester Maschen gearbeitet wurde. Wieso schreibe ich das überhaupt im Passiv??? Also, ich habe die Punkte und den Mittelstrich in beschriebener Weise gehäkelt 😀 !!!

Anschließend habe ich den Kopf angenäht. Das hat mich ganz nebenbei fast in den Wahnsinn getrieben, weil das Teil trotz unzähliger Versuche immer schief am Körper hing und der Marienkäfer so recht Zombie-mäßig wirkte. Die halten ihre lädierten Köppe schließlich auch immer so schief 😉 ! Als der Kopf aber endlich zu meiner Zufriedenheit saß, habe ich anschließend den Körper bis zum Pupillenstillstand ausgestopft. Und damit das auch gut klappt habe ich als „Widerstand“ einen entsprechend großen Kreis aus einem dieser flexiblen Schneidebretter ausgeschnittenen. Den habe ich dann, wie bei der großen Kirsche meiner  Tasche „giant cherry“ unten eingewebt.

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Dann sah das Nadelkissen in spe so aus …

MK ganz von vorn

Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde der guckt total drollig – weil leicht panisch – aus der Wäsche 😀 ! Und wie er mich so anschaute, war mir danach ihm (Ja, es ist ein Männchen 😉 !) auch noch eine Knubbelnase zu verpassen. Hab‘ ich dann auch getan …

MK ganz

… und find’s lustig! Das ist halt das Schöne an selbst entworfenen Dingen … ich kann machen, was ich will 😀 !!! Wer’s nicht mag, der lässt die Nase einfach weg!

Von oben betrachtet macht mein Marienkäfer auch eine recht gute Figur 😉 …

MK ganz links

… aber damit ist er noch immer nicht fertig! Schließlich fehlt noch der Boden und ich hab‘ mir zusätzlich noch ein kleines Gimmick (oder heißt es „einen kleinen Gimmick“ … who knows – ich jedenfalls nicht 😉 !) ausgedacht.

Aber davon nächste Woche mehr 😀 !

Ich wünsche dir schon jetzt ein schönes Wochenende und hoffentlich bis ganz bald 😊❤!

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09. Januar 2018 – Nadelkissen häkeln – Teil 1

Ich hoffe du hattest schöne Weihnachtsfeiertage, ein tolles Silvester und damit verbunden einen guten Start ins Neue Jahr 2018 🙂 !

2018 – Grundgütiger, das war früher, als noch alles aus Holz war, pure Science Fiction 😉! Wie dem auch sei … zurück aus dem Feiertagstaumel, geht’s jetzt back to business!

Also, in meinen vorangegangenen Posts hatte ich schon erwähnt, dass ich, bevor ich mit dem nächsten Pulli beginne, erstmal was kleines machen möchte. Und da ich gerne das in meinen Augen Hübsche mit dem Nützlichen verbinde, sprang mich die Idee geradezu hinterrücks an, ein Nadelkissen zu machen. Ich hatte mich ja schon ein klitzekleines bisschen mit der Amigurimi-Häkelei beschäftigt und echt viel Spaß dabei. Und das ungeachtet der Tatsache, dass ich mich dabei schwindelig gezählt habe und als Spätfolge dessen nach wie vor recht unsicher durch die Gegend wanke 😉 !

Beim Erstellen meiner Häkel-Strick-Kombinationspullis muss ich sehr viel stecken. Und das ist mein einziges Nadelkissen:

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Es ist so klein, dass ich, wenn ich eine Nadel rausziehen möchte, andere bis zum Anschlag im Kissen versenke und an manchen Stellen so hart, dass ich die Nadeln eigentlich mit dem Hammer „einkloppen“ müsste 😉 ! Das ist umso bedauerlicher, als dass ich dieses Kissen, obwohl man es eigentlich in jedem 1-Euro-Laden kaufen kann, höchstpersönlich aus der Altstadt Shanghais (übrigens ein El Dorado für Kurzwaren-Liebhaber 🙂 !) importiert habe! Hilft aber nix, ist trotzdem Kacke!

Also habe ich wie immer einfach erstmal angefangen und …

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… das gehäkelt. Sehr beeindruckend – eine schwarzer Hohlkörper mit einem Durchmesser von ca. 5 cm! Großartig!!! Noch nie so was Schönes gesehen 😉 !

Dafür habe ich nach dem bereits oft beschriebenen Amigurimi-Schema einen Kreis über 9 Runden gehäkelt, dann weitere 9 Reihen ohne jede Zunahme gearbeitet und schließlich über 3 Reihen wieder abgenommen. Heraus kam eine quasi unten abgeschnittene Kugel.

Aber damit nicht genug, denn ich habe noch einiges an Kleinteilen nachgeschoben:

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Einen schwarzen Kreis (7 mal), einen schwarz-weißen Kreis (2 mal) , eine längeres und ein aufgerolltes Bändchen (2 mal). So und jetzt darfst du leider nur einmal raten, was das wohl werden soll! Also gut, ich mach‘ dir’s etwas einfacher! Als nächstes werde ich eine Halbkugel mit einem Durchmesser von ca. 11 cm in knallrot häkeln.

Ja richtig … das wird ein 🐞Marienkäfer🐞-Nadelkissen! Die Welt braucht unbedingt mehr 🐞Marienkäfer🐞-Nadelkissen!!!

Der schwarz-weiße Kreis soll ein Auge werden. Dafür habe ich einfach in einen Fadenring 6 feste Maschen in schwarz gehäkelt und die Anzahl der Maschen mit weißem Garn in der zweiten Runde auf 12 verdoppelt.

Das „Häkchen“ am unteren Rand des Fotos soll, wenn es mal groß ist (was laber‘ ich hier eigentlich mal wieder für einen Sch***  😉 ?), ein Fühler werden. Damit er auch wirklich schön steht und nicht traurig und bemitleidenswert nach unten hängt, habe ich einen Draht eingearbeitet.

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Dazu habe ich zuerst eine entsprechend lange Luftmaschenkette gefertigt und beim Zurückhäkeln den Draht in die festen Maschen eingearbeitet.

Anschließend habe ich die Augen auf den Kopf genäht, die Fühler mit Hilfe des Drahtes durchgestochen und dann alles ordentlich ausgestopft. Und hier das fertige Ergebnis:

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Da guckst du 😉 ?!

So, der Kopf ist fertig! Nächste Woche geht’s mit dem Rest weiter!

Ich wünsche dir bis dahin eine schöne Zeit! Bis hoffentlich ganz bald 😊❤!

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19. Dezember 2017 – Talu-Wettbewerb

Als letzten Post vor den Feiertagen und bevor es im nächsten Jahr wieder frisch ans Strick-, Häkel- oder Nähwerk geht, werde ich heute noch schnell meinen Beitrag für den weihnachtlichen Bastelwettbewerb von talu.de einstellen.

Und da ist er auch schon:

talu-Wettbewerb

Ich habe meinen eigenen Tipp beherzigt und an die Schneeflocke und den Stern eine Luftmaschenkette angehäkelt. So kann man sie als Weihnachtsbaum- oder auch Geschenkanhänger verwenden.

Übrigens kann man beim diesjährigen Wettbewerb nicht nur etwas gewinnen, sondern für jeden teilnehmenden Beitrag werden 15 Euro an die DKMS-Stiftung gespendet. Daher auch der Sticker „Basteln und Gutes tun“ 😊!

Bleibt mir nur noch dir fröhliche und harmonische Weihnachtstage 🎄🎄🎄 im Kreis deiner Lieben und einen guten Start ins 🎆🎆🎆 Neue Jahr 2018 🎆🎆🎆 voller Glück, Liebe, Erfolg und natürlich Gesundheit zu wünschen.

verlinkt mit: Creadienstag , HOT , maschenfein , Dienstagsdinge  und Fannys Liebste

14. Dezember 2017 – Schneeflocke häkeln

Nach der Anleitung für den Stern schiebe ich heute die für die Schneeflocke nach.

Schneeflocke

Auch die ist ganz einfach! Und los geht’s:

❄Häkelanleitung Schneeflocke❄

Schnee 1

 

Runde 1: Wie eigentlich immer bei rund gearbeiteten Häkelelementen, beginnst du mit einem Fadenring, den du mit einer Luftmasche schließt. Dann häkelst du 2 weitere Luftmaschen ( du hast also insgesamt 3 Luftmaschen, die das erste Stäbchen ersetzen) und arbeitest 11 weitere Stäbchen in den Ring. Die Runde wird mit einer Kettmasche in die 3 Luftmasche geschlossen.

 

Schnee 2

 

Runde 2: 1 feste Masche ins 1. Stäbchen der Vorrunde häkeln und danach ein Picot (oder auch Mausezähnchen) fabrizieren. Dafür häkelst du 4 Luftmaschen und dann 1 feste Masche in die erste dieser 4 Luftmaschen. Zum Abschluss noch einmal eine feste Masche in das nächste Stäbchen setzen. Das wiederholst du 5 mal, sodass du insgesamt 6 Picots hast. Auch diese Runde wird, wer hätte es gedacht 😉, mit einer Kettmasche geschlossen.

Schnee 3

 

Runde 3: Jetzt sind die Bögen dran! Damit du schön mittig zwischen zwei Picots kommst, häkelst du eine feste Masche in eben genau diesen Zwischenraum. Danach einfach nur 8 Luftmaschen arbeiten und den Bogen mit einer weitern festen Masche – wieder in den Zwischenraum zweier Picots – fixieren. Auch das wiederholst du so oft, bis du insgesamt 6 Bögen hast. Nicht die Kettmasche zum Schließen der Runde vergessen 😉!

Schnee 4

 

Runde 4: Das ist auch schon die letzte. Jetzt werden die Bögen wie folgt umhäkelt: 3 feste Maschen 1 Picot (3 Luftmaschen und eine feste Masche in die erste dieser Luftmaschen), 1 feste Masche, 1 Picot, 1 feste Masche, 1 Picot, 3 feste Maschen. Du hast nun also auf jedem Luftmaschenbogen der Vorrunde 3 Picots sitzen. Auch das wiederholst du für jeden Luftmaschenbogen – also insgesamt 6 mal.

 

Und fertig ist die Schneeflocke ❄!!! Wenn du sie als Anhänger arbeiten willst, häkelst du bevor du den Faden abschneidest eben noch eine entsprechend lange Luftmaschenkette an.

Ich hab‘ dann mal ein paar davon gehäkelt …

Schneefall

… und kann es jetzt schneien ❄❄❄ lassen – auch in geschlossenen Räumen 😉!

So, getz‘ abba ma‘ ohne Mist, eigentlich brauchte ich die Schneeflocken ja für meinen Zugluftstopper. Du erinnerst dich? Wenn nicht schau‘ einfach hier nach.

Also habe ich die Schneeflocken genommen und auf den besagten Zugluftstopper genäht.

So sah er vorher aus …

Zugluftstopper

… und so nachher:

Zugluftstopper nachher

Ist zwar nicht ein nie da gewesener Ausbund an Kreativität, aber so habe ich etwas, das mir gefällt, farblich passt (ist bei mir immer mega-wichtig!) und mit Sicherheit einzigartig ist 😊!

Bevor ich jetzt aber mit dem nächsten Pullover anfange und erfahrungsgemäß monatelang damit beschäftigt sein werde, werde ich erstmal die eine oder andere nützliche, aber dennoch hoffentlich hübsche, Kleinigkeit entwerfen und anfertigen. Wie immer habe ich sie schon im Kopf aber nur eine ungefähre Ahnung wie ich sie tatsächlich „zusammenfummeln“ kann 😄!

Nächste Woche werde ich dann meinen Beitrag zum talu-Wettbewerb online stellen. In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤lich!

Verlinkt mit: RUMS

8. Dezember 2017 – Häkelanleitung Stern

Heute stelle ich wie versprochen die Häkelanleitung für diesen …

Stern

… Stern ein. Man kann ihn entweder irgendwo applizieren, in eine Adventsdekoration einarbeiten oder direkt an den Weihnachtsbaum hängen. Die Suche danach war erstaunlicherweise relativ zeitaufwendig, weil mich die meisten Sterne sehr an Omas Häkeldeckchen (das ist keinesfalls despektierlich gemeint) erinnert haben. Schließlich wurde ich aber hier fündig 😊! Ich stelle mal meine, wie immer leicht modifizierte, Anleitung ein.

Und los geht’s:

Runde 1: In einen Fadenring 5 mal hintereinander 3 Stäbchen und 3 Luftmaschen häkeln. Dabei wird das allererste Stäbchen durch 3 Luftmaschen ersetzt (geht ja nicht anders 😉!). Diese erste Runde mit einer Kettmasche in die 3. Luftmasche des „Stäbchenersatzes“ schließen.

Runde 2: 1 Kettmasche und 2 Luftmaschen in das erste mittlere Stäbchen (ersetzt ein halbes Stäbchen) häkeln. Danach 5 mal 3 Stäbchen, 3 Luftmaschen und nochmal 3 Stäbchen in den jeweiligen Luftmaschenbogen der Vorrunde häkeln und dann ein halbes Stäbchen in das mittlere der folgenden Stäbchen-3er-Gruppe arbeiten. Runde mit einer Kettmasche in die zweite Luftmasche schließen.

Runde 3: 1 Kettmasche und 2 Luftmaschen (ersetzt wieder ein halbes Stäbchen) in das erste Stäbchen, dann ein halbes Stäbchen (dieses mal ein richtiges 😉) ins 3. Stäbchen häkeln. In den Luftmaschenbogen der Vorrunde 4 Stäbchen, 4 Luftmaschen und wieder 4 Stäbchen häkeln – das ganze auch hier 5 mal wiederholen. Mit einer Kettmasche in die 2. Luftmasche schließen.

F E D D I C H 😄!!! Das war’s schon!

Tipp: Wer den Stern aufhängen möchte, der häkelt zum Schluss einfach eine entsprechend lange Luftmaschenkette an und schließt den Aufhänger mit einer Kettmasche 😊!

Obwohl sich die Anleitung irgendwie kompliziert anhört, ist der Stern eigentlich wirklich einfach zu arbeiten. Solltest du also irgendwas nicht verstehen … please don’t hesitate to contact me 😄!

juicy cherries 2

Und wenn du über Freutag auf mich aufmerksam geworden bist, geht’s hier zur Anleitung für meinen Raglansweater „juicy cherries“ 😊🍒!

 

 

Ich wünsche dir einen schönen Tag und eine ebenso schöne Adventszeit ❤😊!

30. November 2017 – Der Winter kommt!

juicy cherries 2

 

Falls du an mehr Details zu meinem Pulli „juicy cherries“ interessiert bist oder gar wissen willst wie ich ihn gemacht habe, dann klicke bitte hier 🍒🍒🍒!

 

 

🍒  🍒  🍒  🍒  🍒  🍒  🍒

Nachdem ich endlich mit meinem letzten Pulli (siehe oben) fertig war, stand mir der Sinn eher nach etwas für das ich nicht einen Großteil meiner noch spärlich bemessenen Lebenszeit brauche 😉! Wie der Zufall es so wollte, ergab sich die Möglichkeit für ein spontanes, winterliches Zwischenprojekt. Und das kam so…

Wir wohnen in einem alten Bauernhaus – genau gesagt im ehemaligen Kuhstall eines alten Bauernhauses. Keine Angst, da wohnen jetzt keine mehr drin – Kühe meine ich – na ja, manchmal vielleicht eine 😉! Und wie das mit diesen alten Behausungen so ist, wurde in der Vergangenheit mal hier und mal da was angebaut. Dabei blieb ein eigentlich wünschenswertes einheitliches Bodenniveau auf der Strecke! Will heißen: Selbst in ein und derselben Etage gibt es Stufen! Eine klitzekleine davon (und die geht auch noch runter, abgefahren oder 😉) befindet sich direkt an unserer alten, hölzernen Eingangstür. Und was hat das zur Folge? Natürlich … es zieht – windtechnisch betrachtet! Is‘ nich‘ schön – hilft aber nix! Also was tut die nimmermüde Hausfrau? Sie zimmert einen Zugluftstopper davor! Leider hatte unser Exemplar aufgrund von rohen Gewalteinwirkungen, auf die ich jetzt nicht näher eingehen will, den Geist aufgegeben. Und da unser Hund immer vor der Tür liegt und ich mich, was meine Tiere angeht, gerne zum Vollhorst mache (Nicht dass mein Hund, den jeder Eisbär um sein Fell beneiden würde, im Durchzug liegen muss und sich was wegholt😉!), musste natürlich augenblicklich ein neuer her. Unerwarteter Weise gestaltete sich das aber schwieriger als gedacht! War ich in Zeiten des boomenden Online-Handels doch davon ausgegangen, dass ich aus einer Vielzahl möglicher Modelle auswählen könne, so wurde ich schnell eines besseren belehrt. Die Auswahl war sehr begrenzt und die, die mir gefielen waren obendrein auch noch recht teuer!

Da aber einer her musste entschied ich mich für das billigste Modell, das durch puristische Schlichtheit bestach 😉 …

Zugluftstopper

… und auch noch zwei „Bändels“ hatte, mit deren Hilfe ich das Teil an der Tür befestigen kann.

Aber als ich ihn da so traurig, weil schlicht und unattraktiv, liegen sah, sagte ich tröstend zu ihm: „Da geht doch ein bisschen mehr! Du bekommst von mir ein Beauty-Programm verpasst, das sich gewaschen hat 😄!“ Und ob du’s glaubst oder nicht, augenblicklich ging es meinem kleinen Helferlein besser 😉! OMG, was fasel‘ ich hier eigentlich 😨!!!

Klar war, dass ich etwas häkeln würde, unklar war nur was! Winterlich sollte es schon sein! Also hab‘ ich ein bisschen im Netz recherchiert und auch dies und das gefunden. Dann setzte wie immer das „Rumprobieren“ ein und am Ende dieser Phase lag mein Fokus auf zwei möglichen Varianten…

Stern

… einem Stern und …

Schneeflocke

… einer Schneeflocke.

Entschieden habe ich mich für die Schneeflocke ❄😊!

Jetzt muss ich nur noch in Massenproduktion gehen. Na ja, ist etwas übertrieben … aber 13 bis 15 Stück werde ich schon brauchen.

Die im Netz gefundenen Anleitungen habe ich mal wieder leicht modifiziert und werde beide in Kürze einstellen.

Damit belass‘ ich es für heute, wünsche dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤lich!

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21. November 2017 – Mein Raglanpullover „juicy cherries“

Fast drei Monate ist es her, dass ich mit diesem Pullover begonnen habe … und nun ist es endlich vollbracht! Mein Mammut-Projekt „juicy cherries“ 🍒🍒🍒 ist abgeschlossen 😃😃😃!

Du fragst dich vielleicht: „Warum um Gottes Willen gibt diese Trulla ihren Pullis Namen?“ Ich glaube, dass liegt darin begründet, dass ich soviel Herzblut in die ganze Sache reinstecke und erst zufrieden bin, wenn der Pulli in meinen Augen perfekt ist. Das impliziert aber eben auch eine nicht unerhebliche Zahl an Fehlversuchen, wenn ich mir mal wieder irgendwas neues ausgedacht habe und das damit verbundene Aufribbeln beschleunigt die Sache auch nicht unbedingt 😉! Sind die Teile dann aber irgendwann fertig, bin ich eigentlich immer sehr zufrieden. Über die lange Zeit ist mir der Pulli dann ans ❤ gewachsen. Und da Dinge, die uns wichtig sind gerne liebevoll „benamt“ werden  (manche Menschen verpassen ja sogar ihren Autos Namen) ist es mir ein inneres Bedürfnis dem nachzukommen 😉! Was die Namen an sich angeht, lässt sich sicherlich unterschiedlicher Auffassung sein, aber über Geschmack kann man ja bekanntlich nicht streiten 😊! Für mich hört sich „juicy cherries“ eben einfach besser an als „saftige Kirschen“. Wäre ich Engländerin oder Amerikanerin würde ich ihn vielleicht „cerises juteuses“ nennen … wer weiß 😉!

Und warum hat’s so lange gedauert? Nun, erst einmal sind meine Pullis durch die Bank sehr aufwendig und zweitens ist es nicht so, dass ich den ganzen Tag brav vor mich hinwerkele. Ich denke, ich komme im Schnitt auf eine Stunde Handarbeit pro Tag … mal mehr, mal weniger, mal gar nicht! Und manchmal sind der Pulli und ich auch völlig gegensätzlicher Ansicht, was das Umsetzen meiner Ideen angeht. Dann sträubt er sich und es kommt unweigerlich zu einem heftigen Streit. Das wiederum führt dann dazu, dass ich beleidigt bin und mehrere Tage nicht mit ihm spreche. Ich bin schließlich eine Frau … und neige damit zum tagelangen „Rummucksen“ 😉! Aber dann denke ich noch mal über alles nach, gehe in mich und dann wieder auf ihn zu. Schlussendlich kommen wir dann fast immer zu einem beide Seite zufriedenstellenden Ergebnis! Oh Gott, was schreibe ich hier eigentlich? Ich bin ein Freak 😜!!!

Nun aber genüg der wortreichen und teilweise sinnfreien Ausführungen … her mit dem Pulli 😊 – tatatataaaa, da is‘ er, der Gute:

juicy cherries 2

Die Ärmel sind in einer Art „all-over-Druck“ über und über mit Kirschen besetzt (sehr aufwendig!!!), die ich einzeln gehäkelt, vernäht (492 Fäden!!!) und schließlich aufgenäht habe:

Kirschen all over 2

Auf dem Vorderteil prangt eine große, halbrunde Bauchtasche, die ich ebenfalls mit einer gehäkelten Kirsche verziert habe:

Bauchtasche instagram

Der Kragen ist – wie sollte es auch sonst sein – gehäkelt und der notwendige rückwärtige Schlitz (sonst wäre „birnentechnisch“ kein Durchkommen gewesen 😉) mit Kirschlättern und einer -blüte verziert:

JC Kragen hinten und vorne

Der Vollständigkeit halber, zeige ich dir auch noch die leicht überbelichtete Rückenansicht:

juicy cherries RT

Das kleine Label am unteren Rand habe ich in einem Stoffgeschäft gefunden. Und da es so gut passte…

label made by me

… hab‘ ich’s halt auch noch drauf gezimmert 😉!

Rückblickend muss ich sagen, dass ich die Kombination aus Häkelapplikationen und Strick richtig cool finde 😍. War ja schon das zweite Mal (siehe auch mein Pulli sunny marguerites ). Allerdings ist es auch mega-aufwendig und nicht mal eben so nebenbei gemacht.

So, auf geht’s zu neuen Ufern. Mein nächstes Projekt wird mit Sicherheit deutlich schneller fertig sein. Und so viel sei schon verraten: Es wird winterlich ❄☃❄☃!!!

Ich wünsche dir wie immer eine schöne Zeit 😉❤😍!

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14. November 2017 – Der Kragen

So langsam geht’s in Richtung Endspurt 😃 – Ärmel fertig, Vorder- und Rückenteil fertig – jetzt ist der Kragen dran!

Das Problem bei einem Raglan-Pullover ist, dass, dadurch die Ärmel quasi in den Halsausschnitt integriert sind, eben dieser Halsausschnitt relativ weit wird. Und wenn ich etwas nicht mag, dann sind es diese weiten Ausschnitte bei Winterpullovern. Ich bin kein Wintermensch!!! Ich liebe den Sommer, weil es dann so schön warm ist. Alles bis 35 Grad empfinde ich als äußerst angenehm. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass ich im Winter eigentlich immer friere 😒 und dieser Umstand nicht unbedingt zu meinem Wohlbefinden beiträgt 😉! Was soll ich also mit all‘ diesen Pullovern, die zwar vom Material her schön warm sind, aber einen Halsausschnitt haben, der gefühlt bis zum gepiercten Bauchnabel reicht? Mir ist dann da oben kalt!!! Also muss ich entweder auf ungeliebte Rollkragen-Pullover ausweichen oder mir ein Tuch um den Hals wickeln, was auch blöd ist, weil ich Tücher ebenfalls nicht besonders mag! Ist vielleicht ein bisschen „diven-mäßig“ … trotzdem frage ich mich: „Wo sind die hochgeschlossenen Winterpullis?“ Die gab‘ doch früher mal! Oder bin ich die einzige, die damit ein Problem hat?!

Ach herrje, ich schweife schon wieder ab!! Nach vielen, leider zumeist, überflüssigen Worten, bleibt aber die Tatsache bestehen, dass mir auch dieser Halsausschnitt zu weit ist. Also muss eine Lösung her … und zwar pronto 😉!!! Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen so eine Art zweiteiligen Polo-Kragen zu häkeln. Zweiteilig, weil er durch den rückwärtigen Schlitz eben auch auf dem Rücken nicht durchgängig ist und gehäkelt damit er schön „brettig“ wird.

Den Entschluss gerade erst gefasst, habe ich mich auch frisch ans Werk gemacht und die erste Hälfte des Kragens gehäkelt …

Kragen jc

…und zwar einfach nur ein paar Reihen fester Maschen. Dann habe ich ein grünes Picot-Bändchen gehäkelt …

Picot-Herz rot

… und am Rand des Kragens aufgenäht. So ein Bändchen zu häkeln ist wirklich pups-einfach. Du häkelst drei oder vier Luftmaschen (ich habe vier genommen, damit das „Zähnchen“ etwas größer wird) und dann eine feste Masche in die erste der Luftmaschen. Dann wieder vier Luftmaschen usw. usw..Warum ich das gemacht habe, erkläre ich dir gleich 😊!

Kragen jc mit Picots

So weit – so gut! Ich habe die Kragenhälfte bewusst 3 cm kürzer gehäkelt, als die Halsausschnittweite eigentlich vorgab. Damit will ich eben gewährleisten, dass der Ausschnitt enger wird. Und wie man hier …

Unbenannt

… gut sehen kann, ist mir das auch leidlich gut gelungen 😉! Die linke bereits eingenähte Kragenhälfte liegt viel enger am Hals als der „unbehandelte“ rechte Teil.

Dann brauchte ich das Ganze nur noch einmal wiederholen und fertig ist der Kragen.

fertiger Kragen jc

Abschließend noch der Grund, warum ich den Kragen mit den grünen Picots eingefasst habe. Zum einen ist es ein ordentlicher Abschluss und verdeckt die unschönen Kanten am Reihenanfang, zum anderen liegt der weiße Kragen zum Teil ja auch auf dem weißen Ärmel. Und da „weiß“ auf „weiß“ so unglaublich „weiß“ wirkt 😉, bringt der grüne Rand den gewünschten Kontrast.

Der Vollständigkeit halber zeige ich dir auch noch den Kragen von hinten mit dem Schlitz:

Kragen jc RT

Jetzt muss ich nur noch die Seiten- und Ärmelnähte schließen und dann bin ich FERTIG 😃😃😃!!!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit und hoffentlich bis ganz bald 😊❤!

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03. November 2017 – Rückenteil von „juicy cherries“

Große Kirsche juicy cherries🍒 🍒 🍒 🍒 🍒

Die Anleitung zum Häkeln der großen Kirschapplikation findest du  hier !

🍒 🍒 🍒 🍒 🍒

 

Aber hier geht’s jetzt erstmal mit dem Rückenteil meines Raglanpullis „juicy cherries“ weiter. Es wird genauso wie das Vorderteil gestrickt. Einzige Ausnahme ist der Schlitz am rückwärtigen Halsausschnitt. Und wofür brauche ich diesen Schlitz? Weil meine Birne, nachdem ich den Kragen angenäht habe, schlicht nicht mehr durchpassen würde 😉!!! Noch ist es möglich, aber ich habe vor durch den noch zu fertigenden Kragen viel Weite aus dem Halsausschnitt zu nehmen. Ich mag’s halt hochgeschlossen, weil ich kein Tuchträger bin und es mir am Hals dann einfach zu kalt wird! Ob mir das gelingt – die Sache mit der Halsweiten-Verkleinerung meine ich – muss sich noch zeigen! Und wenn nicht habe ich eben einfach einen Schlitz … nicht im Kleid sondern im Sweater 😉 und find‘ es trotzdem wunderbar 😃!

Und damit es eben nicht einfach nur ein oller Schlitz ist, habe ich ihn noch etwas aufgepeppt. Schließlich ist das Rückenteil genau wie das Vorderteil einfach nur rot mit grünem Bündchen …

rotes Rückenteil

… da darf’s dann zumindest schlitzmäßig betrachtet schon mal ein bisschen mehr sein 😊!!!

Und bevor ich hier noch weitere ellenlange Reden schwinge, zeige ich dir einfach mal was ich damit meine:

Rückenschlitz juicy cherries

Hm ja, ganz nett … und wie genau habe ich das gemacht? Ist wirklich einfach …

Für den Schlitz wird das Rückenteil einfach nur geteilt. Also habe ich 5 cm vor Erreichen der Gesamtlänge die Hälfte der Maschen still gelegt um zuerst die eine und dann die andere, zuvor still gelegte Seite, zu Ende zu stricken. Danach habe ich den Rand des Schlitzes mit festen Maschen in der Farbe „grün“ umhäkelt. So rollt er sich nämlich nicht mehr ein! Anschließend habe ich 6 Blätter gehäkelt und zwar nach dieser Anleitung . Aus einem nicht mehr nachvollziehbaren Grund habe ich mich dann auch noch dazu entschlossen eine Kirschblüte an das untere Ende zu „zimmern“. Da diese Blüte sehr klein werden sollte, habe ich das ursprünglich 8-fädige Garn um die Hälfte reduziert, so dass ich nur noch ein 4-fädiges hatte. Das geht bei mir ganz leicht, da ich, wie schon mehrfach erwähnt, ein unverzwirntes Garn verwende.

Und hier die kurze Anleitung für die 🌸Kirschblüte🌸:

  1. In einen Fadenring 5 feste Maschen häkeln und mit einer Kettmasche schließen.
  2. 2 Luftmaschen, 1 Stäbchen in die 1. feste Masche der Vorrunde und wieder 2 Luftmaschen häkeln – das Ganze 5 mal wiederholen.

Und das war’s schon … fertig ist die kleine Blüte 😊🌸!!! Hat auch gar nicht weh getan … ist aber ein bisschen „fummelig“, weil man während des Häkelns nur einen Hauch von nichts zwischen den emsigen Fingerchen hat 😉!

So, das war’s für heute. Das nächste Mal wird sich dann alles um die Kragenlösung drehen. Bin schon gespannt, ob ich das so hinkriege wie ich mir das vorstelle 😊!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit – bis hoffentlich ganz bald ❤💖❤💖❤!!!

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26. Oktober 2017 – gehäkelte Kirschapplikation ca. 10 x 10 cm

Wie bereits vorgestern angekündigt, folgt heute die Anleitung für die große 🍒Kirschapplikation🍒. Los geht’s…

Große Kirsche juicy cherries

Für die Kirschen habe ich zunächst einmal einfache Kreise gehäkelt und zwar wie folgt:

Runde 1: In einen Fadenring 6 feste Maschen häkeln.

Runde 2: 2 feste Maschen in jede feste Masche der vorherigen Reihe => 12 feste Maschen

Runde 3: 1 feste Masche in die erste, 2 feste Maschen in die 2. feste Masche. Das Ganze 6 mal wiederholen => 18 feste Maschen

Runde 4: 2 feste Maschen in die erste, dann jeweils eine feste Masche in die 2. und 3. feste Masche – 6 mal wiederholen => 24 feste Maschen

Runde 5: 1 feste Mache jeweils in die 1., 2. und 3. feste Masche, dann 2 feste Maschen in die 4. feste Masche – 6 mal wiederholen => 30 feste Maschen

Durch das Versetzen der Zunahmen entsteht ein Kreis, der erstaunlich rund ist. Sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass ein Kreis rund ist meine ich, ist es aber nicht 😉! Das klassische Amigurimi-Schema versetzt die Zunahmen nicht. Dadurch verlaufen sie direkt übereinander, was bei mehr als 3 Runden zu einem Sechseck führt. Bei Amigurimis ist das eigentlich egal, weil die jeweiligen Figuren derartig mich Füllwatte vollgestopft werden, dass dem ursprünglichen Sechseck Hören und Sehen vergeht und sich mit einem Aufstöhnen schnell in seine erwünscht runde Form ergibt 😉! Aber bei zweidimensionalen Kirschen is‘ eben nix mit Ausstopfen. Da möchte ich den Kreis doch von Anfang an geschmeidig rund haben 😊!

Kommen wir zu den Blättern. Die sind wirklich einfach…

Du schlägst 16 Luftmaschen an und häkelst ohne zu wenden wie folgt zurück:

1 feste Masche, 1 halbes Stäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 1 Doppelstäbchen, 1 halbes Dreifach-Stäbchen, 3 Dreifach-Stäbchen, 1 halbes Dreifach-Stäbchen, 1 Doppelstäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Stäbchen und 1feste Masche

Danach häkelst du 2 Wendeluftmaschen, drehst die Arbeit um 180 Grad und häkelst genauso wieder zurück. Mit einer Kettmasche in die erste feste Masche wird das Blatt beendet.

Wie  du auf dem Foto erkennen kannst, sind die beiden Stiele einfach nur eine aufgenähte Luftmaschenkette.

Jetzt das Ganze noch auf den gewünschten Untergrund aufnähen … et voilà …  fertig ist die große Kirsch-Applikation 🍒🍒🍒!

Ich wünsche dir einen schönen Tag und bereits jetzt ein noch schöneres Wochenende ❤❤❤!

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24. Oktober 2017 – Vorderteil von „juicy cherries“

Uff, hab‘ ich’s doch geschafft zumindest noch einen Oktober-Post hinzubekommen 😃👍! Tut mir wirklich leid, aber wie’s eben manchmal so läuft, hat beim Stricken des Vorderteils irgendwas mal so gar nicht geklappt, wie ich’s wollte und dann war ich beleidigt 😉 … und musste erst einmal schmollen!!! Geht’s dir auch manchmal so, dass du bei auftauchenden Schwierigkeiten und dem damit verbundenen „schön-Aufribbeln-und-nochmal-von-vorne-Anfangen“ kurzzeitig die Lust verlierst?

Und dann hatten wir plötzlich unfassbar schönes Oktober-Wetter 🍁🍂🍁, das ich unbedingt ausnutzen musste. War es doch absehbar, dass die wirklich schönen Tage dieses Jahres gezählt sind. Ist ja eigentlich auch kein Problem, denn schließlich zwingt mich keiner zur Handarbeit.

Der Auslöser meines – nennen wir es mal – Missmuts war das verkackte (‚tschuldigung 😏) Bündchen. Eigentlich ein bedeutungsloser Standard aber diesmal wollte ich es irgendwie anders machen. Wer schon mal einen meiner Posts gelesen hat, weiß, dass ich klassische Rechts-Links-Bündchen nicht leiden kann. Ich finde sie schlichtweg doof!!! Über Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen nicht streiten 😉! Ein Bündchen muss aber dran, weil sich glatt rechts gestrickte Teile, wenn man sie lässt, gefühlt bis zum Bauchnabel einrollen. Aber mit meinen favorisierten glatt-rechts-und-einmal-umschlagen-Bündchen hatte ich bei dieser Wolle auch so meine Probleme. Trotz aller Hingabe, die ich noch aufzuwenden in der Lage war, klappte es trotzig hoch!Also aufribbeln!!! Dann entschloss ich mich das Bündchen zur Abwechslung mal anzuhäkeln. Schließlich rollen sich gehäkelte Teile nicht ein! Das sah aber derartig beknackt aus, dass man hätte meinen können, ich hätte mich komplett volltrunken beschwingt ans Werk gemacht! Tja dumm gelaufen, dann mal tief Luft holen und wieder A U F R I B B E L N!!! Auf meiner persönlichen, nach oben offenen „Petra-hat-Spaß-am-Handarbeiten“-Skala befand ich mich bereits bei minus 3 – Tendenz stark fallend!!! Nächster Versuch: Bündchen anstricken und dabei die linke Seite nach außen nehmen. Dann rollt sich das Bündchen nämlich von ganz allein nach innen. Leider war mir beim Anstricken nicht aufgefallen, dass ich über mehrere Reihen nur mit einem halben Faden gestrickt hatte. Das passiert schon mal, da ich mit nicht verzwirntem Garn arbeite. Hab‘ ich aber leider erst festgestellt, als ich fertig war und das Teil von der Maschine genommen hatte. AUFRIBBELN – Level minus 9 😉!!! Mittlerweile fand ich alles doof … stricken, häkeln, Bündchen, Kirschen, den ganzen Pullover, meinen Mann 😉… Level minus 15 (und das ohne weitere Versuche)! Also legte ich erst einmal ein kreatives Päuschen ein 😊!

So, nach vielen, eigentlich gänzlich überflüssigen Worten, hier nun das fertige Ergebnis:

rotes Rückenteil

Du denkst jetzt vielleicht: >>Ist doch nicht ihr ernst! Was is’n das für ’ne Trulla!!!<< So viele Worte für ein rotes Vorderteil mit grünem Bündchen. Wie originell!!! Aber das grüne Ding klappt zumindest nicht hoch!!!

Und selbstverständlich ist es trotz der kirsch-übersäten Ärmel (siehe hier ) auch nicht dabei geblieben. Auch mir war das Vorderteil nämlich zu schlicht. Wie wär’s mit ’ner Bauchtasche. Aber nicht so eine wie bei meinem Pulli sunny marguerites sondern eine nach oben offene halbrunde Tasche, wie man sie manchmal bei Klein-Mädchen-Pullis sieht. Dafür musste ich aber erstmal eine Strickschrift zaubern. Und da ist sie:

Strickschrift Bauchtasche juicy cherries

Die Abbildung zeigt die Bauchtasche in Strickrichtung. Aufgenäht wird sie natürlich anders herum. Der untere schmale Teil und die Nahtzugaben werden beim Aufnähen dann umgeschlagen. Lange Rede – kurzer Sinn … so sieht’s aus, wenn die Tasche auf’s Vorderteil gezimmert wurde und ich meine eigenen Ideen geklaut habe (siehe Tasche „giant cherry“ ):

Bauchtasche breit

Um die weiße Tasche habe ich noch eine grüne Luftmaschenkette genäht, damit der Übergang besser aussieht, denn leider lässt sich ein Gestrick nicht so einfach säumen wie ein Gewebe.

Und wie ich die Kirsche gehäkelt habe, erkläre ich dir beim nächsten Mal 😃!

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤lich … bis hoffentlich ganz bald 😊!!!

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21. September 2017 – Beide Raglanärmel …

… sind geschafft 😄 …

beide Kirsch-Ärmel

… und glaub‘ mir, das war ’ne Menge Arbeit!!! Zuerst die Ärmel stricken, dann die Kirschen häkeln 🍒🍒🍒 und zum Schluss 82 davon aufnähen. Sollte dich interessieren wie ich es hinbekommen habe, dass die kleinen Dinger so gleichmäßig verteilt sind, dann schau bitte in den beiden vorherigen Posts nach.

Wenn ich nur die Kirschen betrachte, habe ich allein dafür 4 9 2 (in Worten vierhundertzweiundneunzig) Fäden vernäht. Ich kann’s selbst kaum glauben, was ich für beknackte Ideen habe 🙂 !!! Aber jetzt brauch‘  ich auch nicht mehr rumzunölen  … ist schließlich alles fertig!

Und wie geht’s jetzt weiter? Nun, um einer irreversiblen Kirsch-Blindheit effektiv vorzubeugen, werde ich Vorder- und Rückenteil dieses Raglanpullovers, mit dem klingenden Arbeitstitel „juicy cherries“, einfarbig „rot“ stricken. Die Bündchen wollte ich ursprünglich anhäkeln. Da das aber aussah, als hätte ich irgendwas, das überhaupt nicht zusammenpasst, grob zusammengetackert, habe ich mich von dieser Idee gänzlich emotionslos verabschiedet. Jaaa, auch ich kann, wenn es notwendig ist, hart durchgreifen 😉 ! Ich werde sie stattdessen im Nachhinein anstricken und zwar in der Farbe „grün“… höchstwahrscheinlich mit der linken Seite nach außen.

Das Vorderteil bekommt in Bauchhöhe eine nach oben geöffnete, halbrunde Tasche verpasst, die stark an die Klappe meiner Umhängetasche „giant cherry“ erinnert. In den Halsbereich des Rückenteils werde ich einen kleinen Schlitz einarbeiten um auch sicher zu gewährleisten, dass ich schlussendlich meine Birne durch den dafür vorgesehenen Ausschnitt bekomme. Diesen Schlitz werde ich auch noch irgendwie verzieren. Mal schauen was mir da einfällt 😉 !

Auf ein Halsbündchen werde ich verzichten und stattdessen einen richtigen Kragen häkeln oder stricken. Ich weiß es noch nicht genau und muss einfach mal wieder ausprobieren wie’s am besten hinhaut.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Tag und grüße dich ❤lich!

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12. September 2017 – Der erste Raglanärmel…

… ist fertig 😀 !

Momentan gibt’s nicht viel zu berichten. Ich häkle Kirschen und nähe sie anschließend mit transparentem Garn auf. Dann häkle ich wieder Kirschen 🍒🍒🍒 … es nimmt kein Ende 😭!!! Aber …

… das Anfertigen des ersten Ärmels ist schon mal Geschichte …

WP_20170826_002 (2)

So sieht er aus wenn noch alle roten „Hilfslinien“ drin sind und so …

Ärmel mit Kirschen

… wenn die Fäden gezogen sind. Und wenn du nochmal einen genauen Blick drauf wirfst …

Kirschen all over 2

… sieht’s doch wirklich aus wie ein All-Over-Druck, bestehend aus gestricktem Untergrund und gehäkelten Kirschen, die im letzten Schritt mit transparentem Garn aufgenäht werden. Ich find’s immer wieder echt cool, wenn ich mir was ausdenke und das Ergebnis tatsächlich meinen ursprünglichen Vorstellungen entspricht. Da hab‘ ich ma‘ so richtig Spaß inne Backen 😀 😀 😀 !!! Allerdings nur kurz, sehr, sehr kurz – sozusagen mega-kurz – da ich jetzt den ganzen Käse nochmal machen muss. Ich pflege nämlich meine Pullis ausnahmslos mit zwei Ärmeln auszurüsten 😉 !!! Crazy, oder 😀 !

Jau ne, dann mach‘ ich mal weiter …

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit ❤❤❤! Hoffentlich bis ganz bald …

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01. September 2017 – cherries all-over

Tasche mit LogoWenn du über Freutag auf meinem Blog gelandet bist, findest du hier die Anleitungen für meine Tasche „giant cherry“. Wirfst du dann auch noch einen Blick auf die Seitenleiste kannst du mittlerweile auch noch einiges mehr entdecken. Ansonsten geht’s im Folgenden bereits um mein neues „Projekt“ 😀 !

 

Kirschenring

Wie du siehst habe ich mittlerweile einiges an Kirschen 🍒🍒🍒 fertiggestellt. Ist zwar nur ein Bruchteil – vielleicht ein Drittel – aber immerhin 😀 !!

Fertig gestrickt sind auch die beiden Raglanärmel in wollweiß. Und die will ich ja mit den Kirschen sozusagen „all-over-bedrucken“!

Also habe ich mir den ersten Ärmel geschnappt…

Raster juicy cherries

… und mir ein Raster „gebaut“. Das ist echt sehr anstrengend für meine alten Augen, sodass ich immer nur 4 – 6 Hilfslinien auf einmal machen kann. Danach verschwimmen diese winzig kleinen Maschen derartig, dass ich es gut sein lassen muss. Aber aus meiner Erfahrung mit sunny Marguerites , geht eben nix ohne diese Markierungen, weil sonst alles krumm und schief wird. Und wer meinem Blog regelmäßig liest, der weiß, dass ich das absolut gar nicht leiden kann. Aber so was von gar nicht!!! Immer schön symmetrisch lautet die Devise 😉 !! Tatsächlich bin ich so eine, die beim Anblick eines schief aufgehängten Bildes dezent „wuschig“ wird. Ich muss dann immer dahin glotzen und kann mich nur mühsam davon abhalten aufzustehen, um das Bild gerade zu hängen! Das ist anstrengend 😉 !!! Jaaa, da staunse, diese bemitleidenswerten Freaks gibt’s nicht nur bei Loriot …  😀 !

Wenn du jetzt mal genau hinschaust…

Raster

… dann erkennst du nicht nur die horizontalen sondern auch die vertikalen Hilfslinien. Und in die kleinen Quadrate, sie so entstehen, passt genau – wer hätte es gedacht – eine Kirsche 🍒!

Ich hab‘ übrigens schon mit dem Aufnähen angefangen…

Kirschen teilw. aufgenäht

… und so weit bin ich jetzt 😀 ! Wie du auf dem Foto erkennen kannst, muss ich mal wieder mit transparentem Nähgarn arbeiten. Horror!!! Ich. Hasse. Transparentes. Nähgarn. In meinen Augen ist es ätzend zu verarbeiten und tatsächlich derartig transparent, dass ich es nur gegen Licht sehen kann. Ohne Patent-Nähnadel, könnte ich komplett einpacken, denn das Einfädeln eines einzigen Fadens würde bis Weihnachten dauern! Aber ich habe mir mittlerweile eine Technik angeeignet, bei der ich komplett ohne Knoten in den Fadenenden nähen kann. Ohne Sch… , ich fühle das eher, als dass ich es sehen kann!!! Aber wenn die Kirsche dann erstmal auf den Ärmel genäht ist, ist das Ergebnis wirklich überzeugend! Also lautet die Devise: „Weiter angestrengt ins verschwommene Nichts starren 😉 !!!“

So, dann werde ich mal weiter Kirschen häkeln, um sie anschließend im Blindflug auf’s Gestrick zu „zimmern“ 😀 !!!

In diesem Sinne wünsche ich dir wie immer einen schönen Tag 🔅❣❣❣

24. August 2017 – So, dann wollen wir mal…

Erdbeer-Täschchen

🍓🍓🍓🍓🍓

Für diejenigen, die über RUMS oder Fannys Liebste hier gelandet sind geht’s hier zur Anleitung für mein Täschchen „strawberry feeling“ 🍓🍓🍓🍓🍓.

 

… mit was Neuem beginnen 😀 !

Während des Arbeitens an meiner Tasche „giant cherry“ wurde ich ja wie erwähnt quasi von einer Ideenflut davongespült. Die erste Umsetzung manifestierte sich im Kosmetik-Täschchen „strawberry feeling“, das ursprünglich auch mit Kirschen 🍒🍒🍒 gedacht war. Die nächste Idee schon im Kopf schwenkte ich dann aber lieber auf Erdbeeren 🍓🍓🍓um. Zuviel Kirschen sind bekanntlich ungesund 😉 !!!

Aber jetzt wird es wieder Kirschen geben – viele Kirschen, ganz gaaaaanz viele Kirschen für mein derzeitiges „Projekt“ … einen Pullover mit dem Arbeitstitel „juicy cherries“.

Wir waren neulich zu einer Rockabilly Party eingeladen und da mein Kleiderschrank wirklich mit gar nix Rockabilly-mäßigem aufwarten konnte, musste ich mir speziell für diesen Anlass ein Kleid kaufen … samt Petticoat! Während meiner zugegebenermaßen äußerst verzweifelten Suche, fiel mir eins ins Auge, das einen sehr schönen Allover-Druck hatte – wer hätte es gedacht …  Kirschen 🍒🍒🍒. Wohin der Blick auch schweifte, das ganze Kleid war über und über mit Kirschen bedruckt. Ich habe mich dann zwar für ein anderes entschieden, aber die Kirschen blieben nicht unbedingt „always“ aber „on my mind“ … bis heute … und jetzt mach‘ ich was draus 😉 !

Ach übrigens, was die Party anbelangt… Irgendwann während dieser Veranstaltung, nahm mich eine, von der dröhnenden Mucke schon sichtlich geschwächte, ältere Dame beiseite und sagte mir, dass ich die einzige sei, die sie wirklich an die Tanzveranstaltungen der 60er-Jahre erinnere. Ist das nicht ein schönes Kompliment 😀 😀 😀 !!!

Nun aber genug der Selbstbeweihräucherung und weiter im Text!!! Ich werde nicht den ganzen Pullover „verkirschen“ sondern mich auf die Ärmel beschränken. Für Vorder- und Rückenteil schwebt mir schon was anderes vor. Aber wenn ich für die Ärmel sozusagen meinen eigenen Allover-Druck fabriziere, brauche ich eine Menge Kirschen. Die zu stricken scheidet völlig aus, da ich aufgrund der geringen Größe nur etwas sehr eckiges hinbekommen würde. Und wer will schon Quadrat-Kirschen mit Rechteck-Blättern 😉 ? Also werde ich die kleinen Dinger häkeln müssen. Demzufolge besteht mein „Druck“ aus einem gestrickten Untergrund und gehäkelten Kirschen, die ich abschließend aufnähe … also sozusagen ein „Strick-Häkel-Näh-Druck“ 😀 ! Das wird wieder sehr, sehr, sehr viel Arbeit und wahrscheinlich muss ich an dieser Stelle der Tatsache beherzt ins Auge blicken, dass ich eine besorgniserregende Macke habe … irgendwas in Richtung Selbstgeißelung 😉 ! Beim Anfertigen meines Pullis sunny marguerites war ich mir absolut sicher, dass ich mir so einen aufwendigen Sch… nicht noch einmal antun werde! Und was tue ich, nicht mal zwei Monate später … Sei also vorgewarnt, diese Geschichte wird sich wieder hinziehen wie ’n olles Kaugummi 😉 !

Wie dem auch sei, bevor ich mit dem Stricken loslegen kann muss ich erst einmal wissen wie groß die Kirschen denn nun genau werden. Also habe ich damit begonnen mich an die Kirschen heran zu wagen und hatte wie immer den ein oder anderen Fehlversuch …

Kirschen Fehlversuche

… zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn! Aber schlussendlich hab‘ ich’s hingekriegt…

Kirsche Pulli

Nachdem die Größe nun feststand (3,5 mal 3,5 cm) konnte ich mich an den Ärmelschnitt machen.

Und da ist er:

Ärmelschnitt sweet cherries

Die Quadrate sind sozusagen die Platzhalter für die Kirschen. War ’ne ziemliche Rechnerei, aber ich hab’s nun mal gerne sehr symmetrisch 😉 . Jetzt kann ich erkennen, dass ich um die 80 Kirschen brauchen werde, also muss ich vernäh-technisch mal wieder alles geben. Allein für die Kirschen werden 320 Fäden erwarten, dass sie irgendwer gefälligst unsichtbar zu machen hat. Das bleibt dann ja wohl an mir hängen 😢!!! Und da ich leider nicht Hermine Granger heiße…

Als der Schnitt dann so vor mir lag … hmm, ich hätte da eine Idee 💡!!!  Aber das verschieb‘ ich mal auf später. Auf jeden Fall geht da was 😀 !

Da ich nach wie vor keine rechts-links-Bündchen mag, werde die Bündchen zum ersten Mal anhäkeln. Hab‘ ich noch nie gemacht und bin gespannt ob’s was wird! Das bedeutet das dieser Schnitt die Bündchenbreite unberücksichtigt lässt … will sagen, der Ärmel ist so zu kurz!

So, genug für heute! Ich begebe mich dann jetzt mal an die Kirschen-Massenproduktion … aber nicht ohne dir vorher noch eine schöne Zeit zu wünschen ❤❤❤!

15. August 2017 – Kosmetik-Täschchen – die zweite…

… und letzte 😀 !!!

Wo war ich stehengeblieben? Ah ja, die Erdbeeren 🍓🍓🍓 sind fertig – bleibt nur die Frage wohin damit? Richtig – auf den weißen Streifen 😉 !

Also hab‘ ich die kleinen Scheißerchen 😉 eben da drauf genäht…

zwei Erdbeeren

🍓

…und bevor die Erdbeere rundherum befestigt war vorher noch ein bisschen ausgestopft. Ich glaub‘ du kannst gut erkennen, dass die linke Beere deutlich praller ist als die rechte.

🍓

 

Danach musste ich nur noch die Seitennähte schließen, den Reißverschluss einnähen und schließlich einfüttern – M I T  D E R  H A N D 😖👎, weil mein altersschwaches Billig-Maschinchen es einfach nicht gebacken kriegt (Miststück 😉 !!!). Und hier nun das Endergebnis:

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Jetzt hab‘ ich endlich ein Schminktäschchen, in das ich all‘ meine lieb gewonnenen, kleinen Helfer 😉 hineinbekomme 😀 😀 😀 ! Hätte mir auch mal früher einfallen können!

Und weil ich den Reißverschluss irgendwie öde fand, habe ich ihn noch ein bisschen aufgepimt. So sieht er hübscher aus und ich kann ihn besser greifen.

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Dafür habe ich einfach zwei Blätter gehäkelt (siehe 3D – Kirsche ) und am Zipper befestigt.

Abschließend noch ein Blick ins Täschchen…WP_20170713_017

… weil ich es brav eingefüttert habe 😉 !

Nächste Woche geht’s mit meinem neuen „Projekt“ weiter, das allerdings wieder deutlich aufwendiger wird. Ich hab‘ keine Ahnung, ob ich alles so hinbekomme, wie ich’s mir vorstelle – aber bis jetzt hat es ja eigentlich immer geklappt, wenn auch von dezenten Wutanfällen, hier und da aufflammender Resignation oder beschwingten Freudentänzchen begleitet… Aber so ist es halt, wenn man sich alles selbst ausdenkt 😉 !!!

Bei uns ist heute Feiertag und es verspricht auch noch ein sehr sonniger 🔅 zu werden. Ich denke da werde ich mich mal wieder schön entspannt in der Sonne aalen – den imposanten Bügelberg gekonnt ignorierend – mir meinen Kindle schnappen und, von Hund und Katz‘ umringt, bis zum Pupillenstillstand lesen 📖. Das ist neben dem Handarbeiten nämlich meine zweite große Leidenschaft ❤!

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Woche – hoffentlich bis ganz bald ☺❤🍓!

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10. August 2017 – Erdbeer-Applikation

ErdbeereWie versprochen stelle ich heute die Anleitung zum Häkeln der Erdbeer-Applikation ein. Da ich mich nach wie vor zu den Häkelanfängern zähle, habe ich zwar immer eine genaue Vorstellung wie das Endergebnis aussehen sollte, nur hapert es leider an der Umsetzung. Ich habe schlicht noch zu wenig Grundwissen, um mich einfach hinzusetzen und mal ’ne Erdbeere zu „wuppen“. In diesen Fällen ist das Netz wirklich außerordentlich hilfreich. Und schließlich, nach echt langem Suchen, habe ich was passendes entdeckt. Leider finde ich den Link für die kostenlose Anleitung nicht mehr und da ich sowieso ein paar Veränderungen vorgenommen habe, stelle ich heute eben meine ganz persönliche Anleitung ein. Na, denn ma‘ los 😉 !

 

Abkürzungen

LM – Luftmasche

fM – feste Masche

WLM – Wendeluftmasche

KM – Kettmasche

hStb – halbes Stäbchen

… und mehr braucht es auch nicht!

 

Anleitung Erdbeere:

Du beginnst quasi unten und schlägst als erstes 3LM an, danach häkelst du wie folgt:

Reihe 1: 2fM, 1WLM

Reihe 2: In jede fM der Vorreihe 2 fM häkeln, 1 WLM => 4 fM

Reihe 3: die 1. und letzte Masche der Vorreihe verdoppeln, 1 WLM => 6 fM

Reihe 4: 6 fM, 1 WLM

Reihe 5: die 1. und letzte Masche der Vorreihe verdoppeln, 1 WLM => 8 fM

Reihe 6 und 7: 8fM, 1 WLM

Reihe 8: die ersten und letzten 2 Maschen zusammenhäkeln, 1 WLM => 6 fM

Reihe 9: 6 fM, 1 WLM

Reihe 10: wie Reihe 8 => 4 fM

Du befindest dich jetzt in der oberen linken Ecke und umhäkelst nun die ganze Erdbeere mit festen Maschen. Damit sich die Erdbeere danach nicht wellt, musst du speziell die „Eckmaschen“ verdoppeln. Sollte das nicht reichen, kannst du auch noch mal an den Seiten eine Masche verdoppeln. Ich musste es mal so und mal so machen. Ist eben Handarbeit und deswegen fallen die Beeren eben unterschiedlich aus 😉🍓.

Anleitung Blätter und Stiel:

Du schlägst 5 LM an und behäkelst diese danach mit 1 KM, 1 fM, 1 hStb und wieder einer KM (1. Blatt).

Von diesem Punkt aus, schlägst du wieder 5 LM an und arbeitest genau wie beim ersten Blatt (2. Blatt).

Und noch mal dasselbe für’s 3. Blatt!

Jetzt sind die 3 Blätter schon mal fertig. Fehlt nur noch der Stiel. Nachdem du das 3. Blatt beendet hast, häkelst du nun 6 LM und behäkelst diese mit 5 KM. Jetzt noch eine KM ins erste Blatt und du bist fertig!

Wenn du den Faden nun schön lang abschneidest, kannst du damit die Blätter direkt auf die Erdbeere nähen.

Ganz zum Schluss habe ich dann noch 8 Perlen aufgenäht, die die Samen symbolisieren sollen. Du kannst aber auch einfach was aufsticken oder ganz darauf verzichten.

🍓🍓🍓🍓🍓 F E R T I G 🍓🍓🍓🍓🍓!

Guten Appetit ☺☺☺!

Schüssel mit Erdbeeren verlinkt mit: RUMS , maschenfein und fannys liebste

08. August 2017 – Schminktäschchen

Dieser Blogpost ließ leider ein bisschen auf sich warten. Aber ich war dezent „abgelenkt“ – und das kam so…

Vor einigen Tagen sitze ich an meinem Schreibtisch und surfe verträumt ein bisschen vor mich hin. Du musst wissen, dass mein Arbeitszimmer das erste ist, das nach Betreten des Hauses vom Flur abgeht. Ich sitze also wie gesagt völlig entspannt da rum, als ich plötzlich aus dem Augenwinkel einen meiner Kater registriere, der irgendwie komische Geräusche von sich gibt. Also drehe ich mich um, dem Geräusch Sherlock-Holmes-mäßig auf der Spur 😉 . Und was macht mein Kater? Ach nur saufen! S A U F E N ??? Wieso saufen??? Der Napf steht doch gar nicht hinter der Haustür. Stimmt!!! … trotzdem konnte mein Kater aus dem bereits erstaunlich großen See saufen, der sich im Haus gebildet hatte. Daraufhin war nix mehr mit „entspannt“ oder „verträumt“!!! Ich geriet mördermäßig in Wallung, einmal um den See schnellstmöglich trocken zu legen und zum zweiten heraus zu bekommen, warum wir demnächst im Haus diese hüfthohen Angler-Gummistiefel statt bequemer, unerotischer Hauspuschen tragen müssen. Lange Rede – kurzer Sinn… Es stellte sich heraus, dass unser Regenwasserkanal verstopft ist (also der in den das Fallrohr der Regenrinne mündet) und da wir auch einen Schacht direkt vor der Haustür haben (warum auch immer!!!), lief dieser bei starkem Regen wegen des Rückstaus blitzschnell voll Wasser. Tja und wenn er ganz voll war, lief er eben über … leider direkt ins Haus! Selbstverständlich hatten wir danach viele Gewitter mit noch mehr Niederschlag, so dass der Gatte und ich im Dauereinsatz waren. War echt Kacke und ließ uns sofort unruhig werden, sobald sich wieder dunkle Wolken am Horizont bildeten!!! Von „das-Haus-für-mehrere-Stunden-verlassen“ mal ganz zu schweigen. Erst gestern war der Kanal-Fritze da (hat sich mächtig Zeit gelassen, der Gute … und bestimmt kein Haussee-Problem) und der wird jetzt hoffentlich bald effektiv aktiv 😀 ! So, getz‘ abba weiter im Text…

Nach Fertigstellung meiner Tasche „giant cherry“ hatte ich immer noch 50 Gramm der roten Wolle und ein klitzekleines bisschen der creme-farbenen übrig. Und da ich auf dem „Ich-verbrauche-cool-mal-Restwolle“-Trip war, sollte eben dieser Rest auch noch weg. Für was kleines, hübsches …

Ich verreise sehr gerne. Und was ich als Frau natürlich immer dabei haben muss, ist mein Schmink-Arsenal. Man macht sich ja auch gerne mal ausgehfein 😉 ! Leider waren alle Schminktäschchen, die ich mir übrigens auch hin und wieder von unseren Reisen mitbringe (hier schließt sich ganz offensichtlich der Kreis 😉 ), immer zu klein. Nicht dass du glaubst ich schleppe geschätzte 12 Kilo Schminkzeugs mit mir rum, aber ich bevorzuge Schminkpinsel mit langem Stiel und benutze losen Gesichtspuder, der ja bekanntlich in einer deutlich dickeren Dose als der Kompaktpuder in den Handel gelangt. Und speziell diese beiden kleinen Helfer haben entweder listig herausgelugt oder passten, wie im zweiten Fall, erst gar nicht hinein. Und das hat mich eben genervt… ich hab‘ schon gern alles ordentlich beisammen 😉 ! Dementsprechend war der nächste Gedankengang nicht unbedingt eine intellektuelle Höchstleistung…

… ein auf meine Bedürfnisse zugeschnittenes Schminktäschchen musste her …

Also habe ich erst einmal einen entsprechend großen Lappen gehäkelt…

WP_20170707_002

… und zwar einfach nur mit festen Maschen. Wenig spektakulär – dafür schön einfach 😀 ! Dieser Lappen soll dann in der Mitte gefaltet werden, sodass oben – sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite ein breiter, weißer Rand entsteht. Und da mir der krasse Übergang von rot zu weiß nicht so gefallen hat, hab‘ ich mal ein ganz einfaches, grünes Spitzenband gehäkelt und darauf genäht.

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Für dieses Band habe ich einfach eine genügend lange Luftmaschen-Kette angeschlagen und danach eine Reihe feste Maschen gehäkelt. Dann den Faden abschneiden und noch mal von dergleichen Seite loshäkeln. Diesmal im Wechsel eine feste Masche, vier Luftmaschen, eine feste Masche auslassen und solange wiederholen bis nix mehr geht, d.h. das Ende der Reihe erreicht ist. Fertig 😀 !

Du kannst dir vielleicht denken, dass ich den weißen Rand nicht ohne Hintergedanken fabriziert habe. Der ist natürlich nur Grundlage für eine Verzierung. Wie ich in einem meiner letzten Blogposts erwähnt habe, war ich völlig unvorbereitet einer Art Kirschwahn verfallen. Dementsprechend sollten da ursprünglich auch Kirschen drauf. Da aber mein nächstes Projekt nur so von Kirschen 🍒 wimmeln wird und ich dich und mich nicht langweilen möchte, habe ich mich für…

… Erdbeeren 🍓🍓🍓🍓🍓🍓🍓🍓…

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… entschieden. Crazy, oder 😉 ! Ich brauchte aber nicht nur eine, sondern genau acht Stück und …

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… die sind auch schon fertig.

Natürlich stellte sich am Anfang wieder die „Erdbeeren-schön-und-gut-aber-wie“-Frage, woraufhin ich mal wieder wie eine Geisteskranke im Netz recherchiert habe und auch diesmal fündig geworden bin. Wie immer habe ich, meinem Geschmack entsprechend, leicht abgewandelt bis ich zufrieden war. Falls dir diese Erdbeer-Applikation gefällt schau‘ einfach am Donnerstag noch einmal vorbei… dann stelle ich die Anleitung dafür ein 😀 !

In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Tag 🍓🔅🍓!

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27. Juli 2017 – Kirsche häkeln

Wie bereits in meinem letzten Blogpost erwähnt, habe ich immer noch etwas Wolle übrig und werde daraus noch was Hübsches „basteln“. Aber bevor ich damit beginne, schließe ich meine Tasche „giant cherry“ 🍒 ab, indem ich die Anleitung des letzten Details abharke… Muss ja schließlich alles seine Ordnung haben 😉!

Damit meine ich die kleinen 3D-Kirschen…

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…die an den Seitenteilen baumeln:

Tasche Seite Logopng

Anleitung für eine kleine 3D-Kirsche

Abkürzungen:

fM = feste Masche

KM = Kettmasche

HLM = Hebeluftmasche

WLM = Wendeluftmasche

Stb = Stäbchen

Beginnen wir mit den Kirschen…

Runde 1: Du beginnst damit in einen Fadenring 6 fM zu häkeln und schließt danach den Ring mit einer KM

Runde 2: In jede Masche der Vorrunde häkelst du jetzt 2 fM => 12 fM, Runde mit einer KM schließen

Runde 3: 1 HLM, dann verdoppelst du nur jede 2. fM der Vorrunde => 18 fM, Runde mit einer KM schließen

Runde 4: 1 HLM, 18 fM häkeln

Runde 5: 1 HLM, 18 fM häkeln

Runde 6: 1 HLM, 18 fM häkeln, danach die Kirsche auf links drehen

Runde 7: 1 HLM, 1 fM und die nächsten beiden fM der Vorrunde zusammenhäkeln. Das ganze wiederholst du 6 mal => 12 fM, Runde mit einer KM schließen

Runde 8: genauso wie die Vorrunde arbeiten => 6 fM, Runde mit einer KM schließen.

Jetzt müssen die Kirschen nur noch prall gefüllt werden, entweder mit Watte oder Wollresten und wenn sie so richtig schön vollgestopft sind, werden sie oben zusammengezurrt und die Fäden vernäht.

Danach verbindest du die beiden Kirschen mit einer beliebig langen LM-Kette in der Farbe „grün“. Das werden nämlich die Stiele. Bleiben nur noch die Blätter…

Blätter häkeln:

Schritt 1: 7 LM + 1 WLM anschlagen

Schritt 2: In diese kleine LM-Kette häkelst du nacheinander 1 fM, 1/2 Stb, 3 Stb, 1/2 Stb, 1 fM und 1 WLM

Schritt 3: Die Rückreihe (in diesem Fall die andere Seite der gleichen LM-Kette) häkelst du genauso.

Bevor du die Fäden vernähst, bringst du die beiden Blätter an der „Stiel-LM-Kette“ an. Was dann noch an Fäden übrig bleibt, wird vernäht und F E R T I G sind die Kirschen 🍒🍒🍒!

Ich wünsche dir einen schönen, hoffentlich etwas sonnigeren Tag 🔅🍒🌷!

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18. Juli 2017 – Tasche „giant cherry“

Ich schicke meinem heutigen Blogpost mal entspannt voraus, dass es diesmal viele Bilder und wenig Text gibt. Alle „Erfolge“ bei der Fertigung dieser Tasche wurden, beginnend mit dem 20. Juni, bereits wortreich, alle „Niederlagen“ ebenso wortreich, allerdings mit leichter Tendenz zum Selbstmitleid 😉 , dokumentiert!

Zum allerersten mal habe ich mich an einer Handtasche versucht – wie immer ohne jede Vorlage oder Anleitung – und bin mit dem Ergebnis echt zufrieden 😀 ! Und da ist sie – meine Tasche „giant cherry“ 🍒:

Tasche auf Hocker

Eine mittelgroße, gehäkelte Handtasche mit relativ langem Schulterriemen (ich trage meine Taschen gerne quer über die Schultern und relativ lang herunterhängend).

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Der „Hingucker“ ist natürlich die große Kirsche auf der Taschenklappe, aber ich habe mir noch ein paar weitere Details einfallen lassen. Da wären zunächst einmal die kleinen frei baumelnden Kirschen, die ich auf die Befestigung des Trageriemens an den grstreiften Seitenteilen „montiert“ habe…

Tasche Seite Logopng

… und natürlich die beiden Schmetterlinge, die beim Tragen der Tasche oben auf der Schulter sitzen. Einmal in Großaufnahme…

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… und einmal ganz klein… Und weil sie so klein sind, zeige ich mal mit einem dicken Pfeil drauf 😉 ! Mit dem Finger soll man ja nicht 😉 !

Tasche Pfeil

Außerdem hat die Tasche einen richtigen Taschenboden, eine Verstärkung der Taschenklappe und ist komplett eingefüttert…

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…und zwar mit der H A N D, weil ich es mit der Nähmaschine nicht hingekriegt habe!

Solltest du an der kompletten Entstehungsgeschichte der Tasche interessiert sein, schau‘ die einfach meine Blogposts beginnend mit dem 20. Juni an 🙂 ! Hm, 20. Juni ist gar nicht so lange her – ging doch schneller als ich gedacht hätte 😉 !

Die Tasche ist fertig! Ich hab‘ immer noch Wolle übrig – da geht noch was 😉 !

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13. Juli 2017 – Schmetterling häkeln

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Der Vollständigkeit halber haue ich heute die Häkelanleitung für den Schmetterling raus 😉 ! Soviel schon einmal zu Beginn: Er ist nicht das Ergebnis einer nervigen „Versuch-Aufribbeln-Neuer-Versuch-Dauerschleife“, sondern die Anleitung dazu gab’s mal für „noppes“ bei talu . Natürlich habe ich wie immer hier und da etwas verändert, aber ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen einen Schmetterling so anzugehen. Da ich sie jetzt nicht mehr gefunden habe, stelle ich sie heute ein (also nicht die Original-Talu-Anleitung sondern mein „Derivat“ 😉  ).

Häkelanleitung Schmetterling

Abkürzungen:

fM = feste Masche

KM = Kettmasche

Stb = Stäbchen

Zunächst einmal musst du so eine Art Blume über 5 Runden häkeln und zwar wie folgt:

Runde 1: In einen Fadenring häkelst du mit der Farbe „weiß“ 3 LM (die ersetzen ein Stb), 1 Stb, 2 LM, 2 Stb, 2 LM und wiederholst diese „2 Stb – 2 LM“ – Geschichte so oft bis du insgesamt 8 Einheiten hast.

Runde 2: Jetzt häkelst du 3 LM (als Ersatz für ein Stb), 3 LM, und 2 Stb in den Luftmaschenbogen der Vorrunde, dann wieder 3 LM, 2Stb in den Luftmaschenbogen der Vorrunde. Das machst du solange bis du ganz rum bist und häkelst zum Abschluss eine KM in die 3. LM dieses anfänglichen Ersatzstäbchens.

Runde 3: Zu Beginn dieser Runde wird erst einmal die Farbe gewechselt. Soll ja schön bunt werden. Dann häkelst du wieder 3 LM als Ersatz für ein Stb und darauffolgend 2 Stb, 3 LM, 3 Stb in den Lustmaschenring der Vorrunde. Diese „3 Stb-3 LM-3Stb-Geschichte wird ebenfalls insgesamt 8 mal gehäkelt. Auch diese Runde wird mit 1 KM in die 3 LM des Rundenanfangs geschlossen.

Runde 4 : Und wieder die Farbe wechseln (oder auch nicht – muss ja nicht ganz so bunt werden). In dieser Runde werden einfach jeweils 12 Stb in den Luftmaschenbogen der Vorrunde gehäkelt. Auch hier insgesamt 8 mal.

Runde 5: Wieder in Farbe „weiß“ in jeden Maschenkopf der Vorrunde 1 fM häkeln.

Nachdem du die Fäden vernäht hast, sieht das Ganze dann so aus… wie ein Schmett… äh, eine Blume:

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Nee, also „Schmetterling“ wäre jetzt nicht meine allererste Assoziation 😉 ! Aber wenn du das Blümchen in der Mitte faltest, dann kommst du der Sache schon näher:

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Tipp: Wenn du wie ich die kräftigen Farben  mit „weiß“ umrandest wirken sie noch knalliger. Weiß hebt eben 😉 !!

So, jetzt fehlt nur noch der Körper. Ich habe ihn braun gemacht, weil Schmetterlinge in meiner Vorstellung einen braunen Körper haben.

Körper häkeln:

Der ist wirklich ganz einfach. Du häkelst 26 LM und arbeitest anschließend 5 fM in die vorletzte, die 25. LM. In die folgenden 5 LM wird je 1 KM gehäkelt. Damit ist der erste Fühler fertig. Jetzt schlägst du an dieser Stelle 7 neue LM an (für den 2. Fühler), die genauso abgearbeitet werden wie der erste. Wenn du wieder an der Ausgangsluftmaschenkette (dem eigentlichen Schmetterlingskörper) angekommen bist, häkelst du einfach in jede verbleibende LM eine fM. Abschließend musst du den Körper um die Mitte der zur Hälfte gefalteten Blume legen und festnähen – F E R T I G !!!

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Ich finde, dass das echt eine schöne Applikation ist, mit der man so manches aufpeppen kann.

Anmerkung: Wenn ich mir das hier nochmals durchlese, hört sich die Anleitung doch deutlich komplizierter an, als  sie in Wirklichkeit ist. Sollten also noch Fragen auftauchen, please don’t hesitate to contact me 😀 !!!

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit viel 🔅!

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11. Juli 2017 – Der Schultergurt…

…oder Trageriemen (oder wie immer das Teil auch heißen mag) meiner Tasche „giant cherry“  sollte im Gegensatz zum Korpus gestrickt sein. Also habe ich 20 Maschen der grünen Wolle angeschlagen und ein 1,30 Meter langes Band glatt rechts gestrickt. Wie jeder weiß, der schon einmal gestrickt hat, rollt sich ein solches Band an den Seiten ganz doof zusammen. Aus diesem Grund habe ich die beiden Ränder zusammengenäht und so eine Art Schlauch erhalten (der sich kein bisschen rollt 😀 !).

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In diesen Schlauch habe ich wieder ein „pupsnormales“ Schleifenband gegen das Längen eingezogen …

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…und gut sollte es sein! War´s aber nicht!!! Das Band rutschte hin und her (ist einfach zu glatt) und der gute Schultergurt selbst verzog sich immer wieder. Also musste ich den ganzen Käse der Länge nach an beiden Seiten absteppen. Da sich meine Nähmaschine aber konsequent weigerte diesen Part zu übernehmen, durfte ich 2,60 Meter mit der Hand absteppen. Das hatte ich mir auch ganz doll gewünscht 😉 ! Aber irgendwann war ich damit fertig und konnte den Riemen mit 5 cm Überlappung an die Seitenteile der Tasche nähen. Hab‘ ich auch getan…

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…konnte aber natürlich so nicht bleiben. Also habe ich kleine weiße Läppchen gehäkelt und darüber genäht.

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Besser 😀 !!! Da geht aber noch was 😀 ! Doch zunächst einmal musste ich was gegen den „Gähnfaktor“ des Schultergurts unternehmen. Und da habe ich mir das…

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…ausgedacht. Gar putzige, knallbunte Schmetterlinge – ganz bewusst farblich von der Tasche abgegrenzt. Sollen sie doch brav ins Auge springen 😉 ! Und diese kleinen Flattermänner habe ich auf den Schultergurt „montiert“ und zwar so, dass sie tatsächlich auf bzw. kurz unterhalb der Schulter sitzen. Und das sieht dann so aus…

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…und ist doch sweet, oder?

So, bald ist das Ding fertig! Nur noch ein Detail für’s Täschchen und abschließend einfüttern. Ich befürchte, dass ich da auch wieder sehr viel mit der Hand machen muss, weil sich meine alte Nähmaschine bestimmt wieder verweigern wird (das Miststück 😉 !!) Aber das Zusammennähen von relativ grober Häkelarbeit und Baumwoll-Futter ist tatsächlich ein bisschen problematisch – zumindest für uns beide – meine Maschine und mich 😉 !

Das war’s für heute – nächste Woche ist die Tasche fertig!

Ich wünsche dir einen schönen Tag 🌹🌼🌻🌷🔅!

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06. Juli 2017 – große Kirsche häkeln

So, heute werde ich mal die Häkelanleitung für die große Kirsche auf der Frontklappe meiner Handtasche „giant cherry“ einstellen. Sie besteht aus drei Teilen – der eigentlichen Kirsche, dem Blatt und dem Stiel.

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…und los geht’s 😀 !

Kirsche häkeln

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Abkürzungen:

fM = feste Masche

KM = Kettmasche

HLM = Hebeluftmasche

Stb = Stäbchen

DStb = Doppelstäbchen

 

Arbeitsanleitung:

  1. In einen Fadenring häkelst du 5 fM, ziehst diesen Ring dann leicht zusammen und schließt ihn mit einer KM.
  2. Du beginnst die nächste Runde mit einer HLM, verdoppelst dann jede der ursprünglichen 5 M => 10 M und schließt mit einer KM
  3. Wieder mit einer HLM beginnen und danach jede 2. fM verdoppeln => 15 M – Runde wieder mit einer KM schließen
  4. HLM, jede 3. fM verdoppeln => 20 M, 1KM
  5. HLM, jede 4. fM verdoppeln => 25 M, 1KM
  6. HLM, jede 5. fM verdoppeln => 30 M, 1KM (ist eine ziemlich verwirrende Zählerei 😵!)
  7. Danach 4 Runden über die 30 Maschen häkeln, dabei jede Runde mit einer HLM beginnen und einer KM beenden.

Zur Ausarbeitung wird die Kirsche mit Watte oder Wollresten ausgestopft. Damit sie richtig schön prall wird, musst du allerdings einen Boden einarbeiten. Auf der Suche nach dafür geeignetem Material bin ich über eine überflüssige Heftbox gestolpert. Das Plastik war weder zu dick noch zu dünn und jetzt hat diese Heftbox kreisrunde Löcher 😀 !

WP_20170622_003 (2)Ich habe die Plastikscheiben von hinten auf das Füllmaterial gelegt und dann alles ordentlich verzurrt 😉 ! Kurz bevor ich ganz fertig war, habe ich noch mal ordentlich Watte nachgelegt – bis echt nix mehr rein ging – und den Boden dann ganz verschlossen.

Nicht schön, aber hält und sieht eh keiner 😉 !

 

Stiel stricken

Der Stiel geht ganz einfach – dazu habe ich nur eine genügend lange „Wurst“ mit der „Liesl“ gestrickt!

Blatt häkeln

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Das Problem beim Häkeln des Blattes war, dass ich zwar eine genaue Vorstellung hatte, aber aufgrund meiner häkeltechnischen doch eher eingeschränkten Möglichkeiten nicht wusste, wie ich das in Maschen umsetzen sollte. Also habe ich wild recherchiert und bin schließlich auf crazypatterns fündig geworden. Nach kleineren Abwandlungen habe ich hier die Anleitung für dich:

  1. In einen Fadenring häkelst du nacheinander 5 LM, 6 DSt, 3 LM, 6 DSt, 5 LM und schließt das ganze mit einer KM. Nachdem du den Ring leicht zugezogen hast
  2. häkelst du 5 fM um die 5 LM der ersten Runde, 6 Stb in die 6 DStb, dann 3 DStb, 3 LM und 3 DStb in den Luftmaschenbogen der Vorrunde, 6 Stb in die 6 DStb und schließlich wieder 5 fM in die 5 LM. Auch die 2. Runde wird mit einer KM geschlossen.
  3. Du beginnst die 3. Runde mit einer HLM und setzt dann in jeden Maschenkopf eine fM. Dabei wird jede 4. Masche verdoppelt damit sich das Blatt zum Schluss nicht wellt. In den Luftmaschenbogen der Blattspitze häkelst du 1 fM, 3 LM und 1 fM. Nachdem du auch diese Runde mit einer KM abgeschlossen hast bist du…

…fertig 🏁 !!!

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Jetzt nur noch die Einzelteile auf dem gewünschten Untergrund zusammenfügen und festnähen. Fertig ist die „giant cherry“ 🍒 😃.

Verlinkt mit RUMS und HäkellineWP_20170628_003 (2)