17. September 2019 – Die Verlosung geht weiter

Die Verlosung dieser …

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… Tasche geht in die 2. und letzte Woche 🙂 ! Sie endet am 23. September 2019. Wenn du noch mitmachen möchtest, findest du die Teilnahmebedingungen in meinem vorherigen Post 🙂 !

Heute beginne ich mit der dazu passenden Anleitung. Aber zuerst zeige ich dir mal die …

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… andere Seite der Tasche. Sieht eigentlich genauso aus wie die Vorderseite – mit dem einzigen Unterschied, dass ich den Untergrund für die bunten Blumen hier „schwarz“ gemacht habe. Je nach Tagesform kannst du sie also so oder so tragen 😀 !

Und eingefüttert ist sie auch 😀 😀 😀 !!!

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Aber jetzt geht’s lohooos:

Anleitung für meinen Shopper „black-white-coloured“

Ach, bevor ich’s vergesse: Die Tasche misst an ihrer breitesten Stelle 43 cm und ich 32 cm hoch … soll ja schließlich auch ein bisschen was reinpassen 😉 !

Material: 100 % Baumwolle mit einer Lauflänge von 170 m / 50 gr in den Farben  schwarz, weiß und 7 anderen Farben

Technik: tunesisch Häkeln, THS

Nadelstärke: 3 ½

Maschenprobe: 26 M ≈ 10 cm / 25,5 R ≈ 10 cm

Tipp: Selbstverständlich kann die Tasche auch ganz normal gehäkelt werden, dann empfehle ich allerdings die Nadelstärke 2½ – 3.

Das Besondere an dieser Tasche ist, dass der Boden nicht gesondert gearbeitet wird, sondern Teil des Vorder- bzw. Hinterteils ist. Ich zeige dir das am besten mal 😉 !

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Der komplett schwarze Teil ist der halbe Boden.

Anleitung Vorderteil

In der Farbe „schwarz“ 66 Maschen anschlagen und 15 Reihen häkeln. Danach beidseitig und mit orangefarbenem Garn 15 Maschen zunehmen => 96 Maschen

2 R orange

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M)

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M) – versetzt zu den ersten 4 Reihen

2 R violett

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M)

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M) – versetzt zu den ersten 4 Reihen

2 R gelb

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M)

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M) – versetzt zu den ersten 4 Reihen

2 R pink

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M)

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M) – versetzt zu den ersten 4 Reihen

2 R grün

21 R weiß

2 R grün

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M)

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M) – versetzt zu den ersten 4 Reihen

2 R rot

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M)

4 R schwarz-weiß im Wechsel (jeweils 4 M) – versetzt zu den ersten 4 Reihen

5 R blau, dabei in der dritten Reihe an zwei beliebigen Stellen Löcher einarbeiten. Dafür lässt du 8 M unbehäkelt und ersetzt sie durch Umschläge (also machst du 8 Umschläge) und häkelst diese Umschläge in der Rückreihe ab. Das sieht dann so …

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… aus. Durch die entstandenen Löcher werden dann später die Henkel geführt 🙂 !

Ich habe diese Löcher dann auch noch umhäkelt …

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… weil ich einfach finde, dass das ordentlicher aussieht 🙂 !

Nach den 5 R blau werden alle Maschen abgekettet.

Ich habe die Tasche konisch gearbeitet, d. h. sie wird nach oben hin etwas breiter. Wenn du das auch machen möchtest, musst die dafür wie folgt zunehmen:

In R 4, 11, 17, 24, 30, 37, 43, 49, 56, 62, 69, 75, und 82 nimmst du beidseitig jeweils 1 M zu => 122 Maschen

Die andere Seite wird genauso gearbeitet. Lediglich die 21 weißen Reihen werden durch schwarze ersetzt.

Jetzt zeige ich dir noch die linke Seite des fertigen Teils.

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Warte ich geh‘ mal ein bisschen näher ran 😉 …

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Wie du siehst gibt’s – der Technik geschuldet – eine Menge Spannfäden. Bei einer Tasche ist das natürlich doof, denn du kannst überall hängen bleiben. Um das zu vermeiden habe ich die Tasche zum Schluss eingefüttert. Wenn du das nicht machen möchtest, musst du die Fäden beim Häkeln auf der Rückseite verschränken. Man nennt das „Einweben“ (gehört zur Fair-Isle-Technik). Im Netz findest du dazu eine Menge Tutorials.

So!!! Als nächstes müssen noch …

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… die großen Blumen drauf. Die Anleitung dafür findest du hier .

Dabei gibt’s nicht viel zu erklären. Ich habe die Dinger schön gleichmäßig auf den breiten Streifen verteilt, festgesteckt und mit transparentem Garn aufgenäht. Und das sieht dann so …

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… aus. Warte, damit du’s besser erkennen kannst, geh‘ ich mit der Kamera nochmal etwas näher ran 🙂 !

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Jetzt müssen nur noch die Henkel gehäkelt, eingesetzt, das Ganze ordentlich zusammengenäht und eingefüttert werden. Da mein heutiger Post aber schon lang genug ist, erklär‘ ich dir das beim nächsten Mal 😉 !

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strichwahn-Petra

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10. September 2019 – Verlosung

Mein letzter Beitrag ist schon eine Weile her … aber was soll ich sagen … der Sommer war so schön! Und dabei will ich es mal belassen 😉 !

Grund genug mich mit etwas Schönen zurück zu melden. Auf meinem Insta-Account habe ich die 1000-Follower-Marke gerissen und deswegen freu‘ ich mich ganz doll und verlose diesen …

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… Shopper … auch hier auf meinem Blog! Er ist von mir entworfen und in reiner Handarbeit gefertigt … und damit ein absolutes Unikat 😀 !

Um an der Verlosung teilzunehmen gibt’s selbstverständlich ein paar klitzekleine …

Teilnahmebedingungen

Eigentlich musst du nur eins tun … meinem Blog Strickwahn per Email folgen. Das wär’s auch schon. Ich versichere dir, dass das gar nicht weh tut 😉 !!! Den Button dafür findest du auf der rechten Seite. So kann ich nämlich, wenn das Glück dir hold ist und du gewinnst, gleich Kontakt zu dir aufnehmen 🙂 !!!

Für den Fall, dass du bereits ein hochgeschätzter Strickwahn-Follower bist, kannst du selbstverständlich auch an der Verlosung teilnehmen. Ist doch Ehrensache 😉 ! Wenn du das möchtest, dann schicke doch bitte eine Email an strickwahn@web.de. Was du da rein schreibst ist mir völlig egal … was Nettes wäre mega 😀 ! Dann „mäkst“ du nämlich my day 😉 !

Außerdem musst du über 18 Jahre alt sein und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann.

Die Verlosung läuft ab heute, also den 10.09.2019 genau 14 Tage lang und endet am Montag den 23. September 2019 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird direkt am darauffolgenden Dienstag per Los gezogen und danach bekannt gegeben.

Bleibt mir nur dir viel Glück zu wünschen 🙂 🙂 🙂 !!!

Im Zeitraum der Verlosung werde ich natürlich wie immer genau dokumentieren, wie ich das Teil gemacht habe, so dass du es, wenn du Lust hast, auch nacharbeiten kannst.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen und wünsche dir eine schöne Zeit 🙂 !

❤-liche Grüße und hoffentlich bis ganz bald ❤!

Petra

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02. Juli 2019 – große Blumen häkeln

Für zwei meiner derzeitigen Projekte brauche ich große Häkelblumen. Sollte ja an und für sich nicht schwierig sein irgendwo im Netz eine passende Anleitung dafür zu finden. War es aber!!! Warum? Nun, ich wollte keine Blumen-Applikationen, die so aussehen wie Mini-Deckchen oder Glasuntersetzer. Sie sollten schon wie richtige Blumen aussehen oder zumindest so, wie sie mir am aller-aller-besten gefallen.

Nach gefühlten Stunden der Internet-Recherche bin ich dann auf Youtube (leider finde ich es jetzt aber nicht mehr) auf etwas Geeignetes gestoßen. Dann musste ich das Ganze nur noch mit ein paar Änderungen an meine Vorstellungen anpassen … et voilà …

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… das ist das Ergebnis.

Diese Blumen sind mit Nadelstärke 2 ½ gearbeitet und haben trotzdem einen Durchmesser von gut 6,5 cm. Aber auch hier gilt:

Je dicker das Garn und damit verbunden je höher die Nadelstärke, desto größer die Blume 🙂 !

Kommen wir also zur …

Anleitung für eine große Häkelblume

Material: 100 % Baumwolle mit einer Lauflänge von 170 m / 50 gr in beliebigen Farben

Nadelstärke: 2 ½

Innerer Kreis:

Als allererstes häkelst du 6 feste Maschen in einen Fadenring und schließt das Ganze mit einer Kettmasche.

Runde 1: jede feste Masche verdoppeln (=> 12 feste Maschen) und die Runde mit einer Kettmasche schließen – 1 Hebeluftmasche

Runde 2: arbeiten wie Runde 1, wobei nur jede 2 feste Masche verdoppelt wird (=> 18 feste Maschen)

Runde 3: 3 Luftmaschen häkeln, 2 feste Maschen übergehen, 1 Kettmasche in die 3. feste Masche der Vorrunde. Das Ganze noch 5 mal wiederholen, sodass du zum Schluss 6 Luftmaschenbögen hast. In die werden später übrigens die Blütenblätter gearbeitet.

Blütenblätter:

In jeden der 6 Luftmaschenbögen häkelst du nun nacheinander 1 Kettmasche, 5 Luftmaschen, 1 3-fach-Stäbchen, 3 4-fach-Stäbchen, 1 3-fach-Stäbchen, 5 Luftmaschen und 1 Kettmasche. Dann wiederholst du das 5 mal, vernähst die vier Fäden und dann sehen die Dinger so …

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… aus.

Das Coole an diesen Blumen ist, dass du sie selbstverständlich auch weiter vergrößern kannst. Hier habe ich jetzt eine mit 8 Blütenblättern …

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… gemacht. Die hat dann schon einen Durchmesser von 7,5 cm.

Dazu erweiterst du einfach den inneren Kreis um eine weitere Runde bevor du die Runde mit den Luftmaschenbögen häkelst. Also …

Runde 1: jede feste Masche verdoppeln (=> 12 feste Maschen) und die Runde mit einer Kettmasche schließen – 1 Hebeluftmasche

Runde 2: arbeiten wie Runde 1, wobei nur jede 2 feste Masche verdoppelt wird (=> 18 feste Maschen)

Runde 3: arbeiten wie Runde 1, wobei nur jede 3 feste Masche verdoppelt wird (=> 24 feste Maschen)

Runde 3: 3 Luftmaschen häkeln, 2 feste Maschen übergehen, 1 Kettmasche in die 3. feste Masche der Vorrunde. Das ganze noch 7 mal wiederholen, sodass du zum Schluss 8 Luftmaschenbögen hast. In die werden dass übrigens die Blütenblätter gearbeitet.

Übrigens, nachdem du mit der Häkelei fertig bist, sehen die Blumen ganz und gar nicht so aus, wie auf meinen Fotos, sondern sind total „krumpelig“.20190624_091128755_iOS

Also hurtig das Bügeleisen klar gemacht, ordentlich platt gebügelt … und nix mehr mit krumpeln 😉 ! So kannst du das Blümchen auf einen beliebigen Untergrund applizieren.

Und weil ich die so schön finde, hab‘ ich schon mal ein paar mehr gemacht …

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… und begrüße damit den Monat Juli!

Ich wünsche euch eine schöne Zeit und grüße euch ♥-lich

Strickwahn-Petra

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18. Juni 2019 – 2. Brillenetui häkeln

So … Brillenetui Nummer 1 ist geschafft … weiter geht’s mit der Anleitung für Nummer 2, nämlich diesem …

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Brillenetui 🙂 !

Auch dieses ist tunesisch gehäkelt, und zwar im THS, dem tunesischen Häkelstich.

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Ich finde diese Häkeltechnik richtig cool, weil das Maschenbild so schön ist und die Farbübergänge einfach perfekt werden.

Neben speziellen Häkelnadeln für diese Technik brauchst du dafür folgendes an …

Material:

  • 50 % Baumwolle / 50 % PAC mit einer Lauflänge von 156 m / 50 gr in den Farben „türkis“ und „weiß“
  • Garnreste in „orange“
  • 4mm Wachsperlen in Farbe „creme“ oder „weiß“
  • Bandstahl-Schnappverschlüsse mit einer Länge von 8,5 cm
  • tunesische Häkelnadel der Stärke 3½
  • 1 „handmade“-Label

Jetzt fragst du dich zurecht: „Was um Himmels Willen sind Bandstahl-Schnappverschlüsse?“

Das …

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… sind Bandstahl-Schnappverschlüsse 😉 !

Anleitung für ein Brillenetui

Da das fertige Brillenetui 8,5 cm breit und 17 cm hoch sein soll und die …

Maschenprobe: 23,5 Maschen ≈ 10 cm  /  26,5 Reihen ≈ 10 cm …

… beträgt, schlägst du 23 Luftmaschen an und häkelst:

  • 18 Reihen in Farbe „weiß“ – Die ersten 6 davon sind übrigens für den Umschlag, den du für das Einnähen des Schnappverschlusses brauchst.
  • 64 Reihen in Farbe „türkis“
  • 18 Reihen in Farbe „weiß“

Nach dem Abketten sieht das Teil dann so …

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… aus.

Dann werden die Enden nach innen umgelegt …

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… und festgenäht, sodass der Tunnel für die Schnappverschlüsse entsteht.

Vor dem Zusammennähen der Seiten werden noch die Fische …

Fische auf türkis

… appliziert. Die Anleitung dafür findest du hier 🙂 !

Dann noch hurtig die Wachsperlen aufgenäht …

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… und schon kann eine beliebige Seitennaht geschlossen werden. Der orangefarbene Streifen markiert hier übrigens nur das Ende der späteren Vorderseite des Brillenetuis, d. h. an dieser Stelle wird das lange Ding zusammengeklappt.

Vor dem Schließen der 2. Seitennaht erst noch den Schnappverschluss einziehen … und …  FERTIG 🙂 🙂 🙂

Und zum Abschluss noch einmal die Vorderseite …

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… und die Rückseite:

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Das war’s dann für heute 🙂 !

Ich wünsche euch wie immer eine schöne Zeit und grüße euch ♥-lich

Strickwahn-Petra

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28. Mai 2019 – Fische häkeln

Heute gibt’s mal einen erfrischend kurzen Post 😉 ! Ich zeige dir nämlich nur wie du diese …

Fische

… Fisch-Applikation häkeln kannst. Die sind wirklich mega-einfach, schnell gemacht und macht sich – irgendwo appliziert – echt gut 🙂 !

Anleitung Fisch

Material: irgendwelche Garnreste (Je dicker die Wolle, desto größer der Fisch!)

Du schlägst 10 Luftmaschen + 1 Wendeluftmasche = 11 Luftmaschen an. Danach häkelst du 1 Kettmasche, 1 halbes Stäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 2 Doppelstäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Stäbchen, 1 feste Masche und eine Luftmasche. Danach drehst du die Arbeit um 180 Grad und arbeitest auf der anderen Seite der Luftmaschenkette quasi gespiegelt zurück, also 1 feste Masche, 1 halbes Stäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 2 Doppelstäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Stäbchen und eine Kettmasche.

Für den Schwanz arbeitest du aus der letzten Kettmasche heraus 5 Luftmaschen (Die letzten 3 Luftmaschen stehen dabei für ein Stäbchen.). Dann häkelst du noch 1 weiteres Stäbchen in die 2. Luftmasche und ein halbes Stäbchen + 1 feste Masche in die erste Luftmasche, befestigst den halben Schwanz mit einer Kettmasche am Körper und wiederholst das ganze für den zweiten Teil des Fischschwanzes. FERTIG 🙂 🙂 🙂 !!!

Wenn du möchtest nähst du dann noch ein Wackelauge auf!

Ich habe meine Fische auf einen türkisen, tunesisch gehäkelten Untergrund gezimmert …

Fische auf türkis

… noch ein paar Wachsperlen aufgenäht und was daraus geworden ist, zeige ich dir beim nächsten Mal 😉 !

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich wie immer ♥-lich!

Strichwahn-Petra

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30. April 2019 – Anleitung für ein Brillenetui

Heute zeige ich dir wie du ein …

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… solches Brillenetui machen kannst. Das geht „ruckizucki“ und ist doch trotzdem – wie ich finde – ein schönes Geschenk 🙂 !

Damit du die gleich folgende Anleitung besser verstehst, zeige ich dir jetzt schon mal die Rückseite.

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Ich habe diesmal tunesisch gehäkelt, und zwar im THS, dem tunesischen Häkelstich.

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Für mich ist das Ganze irgendwas zwischen stricken und häkeln und bietet mir neue Möglichkeiten. Tutorials dafür findest du zu Hauf im Internet. Ist aber wirklich sehr simpel 😉 ! Allerdings brauchst du dafür …

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… spezielle Nadeln. Die sehen ganz normal aus, sind allerdings so lang wie eine Stricknadel.

Neben diesen Häkelnadeln brauchst du dafür folgendes an …

Material:

  • 50 % Baumwolle / 50 % PAC mit einer Lauflänge von 156 m / 50 gr in den Farben „himbeer“ und „weiß“
  • Garnreste in „blau“, „gelb“, „rosa“ und „grün“
  • 4mm Wachsperlen in Farbe „creme“ oder „weiß“
  • Bandstahl-Schnappverschlüsse mit einer Länge von 8,5 cm
  • tunesische Häkelnadel der Stärke 3½
  • 1 „handmade“-Label

Jetzt fragst du dich zurecht: „Was um Himmels Willen sind Bandstahl-Schnappverschlüsse?“

Das!!!

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Ich wusste ehrlich gesagt auch nicht, dass man sowas kaufen kann! Kann man aber 😉 ! Ich hab‘ die übrigens auch im Internet gefunden.

So!!! Nach vielen einleitenden Worten geht’s jetzt endlich mit der Anleitung los 🙂 !

Anleitung für ein Brillenetui

Da das fertige Brillenetui 8,5 cm breit und 17 cm hoch sein soll und die …

Maschenprobe: 23,5 Maschen ≈ 10 cm  /  26,5 Reihen ≈ 10 cm …

… beträgt, schlägst du 23 Luftmaschen an und häkelst in Farbe „himbeer“ 14 Reihen. Die ersten 6 davon sind übrigens für den Umschlag, den du für das Einnähen des Schnappverschlusses brauchst.

In Reihe 15 arbeitest du die mittleren 15 Maschen über 8 Reihen in „weiß“.

Ab Reihe 24 bis Reihe 50 werden wieder alle Maschen in „himbeer“ gearbeitet.

Bei den nächsten 50 Reihen werden die mittleren 9 Maschen in „weiß“ gehäkelt, damit der weiße Längsstreifen entsteht. Insgesamt häkelst du also 100 Reihen 🙂 ! Nach dem Abketten sieht das Teil dann so …

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… aus 🙂 .

Danach habe ich die weißen Flächen grün umhäkelt … einmal den Längsstreifen …

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… und dann auch noch das kleine, weiße Rechteck.

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Jetzt kannst du auch schon mal das Label aufnähen.

Für die Verzierung des weißen Längsstreifens …

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… brauchst du 4 Blümchen und 5 Blätter.

Die müssen dann aufgenäht werden und damit das schön symmetrisch wird, würde ich dir empfehlen mit dem mittleren Blatt …

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… zu beginnen. Danach alle weiteren Einzelteile aufnähen …

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… und abschließend mit den Perlen verzieren.

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Ich habe natürlich auch vor dem „handmade“-Label auf der späteren Rückseite nicht haltgemacht und solange daran „rumverziert“, bis ich wirklich nix mehr reinquetschen konnte 😉 !

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Zur Fertigstellung faltest du das lange Ding mittig und nähst eine beliebige Seite zusammen. Ich bevorzuge dafür den „Matratzenstich“, da die Naht dann geradezu unsichtbar ist. Und vergiss dabei nicht die oberen 6 Reihen einzuschlagen, da sie den Tunnel für den Schnappverschluss bilden.

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Bist du damit fertig, wird der Schnappverschluss eingezogen und mit dem beigefügten Metallstift verschlossen.

Abschließend wird die andere Seite geschlossen und …

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… fertig ist das Brillenetui 🙂 🙂 🙂 !!!

Übrigens, diese Schnappverschlüsse gab es nur im Dreier-Pack. Also habe ich natürlich weitergemacht 😉 !

So, das wär’s für heute 🙂 ! Ich wünsche dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich abschließend ♥-lich

Strickwahn-Petra

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09. April 2019 – Donut-Tasche (2.Teil)

Hat leider ein bisschen länger gedauert, aber heute geht’s mit dem 2. und letzten Teil der Anleitung für meine …

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… Donut-Tasche weiter. Den ersten Teil findest du übrigens hier 🙂 !

Die Einzelteile des Korpus‘ sind ja alle fertig und müssen nun zusammengehäkelt bzw. -genäht werden.

Damit das dann so …

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… aussieht, gehst du wie folgt vor.

Zunächst wird das mit „Zuckerstreuseln“ verzierte Oberteil des Donuts mit dem …

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… runden Teil zusammengehäkelt. Wenn du damit zur Hälfte fertig bist, kannst du mit dem Ausstopfen beginnen und dann peu à peu immer weitermachen … mit abwechselndem Zusammenhäkeln und Ausstopfen meine ich 😉 !

Wenn du damit fertig bist, sollte das so …

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… aussehen.

Im nächsten Schritt nähst du dieses Teil mit dem …

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… Korpus zusammen. So weit – so gut 🙂 !

Jetzt fehlt noch der …

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… „runterlaufende Schokoladenüberzug“. Der ist bei mir selbstverständlich unnatürlich symmetrisch 😉 … aber ich kann halt nicht über meinen Schatten springen 😉 !

Dafür schlägst du mit Nadelstärke 3 und einfachem Faden 175 Maschen + 1 Wendeluftmasche = 176 M an und häkelst wie folgt:

* 1 Kettmasche, 1 feste Masche, 1 halbes Stäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 1 Doppelstäbchen, 4 halbe Dreifach-Stäbchen, 1 Doppelstäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Stäbchen und 1 feste Masche *. Von * zu * wiederholst du das genau 12 mal. Fertig ist der Zuckerguss 🙂 ! Warte, ich zeig’s dir nochmal von Nahem.

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Danach wird dieses Band seitlich …

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… an den Donut angenäht. Damit ist die Tasche an sich fertig! Fehlt nur noch der …

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… Schultergurt. Auch hier sind deiner Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe ihn folgendermaßen gemacht:

8 Luftmaschen + 1 Wendeluftmasche = 9 M anschlagen und mit festen Maschen ein 105 cm langes Band häkeln. Aber da dieses Band nicht längenverstellbar ist, musst du selbst entscheiden, wie tief die Tasche bei dir hängen soll. Bei meiner Tasche „giant cherry“ hatte ich ein 120 cm langes Band gestrickt. Im Nachhinein betrachtet, ist mir das aber zu lang.

Danach wird der Rand des fertigen Bandes komplett mit Kettmaschen in der Farbe „braun“ umhäkelt. Zur „zuckerbäcker-mäßigen“ Verzierung habe ich eine genügend lange Luftmaschenkette in „pink“ gehäkelt, mit durchsichtigem Garn aufgenäht und schließlich das Ganze mit ebenfalls aufgenähten 6-mm-Wachsperlen in der Farbe „türkis“ verziert.

Zum Schluss wird das Band …

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… noch an die Taschenwand genäht … und das Anfertigen dieser Tasche ist Geschichte 😀 !

Und zum runden Abschluss hier noch einmal ein Foto der kompletten Tasche 😀 😀 😀 !!!

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Ich wünsche dir einen schönen Tag und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

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12. März 2019 – Donut-Tasche (1. Teil)

Heute zeige ich dir wie du eine solche Donut-Tasche …

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… häkeln kannst.

Und los geht’s …

Anleitung Donut-Tasche

Material:

• 100 % Baumwolle mit einer Lauflänge von 115 m / 50 gr in den Farben „braun“ und „beige“

• bunte Wollreste

• Reißverschluss ca. 20 cm

• 6 mm Wachsperlen

Nadelstärke: 3 und 4 ½

Als erstes beginnst du mit dem …

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… Korpus.

Korpus häkeln – Teil 1

Runde 1: Mit Nadelstärke 4 ½ und – damit’s schön dick und „brettig“ wird – 3-fädigem Garn häkelst du 3 Luftmaschen (ersetzt das 1. Stäbchen) und danach 11 Stäbchen in einen Fadenring. Danach die Runde mit einer Kettmasche schließen.

Runde 2: Jedes Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 24 Stäbchen

Runde 3: Jedes 2. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 36 Stäbchen

Runde 4: Jedes 3. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 48 Stäbchen

Runde 5: Jedes 4. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 60 Stäbchen

Runde 6: Jedes 5. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 72 Stäbchen

Runde 7: Jedes 6. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 84 Stäbchen

Runde 8: Jedes 7. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 96 Stäbchen

Runde 9: Jedes 8. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 108 Stäbchen

Obwohl die Unterseite damit fertig ist, wird der Faden nicht abgeschnitten, denn es geht sofort weiter. Die Tasche braucht ja schließlich auch ein bisschen Tiefe 😉 ! Ich nenne das mal „Taschenwand“ 🙂 !

Also …

Runde 10: 1 Hebeluftmasche häkeln und danach in jedes weitere hintere Maschenglied der 108 Maschen 1 Umschlag, 1 Kettmasche durch den Umschlag und dann 1 feste Masche häkeln. Dadurch dass du nur ins hintere Maschenglied einstichst, bekommst du für die Taschenwand einen schönen 90 Grad Winkel hin.

Runde11, 12: nur ganz normale feste Maschen häkeln

Runde 13: nur feste Maschen, wobei du für den Reißverschluss-Schlitz an einer beliebigen Stelle 29 feste Maschen durch 29 Luftmaschen ersetzt

Runde 14: nur feste Maschen … auch in die Luftmaschen der Vorrunde

Runde 15, 16: nur feste Maschen – fertig!

Jetzt kannst du den Faden abschneiden und vernähen 🙂 !

Als nächstes wird der …

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… Reißverschluss eingenäht. Damit ist der erste Teil des Korpus‘ komplett fertig 🙂 !

Jetzt kommt die …

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… Oberseite dran.

Korpus häkeln – Teil 2

Der wird – mit Ausnahme der Tatsache, dass du nach Runde 4 von Farbe „beige“ nach „braun“ wechselst – genauso gehäkelt wie die ersten 9 Runden des 1. Teils.

Bis jetzt hast du die Teile für eine ganz normale runde Tasche zusammen … fehlt also noch …

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… die „donut-mäßige“ Oberseite 🙂 !

Donut-Oberseite häkeln

Die wird 1-fädig und mit Nadelstärke 3 in Farbe „braun“ gearbeitet.

Reihe 1: 72 Luftmaschen + 1 Wendeluftmasche = 73 M anschlagen

Reihe 2: 72 feste Maschen häkeln und danach in Runden weiterhäkeln

Runde 1, 2, 3, 4, 5: 72 feste Maschen häkeln

Runde 6: jede 12. Masche verdoppeln => 78 Maschen

Runde 7: jede 13. Masche verdoppeln => 84 Maschen

Runde 8: jede 14. Masche verdoppeln => 90 Maschen

Runde 9: jede 15. Masche verdoppeln => 96 Maschen

Runde 10: jede 16. Masche verdoppeln => 102 Maschen

Runde 11: jede 17. Masche verdoppeln => 108 Maschen

Runde 12: jede 18. Masche verdoppeln => 114 Maschen

Runde 13: jede 19. Masche verdoppeln => 120 Maschen

Runde 14: jede 20. Masche verdoppeln => 126 Maschen

Runde 15: jede 21. Masche verdoppeln => 132 Maschen

Runde 16: jede 22. Masche verdoppeln => 138 Maschen

Runde 17: jede 23. Masche verdoppeln => 144 Maschen

Runde 18: jede 24. Masche verdoppeln => 150 Maschen

Runde 19: jede 25. Masche verdoppeln => 156 Maschen

Runde 20: jede 26. Masche verdoppeln => 162 Maschen

Runde 21: jede 27. Masche verdoppeln => 168 Maschen

Runde 22: jede 28. Masche verdoppeln => 174 Maschen

Runde 23, 24, 25, 26, 27: 174 feste Maschen häkeln, Faden abschneiden und vernähen

Jetzt kannst du dieses Teil verzieren 🙂 ! Dabei sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich für …

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… bunte Zuckerstreusel entschieden … oder für das, was ich dafür halte 😉 ! Tatsächlich sind es kleine Luftmaschenketten, bestehend aus 4 oder 5 Maschen, die ich in der Rückreihe einmal mit festen Maschen behäkelt habe.

Und die habe ich dann einzeln …

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… aufgenäht und tatsächlich auch …

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… vernäht!!! Jahaaa, ich bin schon ziemlich bescheuert 😉 , weil es erstens gar nicht unbedingt notwendig gewesen wäre und es zweitens unzählige andere Möglichkeiten gibt den Donut zu verzieren!

So, und weil das bis jetzt schon ’ne ganze Menge Schreibarbeit war, lass‘ ich’s für heute gut sein. Nächste Woche mache ich dann mit der Ausarbeitung weiter!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich wie immer ♥-lich

Strickwahn-Petra

verlinkt mit: HoT , Liebste Maschen , Creadienstag und DvD

26. Februar 2019 – Täschchen „Ahoi“

Heute zeige ich dir, was ich mit den Rettungsringen von meinem letzten Post gemacht habe … nämlich das …

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… hier 😀 ! Ein Täschchen für dies und das … zum Beispiel für Strick- und Häkelnadeln.

Fehlt also nur noch die Anleitung dazu 😉 !

Anleitung für das Täschchen „Ahoi“

Material: 50 % Baumwolle / 50 % Polyacryl mit einer Lauflänge von 156 m / 50 gr in den Farben „rot“, „weiß“, „marine“, „sand“ und „himmel“

Nadelstärke: 3

In einem ersten Schritt wird ein rechteckiger Lappen gestrickt.

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Dafür schlägst du 75 Maschen an und strickst über 170 Reihen glatt rechts. Dabei sieht die Streifenfolge so aus:

4 Reihen „marine“, 4 Reihen „weiß“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „rot“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „weiß“, 4 Reihen „marine“, 28 Reihen „himmel“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „weiß“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „rot“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „weiß“, 10 Reihen „marine“, 4 Reihen „weiß“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „rot“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „weiß“, 4 Reihen „marine“, 20 Reihen „himmel“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „weiß“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „rot“, 4 Reihen „marine“, 4 Reihen „weiß“ und schließlich noch einmal 4 Reihen „marine“

Als nächstes kannst du schon mal die …

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… drei Rettungsringe häkeln. Die Anleitung dafür findest du hier .

Da ich die drei kleinen Scheißerchen aber nicht einfach so nebeneinander auf den hellblauen Untergrund knallen wollte, habe ich mir überlegt ihnen so etwas wie einen Rahmen zu verpassen. Das habe ich mit einfachen Luftmaschenketten realisiert, die ich in Form von „Tauen“ und „Knoten“ mit der linken Seite nach oben (weil’s einfach „tau-iger“ aussieht) so …

20180910_103235005_iOS… aufgenäht habe. Übrigens habe ich tatsächlich recherchiert, was es denn so für Seemannsknoten gibt und mich dann für den sogenannten „Palstek“ entschieden. Manchmal mach‘ ich mir selber Angst 😉 !!!

Nachdem das erledigt war, habe ich die Rettungsringe …

20180924_102426126_iOS… quasi dazwischen genäht. Alle drei zusammen sehen dann so …

20180913_103212224_iOS… aus.

Jetzt kann das Strickläppchen in der Mitte (der breiteste marine-farbene Streifen) gefaltet und die Seitennähte mit dem Matratzenstich geschlossen werden.

Danach den Reißverschluss und – wenn du möchtest – auch das Futter einnähen. Ich habe das Täschchen wie immer eingefüttert.

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Ein ganz besonderer Hingucker ist vielleicht noch die Ziehhilfe …

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… am „Reißverschluss-Schniepel“ (keine Ahnung wie das Dingen richtig heißt 😉 ). Dafür habe ich eine einfache Unterlegscheibe aus dem Werkzeugkasten des Gatten mit festen Maschen umhäkelt, und zwar in der Reihenfolge: 4 Maschen „weiß“, 3 Maschen „rot“ und das Ganze 3 mal wiederholt, sodass ich insgesamt 4 rote und 4 weiße Segmente habe. Danach habe ich noch 4 Luftmaschenbögen in Farbe „sand“ gehäkelt, wobei ich einen, bevor ich ihn fixiert habe, erst noch durch das Loch des „Schniepels“ gezogen habe.

Das war’s … fertig ist das Täschchen 😀 😀 😀 !!!

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Ich wünsche dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich!

Strickwahn-Petra

verlinkt mit: maschenfein , HoT , Liebste Maschen , Creadienstag und DvD

12. Februar 2019 – Rettungsringe häkeln

Heute zeige ich dir wie du diese …

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… hübschen Rettungsringe häkeln kannst. Man weiß ja nie wofür man die mal gebrauchen kann 😉 !

Und los geht’s 😀 !

Material: 50 % Baumwolle / 50 % Polyacryl in Farbe „weiß“ und „rot“ mit einer Lauflänge von 208 m / 50 gr

Nadelstärke: 2 ½

Anleitung für einen Rettungsring

Der Rettungsring wird in zwei Hälften gearbeitet!

1. Hälfte:

Als erstes schlägst du 30 Luftmaschen + 1 Wendeluftmasche an. Möchtest du den Rettungsring kleiner machen, schlägst du weniger Maschen an, soll er größer werden eben mehr. Das einzig Wichtige ist, dass deine Luftmaschenanzahl durch 6 teilbar ist.

Reihe 1: Nun häkelst du zurück indem du in jede Luftmasche eine feste Masche setzt => 30 Maschen. Die Arbeit wird jetzt nicht gewendet, sondern du häkelst einfach…

Runde 1: … in Runden weiter. Achte dabei aber bitte darauf, dass deine Anfangsreihen nicht verdreht ist. In dieser Runde werden KEINE Maschen verdoppelt => 30 Maschen

Runde 2: jede 5. feste Masche verdoppeln => 36 Maschen

Runde 3: jede 6. feste Masche verdoppeln => 42 Maschen

Runde 4: 42 feste Maschen häkeln, Kettmasche zum Schließen der Runde, Faden abschneiden

2. Hälfte:

Nun drehst du deine Arbeit um 180 Grad, sodass der kleinere Radius oben ist – die rechte Seite schaut nach vorn.

Für die erste Schlaufe das Fadenende vom Anfang durch die Masche rechts davon ziehen.

Runde 1: nur feste Maschen häkeln => 30 Maschen

Runde 2: jede 5. feste Masche verdoppeln => 36 Maschen

Runde 3: jede 6. Masche verdoppeln => 42 Maschen

Runde 4: 42 feste Maschen häkeln und diese letzte Runde mit einer Kettmasche schließen.

Danach sieht das Teil in etwa so …

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… aus.

Jetzt werden der obere und der untere Rand aufeinandergelegt und mit festen Maschen zusammengehäkelt. Kurz vor dem Schließen dieser Runde muss der Ring noch mit einem entsprechenden Füllmaterial ausgestopft werden. Wenn er schön prall ist wird er komplett geschlossen.

Anstelle die roten Streifen direkt einzuhäkeln, habe ich eine andere Variante gewählt, weil mich in diesem Fall die etwas ungenauen Farbübergänge gestört haben. Also habe ich mich entschieden sie gesondert zu häkeln, um sie dann an entsprechender Stelle einfach um den Ring zu legen und fest zu nähen.

Rote Streifen häkeln:

Du schlägst 13 Luftmaschen + 1 Wendeluftmasche = 14 Luftmaschen an und umhäkelst diese Luftmaschenkette von beiden Seiten mit festen Maschen. Das Ganze wiederholst du vier Mal. Das sieht dann so …

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… aus.

Lass dich nicht davon irritieren, dass diese roten Bändern aus mehr Maschen und Reihen bestehen. Das Prinzip bleibt dasselbe 😉 ! Hab‘ leider nur vergessen die kleineren vor dem Verarbeiten zu fotografieren 😐 !

Jetzt nur noch die Bänder um den Rettungsring legen und festnähen …

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… fertig 😀 😀 😀 !!!

Du kannst diesen Rettungsring gut als plastische Applikation benutzen, um damit irgendwelche Dinge zu „verhübschen“. Was ich damit gemacht habe, zeige ich dir in der nächsten Woche 😉 !

Bis dahin wünsche ich dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

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05. Februar 2019 – Taschenhenkel für Gute-Laune-Tasche ( Anleitung Teil 3)

Heute zeige ich dir wie ich in einem letzten Arbeitsschritt die …

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… Henkel für diese …

glt

… Tasche gemacht habe.

Was du dafür an Material benötigst:

  • 38 Holzperlen mit einem Durchmesser von 2,5 cm
  • 4 Unterlegscheiben (Ja, ich habe die Werkzeugkiste des Gatten geplündert 😉 … du kannst aber auch etwas anderes Scheibenförmiges mit einem Loch in der Mitte benutzen.
  • Wurstgarn aus dem Supermarkt

Und wenn du jetzt denkst: „Wurstgarn??? Wieso Wurstgarn?“, dann sei dir folgendes erklärt: Auf der Suche nach einem Garn zum Auffädeln der Perlen, das unter Belastung keinerlei Dehnung zeigt, bin ich eben zufällig beim Einkauf auf das Wurstgarn gestoßen. Das ist strahlend weiß, dazu noch lebensmittelecht und eben absolut undehnbar. Also hab‘ ich’s damit probiert … und das ging wirklich gut 🙂 !

So, jetzt also ran an die …

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… Perlen 🙂 !

Um das …

Rechenaufgabe

… zu erreichen gehst du so vor:

Anleitung zum Umhäkeln von Holzperlen

Runde 1: In einen Fadenring 6 feste Maschen häkeln und mit einer Kettmasche in die erste feste Masche schließen.

Runde 2: Jede feste Masche der Vorrunde verdoppeln => 12 Maschen

Runde 3, 4, 5, 6: 12 feste Maschen häkeln, danach das kleine „Beutelchen“ umstülpen, den Anfangsfaden vernähen und dann die Holzperle einsetzen. Dabei darauf achten, dass das Loch oben ist.

Runde 7: auf 6 Maschen reduzieren, d. h. immer zwei feste Maschen der Vorrunde zusammenhäkeln. Faden abschneiden und vernähen.

Fertig 🙂 ! Also … jetzt leider nur mit einer Kugel … aber wenn du das ganz noch 37 mal wiederholst ist’s vollbracht!

Ist wirklich schon ’ne Menge Arbeit für doofe Taschenhenkel und wenn du dazu keine Lust hast, kannst du auch einfach fertig produzierte Taschenhenkel bestellen. Da gibt’s doch einiges auf dem Markt 🙂 !

Im nächsten Schritt fädelst du jeweils 19 fertig umhäkelte Perlen auf das erwähnte Wurstgarn auf und verknotest die Enden … und zwar richtig schön stramm 😉 ! Um die Henkel vernünftig an die Tasche zu bekommen, nimmst du jetzt die Unterlegscheiben zur Hand …

Subtraktion 2

… und umhäkelst sie mit festen Maschen. Danach werden sie rechts und links an den oberen Rand der Vorder- und Rückseite der Tasche genäht. Achte dabei bitte darauf, dass das Loch in der Mitte der Scheiben über den Rand der Tasche hinausschaut. Ganz zum Schluss werden die Garnenden der Kugelkette durch diese Löcher gezogen und vernäht.

Das war’s 🙂 🙂 🙂 … die Gute-Laune-Tasche ist nun komplett fertig!

Und um die Sache abzurunden, hier noch einmal …

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… die Vorderseite, …

glt rückseite

… die Rückseite und ein Blick …

glt futter

… auf’s Innenfutter 🙂 !

Dementsprechend geht es nächste (oder auch erst übernächste Woche 😉 ) mit etwas Neuem weiter.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strichwahn-Petra

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22. Januar 2019 – Gute-Laune-Tasche Anleitung (Teil 2)

Nachdem die Einzelteile für die Tasche fertig sind, kümmern wir und heute um die …

ausschnitt glt 2

… Applikationen …

für diese …

glt

… Tasche 🙂 🙂 🙂 ! Den ersten Teil der Anleitung findest du übrigens einen Blog-Post vorher … also einfach ein bisschen weiter runterscrollen 😉 !

Für die Applikationen brauchst du:

  1. das bereits verwendete Baumwollgarn in 8 Farben
  2. Wachsperlen mit einem Durchmesser von 4 mm
  3. durchsichtiges Nähgarn
  4. einen Magnet-Druckknopf

Ich habe Blümchen, kleine Blätter, Herzchen und Punkte appliziert. Aber selbstverständlich sind deiner Fantasie hier keine Grenzen gesetzt.

Die entsprechenden Häkel-Anleitungen findest du im folgenden:

Blümchen

kleine Herzen

kleine Blätter

kleine Punkte

Damit die Applikationen nicht so wuchtig werden, habe ich die Wolle gespleist …

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… also den Faden in halber Stärke und mit kleinerer Nadel verarbeitet. Kannst du aber auch lassen, wird dann nur alles etwas größer und dicker.

Nachdem alle Applikationen fertig sind, werden sie aufgenäht. Solltest du die Tasche – wie ich – einfüttern, kannst du das einfach mit den nicht vernähten Fäden der Applikationen tun. Willst du aber auf das Futter verzichten, würde ich mit durchsichtigem Garn nähen, damit man auf der Innenseite der Tasche nicht die ganzen Vernäh-Fäden sieht.

Anschließend wird in das kleine Loch, das durch das Zusammenziehen des Fadenrigs entsteht, noch eine Wachsperle aufgenäht. Damit ist auch dieser Arbeitsschritt beendet. Next point 😉 !

Als nächstes werden die Vorder- und Rückseite der Tasche am Boden angebracht. Ich habe sie angehäkelt. Dazu beginne mit der zweiten Masche des Rückenteils und ende mit der vorletzten. Die beiden Randmaschen brauchst du nämlich für die Seitennaht. Nachdem auch das Vorderteil auf dieselbe Art und Weise an den Boden gehäkelt wurde, kannst du nun die Seitennähte schließen. Die habe ich zusammengeNÄHT. Damit ist der Korpus fertig … jetzt folgt …

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… die Taschenklappe 😀 !

Anleitung Taschenklappe

In Farbe „grün“ und mit Nadelstärke 3½ 33 Luftmaschen + 1 Wendeluftmasche = 34 M anschlagen und 21 Reihen feste Maschen häkeln. Danach wird das rechteckige Läppchen noch mit festen Maschen umhäkelt. Bedenke dabei aber bitte in die Eckmaschen jeweils 3 feste Maschen zu arbeiten, weil sich das Läppchen sonst „schäbig“ verzieht 😉 !

Nach Anleitung drei Margeriten häkeln und diese auf jeden Fall mit durchsichtigen Garn auf die Taschenklappe nähen.

Zum Schluß wird die Taschenklappe leicht überlappend an der Rückseite …

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… festgenäht. Ich habe dann noch ein „handmade“-Etikett dazwischen gefummelt … das kannst du aber auch so was von lassen 😉 ! Jetzt brauchst du nur noch ein Druckknopf annähen. Solltest du einfüttern wollen, wäre das der passende Zeitpunkt 😀 !

Nächste Woche wird’s dann mit den Taschenhenkeln oder Trageriemen (oder wie auch immer die Dinger heißen 😉 ) weitergehen. Eins kann ich aber jetzt schon mal sagen: Ich habe dafür fast so lange gebraucht wie für die ganze Tasche. Ja, die sind schon aufwendig, die kleinen Scheißerchen!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

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15. Januar 2019 – Anleitung Gute-Laune-Tasche (Teil 1)

So, neues Jahr – neues Glück … oder so ähnlich! Is‘ ja auch wurscht 😉 !

Auf jeden Fall möchte ich dir natürlich nur das Beste für dieses Neue Jahr 2019 wünschen und hoffe, dass du schön geschmeidig reingerutscht bist!

Beginnen möchte ich das Jahr mit der Anleitung für diese Tasche …

glt

… die farblich eigentlich gar nicht zum Winter passt! Aber irgendwie bin ich immer „contra-saisonal“ unterwegs 😉 !

Diese Tasche ist aus Wollresten entstanden, von denen du mit Sicherheit auch zu Genüge hast, und bietet damit ganz viel Raum für Kreativität. Dementsprechend ist mein Design nur eine mögliche Variante.

Material: 100 % Baumwolle in 8 verschiedenen Farben mit einer Lauflänge von 115 m pro 50 gr

Nadelstärke: 3 ½

Maschenprobe: 24 Reihen => 10 cm / 21 Maschen => 10 cm

Und los geht’s 😉 !!!

In einem ersten Arbeitsschritt habe ich zunächst drei Teile gehäkelt …

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… den Boden, Vorder- und Rückseite 🙂 . Natürlich hätte ich auch in Runden häkeln können, aber ich dachte mir, dass die Tasche durch die Seitennähte mehr Stand bekommen würde. Das stimmt aber leider nur bedingt, da die Wolle einfach zu dünn ist. Aber jetzt ist’s eh zu spät 🙂 !

Beginnen wir also mit dem Boden …

Anleitung Boden

Reihe 1: In der Farbe „pink“ 56 Luftmaschen plus 1 Wendeluftmasche = 57 M anschlagen Runde 1: 56 feste Maschen (fM) häkeln, die Arbeit um 180 Grad wenden und quasi auf der Rückseite derselben Luftmaschenkette zurückhäkeln. Runde mit einer Kettmasche (KM) in die erste fM schließen.

Runde 2 – 9: weiter nach dieser Häkelschrift arbeiten. Dabei nach jeder 2. Runde die Farbe wechseln – pink – weiß – grün – weiß – pink. Die 9. und letzte Runde hat dann 162 fM. Jede Runde mit eine KM in die 1. fM schließen.

Anleitung Rückseite

In der Farbe „türkis“ 81 Luftmaschen + 2 Randmaschen (für die Nähte) + 1 Wendeluftmasche = 84 M anschlagen und 53 Reihen häkeln. Dabei in jeder 9. Reihe beidseitig 5 x 1 M (Reihe 9, R 18, R 27, R36, R 45) abnehmen. Es verbleiben 73 Maschen.

Anleitung Vorderseite

Wie das Vorderteil nach folgendem Farbverlauf arbeiten:

3 R „pink“

6 R „türkis“

2 R „weiß“

10 R „rosa“

2 R „blau“

3 R „weiß“ – dabei in der 2. R in jede 8. M eine Popcorn-Masche (Erklärung weiter unten) in „gelb“ einarbeiten

2 R „blau“

9 R „pink“

2 R „türkis

2 R „weiß“

2 R „rosa“

2 R „weiß“

8 R „blau“

Auch das ergibt zusammen 53 Reihen 😀 !

Und wie gehen jetzt die Popcorn-Maschen? Ganz einfach 🙂 ! Du häkelst 5 Stäbchen in eine Masche, zieht die Nadel aus der Arbeitsschlinge, stichst in die obere Fadenschlinge des ersten Stäbchens, nimmst die Arbeitsschlinge wieder auf und ziehst sie durch eben diese Fadenschlinge des 1. Stäbchens. Das war’s schon! Selbstverständlich kannst du anstelle der Popcorn-Maschen auch Noppen häkeln oder die „Knubbel“ einfach ganz weglassen. Who cares 😉 !

Ich hab‘ die Tasche übrigens eingefüttert.

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Wenn du das auch machen möchtest, solltest du jetzt, da die Korpusteile fertig sind und noch schön flach liegen, den Futterstoff zuschneiden. Dafür legst du die drei Teile entweder auf Schnittpapier oder auch direkt auf’s Futter, steckst das Ganze ein bisschen fest, damit nix verrutscht, und schneidest mit 1 cm Nahtzugabe zu.

Bevor die Tasche jetzt zusammengenäht bzw. -gehäkelt werden kann, müssen erst noch die Applikationen drauf … aber damit geht’s dann erst in einer Woche weiter.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

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11. Dezember 2018 – Nikolaus-Anhänger häkeln

(Werbung – kostenlose Produktprobe)

Kurz vor Weihnachten und im Hinblick darauf, was ich noch alles zu erledigen habe leicht panisch, zeige ich dir heute noch wie du diesen …

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… Nikolaus-Anhänger häkeln kannst. Wegen der ganzen Einzelteile ist er allerdings relativ aufwendig.

Anleitung Nikolaus-Anhänger

Material: Rainbow Cotton 8/4 von hobbii.de

Als erstes beginnst du mit dem …20181026_095334082_iOS

… Kopf.

Runde 1: In einen Fadenring häkelst du zuerst 3 Luftmaschen (ersetzen 1 Stäbchen) und 11 Stäbchen, mit einer Kettmasche in die 3 Luftmasche die Runde schließen => 12 Stäbchen

Runde 2: jedes Stäbchen verdoppeln, d. h. 2 Stäbchen in das Stäbchen der Vorrunde häkeln, mit einer Kettmasche in die 3 Luftmasche die Runde schließen => 24 Stäbchen

Runde 3: jedes 2. Stäbchen der Vorrunde verdoppeln, mit einer Kettmasche in die 3 Luftmasche die Runde schließen => 36 Stäbchen

Als nächstes sind Haare und Bart dran!

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Dafür beginnst du an einer beliebigen Stelle des gerade gehäkelten Kopfes, nimmst dir die Farbe „weiß“ zu Hand und häkelst eine Kettmasche. Dann lässt du ein Stäbchen aus und häkelst in das nächste 5 Stäbchen, wieder eine Masche auslassen und ins nächste eine Kettmasche häkeln. Das Ganze wiederholst du 9 mal und hast somit auch 9 Bögen.

Als nächstes kommt die …

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Nase dran.

Dafür musst du die Wolle spleißen, sodass aus dem 4-fädigen Garn …

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… ein 2-fädiges wird.

Runde 1: In einen Fadenring 5 feste Masche häkeln und mit einer Kettmasche schließen.

Runde 2: Die 5 Maschen verdoppeln => 10 Maschen

Runde 3, 4 und 5: 10 feste Maschen häkeln

Runde 6: immer 2 Maschen zusammenhäkeln => 5 Maschen

Danach schneidest du den Faden genügend lang ab, füllst die kleine Kugel mit Fadenresten, vernähst und bringst die Nase dann – wer hätte es gedacht – mittig im Gesicht an.

Tipp: Ich persönlich finde allerdings, dass sich dieser Aufwand nicht lohnt und empfehle dir deshalb einfach auf eine rote Holzperle zurückzugreifen 🙂 !

Als nächstes kommt der …

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… Schnurbart.

Auch dafür wird die Wolle wieder gespleißt (s. o.), weil er sonst einfach zu dick wird.

Du schlägst 13 Luftmaschen + 1 Wendeluftmasche = 14 Maschen an und arbeitest die Rückreihe wie folgt:

1 feste Masche / 1 halbes Stäbchen / 2 Stäbchen / 1 halbes Stäbchen / 1 feste Masche drehst die Arbeit um 180 Grad und arbeitest quasi auf der anderen Seite der Luftmaschenkette genauso zurück, also 1 feste Masche / 1 halbes Stäbchen / 2 Stäbchen / 1 halbes Stäbchen / 1 feste Masche – mit einer Kettmasche schließen, den Faden abschneiden und mit eben genau diesem Faden den Bart unterhalb der Nase aufnähen.

Bleibt noch die …

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… Mütze.

Die ist wirklich ganz einfach und wird wie folgt gemacht:

Reihe 1: 1 Luftmasche und 1 Wendeluftmasche => 2 Maschen

Reihe 2: 1 feste Masche und 1 Wendeluftmasche => 2 Maschen

Reihe 3: 1. feste Masche verdoppeln und 1 Wendeluftmasche => 3 Maschen

Reihe 4: 1. feste Masche verdoppeln, 1 feste Masche und eine Wendeluftmasche => 4 Maschen

Reihe 5: 1. feste Masche verdoppeln, 2 feste Maschen und eine Wendeluftmasche => 5 Maschen

Reihe 6 – 18: Das wiederholst du so oft bis du 18 Maschen hast.

Zum Schluss wird das entstandene Dreieck noch mit festen Maschen umhäkelt. Dabei an der oberen Spitze eine genügend lange Luftmaschenkette für den Aufhänger einarbeiten.

So, jetzt fehlen nur noch die Augen … also flugs 2 Wackelaugen aufgenäht. Das wollte ich eigentlich auch machen. Aber an meinen Wackelaugen hatte ganz offensichtlich der Zahn der Zeit genagt, sodass sie ganz oll‘ aussahen. Also habe ich stattdessen, zwei winzig kleine, weiße Kreise gehäkelt, die noch brauchbaren schwarzen Plättchen aus den Wackelaugen „rausgepult“ und danach aufgeklebt … mit einer PINZETTE!!! Grundgütiger, war das eine Fummelei 😉 !

In einem letzten Schritt wird die Mütze hinter den Kopf genäht und die Spitze mit einem weißen Pompon verziert.

FERTIG 🙂 🙂 🙂 !!!

 

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Ach übrigens … ich benutze diese ganzen Anhänger …

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… nicht in ihrer ursprünglichen Form, sondern ich habe …

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… Weihnachtskarten daraus gebastelt! Die Häkel-Anhänger habe ich dabei nur ganz leicht aufgeheftet, sodass sie vom Empfänger problemlos abgezogen und tatsächlich aufgehängt werden können … oder auch nicht 😉 !

Ich wünsche dir eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

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04. Dezember 2018 – Weihnachtliche Anhänger häkeln

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Auch ich habe mich mal der Weihnachtshäkelei gewidmet … übrigens zum ersten Mal in meinem Leben 😉 !

Hier eine kleine Auswahl:

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Ganz speziell für Fanny von yarnaroundtheworld.com werde ich mit der Anleitung für den Kranz beginnen. Also mit diesem …

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… Teil hier.

Material:

Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 021 (armygrün) von hobbii.de

Schlüsselring ∅ 2,5 cm

und in diesem Fall 6-mm-Wachsperlen in „rot“, Schleifenband

Anleitung Weihnachtskranz

Runde 1: Zunächst einmal 36 feste Maschen um den Schlüsselring häkeln und mit einer Kettmasche schließen.

Runde 2: 36 feste Maschen häkeln und die Runde wieder mit einer Kettmasche schließen (das ist dann auch schon die 1. Masche der 3. und letzten Runde)

Runde 3: Die erwähnte Kettmasche, eine Masche auslassen, 5 Stäbchen in die nächste Masche häkeln und wieder eine Masche übergehen. Das machst du insgesamt 9 mal, sodass dein Kranz zum Schluss 9 Bögen hat. Mit einer Kettmasche schließen und danach eine – deinen Wünschen entsprechend lange – Luftmaschenkette häkeln. Diese Luftmaschenkette zu einem Bogen schließen indem du wieder in die Ausgangskettmasche einstichst. Fertig 😀 😀 😀 !!!

Ich hab‘ dann mal noch den einen oder anderen gemacht. Bei der Verzierung sind deiner Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt.

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Da ich keine silbernen Perlen hatte, habe ich zum Beispiel bei dem in der Mitte rechts Noppen eingestrickt. Und weil ich beim obersten Sterne und Perlen abwechseln wollte, habe ich nur 8 Bögen gehäkelt, also nur mit 32 Maschen begonnen.

Tipp: Grundsätzlich ist es völlig wurscht für wie viele Bögen du dich entscheidest. Ist dein Schlüsselring (oder was auch immer du als Basis benutzt) kleiner oder größer variierst du eben die Maschenanzahl. Wichtig ist nur, dass es ein Vielfaches von „4“ ist.

Und das war’s auch schon … die Dinger sind wirklich schnell und einfach gemacht 😀 !!!

Nächste Woche geht’s dann mit dem …

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Nikolaus weiter!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich wie immer ♥-lich

Strickwahn-Petra

verlinkt mit: Creadienstag , Dienstagsdinge , HoT , Liebste Maschen und Nephi-handmade

20. November 2018 – Anleitung für eine gehäkelte Smartphone-Hülle

(Werbung – kostenlose Produktprobe)

Heute gibt’s die dritte und letzte Anleitung und zwar für diesen …

Smartphone-Bumper

… Smartphone-Bumper. Damit ist mein dreiteiliges „Business-Set“ 😀 😀 😀 komplett.

Wie du dir denken kannst, ist so eine Hülle wirklich einfach zu machen und damit auch für Anfänger geeignet.

Anleitung für eine Smartphone-Hülle

Material:

  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 059 (dunkelrot)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 023 (grasgrün)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 002 (natur)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 059 (dunkelrot)

Maschenprobe:

  • ungewaschen: 21 R ≈ 10 cm   /   20 M ≈ 10 cm
  • gewaschen:      22 R ≈ 10 cm   /   20,3 M ≈ 10 cm

Als erstes misst du dein Smartphone aus. Meins ist 8,5 cm breit und 15,5 cm hoch (inklusive Tiefe … damit meine ich die Dicke des Handys). Dementsprechend muss ich 17 Maschen anschlagen, brauche noch zwei zusätzliche für die Seitennähte und eine Wendeluftmasche.

Mit Nadelstärke 3½ in Farbe „grasgrün“ der dickeren Rainbow Cotton 19 Maschen plus 1 Wendeluftmasche (= 20 M) anschlagen und insgesamt 68 R feste Maschen häkeln. Faden abschneiden.

Für die Klappe in Farbe „dunkelrot“ 14 Luftmaschen plus 1 Wendeluftmasche (= 15 M) anschlagen. In Reihe 7 die mittleren beiden festen Maschen durch Luftmaschen ersetzen und in der darauffolgenden 8. Reihe in diesen kleinen Luftmaschenbogen wieder 2 feste Maschen häkeln. Es entsteht ein kleines Loch – wofür zeige ich dir gleich 😉 ! In Reihe 15 und Reihe 18 beidseitig 1 Masche abnehmen. Es verbleiben 10 Maschen. Nach Reihe 22 die Arbeit beenden. Das sieht dann so …

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aus.

Im nächsten Schritt wird die rote Klappe mit Mausezähnchen in Farbe „natur“ umhäkelt und anschließend gleichmäßig mit 4 mm Wachsperlen bestickt.

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Zum Schluss die Klappe leicht überlappend an das grüne Rechteck nähen …

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… noch eine Fliegenpilz-Applikation aufnähen und die Seitennähte schließen …

Smartphone-Bumper

… fertig 🙂 !

Von hinten sieht das Ganze dann so …

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… aus. Jetzt kannst du auch erkennen wofür das eingearbeitete Loch gut ist! So kann ich nämlich das Handy auch in der Hülle laden. Ob das sinnvoll ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt 😉 !

Abschließend zeige ich dir nochmal das ganze „Top-Management-Total-Seriös-Set“, bestehend aus einer Surface- und einer Smartphone-Hülle, sowie einem Beutelchen für das notwendige Notebook-Zubehör. Nein, seriös ist das wirklich nicht, dafür aber hübsch bunt 😉 !

komplettes Set

Damit ist diese Aufgabe beendet 😀 und ich kann mich wieder anderen Dingen widmen!

Ich wünsche dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

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6. November 2018 – gehäkelter Boden-Beutel

(Werbung – kostenlose Produktprobe)

Wie bereits erwähnt, hatte ich nach Fertigstellung meines Surface-Bumpers noch einiges an Wolle übrig. Und da ich Notebook-Zubehörteile wie Netzkabel und Mouse ja schließlich auch noch irgendwo unterbringen muss, bot es sich an, ein dazu passendes Beutelchen zu machen. Und so sieht das …Beutel für Notebook-Zubehör

… fertige Ergebnis aus.

Der Beutel ist ca. 21 cm hoch und – schön platt gequetscht – 19 cm breit. Damit bietet er genügend Platz für alles Benötigte.

Da ich dir selbstverständlich nicht vorenthalten möchte, wie ich ihn gemacht habe, folgt jetzt die passende Anleitung 😀 !

Anleitung für einen Beutel mit rundem Boden

Material: „Rainbow Cotton“ von hobbii.de

  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 059 (dunkelrot)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 023 (grasgrün)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 002 (natur)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 002 (natur)

Maschenprobe:

  • ungewaschen: 21 R ≈ 10 cm   /   20 M ≈ 10 cm
  • gewaschen:      22 R ≈ 10 cm   /   20,3 M ≈ 10 cm

In einem ersten Arbeitsschritt häkelst du zunächst einmal einen schönen runden Boden 😉 in Farbe „grün“!

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  1. Runde: In einen Fadenring häkelst du 3 Luftmaschen, 11 Stäbchen und schließt die Runde mit einer Kettmasche. => 12 Maschen
  2. Runde: 3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 24 Maschen
  3. Runde:  3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes 2. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 36 Maschen
  4. Runde: 3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes 3. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 48 Maschen
  5.  Runde: 3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes 4. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 60 Maschen
  6.  Runde: 3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes 5. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 72 Maschen

Der Boden ist damit fertig, du wechselst nun zur Farbe „natur“ der „Rainbow Cotton 8/8“ und häkelst ab jetzt nur noch feste Maschen.

Um den 90-Grad-Winkel besonders schön hinzukriegen, häkelst du nicht nur ins hintere Maschenglied, sondern die 1. Reihe in „natur“ wie folgt:

Du machst einen Umschlag, danach eine Kettmasche durch diesen Umschlag und erst danm eine feste Masche (natürlich ebenfalls nur ins hintere Maschenglied). Auf dem Foto kannst du sehen …

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… wie schön der Rand jetzt schon hochkommt 🙂 !

Nach Abschluss dieser Runde häkelst du noch eine weitere Reihe in „natur“ und danach

  • 9 Runden „grün“ und
  • weitere 2 Runden „natur“.

Bevor du weitermachst, müssen jetzt erst einmal die Pilze drauf, da du sie später nicht mehr annähen kannst.

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Die Anleitung für diese Pilze findest du hier .

So … und jetzt noch schön mit Perlen verzieren …

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… oder auch nicht 😉 ! Fertig 🙂 !

Zu diesem Zeitpunkt sieht das Ganze wie ein kleines Körbchen aus:

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Aber, weil’s ja ein Beutel werden soll, machst du wie folgt weiter:

  • 2 Reihen rot
  • 1 Reihe rot mit weißen Noppen (mit der feineren Rainbow Cotton und Nadelstärke 3 – 1 Noppe, 5 feste Maschen in rot, 1 Noppe, 5 feste Maschen in rot usw.)
  • 2 Reihen rot
  • 2 Reihen „natur“
  • 3 Reihen „grün“
  • 2 Reihen „natur“
  • 2 Reihen „rot“
  • 1 Reihe „rot“ mit weißen Noppen
  • 2 Reihen „rot“
  • 2 Reihen „natur“
  • 3 Reihen „grün“ mit Löchern (Erklärung s. u.) für den Durchzug
  • 2 Reihen „natur“
  • 2 Reihen „rot“
  • 1 Reihe „rot“ mit Noppen
  • 2 Reihen „rot“
  • 1 Reihe „natur“
  • Abschlussreihe als Picots in „natur“

Löcher einhäkeln

(müsste ja eigentlich eher „aushäkeln“ heißen 😉 … Grundgütiger, was für ein gruseliges Wortspiel 😦 !)

Und wie werden jetzt die Löcher für den Durchzug gearbeitet. Ganz einfach! Du häkelst eine Reihe „grün“. In der 2. Reihe häkelst du 7 Maschen, 2 Luftmaschen und lässt, bevor du weiterhäkelst, 2 Maschen der Vorrunde aus. Das wiederholst du 8 mal. In der 3. „grünen“ Reihe häkelst du 2 feste Maschen in jeden der 8 kleinen Luftmaschen-Bögen der Vorrunde.

Abschließend musst du nur noch das Band für die Schleife machen. Ich habe ein 62 cm langes Band mit der feineren „Rainbow Cotton“ und unter Zuhilfenahme der …

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… „Strick-Liesl“ geklöppelt und danach zwei Kugeln gehäkelt …

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… die ich mit Garnresten schön prall gefüllt habe. Diese Kugeln habe ich nach Anleitung der Kirsche gehäkelt und auch hier noch Noppen eingearbeitet. Das kann ich aber nicht wirklich empfehlen, weil’s echt „mega-fummelig“ war und der erzielte Effekt der Mühe eigentlich nicht lohnt.

Tipp: Bevor du die 2. Kugel annähst, musst du das Band erst einmal durch die dafür vorgesehenen Löcher im Beutel ziehen. Danach kriegst du es nämlich nicht mehr durch 😉 !

Und so sieht’s dann von Nahem aus:

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So, das war’s! Fertig ist …

Beutel für Notebook-Zubehör

… das Zubehör-Beutelchen 😀 😀 😀 !!!

Als ich auch damit fertig war, hatte ich doch tatsächlich immer noch Garn übrig 😉 ! Was ich daraus gemacht habe, erfährst du dann beim nächsten Mal!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

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30. Oktober 2018 – gehäkelte Notebook-Hülle (Teil 2)

(Werbung – kostenlose Produktprobe)

Heute geht’s mit dem zweiten und letzten Teil der Anleitung für diesen …

Notebook-Bumper

… Notebook-Bumper weiter. Wie man auf dem Foto erkennen kann, habe ich ihn aus der „Rainbow Cotton“ von hobbii.de gehäkelt. Solltest du erst heute darauf aufmerksam geworden sein, findest du den ersten Teil der Anleitung hier .

Also, wo war ich stehengeblieben? Ach ja, die Taschenklappe …

NT 2

… war soweit fertig! Dann mal hurtig weiter zur …

Anleitung Notebook-Bumper (Teil 2)

Als nächstes habe ich die Taschenklappe mit Picots in Farbe „natur“ umhäkelt.

NT 3

Du kannst ein Picot – oder auch „Mausezähnchen“ – auf vielfältigste Art und Weise arbeiten. Ich persönlich kenne sie noch aus dem Schulunterricht, als wir Topflappen mit eben diesen Mausezähnchen umhäkeln mussten. Ich habe dafür übrigens damals eine „6“ bekommen, weil meine Topflappen winzig klein und dreieckig waren. Irgendwie waren mir da wohl die Randmaschen durch die Lappen gegangen 😉 ! Aber eine 6er-Bewertung finde ich auch heute noch … sagen wir mal … unangemessen streng! Schließlich hatte ich doch zumindest etwas zur Benotung abgeben können. Das war beileibe nicht immer der Fall 🙂 ! Hatte ich schon erwähnt, dass ich das Fach „Textiles Gestalten“ in der Schule gehasst habe. Ach herrje, Tante Strickwahn gerät gerade wieder ins Labern … darum schnell zurück zu den Picots 🙂 !

Du beginnst an einer beliebigen Stelle der Umrandung und häkelst eine feste Masche, drei Luftmaschen, eine feste Masche in die erste Luftmasche und danach eine feste Masche in die übernächste Masche. Das wiederholst du so oft bis du ganz rum bist. Und schon ist die Umrandung fertig 😀 😀 😀 !

Jetzt geht’s an die …

NT 5

… Fliegenpilz-Applikationen! Obwohl die wirklich einfach zu häkeln sind, ist ihre Ausarbeitung sehr aufwendig. Aber nun zuerst einmal zur …

Anleitung Fliegenpilz-Applikationen

Warte, ich hole sie erst einmal ein bisschen näher heran …

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Obwohl die Pilze unterschiedlich groß sind, habe ich sie alle mit derselben Wolle und der gleichen Maschenanzahl gehäkelt. Jetzt fragst du dich vielleicht zurecht: „Und wie soll das gehen???“ Eigentlich ganz einfach, indem ich die Wolle …

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… spleiße. Die „Rainbow Cotton 8/4“ ist – wie der Name schon vermuten lässt – ein 4-fädiger Zwirn und den „drüssele“ ich jetzt einfach auf, d.h. je nach Pilzgröße nehme ich einmal den ganzen Faden (4-fädig), oder eben nur zwei oder drei davon. Ein einzelner geht nicht, weil Baumwolle im Gegensatz zu z. B. Schurwolle einen sehr kurzen, glatten Faserstapel hat. Dadurch hat sie unverzwirnt wenig Festigkeit und reißt sehr schnell. Aber sobald zwei Fäden miteinander verzwirnt sind, lässt sie sich gut verarbeiten. Hm ja … hier ist eindeutig wieder die Textil-Ingenieurin mit mir durchgegangen 😉 ! Also ignorier‘ den ganzen Sch*** und merke dir einfach nur: 2, 3 und 4 geht … 1 geht nicht 😉 !!!

Tipp: Du wirst die Wolle niemals spleißen können, wenn du dir vorher nicht ein genügend langes Stück abschneidest, weil der Drall durch’s Verzwirnen nach unten entweichen können muss!

So, jetzt aber wirklich zur Anleitung, die für alle Pilze gleich ist …

In einen Fadenring mit Farbe „rot“ 4 Luftmaschen, 11 Doppelstäbchen, 4 Luftmaschen und eine Kettmasche häkeln. Den Faden abschneiden. Danach mit Farbe „natur“ in denselben Fadenring 4 Luftmaschen, 2 Doppelstäbchen, 4 Luftmaschen und eine Kettmasche häkeln. Auch den weißen Faden abschneiden, den Fadenring zusammenziehen und alle 4 Fäden vernähen. Is‘ nicht schön, muss aber sein 😉 !

große Pilze: 4-fädig – Nadelstärke 2½

mittlere Pilze: 3-fädig – Nadelstärke 2

kleine Pilze: 2-fädig – Nadelstärke 2

Jetzt steckst du die fertigen Pilze ganz nach Belieben auf der Taschenklappe fest und nähst sie danach mit durchsichtigem Nähgarn auf. Das ist wichtig, denn wenn du die Tasche aufklappst, willst du ja nicht die ganzen Vernähfäden sehen. Und wie du siehst …

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… sieht man, außer dem Magnet-Druckknopf, tatsächlich nix 🙂 !

Nachdem alle Pilze aufgenäht sind, verzierst du sie noch mit Perlen, die du ebenfalls mit durchsichtigem Nähgarn aufnähst. Ich habe dafür 4-mm-Wachsperlen und diese ganz kleinen Dinger (ich weiß absolut nicht, wie die heißen) verwendet.

Nachdem du damit fertig bist, wird die Taschenklappe leicht überlappend an die Rückseite des Korpus‘ …

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… genäht. Überlappend deswegen, weil die Klappe dann besser schließt. In einem letzten Arbeitsschritt schließt du die Seitennähte und bringst einen Magnetdruckknopf an.

F E R T I G 😀 😀 😀 !!!

NT 7

Ich weiß nicht, wie es dir ergeht, aber wenn ich mir unbekanntes Garn für ein neues Projekt bestelle, gehe ich eher großzügig ans Werk! Will heißen: Ich neige dazu zuviel zu bestellen, weil ich echt nicht darauf klar komme vor Vollendung von was-auch-immer „woll-mengen-mäßig“ auf dem Trockenen zu sitzen. Demzufolge hatte ich nach Fertigstellung der Notebook-Hülle noch einiges an Garn über. Also habe ich weitergemacht 🙂 ! Das Ergebnis folgt in Kürze.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich wie immer ♥-lich

Strickwahn-Petra

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23. Oktober 2018 – gehäkelte Notebook-Hülle (Teil 1)

(Werbung – kostenlose Produktprobe)

Vor ca. 3 Wochen kam eine Mitarbeiterin von hobbii.de auf mich zu und fragte, ob ich mir vorstellen könne, etwas aus einem ihrer Garne zu machen. Konnte ich mir gut vorstellen 😀 😀 😀 !!!

Ich fand’s großartig, dass mir keinerlei Vorgaben hinsichtlich Garnqualität, benötigter Menge oder „Was darf’s denn sein?“ gemacht wurden. Will heißen mir wurde völlig freie Hand gelassen. Finde ich schon bemerkenswert!

Wer sich die Zeit nimmt sich meine Sachen mal anzuschauen, der bemerkt sehr schnell, dass ich ein Faible für knallbunte, stets unifarbene Garne habe. Und wenn sie dann auch noch schön matt sind, bin ich im Himmel 😉 ! Also fiel meine Wahl nach ca. 30 Sekunden Bedenkzeit auf die „Rainbow Cotton“ . Ehrlich … angesichts der Farbpalette hätte ich komplett ausflippen können.

Ausgesucht habe ich mir dann diese …

NT 8

… Farben, und habe zunächst mal das …

NT 7

… daraus gemacht 😀 … eine Schutzhülle für mein Surface (ups, ist jetzt glaube ich auch wieder Werbung 😉 ) in Glückwunschkarten-Briefumschlag-Optik!

Im Folgenden werde ich dir beschreiben wie ich das genau gemacht habe.

Anleitung für eine Notebook-Schutzhülle

Material:

  • 200 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 059 (dunkelrot)
  • 100 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 023 (grasgrün)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 002 (natur)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 059 (dunkelrot)

Maschenprobe:

  • ungewaschen: 21 R ≈ 10 cm   /   20 M ≈ 10 cm
  • gewaschen:      22 R ≈ 10 cm   /   20,3 M ≈ 10 cm

Anmerkung: Das ist MEINE Maschenprobe und wenn du etwas wirklich Passendes machen willst, MUSST (Nix „magst du“ oder „darfst du“ … du musst 😉 !!!) du eine machen. Is‘ doof … hilft aber nix 😉 ! Ich rate dir zudem auch dringlichst dazu deine Maschenprobe zu waschen – im Fall von Baumwolle schön in der Maschine mit allem Drum und Dran. Baumwolle schrumpft beim ersten Waschen extrem und da alle Dinge, die ich mache einfach in die Waschmaschine geknallt werden können, muss der Schnitt unbedingt mit einer bereits gewaschenen Garnprobe gemacht werden. Ich persönlich finde nichts frustrierender als mit vollem Elan ans Werk zu gehen, zusätzlich beschwingt durch die Vorstellung wie toll das aussehen wird, wenn’s mal fertig ist und dann nach spätestens einer Wäsche festzustellen, dass das mit Herzblut gefertigte Teil nicht passt. Also erspare dir das und mach‘ artig eine Maschenprobe … dann gibt’s auch ein Eis 😉 !

Nachdem das alles erledigt ist, misst du dein Notebook aus. Meins ist 31 cm breit und 22 cm hoch (inklusive Tiefe … damit meine ich die Dicke des Notebooks). Dementsprechend musste ich 63 Maschen anschlagen, brauche noch zwei zusätzliche für die Seitennähte und eine Wendeluftmasche.

Und los geht’s …

Notebook Tasche 1

… mit dem ersten Teil 🙂 !

Mit Nadelstärke 3½ in Farbe „dunkelrot“ der dickeren Rainbow Cotton 65 Maschen plus 1 Wendeluftmasche (= 66 M) anschlagen und insgesamt 97 R feste Maschen häkeln.

Noppen

Beginnend in Reihe 4 die weißen Noppen einhäkeln. Eine Noppe besteht aus 5 zusammen abgemaschten Stäbchen. Die erste Noppe wird in die 5. feste Masche gehäkelt und mit der feineren Rainbow Cotton in Farbe „natur“ und Nadelstärke 3 gearbeitet, weil ich die Noppen nicht ganz so wuchtig haben wollte. Zwischen den Noppen liegen 7 feste Maschen. Also arbeitest du die Noppen in Masche 5, 13, 21, 29, 37, 45, 53 und 61. Wichtig ist, dass du den weißen Faden beim Häkeln der dunkelroten festen Maschen mit einarbeitest (geht beim Häkeln ja prima), so dass du keine Spannfäden auf der Rückseite hast. Danach häkelst du 4 Reihen feste Maschen in dunkelrot, bis sich die nächste Noppenreihe ankündigt. Die zweite Noppenreihe wird versetzt gearbeitet. Also kommen die Noppen in Masche 9, 17, 25, 33, 41, 49 und 57. Ich habe bewusst 4 Reihen dazwischen gewählt, damit der weiße mitgeführte Faden immer auf der richtigen Seite ist. Im Detail sieht das dann so…

NT 1,5

… aus.

Nach der 97. Reihe wird der Faden abgeschnitten und das erste und aufwendigste Teil ist fertig.

Jetzt geht’s mit dem grünen Teil …

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… weiter. Auch das besteht nur aus festen Maschen wird von oben gearbeitet und ist etwas schmaler als der Korpus.

Taschenklappe

Für die Taschenklappe schlägst du in der Farbe „grasgrün“ und ebenfalls mit Nadelstärke 3½ 57 M plus eine Wendeluftmasche (= 58 M als Luftmaschenkette) an und häkelst 12 R feste Maschen. Danach beginnst du mit den Abnahmen wie folgt:

Beginnend mit Reihe 13 nimmst du beidseitig in jeder Reihe je 1 M ab. Ich habe tatsächlich die Randmaschen abgenommen, obwohl das nachher sehr „treppenförmig“ aussieht. Aber bei so vielen Abnahmen würde sich das Teil, wenn sie aus der laufenden Reihe abgenommen würden, unschön verziehen und nicht mehr richtig flach liegen. Nachdem du nur noch 3 M übrig hast, wird der Faden in R 39 abgeschnitten. Abschließend habe ich die schrägen Ränder noch einmal mit festen Maschen umhäkelt um die „Abnehm-Stufen“ zu kaschieren. Damit ist auch das zweite Teil fertig 🙂 !

So, jetzt habe ich keine Lust mehr 😉 ! Wie ich weiter vorgegangen bin um die Taschenklappe zu verzieren, erkläre ich dir beim nächsten Mal 🙂 !

Bis dahin wünsche ich dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

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09. Oktober 2018 – … und noch ein Herztäschchen

Weil ich gerade so in Schwung war, habe ich gleich noch ein …

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… Herz-Täschchen „geklöppelt“. Im Folgenden beschreibe ich dir, wie ich das gemacht habe 🙂 !

Ich habe dafür ein ganz normales Baumwoll-Garn mit einer Lauflänge von 105 m / 50 gr in den Farben „royalblau“, „natur“ und „rot“ verwendet. Gehäkelt habe ich es mit Nadelstärke 3,5 und ausschließlich festen Maschen. Mit einer Breite von 25 cm und einer Höhe von 17 cm hat es die ideale Größe für einen 20 cm breiten, unteilbaren Reißverschluss.

So, jetzt aber erst einmal der Reihe nach 😉 ! Als erstes habe ich die Herzen gehäkelt. Warum kann ich dir gar nicht sagen, aber die Anleitung dafür findest du hier .

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Außerdem habe ich aus den drei Farben zwei längere und ein kurzes Band geflochten und die Enden – damit sich nix wieder „aufdrüselt“ – ganz fest mit Nähgarn umwickelt.

Danach habe ich wieder mal ein entsprechend großes Läppchen gehäkelt …

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… die Herzen und schließlich die geflochtenen Bänder am Farbübergang aufgenäht. Ich habe dafür 56 Maschen plus eine Wendeluftmasche angeschlagen, aber grundsätzlich ist es völlig wurscht 😉 ! Das rote Bändchen am rechten Rand markiert übrigens die Mitte, an der das Läppchen vor dem Zusammennähen der Seiten gefaltet wird. Was die Streifenbreite angeht, so habe ich ein Verhältnis von einem Drittel „natur“ und zwei Drittel „royalblau“ gewählt, weil ich das als sehr harmonisch empfinde. Ist aber ebenfalls völlig wurscht!

Bevor ich die roten Herzen komplett aufgenäht habe, habe ich sie noch ein bisschen wattiert …

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… weil ich das einfach schöner finde 😀 !!! Erst danach habe ich die Naht komplett geschlossen.

Und weil ich noch ein bisschen „weiterfriemeln“ wollte, habe ich auch noch ein winzig kleines Amigurimi-Herz …

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… gehäkelt. Das habe ich mir aber nicht selbst ausgedacht, sondern die kostenlose Anleitung dafür auf talu.de (Werbung – Grundgütiger ist das albern 😉 ) gefunden. Ich geb‘ dir mal den Link . Mit dem kurzen, geflochtenen Band wird das dann am Reißverschluss-Schniepel (oder wie immer das Dingen auch heißt 😉 ) befestigt.

Nachdem die Seiten geschlossen und der Reißverschluss eingenäht wurde, sieht das Ganze dann so …

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… aus. Ich hab’s dann auch noch passend eingefüttert …

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… kann man aber auch lassen. Ich nähe den Reißverschluss und das Futter gleichzeitig und mit der HAND ein. Das dauert ziemlich lange und ist extrem „fummelig“! Kurzum … ich mach‘ das nicht gerne 😉 ! Aber vielleicht hast du ja einen Vorschlag für mich wie ich diesen Arbeitsschritt optimieren kann 😀 !

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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25. September 2018 – herziges Täschchen

Heute zeige ich dir, was ich mit den, vor einer Woche geposteten, Herzchen gemacht habe … nämlich das …20180703_133805715_iOS

… hier! Im Folgenden werde ich dir genau beschreiben wie ich mein Herz-Täschchen gemacht habe.

Also …

Ich habe die Größe so gewählt, dass ich ein Längenverhältnis (Höhe x Breite) von 2 zu 3 hatte, das heißt die Höhe beträgt in etwa 2/3 der Breite. Ist aber eigentlich völlig wurscht 😉 … ich empfinde dieses Verhältnis nur als sehr ausgewogen! Und um’s mal auf den Punkt zu bringen … das fertige Täschchen ist ca. 27 cm breit und 18 cm hoch.

Verwendet habe ich ein Baumwollgarn mit einer Lauflänge von 156 m / 50 g, das ich mit Nadelstärke 3 verstrickt habe.

Als erstes habe ich ein entsprechend großes Läppchen gestrickt …

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… und dafür 75 Maschen angeschlagen sowie 175 Reihen gestrickt. Das Läppchen hat die doppelte Höhe des späteren Täschchens, da es später in der Mitte zusammengeklappt wird.

Danach habe ich die …

kleine Herzen

… Herzchen gehäkelt. Die Anleitung dafür findest du hier 😀 !

Jetzt könntest du ja denken: „Und jetzt die Herzchen flugs aufgenäht!“ Ist im Prinzip auch richtig, nur das „flugs“ kommt nicht so richtig hin 😉 !

Denn zunächst einmal muss das Läppchen ein Raster bekommen, damit’s  später auch ordentlich aussieht. Und das sieht dann so aus …

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Warte ich geh‘ mal ein bisschen näher ran …

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Ist unfassbar intelligent gewesen ein orangefarbenes Raster auf rosa Grund zu wählen, weil „gut sichtbar“ eigentlich anders geht 😉 ! Aber jetzt ist es leider so wie es ist! Das sind eingewebte Fäden und leider eine Heidenarbeit, die im Bewusstsein, dass am Ende alle wieder rausgezogen werden, umso nerviger ist 😉 ! Aber mir ist bis jetzt keine andere Möglichkeit eingefallen, das reihen- und maschengenaue Aufnähen der Applikationen zu gewährleisten. Vielleicht hast du ja einen Tipp für mich 😉 !

In die entstandenen Quadrate, die sich aus der Größe der Herzchen und deren Abstand voneinander ergeben (das habe ich natürlich vorher ausgezählt), werden dann die Herzen aufgenäht.

Danach sieht das Ganze so aus …

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Wichtig ist, das die Herzen ab der Mitte des Läppchens um 180 Grad verdreht aufgenäht werden, weil es dort ja später gefaltet wird. Irgendwie muss ja aus dem „Läppchen“ mal ein „Täschchen“ werden 😉 ! Wie du siehst habe ich in der 3. Reihe von oben ein Herz ausgelassen. Das ist natürlich nicht grundlos geschehen, denn an diese Stelle habe ich später ein ganz anderes gesetzt, nämlich das hier:

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Auch diese Anleitung findest du hier . Ist echt abgefahren … ich kann mittlerweile fast ausschließlich auf meine eigenen Links verweisen 😉 ! Da mein Täschchen als Geschenk für die kleine „Lucy“ gedacht war, hatte ich die – im Nachhinein beknackte – Idee ihren Namen in das Herz zu „schreiben“. Wie du auf dem Foto sehen kannst, ist das Herz nicht sonderlich groß, und den Namen da rein zu „friemeln“ hat mich fast eine Stunde gekostet. Würde ich jetzt nicht unbedingt nochmal machen … ohne Namen ist ja auch schön 😉 !!!

Schließlich habe ich noch 4 mm-Wachsperlen in die Löcher, die durch den Fadenring entstehen, genäht, weil’s mir einfach besser gefällt.

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Damit ist die „Appliziererei“ beendet, das Täschchen wird in der Mitte zusammengeklappt und an den Seiten zusammengenäht.

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Coole Naht, oder? Zum Schluss wird nur noch der Reißverschluss eingenäht. Ich habe das Ganze natürlich auch noch eingefüttert …

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… und an den Reißverschluss-„Schniepel“ (oder wie immer das Dingsbums auch heißt 😉  ) nochmals zwei Herzen mit Hilfe einen kleinen Luftmaschen-Kette befestigt.

Fertig ist das Täschchen 😀 😀 😀 !!! Leider kann ich nicht behaupten, dass das fix ging … aber daran liegt mir sowieso nix! Hauptsache ich hab‘ was zu „fummeln“ 🙂 !

Abschließend noch einmal die Vorderseite …

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… und die Rückseite …

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… des fertigen Täschchens 😀 !

Ist heute ein langer Post geworden! Jetzt bin ich aber auch ganz erschöpft 😉 ! Das hindert mich aber keineswegs daran, dir wie immer eine schöne Zeit zu wünschen und dich ❤-lich zu grüßen

Strickwahn-Petra

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18. September 2018 – Herz häkeln

Heute zeige ich dir, wie du diese kleinen Herzchen …

kleine Herzen

… häkeln kannst. Ich habe sie mit einem feinen Garn und einer 2-er Häkelnadel gemacht, damit sie nicht so wuchtig sind und gut appliziert werden können. Das habe ich natürlich auch getan … das Ergebnis zeige ich dir bald 😀 !

Anleitung

Runde 1: Zuerst häkelst du in einen Fadenring 7 feste Maschen und schließt ihn mit einer Kettmasche in die 1. feste Masche.

Runde 2: Jetzt häkelst du 3 Luftmaschen, 1 Stäbchen, 3 halbe Doppelstäbchen und noch ein Stäbchen in dieselbe 1. feste Masche. In die 2. und 3. werden jeweils 1 Stäbchen gearbeitet, in die 4. feste Masche 1 Stäbchen, 1 Luftmasche und 1 Stäbchen (für die Herzspitze), in die 5. und 6. wieder jeweils ein Stäbchen und in die 7. Masche 1 Stäbchen, 3 halbe Doppelstäbchen, 1 Stäbchen und 3 Luftmaschen, schließt diese Runde wieder mit einer Kettmasche und schneidest den Faden ab. Fertig ist das kleine Herzchen! Fluppt doch 😉 !

Zum Ausarbeiten brauchst du jetzt nur noch den Fadenring schön zusammenziehen (falls du es noch nicht gemacht hast) und die beiden Fadenenden vernähen. Solltest du ebenfalls applizieren wollen kannst du das Herzchen auch direkt mit den Fadenenden auf deinen Untergrund nähen.

Für noch kleinere Herzchen, wie ich sie zum Beispiel für mein Lanyard …

blaues Lanyard

… gebraucht habe, ersetzt du die Stäbchen einfach durch halbe Stäbchen und die halben Doppelstäbchen durch Stäbchen.

Hier noch einmal im Detail …

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Und weil ich so einen Spaß dran habe gibt’s jetzt nochmal beide Lanyards auf’s Auge 😀 !

Lanyard-Herz

Die Anleitung dafür findest du hier .

Beim nächsten Mal zeige ich dir, wofür ich die etwas größeren Herzchen verwendet habe 😀 !

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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11. September 2018 – Anleitung für ein Lanyard

Heute zeige ich dir, wie du ein solches …

Lanyard Blumen HG grau Napa

… Lanyard häkeln kannst. Das ist wirklich einfach, wenngleich auch ein bisschen aufwendig … aber du kannst ja selbst entscheiden wieviel du applizierst 😉 !

Und das sind die „Zutaten“, die du dafür brauchst …

Fragezeichen

… ein gehäkeltes Band, kleine Blümchen und Blätter. So, dann geht’s los!

Anleitung

  1. Als erstes muss du ein genügend langes Band häkeln. Um heraus zu bekommen wie lang das Band sein muss, bin ich hochwissenschaftlich vorgegangen 😉 ! Ich habe mir mein altes Lanyard geschnappt und ausgemessen! Es maß 44 cm, also musst du ein Band mit der doppelten Länge (88 cm) häkeln. Ich habe dafür ein etwas dickeres Baumwollgarn mit einer Lauflänge von 156 m / 50 gr gewählt, das ich mit Nadelstärke 3,5 bearbeitet habe. Um dieses Band zu häkeln habe ich also eine Luftmaschenkette von 88 cm Länge angeschlagen und dann mit festen Maschen zurück gehäkelt. Nach der letzten festen Masche eine Luftmasche häkeln (das gibt eine schöne Rundung), die Arbeit um 180 Grad drehen und wieder mit festen Maschen auf der anderen Seite der Luftmaschenkette zurück häkeln. Die Runde (denn nichts anderes ist es) mit einer Kettmasche in die erste feste Masche schließen.
  2. Jetzt fädelst du den Karabiner auf und ziehst ihn bis zur Mitte des Bandes. Danach legst du das fertige Band U-Förmig vor dich hin (der Karabiner ist ganz unten) und überkreuzt es im unteren Bereich, so dass eine Schlaufe entsteht. Ich habe diesen Kreuzpunkt zunächst einmal festgesteckt und dann die beiden Enden des Bandes leicht überlappend mit dem zuvor nicht vernähten Häkel-Anfangsfaden zusammengenäht. Dabei solltest du darauf achten, dass es nicht verdreht ist. Wäre doch schade, wenn du den ganzen Käse wieder aufmachen müsstest 😉 ! Damit ist das Lanyard an sich schon fertig 😀 !
  3. Für das Dekor häkelst du nun Blümchen und kleine Blätter (folgst du den beiden Links, gelangst du zu den Anleitungen).

Juli

Die habe ich übrigens mit einem deutlich feineren Garn (Lauflänge 312 m / 50 gr) und Nadelstärke 2 gehäkelt. Anordnen kannst du sie natürlich, wie du lustig bist, ich empfehle dir aber eins genau auf den vorher festgesteckten Kreuzungspunkt zu nähen, um ihn gleich zu fixieren. Nachdem alle Blümchen und Blätter fertig gehäkelt sind, hast du leider eine ganze Menge Vernäharbeit, denn ich habe die Applikationen nicht mit den Garnenden sondern mit durchsichtigem Garn aufgenäht (damit man von der Rückseite nicht die ganzen Vernäh-Fäden sieht). Hier noch mal eine Detailaufnahme …

Blümchen Lanyard

Auf das Loch, das durch den Fadenring entsteht habe ich dann noch Wachsperlen genäht.

blaue und weiße Blume

Und weil frau ja auch mal was zum Wechseln haben muss, habe ich gleich noch eins gemacht …

Lanyard-Herz

Grundgütiger, das Drapieren für dieses Foto hat fast genau soviel Zeit in Anspruch genommen, wie das komplette Anfertigen des Lanyards 😉 !!! Wie dem auch sei … leider bin ich noch nicht dazu gekommen die Anleitung für diese winzig kleinen Herzchen einzustellen. Mache ich aber in Kürze 😀 😀 😀 !!!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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28. August 2018 – Mein Sommerpulli „gorgeous hearts“ …

… ist fertig! Und bevor ich hier jetzt lang „rumlabere“, gibt’s erst mal ein Bild von der Vorderansicht.

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Der Pulli ist – wie du siehst – relativ hochgeschlossen und hat eingesetzte, kurze Ärmel, und zwar so richtig mit Armkugel. Ich habe den Schnitt dafür selbst gemacht und mir bei den Ärmeln besonders viel Mühe gegeben. Schließlich hatte das bei meinem Pulli „colourful daisies“ nicht so besonders gut geklappt! Und dann will ich’s ja wissen 😉 !

Jeder Saum wurde von mir mit einzeln gehäkelten und danach aufgenähten weißen Punkten verziert.

Ärmelsaum Herzpulli Hm ja … alles ganz interessant, aber warum heißt der Pulli jetzt nochmal „gorgeous hearts“?

Deswegen …

RT Herzpulli Bodensee links

… eben wegen der herzförmigen Löcher im Rückenteil. Und weil ich damit sehr, sehr, seeeehr zufrieden bin, hau‘ ich davon auch mal ein Tragebild raus 😉 ! Mach‘ ich ja ansonsten nicht 😀 !

Ach, was soll’s … und hier noch eins mit schön ausgeleuchteten „Herz-Löchern“.

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Vielleicht ist dir aufgefallen, dass da nirgendwo ein Stückchen BH listig hervorlugt. Auch diesen Umstand musste ich natürlich bei der Schnitt-Erstellung rechnerisch berücksichtigen 😀 !

Und weil ich daran so einen Spaß habe, gibt’s noch eine weitere Detailaufnahme des mittleren Herzens …

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Jetzt ist’s aber genug 😉 !!! Wenn dich interessiert wie ich diesen Pulli gemacht habe, dann schau dir einfach meine fortlaufenden Posts, beginnend mit dem 19. Juni 2018 , an.

So, das war’s für heute! Dieser Pulli ist zwar fertig (ENDLICH!!!), aber es stehen eine Menge weiterer Projekte in der Warteschleife, die ich dir natürlich nicht vorenthalten werde. Soviel sei schon mal verraten, ein neuer Pullover ist in der nächsten Zeit nicht dabei 🙂 ! Dafür viele hübsche Kleinigkeiten!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit, hoffe dass du meinen Blog bald wieder besuchst und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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21. August 2018 – das Rückenteil meines Sommerpullis „gorgeous hearts“

Wie versprochen geht’s zügig weiter … heute mit dem Rückenteil meines knallroten Pullis.

Ich denke, ich habe schon das eine oder andere Mal erwähnt, dass das Rückenteil der „Hingucker“ dieses Pullis werden soll. Zu diesem Zweck wollte ich Herzen einstricken. Also eigentlich müsste es ja „rausstricken“ heißen, denn es handelt sich um herzförmige Löcher.

Das habe ich dann auch getan …

RT Herz-Pulli

… und es hat mich sowohl echt Nerven gekostet als auch ziemlich lange gedauert. Denn selbstverständlich habe ich für die Herzen nicht nur irgendeine Größe gewählt. Das nachfolgende Herz ist immer um genau ein Drittel kleiner, als sein Vorgänger und auch ihre Abstände voneinander sind proportional absteigend. Außerdem mussten die oberen Herzspitzen separat gestrickt und zum Schluss eingefügt werden. Das war eine ätzende „Friemelei“ aber geht ja nun mal nicht anders!

Nachdem ich endlich damit fertig war und mein Werk verträumt betrachten wollte, traf mich zwar nicht unbedingt der Schlag aber eine gewisse Ernüchterung war nicht von der Hand zu weisen. Die Herzen erinnerten nur entfernt an etwas, dass vielleicht, eventuell, möglicherweise so etwas wie ein Herz sein könnte. Um es mal auf den Punkt zu bringen … das ganze war eine „lappige“ und unförmige Angelegenheit.

Also musste eine Lösung her … und zwar ein bisschen dalli!!!

An vorderster Stelle ging es darum, den Rändern der Herzen viel mehr Festigkeit zu verleihen. Darum habe ich zunächst einmal eben diese Ränder mit Krebsmaschen umhäkelt, was ja bekanntlich gegen das doofe Einrollen hilft …

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… und weil das immer noch nicht gereicht hat, zusätzlich ein entsprechend langes Bändchen gehäkelt …

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… um es dann von den linken Seite an den Rand des Herzens zu nähen.

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Wie du oben sehen kannst, sind die Ränder auf der rechten, also der Sichtseite, durch die Ab- und Zunahmen nicht wirklich schön. Ist aber völlig schnurz, weil da eh weiße Häkel-Punkte draufgenäht werden. Und das hab‘ ich dann auch getan …

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Sieht aus wie ein Herz und wenn das ordentlich ausgebügelt wird, ist alles tutti 😉 ! Übrigens ist jeder Punkt einzeln gehäkelt, dann auf- und schließlich vernäht.

Sobald ich sowohl alle Säume als auch die drei Herzen mit Punkten umnäht und danach den ganzen Käse zusammengenäht habe, ist dieser Pulli fertig und ich kann dir das Ergebnis präsentieren. Ich glaub‘ der wird gut 😉 !!!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich <3-lich

Strickwahn Petra

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14. August 2018 – zugebenermaßen eine lange Pause … aber jetzt geht’s munter weiter

Ab in die Ecke mit mir, weil ich so lange nix gepostet habe 😉 !!! Aber der Sommer ist einfach zu schön, ich wohne direkt an einem See … was soll ich sagen … zu perfekt um drinnen vor der „Klimperkiste“ zu hocken. Faul war ich aber trotzdem nicht, will heißen, dass ich mit meinem roten Sommerpulli ganz schön voran gekommen bin. Einen Moment bitte … kurzer Einschub für diejenigen. die über maschenfein  , HoT oder Creadienstag  hier gelandet sind 😉 …

Erdbeer-Täschchen

 

Zum Erdbeer-Täschchen und vor allen Dingen wie ich’s gemacht habe, geht’s hier entlang 😀 😀 😀 !!! Das habe ich übrigens gerade auf meinem Instagram-Account verlost. Wenn du auch die Chance auf so ein Unikat haben möchtest, folge doch einfach meinem Account @strickwahn auf Instagram 🙂 !

 

So, jetzt geht’s aber weiter 😉 ! Wo war ich denn stehen geblieben? Ach ja, die Ärmel waren zwar komplett gestrickt, aber noch nicht fertig. Also habe ich zunächst mal eine Menge weißer Punkte gehäkelt …

weiße Punkte

… und die dann einzeln an den Ärmelsaum genäht. Die sind ganz einfach! Nur zuerst 3 Luftmaschen und danach weitere 11 Stäbchen in einen Fadenring häkeln um anschließend die Runde zu schließen. Bei so kleinen Punkten mache ich das nie mit einer Kettmasche sondern mit der Nähnadel … wird ordentlicher!

Ärmelsaum Herzpulli

Dann habe ich mich routinemäßig und zum wiederholten Male gefragt, warum ich so bescheuert bin immer so aufwendige Sachen zu machen 😉 !

Aber irgendwann waren beide Ärmel fertig!

Ärmel Herzpulli

Danach habe ich mir den Schnitt für das Vorder- und das Rückenteil erstellt. Der sieht so aus …

Schnitt Herzpulli

Die beiden Striche unterhalb des oberen Herzens, oder besser gesagt halben Herzens, markieren den Bereich in dem der BH-Träger verläuft. Das ist später für das Rückenteil sehr wichtig, denn ich mag es gar nicht, wenn der BH irgendwo vorwitzig herauslugt 😉 !

Das Vorderteil ist relativ unspektakulär, da der Hingucker dieses Pullis das Rückenteil sein wird.

VT Herzpulli

Krumpelt sich mal wieder alles mordsmäßig ein, aber dem werde ich auch noch zu Leibe rücken. Was man auch nicht sieht – nur auf dem Schnitt – ist die Tatsache, dass ich im Schulterbereich mit verkürzten Reihen gearbeitet habe. So sitzt der Pulli einfach besser. Und da ich mir bei diesem neuen Schnitt sehr viel Mühe gegeben habe, musste das eben auch sein 😉 !

Das Stricken des Rückenteils hat mich an den Rand des Wahnsinns getrieben!!! Es war mit Sicherheit das Schwierigste, das ich je gemacht habe. Aber da es dazu viel zu sagen bzw. zu schreiben gibt, werde ich mir das für’s nächste Mal aufsparen. Ich verspreche dir auch hoch und heilig, dass mein nächster Post nicht so lange auf sich warten lassen wird.

Bleibt mir nur dir bis dahin eine schöne Woche zu wünschen und dich wie immer ❤ – lich zu grüßen.

Strickwahn-Petra

19. Juni 2018 – neues Projekt startet

juicy cherries 2

 

 

Wenn du daran interessiert bist, wie ich diesen Pulli gemacht habe, dann klicke bitte hier .

 

 

 

Hier geht’s nun aber mit meinem neuen Projekt weiter. Diesmal soll’s zur Abwechslung mal kein Raglanpullover, sondern ein sommerliches Teil in der Farbe „rot“ mit weißen Kontrastierungen werden. Also sind kurze Ärmel angesagt und die sollen auch noch mit einer schön eingesetzten Armkugel glänzen. Ich hatte mich ja schon bei meinem Pulli colourful daisies daran versucht, aber so richtig zufrieden war ich damit nicht.

Dementsprechend mustes zuerst einmal ein vernünftiger Schnitt her, der bestmöglich wie auf den Leib gestrickt wirkt. Weil ich aber nicht die geringste Ahnung von Schnittkonstruktion habe, musste ich mir was einfallen lassen. Hab‘ ich mir auch – zugegebenermaßen außerordentlich laienhaft – aber was zählt ist das Ergebnis 🙂 !!!

Gedacht – getan, habe ich ein altes, aber außerordentlich gut sitzendes, Shirt von mir in seine Einzelteile zerlegt …

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… den Schnitt abgenommen und mir sozusagen zur Überprüfung der Passform einen Prototypen erstellt … aus was willst du gar nicht wissen 😉 !

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Nachdem ich den anprobiert hatte und nur mit Hilfe meines Mannes wieder raus kam (ist nämlich eine Leinwand-Bindung, die sich im Gegensatz zu Strick kein bisschen dehnt), stand fest: „Jawoll, so geht’s!!!“

Beginnen wollte ich mit den Ärmeln. Also habe ich mir den entsprechenden Schnitt erstellt …

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… und dann losgestrickt. Das Ergebnis siehst du hier:

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Und weil sich das Ganze mal wieder tierisch eingerollt, musste ich den Ärmel für das Foto feststecken. Das Einrollen der Armkugel ist kein Problem, da sie ja eingenäht wird und dann rührt sich da gar nix mehr! Ganz im Gegenteil zum unteren Saum … da musste ich ran und bin dem zuvor jämmerlichen Anblick mal wieder mit Krebsmaschen zu Leibe gerückt.

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Ist wirklich erstaunlich, wie gut die gegen das Einrollen helfen. Und selbst wenn der Saum nicht glatt wie ein Brett liegt, am Ende werden die Enden ja eh zusammengenäht und dann passt’s scho‘ 😉 !

Warum ich den Saum, der ganz nebenbei nicht so bleiben wird, weiß kontrastiert habe, erfährst du beim nächsten Mal!

In diesem Sinne wünsche ich dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ❤ -lich

Strickwahn-Petra

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29. Mai 2018 – 188 Punkte gehäkelt …

… und allein dafür 376 Fäden vernäht!!! Mein Reste-Pullover „lovely dots“ ist nach fast 4 Monaten unermüdlichen Punkte-Häkelns, Strickens und Nähens endlich fertig 😀 😀 😀 !!! Und weil ich ihn in alle Richtungen symmetrisch gearbeitet habe, kann ich ihn auch von beiden Seiten tragen. Also habe ich quasi zwei neue Pullis …

… einen in der Hauptfarbe „türkis“ …

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… hier noch ein bisschen detaillierter …

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… und einen in der Hauptfarbe „marine“ …

lovely dots emoji

… und auch hier noch ein bisschen mehr ins Detail gehend …

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Für einen Reste-Pullover doch nicht schlecht, oder 😉 !!!

Und weil es eben ein Restepulli ist, hatte ich nicht genug dunkelblaue Wolle. Was man von vorne gar nicht sehen kann, ist die Tatsache, dass ich Seitenteile einnähen musste. Das zeige ich dir selbstverständlich auch noch …

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Wohlgemerkt, die rosafarbenen Seitenteile sind nachträglich eingenäht! Und auf meine Nähte bin ich wirklich stolz 😉 , weswegen ich da jetzt einfach mal ein kleines bisschen drauf rumreiten muss 😉 !!!

Mit diesem Post gilt auch dieses „Projekt“ als beendet. Leider zu einer Zeit, im der ich ihn nicht mehr tragen kann – ist einfach zu warm! Aber wenn es wieder kälter wird, dann …

Solltest du daran interessiert sein, wie ich dieses Teil im einzelnen angefertigt habe, dann schau‘ dir doch einfach die entsprechenden Posts (beginnend mit dem 30. Januar 2018 ) an.

Selbstverständlich steht schon die Umsetzung der nächsten Idee in den Startlöchern 🙂 ! Diesmal wird’s ein Sommerpulli (der ist dann höchstwahrscheinlich im Winter fertig ist 😉 !!!) für den ich wieder einen eigenen Schnitt machen werde. Und da der Pulli einen Kugelärmel bekommen soll, werde ich mich da mächtig ins Zeug legen müssen. Mein erster Versuch bei meinem colourful daisies lief ja nicht so optimal. Da muss ich also nochmal ran … aber wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hinkriege (und wenn ich dafür ein halbes Jahr brauche 😉 !) Aber davon beim nächsten Post mehr.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤ -lich

Strickwahn-Petra

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24. Mai 2018 – Endlich genug Punkte gehäkelt…

… und aufgenäht – mein Pullover „lovely dots“ ist endlich, endlich, eeeeendlich fertig 😀 😀 😀 !!! Am 30. Januar habe ich meinen ersten Post dazu veröffentlicht … dementsprechend war ich knappe 4 Monate damit beschäftigt. Ich habe fast täglich daran gearbeitet, also jetzt nicht stundenlang, aber eben sehr regelmäßig und mir wird selbst ein bisschen schwindelig, wenn ich so schwarz auf weiß lese, wie lange ich für dieses Teil gebraucht habe 😉 ! Aber was soll’s, mit dem Ergebnis bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden. Du kannst diesen Pulli schön oder kacke finden, fest steht, dass er handwerklich betrachtet, wenig zu wünschen übrig lässt 🙂 !

Und da will ich dich jetzt mal nicht länger als nötig aufhalten und dir schon mal mein Endergebnis zeigen.

Tatatataaaaa …

lovely dots emoji

… da ist er!!!

Vielleicht ein guter Zeitpunkt die einzelnen Entstehungsschritte nochmals Revue passieren zu lassen.

Als allererstes habe ich die Ärmel gestrickt …

beide Ärmel lovely dots

… und danach „all-over“ gehäkelte Punkte in den Farben rosa, türkis, marine und beige aufgenäht.

Dann habe ich das erste Vorderteil gestrickt, einen Kreis aus Punkten aufgenäht …

VT mit Kreis

… und dann daraus ein Emoji „geklöppelt“ 😉 !

Emoji

Zum Schluss habe ich den Halsausschnitt mit aneinandergenähten Punkten verblendet …

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… und das Ganze am Saum wiederholt …

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Ich habe diesen Pulli spiegel-, achsen- und was-weiß-ich-symmetrisch gearbeitet, so dass ich ihn von beiden Seiten tragen kann. Also habe ich sozusagen zwei Pullis in einem gestrickt (Puh, nochmal Glück gehabt, damit habe ich ja eigentlich nur 2 Monate für einen Pulli gebraucht 😉 ). Aber da ich meine „Ergebnis-Präsentation“ noch ein wenig auskosten möchte, zeige ich dir den „anderen“ Pullover erst nächste Woche.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤ -lich

Strickwahn-Petra

verlinkt mit: RUMS (zu meinem großen Bedauern zum letzten Mal) und maschenfein

10. Mai 2018 – Das Halsbündchen …

… meines Raglanpullis „lovely dots“ ist eigentlich gar kein richtiges Bündchen, sondern eher eine Verblendung. Ich habe mir überlegt, dass es aus aneinandergereihten Häkel-Punkten bestehen sollte und mich frisch ans Werk gemacht 🙂 ! Und wie das eben so ist, wenn ich mir was ausdenke, bin ich gespannt, ob ich’s tatsächlich auch umgesetzt kriege. Oftmals klappt’s … machmal nicht … diesmal gar nicht – aber so was von gar nicht 😉 !!! Das Problem war, dass mein Halsausschnitt durch das bewusst gerade Abketten (der Halsausschnitt soll möglichst klein sein) der einzelnen Raglan-Teile rechteckig ist. Nachdem ich die Punkte aufgesteckt hatte, sah das einfach nur Kacke aus!!! Der Ausschnitt hatte überhaupt keine Stabilität, die Punkte überlappten … ging gar nicht! Also musste eine Lösung her!

Die winkte mir in Form eines meiner mittlerweile heißgeliebten Häkelbändchen zu. Ich habe also ein entsprechend langes „geköppelt“ und dann in mir genehmer Form aufgenäht …

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… und auf dieses weiße Bändchen, habe ich dann die Punkte genäht.

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… und zwar immer einen weißen und einen bunten im Wechsel, auch wenn das bedeutet, dass hier und da ein weißer Punkt auf weißen Grund zu sehen ist. Natürlich ist der Halsausschnitt durch diese ganze Aktion sehr eng geworden, sodass meine Birne gerade so noch durch passt. Dafür ist er jetzt angenehm hochgeschlossen (ich mag nämlich keine Riesen-Halsausschnitte) und schmiegt sich schön an den Hals an.

Das Ganze mache ich auch am unteren Pulli-Saum. Also zuerst einmal schön eine Reihe feste Maschen und eine Reihe Krebsmaschen gegen das Einrollen gehäkelt …

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… und dann wieder mit dem Aufnähen der Punkte begonnen:

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Und wenn ich ganz rum bin, ist dieser Pulli tatsächlich fertig 😀 !!! Solltest du daran interessiert sein, wie die anderen teile aussehen, dann schau‘ einfach hier nach 🙂 !

Dementsprechend gehe ich davon aus, dass ich dir nächste Woche das fertige Ergebnis präsentieren kann.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Feiertag und grüße dich wie immer ❤-lich

Strickwahn-Petra

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01. Mai 2018 – Nur ein klitzekleiner Fortschritt

Ich weiß ja nicht, wie’s bei dir aussieht, aber wir haben schon seit einiger Zeit einfach nur wunderschönes Wetter. Nach diesem elendig langen, langen, laaaaannngen Winter, genieße ich das in vollen Zügen 🙂 ! Da bleibt dann aber leider nur wenig Zeit zum Handarbeiten. Aus diesem Grund bin ich auch nicht wirklich viel weiter gekommen. Aber ein kleiner Fortschritt ist trotzdem zu vermelden 😉 ! Und weil mein letzter Post schon etwas länger her ist und sich das Anfertigen dieses Wollreste-Verwertungsprojekts zeitlich hinzieht wie ein oller Kaugummi, hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung, der bis jetzt fertig gestellten Teile. Also …

Die Ärmel sind fertig …

beide Ärmel lovely dots

… ein Vorderteil ist fertig …

VT lovely dots 2

… und beim zweiten Vorderteil war ich soweit:

Schriftzug dots

Wenn du wissen möchtest wie ich mit der Häkelnadel geschrieben habe, dann schau doch einfach hier nach.

Als nächstes habe ich ein deutlich größeres Herz, als die für das Emoji auf dem dunkelblauen Teil (die Anleitung für dieses Herz findest du hier) gehäkelt …

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… und es oberhalb des Wortes „dots“ aufgenäht …

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… sodass das Ganze jetzt so etwas wie einen Sinn bekommt 😉 !!! Das soll nämlich „I love dots“ bedeuten. Das „I“ habe ich weggelassen, weil’s auch so jeder versteht! Demzufolge sieht das andere Vorderteil jetzt so aus:

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Jetzt muss ich den ganzen Käse noch zusammennähen und mich dann an die Bündchen machen. Wie du oben sehen kannst, rollen sich die beiden Vorderteile am unteren Saum extrem ein (wie das eben bei glatt rechts gestrickten Teilen ohne Bündchen so ist 😉 ). Also muss ich mir da was einfallen lassen … und ich hab‘ auch schon eine Idee! Mal schauen, ob das bei anhaltend schönem Wetter auch noch vor Weihnachten was gibt 😉 !

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit, hoffe, dass bei dir die Sonne genauso lacht, wie bei uns und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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19. April 2018 – Mit der Häkelnadel schreiben

Das letzte Teil ist fertig 😀 !!! Es ist das andere Vorderteil! Das andere Vorderteil, welches andere Vorderteil??? Du fragst dich jetzt vielleicht: „Wieviele Vorderteile hat denn einer ihrer Pullover so durchschnittlich?“ Nun in diesem Fall tatsächlich zwei … oder zwei Rückenteile – je nachdem wie du’s betrachtest. Ich habe den Pullover nämlich achsensymmetrisch gearbeitet, so dass man ihn von beiden Seiten tragen kann. Ist der Pulli also irgendwann mal fertig, habe ich sozusagen z w e i neue Kleidungsstücke 😀 !

Zurück zu besagtem letzten Teil … dafür habe ich die Farbe „türkis“ gewählt. Ist eine meiner Lieblingsfarben und wenn ich im Sommer schön braun bin (als unbelehrbare Sonnenanbeterin ist das bereits jetzt in Ansätzen der Fall 😉 ) steht mir diese Farbe meines Erachtens sehr gut. Sieht frisch aus und lässt mich jünger erscheinen! In meinem Alter ist das von ganz ausschlaggebender Bedeutung! Ein Hoch auf die Farbe, die das möglich macht 😉 !!!

Aber auch dieses Teil soll nicht nur einfach türkis sein. Ich habe mir überlegt einen kleinen Schriftzug drauf zu klatschen und hab‘ lange darüber nachgedacht, wie ich das hinbekomme. Hier meine Lösung:

Schritt 1: Zuerst habe ich mir die passende Schrift ausgesucht. Sollte so ein bisschen „schreibschrift-mäßig“ aussehen, die einzelnen Buchstaben aber nicht miteinander verbunden sein. Das macht’s nämlich einfacher! Meine Wahl fiel auf „Harlow Solid Italic“ 🙂 !

Schritt 2: Dann habe ich mir meinen Schriftzug „dots“ (wird ja schließlich eine Punkte-Pulli!!!) in entsprechender Größe ausgedruckt und danach abgepaust:

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Schritt 3: Anschließend habe ich entsprechend lange Bänder in der Farbe „weiß“ gehäkelt. Dafür habe ich einfach durch’s simple Auflegen auf die Vorlage eine entsprechend lange Luftmaschenkette angefertigt und sie dann von beiden Seiten mit festen Maschen behäkelt. Diese Bänder haben auf der einen Seite genügend Stabilität, auf der anderen Seite bleiben sie trotzdem schön biegsam. Und das sieht dann so aus:

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Wie du siehst sind das relativ viele Einzelteile, aber nur so kriege ich das mit der passenden Länge hin. Bei dieser Vorgehensweise kann ich nämlich nicht ribbeln … also nix mit: „Oh, zu lang – dann ribbel‘ ich doch einfach wieder ein Stück auf 😉 ! Durch das Zurückhäkeln geht das nicht und ist das Band zu lang, kann ich es nur noch in die Tonne kloppen!!! Und will ich das? Nein, will ich nicht 😉 !!!

Schritt 4: Zum Schluss habe ich die Pause an entsprechender Stelle auf das fertige Teil gelegt und danach die Bänder zuerst aufgesteckt und dann durch das Papier festgenäht.

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Wichtig ist dabei sich die Reihe, die die Buchstaben nach unten begrenzt, zu markieren (hab‘ ich hier mit dem pinken Faden getan). Ansonsten droht das Ganze krumm und schief zu werden. Und das geht bei mir ja gar nicht!!! Ich könnte nie mehr schlafen 😉 !!!

Und so sieht’s fertig aus:

Schriftzug dots

Und was ist jetzt mit den „dots“? Einfach nur „dots“? Was soll uns das sagen? Nein, dabei bleibt’s natürlich nicht! Aber für heute will ich’s erstmal gut sein lassen 😀 ! Ich hab‘ nämlich festgestellt, dass mich zu viele Wörter in Blogposts zu viel langweilen 😉 ! Und das sage ich, deren zweitliebstes Hobby das Lesen ultradicker Wälzer ist. Solltest du nicht so gerne lesen, will ich dir das auf keinen Fall zumuten 🙂 !

Ich wünsche dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich!

Strickwahn-Petra

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12. April 2018 – Herz häkeln

Hat ein bisschen länger gedauert – das Wetter war einfach zu schön 😀 – aber da eh niemand darauf wartet … who cares 😉 !!!

Heute stelle ich also die Anleitung für …

kleines Herz

… mein gehäkeltes Herz ein. Im Prinzip ist es einfach, da es nur aus festen Maschen besteht, aber es ist eine nervige Zählerei. Und wenn man sich nur einmal vertut, wird das Herz sofort unförmig. Also dann mal los:

Anleitung Herz

Abkürzungen:

  • fM – feste Masche
  • LM – Luftmasche

Bevor es in die Runden geht werden zuerst 15 Luftmaschen + 1 Wendeluftmasche (insgesamt also 16 Maschen angeschlagen).

Runde 1:

  • beim Zurückhäkeln sofort in die erste Masche 2 fM häkeln,
  • in die folgenden 6 Luftmaschen je 1 fM häkeln,
  • in folgende LM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 6 LM je eine fM
  • in die nächste LM 2 fM häkeln,
  • jetzt die Arbeit um 180 Grad drehen und auf der anderen Seite der Luftmaschenkette in die folgenden 6 LM je 1 fM,
  • die nächsten 3 Maschen mit 1 fM zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 6 LM wieder je 1 fM
  • Runde mit einer KM schließen
  • 1 Hebeluftmasche (die ist nur dafür da, dass du an Höhe für die nächste Runde gewinnst)

Runde 2:

  • in die ersten beiden fM der Vorrunde je 2 fM häkeln
  • in die folgenden 7 fM je 1 fM häkeln,
  • in folgende fM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 7 fM je eine fM
  • in die folgenden 3 fM je 2 fM häkeln,
  • in die folgenden 4 fM je 1 fM,
  • die nächsten drei Maschen zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 4 fM wieder je eine fM arbeiten.
  • in die letzte Masche dieser Runde kommen wieder 2 fM
  • Runde mit einer KM schließen
  • 1 Hebeluftmasche

Runde 3:

  • in die erste fM der Vorrunde 2 fM häkeln
  • in die folgende fM 1 fM häkeln,
  • in die nächste fM wieder 2 fM,
  • in die folgenden 9 fM je 1 fM häkeln,
  • in folgende fM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 9 fM je eine fM
  • in die nächste fM je 2 fM häkeln,
  • in die folgende fM 1 fM häkeln,
  • in die folgende fM 2 fM,
  • in die nächste 1 fM,
  • in die nächste 2 fM,
  • in die nächsten 3 fM je 1 fM,
  • drei Maschen zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 3 fM wieder je eine fM arbeiten,
  • in die folgende fM 2 fM und in die letzte fM dieser Runde 1 fM häkeln
  • Runde mit einer KM schließen
  • 1 Hebeluftmasche

Runde 4:

  • in die ersten beiden fM der Vorrunde 1 fM häkeln
  • in die folgende fM 2 fM häkeln,
  • in die nächsten beiden wieder 1 fM,
  • in die folgende  fM 2 fM häkeln,
  • in die folgenden 9 fM je 1 fM
  • in folgende fM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 9 fM je eine fM
  • in die nächste fM  2 fM häkeln,
  • in die folgenden beiden fM je 1 fM häkeln,
  • in die folgende fM 2 fM,
  • in die nächste beiden 1 fM,
  • in die nächste fM 2 fM
  • in die nächsten 4 fM je 1 fM.
  • drei Maschen zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 4 fM wieder je eine fM arbeiten,
  • in die letzte fM dieser Runde 2 fM häkeln
  • Runde mit einer KM schließen
  • 1 Hebeluftmasche

Runde 5: letzte Runde 😀 !!! Ich habe für diese Runde eine andere Farbe gewählt – kann man … muss man aber nicht 😉 !

  • in die erste fM der Vorrunde 1 fM häkeln
  • in die folgende fM 2 fM häkeln,
  • in die nächsten 3 fM wieder 1 fM,
  • in die folgende  fM 2 fM häkeln,
  • in die folgenden 12 fM je 1 fM
  • in folgende fM 3 fM häkeln (Herzmitte),
  • in die folgenden 12 fM je eine fM
  • in die nächste fM  2 fM häkeln,
  • in die folgenden 3 fM je 1 fM häkeln,
  • in die folgende fM 2 fM,
  • in die nächsten 3 fM 1 fM,
  • in die nächste fM  2 fM,
  • in die nächsten 2 fM je 1 fM.
  • drei Maschen zusammenhäkeln (Herzspitze)
  • in die folgenden 2 fM wieder je eine fM arbeiten,
  • in die folgende fM 2 fM häkeln
  • in die letzten beiden fM dieser Runde je 1 fM häkeln,
  • mit einer KM schließen … FERTIG 😀 😀 😀 !!!

Ich habe jeden einzelnen Schritt untereinander aufgeführt, damit schön abgehakt werden kann. Ich finde es trotzdem schwierig nicht den Faden zu verlieren und habe meine Anleitung für mich selbst graphisch dargestellt:

Häkelschrift Herz

Die mittlere rote Punktereihe (jeder Punkt steht für eine Masche) ist die Anfangsreihe und dargestellt ist nur ein halbes Herz bis zur Mittelmasche. Aber da mir schleierhaft ist, wie ich das für andere verständlich darstellen soll, habe ich mich entschieden, das ganze Schritt für Schritt schriftlich festzuhalten.

Ich habe diese Herzen übrigens …

Emoji

… hierfür gebraucht 🙂 !!! Und hier noch …

VT lovely dots 2

… das komplette Vorderteil!

Solltest du an diesem Herz interessiert sein und für mich völlig nachvollziehbar nicht mit der Anleitung zurechtkommen … please don’t hesitate to contact me 😉 !!!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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29. März 2018 – Das Vorderteil …

… ist geschafft 😀 ! Aber erstmal schön der Reihe nach! So weit war ich bis jetzt gekommen …

Kreis ld

… und selbstverständlich war’s das noch nicht 😉 . Was habe ich also mit dem Punktekreis angestellt?

Zunächst einmal musste ich mich auf die Suche nach Herzen machen … aber nicht diese klitzekleinen und auch nichts mit großen Löchern. Nach langer Suche bin ich endlich auf die Anleitung eines Herzens gestoßen, das nur aus festen Maschen besteht. Und feste Maschen bedeutet … keine Löcher!!! Ich war echt happy … für kurze Zeit … denn leider stellte sich heraus, dass die Anleitung mehrere Fehler hatte und mein Herz derartig unförmig war, dass sich schlagartig eine dezente Ernüchterung einstellte. Unförmigkeit geht gar nicht 😉 !!! Also habe ich mich hingesetzt, gaaaaanz doll nachgedacht und versucht herauszufinden, wie ein solches Herz aufgebaut ist. Hab‘ ich auch geschafft … und hier ist mein Ergebnis:

Häkelschrift Herz

Und weil damit wirklich niemand auf der ganzen weiten Welt etwas anfangen kann, werde ich mir die Mühe machen, das Ganze mal in Worte zu fassen. Aber nicht heute … denn die Anleitung ist zwar einfach aber relativ umfangreich.

So, genug der nicht enden wollenden Worte und jetzt „ma‘ Butter bei die Fische“. Hier also das Ergebnis großer Mühen 😉 :

kleines Herz

Ich find’s schön und eben ohne Löcher 😀 !

Und was habe ich jetzt damit gemacht? Ich glaub‘ das ist nicht mehr schwierig zu erraten … mein Lieblings-Emoji:

Emoji

Für den Mund habe ich einfach nur eine entsprechend lange Luftmaschenkette einseitig mit festen Maschen behäkelt und dann natürlich wieder pingelig ordentlich aufgenäht.

Und so sieht das komplette Vorderteil aus:

VT lovely dots 2

Tatatataaaaaa 😀 😀 😀 !!! Ich find’s cool!

Die Seitenteile habe ich auch bereits angenäht …

Seitennaht

… und mal ehrlich …

Seitennaht fertig

… das nenn‘ ich doch mal ’ne Naht 🙂 !

So, das wär’s für heute. Nächste Woche stelle ich die Anleitung für das Herz ein!

Bis dahin wünsche ich dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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20. März 2018 – Weiter geht’s …

… mit dem Vorderteil meines Raglanpullis „lovely dots“!

Wie ich bereits erwähnt habe, ist dieser Pulli eine „Resteverwertungsprojekt“ … also wird er bunt 😉 !

Das Vorderteil habe ich in der Farbe „marine“ gestrickt. Ich trage sehr viel Denim … also passt das ganz gut! Und da ist es auch schon:

VT lovely dots

Nennen wir es mal „schlicht“ 😉 ! Aber wer sich mal auf meinem Blog umgeschaut hat, ahnt schon, dass es dabei nicht bleiben wird!!! Für genau dieses Teil hat die dunkelblaue Wolle noch gereicht. Beließe ich es dabei, würde der Pulli aber für meinen Geschmack zu eng werden. Bei einem Raglanpullover ergibt sich die zusätzliche Weite durch …

Ärmel mit Kreisen

… diese kleinen Schnibbel am Ärmel. Ich hab‘ die mal mit einem gelben Kreis markiert. Je breiter diese „Fortsätze“ sind, desto weiter wird der Pulli. Das dazu passende Gegenstück muss man natürlich auch ans Vorder- bzw. Rückenteil stricken. Und genau das habe ich mit zwei weiteren Teilen getan.

Seitenteile lovely dots

Noch ein bisschen krumpelig, aber sie sind bereits gewaschen und da bei mir wolltechnisch alles in die Waschmaschine geknallt können werden muss und dem Schleudergang schnurzpiepegal ist, ob etwas handgestrickt ist oder nicht, sieht’s vor dem Bügeln halt so aus 😉 ! Diese Teile werden später rechts und links ans Vorderteil angenäht werden. Und nach dem Prinzip, wenn schon Restepullover, denn schon bunt, habe ich sie natürlich verschiedenfarbig gemacht 😉 ! Weiter mit dem Vorderteil …

Ich habe mir überlegt, dass auf das Vorderteil etwas Kreisförmiges drauf soll … was verrate ich jetzt noch nicht 😉 ! Dieser Kreis soll aus genau denselben Punkten bestehen, die ich auch auf die Ärmel „gezimmert“ habe. Um das, meinem pingeligen „Handarbeitsnaturell“ entsprechend, ordentlich hinzukriegen, muss ich ein klein wenig in die Mathematik eintauchen. Keine Angst … nicht besonders tief 😉 !

Ich wusste, dass ich für den mir vorschwebenden Kreis-Durchmesser genau 24 Punkte benötigen würde. Der Umfang eines Kreises ergibt sich durch die Formel:

U = 2πr oder U = 2d , also Umfang = 2 mal π (Kreiszahl Pi ~ 3,14) mal r (Radius) oder Umfang = 2 mal d (Durchmesser)

Den Durchmesser meiner Punkte konnte ich ja einfach abmessen. Er beträgt 2,65 cm. Also sieht die Berechnung wie folgt aus:

U = 2,65 cm mal 24 = 63,6 cm

Damit kenne ich also den Umfang des Kreises … muss ich also nur noch den Radius bestimmen, und da

U = 2πr ist r = U/2π … also

r = 63,6 cm / 2π = 63,6 cm / 6,28 = 10,13 cm

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht total verschreckt, aber wenn du dir die Zeit nimmst dir das mal genau anzuschauen, wirst du feststellen, dass das wirklich nicht schwer ist … sagt die Diplom-Ingenieurin der Textiltechnik 😉 ! Vielleicht kannst du es ja irgendwann selbst mal gebrauchen.

So, ich runde das jetzt ganz locker aus der Hüfte auf 10 cm ab, schnippsel‘ mir einen entsprechenden Kreis aus und lege ihn …

Radiuserrechnung

… an gewünschter Stelle auf mein Vorderteil. Dann „montiere“ ich die Punkte darum herum …

Kreis mit Punkten

… und hab‘ schon jetzt „Spass inne Backen“ 😉 ! Siehst du, wie das auskommt … immer ein farbiger und ein weißer Punkt im Wechsel 😀 !

Dann musste ich natürlich alle Punkte mit der Hand festnähen und hier …

VT mit Kreis

… das Ergebnis 😀 😀 😀 !!!

Nächste Woche zeige ich dir dann, was ich daraus gemacht habe 🙂 ! Hast du schon eine Vermutung, was es mal wird, wenn es groß ist 😉 ???

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich. Lass‘ dich von der wieder mal vorherrschenden Kälte nicht aus der Ruhe bringen, denn irgendwann muss diesem beknackt langen Winter auch mal die Puste ausgehen! Ha, und dann …

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08. März 2018 – Nach einer kleinen Unterbrechung …

… durch die eingeschobene Verlosung geht’s heute mit meinem aktuellen Projekt, meinem Raglan-Pulli „lovely dots“, weiter.

In der Zwischenzeit habe ich natürlich fleißig weitergestrickt und -gehäkelt, so dass auch der zweite Ärmel …

beide Ärmel lovely dots

… fertig ist. Also habe ich bis jetzt 110 Punkte gehäkelt und aufgenäht. Aber, soviel steht schon einmal fest, dabei wird es nicht bleiben 😉 !

Ich habe mich dafür entschieden die Ärmel spiegelsymmetrisch zu arbeiten, damit es nicht zu wild wird und die Punkteverteilung auf den Ärmeln, den fertigen Pulli von vorne und hinten betrachtend, exakt gleich aussieht. Bei den türkisen und beigen Punkten war das wurscht (die sind eh spiegelsymmetrisch) nur bei den blauen und rosafarbenen musste ich darauf achten. Das Coole daran ist, dass man sowas nicht kaufen kann 😀 !

Und wie habe ich die Punkte so schön gleichmäßig verteilt aufnähen können? Nun, dafür musste ich mir natürlich erst eine Art Raster aus „Hilfsfäden“ zusammenfummeln. Das sieht dann so …

20180118_111027086_iOS …aus. Warte mal, ich geh‘ mal ein bisschen näher ran…

20180118_090533196_iOS

… damit du besser sehen kannst, wie ich die Fäden eingewoben habe. Ist ’ne blöde Reihen- und Maschen-Zählerei, dauert ziemlich lange und nervt (zumal ich ja weiß, dass ich am Ende die ganzen „Hilfslinien“ wieder rausziehen muss) … aber das fertige Ergebnis beschwichtigt mich dann wieder! Nein, das trifft es nicht ganz … ich habe mega-gute Laune, wenn ich sehe, dass es was geworden ist 😀 😀 😀 !!!

Und weil ich es so schön finde, das Ganze noch einmal aus der Nähe und ohne Hilfslinien:

20180211_103202531_iOS

Da ich grundsätzlich ohne rechts-links-Bündchen arbeite, musste ich mir was für den unteren Ärmelsaum ausdenken. Du weißt ja, bei glatt rechts gestrickten Teilen, rollt sich der ja immer so doof auf! Ich habe ein bisschen recherchiert und bin auf die sogenannten Krebsmaschen gestoßen. Die werden einfach von links nach rechts an den Saum gehäkelt…

20180105_141042554_iOS

… und schon rollt sich der ganze Käse nicht mehr so ein. Ein klitzekleines bisschen schon, aber das werde ich zum Schluss brachial platt bügeln … und zwar solange bis das Eisen heftig stöhnend Dampf ablässt 😉 !!!

So weit – so gut … das wär’s für heute! Nächste Woche geht’s mit dem Vorder- oder Rückenteil weiter. So viel sei schon einmal verraten, der Pulli wird beidseitig zu tragen sein.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤ -lich

Petra

verlinkt mit: RUMS , maschenfein und Stricklust

06. März 2018 – Die Verlosung …

… ist beendet!

Und gewonnen hat … tatatataaaaaaaaaa (Fanfaren, Tusch, Konfetti und alles was sonst noch dazu gehört, müsst ihr euch jetzt leider nur vorstellen 😉 ):

yoerdis.aleiga

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Nadelkissen!

Für alle diejenigen, die dieses Mal nicht gewonnen haben, sei hier schon mal erwähnt, dass das mit Sicherheit nicht meine letzte Verlosung war. Ich werde das jetzt regelmäßig machen ( … hab‘ da auch schon eine Idee 😉 …), weil es mir wirklich viel Spaß gemacht hat. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich selbst noch nie, wirklich noch nie-nie-niemals, irgendetwas gewonnen habe. Obwohl … der Gatte hat mal eine Küchenmaschine gewonnen … weil er aber auch so gar nicht kochen, und noch weniger backen kann, war das doch eher ein Gewinn für mich 😀 ! Ja, hier besteht noch die klassische Rollenverteilung 😉 ! Und weil ich einem geschenkten Gaul grundsätzlich nicht ins Maul schaue, habe ich mich auch über eine Küchenmaschine gefreut 😉 ! Lange Rede – kurzer Sinn … ich freue mich, dass jetzt vielleicht jemand, dem es bis jetzt ähnlich ergangen ist, mal was gewonnen hat! Da spielt es auch nicht die geringste Rolle, dass ich mich von einem meiner, mit viel Herzblut gemachten, Unikate trennen muss.

Wie dem auch sei, nochmals ❤-lichen Glückwunsch und einen ebenso ❤-lichen Dank an alle die mitgemacht haben!

Hier geht es in den nächsten Tagen mit meinem Punkte-Pulli weiter … ich war nämlich sehr fleißig 😀 !!!

Bis dahin wünsche ich euch wie immer eine schöne Zeit und grüße euch ❤-lich

Strickwahn-Petra

01. März 2018 – Letzter Aufruf …

… zur Verlosung dieses Nadelkissens …

Nadelkissen flower hill 2

… und auch noch ein letztes Mal die …

Teilnahmebedingungen

Um das Nadelkissen zu gewinnen, ist von deiner Seite aus nur eins zu tun … meinem Blog Strickwahn per Email zu folgen. Nur ein Klick … das wär’s dann auch schon 😉 ! Den Button dafür findest du auf der rechten Seite.

Außerdem musst du über 18 Jahre alt sein und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann.

Die Verlosung endet am Montag den 05. März 2018 um 23 Uhr. Der Gewinner wird direkt am darauffolgenden Dienstag per Los gezogen und im Laufe desselben Tages hier in meinem Beitrag bekannt gegeben.

Aber hier geht’s jetzt mit dem zweiten und letzten Teil der Anleitung dafür weiter. Den ersten findest du hier .

Nachdem ich die Fäden der Blümchen nach innen durchgezogen hatte, musste ich sie leider damit auch noch ein bisschen anheften. Diese Arbeit hätte ich mir gerne erspart … ging aber nicht anders, weil sie sich einfach doof einrollten 😉 !

Aber als das erledigt war, ging’s mit dem Vollstopfen los. Und damit ich auch richtig viel Füllmaterial reinpacken konnte, musste ich am Boden so eine Art „Gegendruck“ schaffen. Sonst hätte es sich ja nach außen gewölbt. Also habe ich eins von diesen flexiblen Schneidebrettern genommen …

WP_20171127_003

… und einen entsprechend großen, schön runden Kreis ausgeschnitten. Den habe ich dann auf die Unterseite gelegt und so …

NK von unten

… befestigt. Danach brauchte ich nur noch den Boden aufnähen. Aber bevor ich das gemacht habe, habe ich noch schnell ein Gummiband „draufgezimmert“ …

NK Gummiband

… damit du auch das …

Devil finger

… machen kannst 😀 ! Ist gerade beim Stecken an der Schneiderbüste sehr praktisch!

So, das wär’s – damit ist das Nadelkissen bereit zur Verlosung! Bist du auch bereit?

Nächste Woche Dienstag gebe ich den Gewinner bekannt und dann geht’s natürlich auch wieder mit meinem Raglansweater „lovely dots“ weiter!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich wie immer ❤-lich …

Petra

verlinkt mit: RUMS

27. Februar 2018 – Wer will noch mal? Wer hat noch nicht?

Die Verlosung dieses …

Devil finger

… Nadelkissens läuft noch bis zum 05. März 2018. Ist doch ganz nebenbei eine interessante Kombination …  „sign of the horns“ und Blümchen-Nadelkissen am Handgelenk 😉 !

Nadelkissen flower hill 2

Natürlich kann es auch einfach auf dem Tisch stehen 😉 !

Hier noch einmal die …

Teilnahmebedingungen

Um das Nadelkissen zu gewinnen, ist nur eins zu tun … meinem Blog Strickwahn per Email folgen. Nur ein Klick … das wär’s dann auch schon 😉 ! Den Button dafür findest du auf der rechten Seite.

Außerdem musst du über 18 Jahre alt sein und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann.

Die Verlosung endet am Montag den 05. März 2018 um 23 Uhr. Der Gewinner wird direkt am darauffolgenden Dienstag per Los gezogen und im Laufe desselben Tages hier in meinem Beitrag bekannt gegeben.

Falls du noch nicht weggeklickt hast, hätte ich da mal eine Frage …

Is‘ ja getz ’n bisschen peinlich aber ich befinde mich momentan in einem Zustand dezenter Verwirrung 😉 ! Das ist meine erste Verlosung und du klickst, wie wirklich viele andere auch, das Nadelkissen an. Ich gehe also davon aus, dass es dir irgendwie gefällt … und ich verschenke es! Das scheinen mir aber nur ganz wenige zu glauben! Denn die Anzahl derer, die sich dann tatsächlich an der Verlosung beteiligen ist doch eher überschaubar. Damit ich das für zukünftige Projekte nachvollziehen kann und dazu lerne, wäre es toll, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt, warum du die Seite wieder verlässt ohne die Chance auf das Nadelkissen zu nutzen. Vielleicht hast du ja ähnliche oder gänzlich gegensätzliche Erfahrungen gemacht und kannst mir einen Tipp geben. Danke schön 💐! Und nur um es anschließend noch einmal ganz deutlich zu sagen: Ich verlose dieses Nadelkissen wirklich – ist doch Ehrensache 🙂 !!!

Also auf geht’s … deine Chancen stehen gut! Trotzdem drücke ich dir zusätzlich die Daumen 😉 und grüße dich ❤-lich

Petra

In den nächsten Tagen folgt der Rest des „how-I-made-it“ 😀 !

verlinkt mit: Creadienstag und Dienstagsdinge

23. Februar 2018 – Die Verlosung …

Nadelkissen flower hill 2

… dieses frühlingshaften Nadelkissens läuft noch bis zum 05. März 2018. Hier noch einmal die …

Teilnahmebedingungen

Um das Nadelkissen zu gewinnen, musst du nur eins tun … meinem Blog Strickwahn per Email folgen. Nur ein Klick … das wär’s dann auch schon 😉 ! Den Button dafür findest du auf der rechten Seite.

Für den Fall, dass du bereits ein hochgeschätzter Strickwahn-Follower bist, kannst du selbstverständlich auch an der Verlosung teilnehmen. Ist doch Ehrensache 😉 ! Wenn du das möchtest, dann schicke doch bitte eine Email an strickwahn@web.de. Was du da rein schreibst ist völlig egal.

Außerdem musst du über 18 Jahre alt sein und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann.

Die Verlosung läuft seit dem 20.02.2018 genau 14 Tage lang und endet am Montag den 05. März 2018 um 23 Uhr. Der Gewinner wird direkt am darauffolgenden Dienstag per Los gezogen und im Laufe desselben Tages in den Kommentaren meines Beitrags bekannt gegeben.

Aber hier geht’s jetzt erst mal mit dem „Wie-hab‘-ich’s-eigentlich-gemacht“ weiter.

Also …

Zunächst einmal habe ich aus Wollresten den Korpus und den Boden gehäkelt.

flower hill Korpus

Für den Korpus habe ich 6 feste Maschen in einen Fadenring und dann nach dem Amigurimi-Schema (in jeder Runde gleichmäßig verteilt 6 Maschen zunehmen) insgesamt 17 Runden und danach noch 9 Runden ohne Zunahme (insgesamt also 26 Runden) gehäkelt.

Den Boden habe ich genauso aber über 19 Runden gehäkelt. Runden ohne Zunahme entfallen, da das ganze ja schön flach bleiben soll.

Dann ging’s an die Verzierung – kleine Blümchen mussten her!Aber zackig!!! Also habe ich mich ein bisschen angestrengt und gaaaaanz doll nachgedacht, wie ich die denn wohl machen könnte. Hier das Ergebnis meines grüblerischen Wirkens 😉 :

winzigkleine Blümchen

Wie du dir sicher vorstellen kannst, genügen auch dafür irgendwelche Wollreste … aber schön fein muss das Garn sein. Und solltest du nichts in passender Stärke haben, dann spleißt du deine vorhandene Wolle einfach. Mach‘ ich auch immer so 😉 ! Aber ich muss dir sagen, dass es zwar wirklich einfach aber auch sehr fummelig ist diese Blümchen zu häkeln. Sie sind einfach winzig klein und aus diesem Grund hast du so gut wie nix zum Festhalten zwischen den Fingern. Und ich frage dich, wer hat nicht hin und wieder gerne etwas zum Festhalten 😉 ?

Häkelanleitung für winzig kleine Blümchen

Schritt 1: In einen Fadenring häkelst du 5 feste Maschen und schließt den Ring mit einer Kettmasche in die erste feste Masche.

Schritt 2: Danach häkelst du 1 Luftmasche, 1 Stäbchen in die erste feste Masche der Vorrunde, wieder 1 Luftmasche und eine Kettmasche in die nächste feste Masche der Vorrunde. Das ganze wiederholst du noch 4 mal, sodass du zum Schluss 5 Blütenblätter hast.

Fertig 😀 !

Die Anfangs- und Endfäden der Blümchen habe ich nicht vernäht, sondern sie dafür genutzt um sie am Korpus zu befestigen. Dafür habe ich sie einfach mit Hilfe einer Nähnadel von der Außenseite nach innen durchgezogen.

flower hill Innenleben

Ich finde, dass sieht irgendwie lecker aus – wie eine grüne Schüssel mit bunten Weingummi-Schnüren 😉 !

Hmm ja, die rechte Seite ist auch schon ganz nett …

flower hill o. Füllung

… aber ein Nadelkissen ist das noch lange nicht – da fehlen noch einige Arbeitsschritte!

Aber damit geht’s erst im nächsten Post weiter 🙂 !

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit! Fühle dich ❤-lich gegrüßt von

Petra

verlinkt mit: Freutag und Stricklust

20. Februar 2018 – Verlosung dieses Nadelkissens

Ich weiß ja nicht wie’s dir ergeht, aber wenn ich ganz tief in mich hinein horche, dann kann ich nicht mehr das kleinste bisschen Lust auf Winter entdecken. Da ist nix … niente, nada, gar nix mehr 😉 !!!

Da die Jahreszeiten leider (oder vielleicht besser Gott-sei-Dank, denn sonst wäre es immer brüllend heiß – und das ist für den einen oder anderen vielleicht auch ein bisschen nervend 😉 !) außerhalb meines Einflussbereichs liegen, kann ich mich aber zumindest mit etwas Frühlingshaftem beschäftigen. Und weil mir das Häkeln meines Marienkäfer-Nadelkissens so viel Spaß gemacht hat und ich nun weiß wie’s geht, habe ich einfach ein zweites gemacht. Aber selbstverständlich nicht das gleiche, sondern ich hab‘ mir was Neues einfallen lassen. Und zwar dieses „Frühlings-Blumenwiese-Nadelkissen“ …

Nadelkissen flower hill 2

… selbst entwickelt, selbst entworfen, selbst genäht, selbst gehäkelt, selbst verziert, selbst-sch***-die-Wand-an (‚tschuldigung, da ist’s mal wieder mit mir durchgegangen 😉 )! Eigentlich möchte ich damit nur ausdrücken, dass das ein Unikat ist! Und da ich ja bereits eins habe, kannst…

… du es gewinnen 😀 😀 😀 !!! Wäre vielleicht auch ein schönes Ostergeschenk. Es hat ganz nebenbei einen Durchmesser von ca. 11 cm, ist also nicht zu klein 😉 !

Selbstverständlich gibt es dafür ein paar klitzekleine …

Teilnahmebedingungen

Um das Nadelkissen zu gewinnen, musst du nur eins tun … meinem Blog Strickwahn per Email folgen. Das wär’s auch schon. Ich versichere dir, dass das gar nicht weh tut 😉 !!! Den Button dafür findest du auf der rechten Seite. So kann ich nämlich, wenn das Glück dir holt ist und du gewinnst, gleich Kontakt zu dir aufnehmen 🙂 !!!

Für den Fall, dass du bereits ein hochgeschätzter Strickwahn-Follower bist, kannst du selbstverständlich auch an der Verlosung teilnehmen. Ist doch Ehrensache 😉 ! Wenn du das möchtest, dann schicke doch bitte eine Email an strickwahn@web.de. Was du da rein schreibst ist völlig egal … was Nettes wäre mega 😀 ! Dann „mäkst“ du nämlich my day 😉 !

Außerdem musst du über 18 Jahre alt sein (Wobei sich mir die Frage stellt: „Gibst es überhaupt noch freiwillig handarbeitende Teens oder ist das eine bereits ausgestorbene Spezies 😉 ?“) und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Gewinn nicht in bar ausgezahlt werden kann.

Die Verlosung läuft ab heute, also den 20.02.2018 genau 14 Tage lang und endet am Montag den 05. März 2018 um 23 Uhr. Der Gewinner wird direkt am darauffolgenden Dienstag per Los gezogen und im Laufe desselben Tages in den Kommentaren meines Beitrags bekannt gegeben.

Bleibt mir nur dir viel Glück zu wünschen und dir zu versichern, dass deine Chancen im Hinblick auf meine recht überschaubare Follower-Zahl als außerordentlich gut zu bewerten sind 😉 !!! Und wenn diese Aktion gut ankommt, wird es mit Sicherheit nicht die letzte sein … großes Indianer-Ehrenwort 🙂 !!!

Im Zeitraum der Verlosung werde ich natürlich wie immer genau dokumentieren, wie ich das Teil gemacht habe, so dass du es, wenn du Lust hast, auch nacharbeiten kannst.

Das Anfertigen des Nadelkissens hat mich natürlich zeitlich ein wenig zurückgeworfen. Aber ich bin nach wie vor dabei, wie verrückt Punkte zu häkeln und diese danach aufzunähen. Punkte??? -Aufnähen???-Häääh??? Hier kannst du sehen, wovon ich fasele 😉 !

Ich drücke dir ganz fest die Daumen und wünsche dir eine schöne Zeit 🙂 !

❤-liche Grüße und hoffentlich bis ganz bald ❤!

Petra

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13. Februar 2018 – Der erste Ärmel ist fertig

Wo war ich stehengeblieben? Ah ja, Punkte aufnähen!! Ist nicht meine Lieblingsarbeit – das mit-der-Hand-Nähen meine ich – aber von nix kommt nix 😉 ! Also habe ich fleißig weitergemacht und …

… der erste Ärmel ist geschafft 😀 …

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… und ich bin sehr zufrieden! Ist immer ein cooles Gefühl wenn etwas so klappt wie ich es mir vorgestellt habe 😀 !!!

Und hier noch eine Nahaufnahme …

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Da fällt mir gerade auf, dass ich noch gar nicht festgehalten habe, wie ich die Punkte eigentlich gehäkelt habe. Also das ist wirklich gaaaaanz einfach 😉 !

Häkelanleitung Punkte (Durchmesser 2,6 cm)

Punkte

Runde 1: In einen Fadenring zuerst 3 Luftmaschen (ersetzt ein Stäbchen) und dann 11 Stäbchen häkeln. Runde mit einer Kettmasche in die 3. Luftmasche schließen.

Runde 2: 3 Luftmaschen (ersetzt ein Stäbchen) und in dieselbe Masche ein Stäbchen häkeln. In jede der folgenden Maschen 2 Stäbchen häkeln, so dass du zum Schluss 24 Stäbchen hast. Ich schließe diese Runde mit der Nähnadel, du kannst aber auch wieder mit einer Kettmasche in die 3 Luftmasche schließen.

Schon fertig 🤗 !!!

Die Anfangs- und End-Fäden der Punkte habe ich nicht vernäht, sondern direkt zum Aufnähen auf den Ärmel genutzt.

Aber nun zurück zum Ärmel! Nachdem ich alle Punkte aufgenäht hatte, musste ich nur noch die „Hilfslinien“ rausziehen und tataaaa …

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… so sieht das dann aus 🙂 ! Eben wie ein Pünktchen-all-over-Druck. Und weil ich das echt mega finde, hier nochmals eine Nahaufnahme:

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Ok, so weit – so gut! Unglücklicherweise muss ich den ganzen Käse ein zweites Mal machen … zwei Arme – zwei Ärmel 😀 !!!

Also heißt’s jetzt: „Frisch ans Werk und gemault wird auch nicht 😉 !“

Für die Dauer, die ich damit beschäftigt sein werde, wünsche ich dir schon mal eine schöne Zeit und hoffentlich bis ganz bald ❤😊!

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08. Februar 2018 – Raglanärmel für meinen Pullover „lovely dots“

Erdbeer-Täschchen

 

 

Wenn du daran interessiert bist, wie ich dieses Kosmetik-Täschchen gemacht habe, dann klicke bitte hier .

 

 

 

Hier geht’s jetzt aber weiter mit meinem momentanen Großprojekt „lovely dots“. Das Schöne an Pullovern, die zum Teil gestrickt und zum anderen gehäkelt sind, ist, dass ich beides parallel machen kann … also häkeln und stricken meine ich jetzt. Natürlich nicht zeitgleich, denn auch ich habe leider nur zwei Hände (Au Mann wäre das cool, wenn ich vier hätte!!! Dann könnte ich doch tatsächlich zur gleichen Zeit häkeln und stricken 😃!).

Wie bereits im letzten Post erwähnt, sollen die Raglanärmel ja mit Punkten bepflastert werden. Also konnte ich ja schon mal in Großproduktion gegen. So sehen sie aus…

Punkte

… und sind wirklich einfach zu machen. Allerdings muss ich die Garnstärke halbieren, da sie sonst viel zu dick werden. Das geht bei mir ohne Probleme, da ich ein 8-fädiges unverzwirntes Garn verwende. Ich schneide einfach einen entsprechend langen Faden ab, und teile ihn in zwei 4-fädige 😊!

Die Ärmel sind auch schon fertig gestrickt und muten momentan noch super-simpel an…

Ärmel lovely dots

… na ja, weiße Raglanärmel halt!!! Ist jetzt nicht soooooo prickelnd 😉! An dieser Stelle erwähnenswert ist der untere Abschluss. Wie du sehen kannst stricke ich keine Bündchen. Da die Ärmel aber glatt rechts gestrickt sind, müsste sich auch der untere Rand wie bescheuert einrollen. Tut er aber nicht 😉 !!! Und warum nicht? Weil ich das …

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… gemacht habe. Ich habe Krebsmaschen „drangetackert“ 😉 ! Krebsmaschen sind wirklich einfach und ein probates Mittel gegen das doofe Einrollen. Du häkelt einfach von links nach rechts (anstelle wie sonst üblich von rechts nach links) feste Maschen. Dabei ist der Faden zwar ständig und sehr aufdringlich im Weg, aber ich bin echt froh auf diese Möglichkeit gestoßen zu sein. Wer meinem Blog folgt der weiß, dass ich schon einiges ausprobiert habe. Aber so manche Alternative ist recht aufwendig und das hier geht wirklich schnell 🙂 !

Um die Punkte schön gleichmäßig und all over aufzubringen, muss ich natürlich erst einmal eine gewisse Vorarbeit leisten. Als erstes muss eine Vorlage her!!! Und bitte schön …

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… da ist sie. Die Punkte haben einen Durchmesser von 2,6 cm und sind von mir hier als Quadrate draufgekritzelt worden. (Die Beantwortung deiner sinnvollen Frage, warum ich Punkte als Quadrate darstelle folgt stante pede 😉 !). Als ich endlich damit fertig war, habe ich festgestellt, dass sie viel zu weit unten klebten. Da ich aber wirklich, wirklich kein bisschen Lust hatte, den ganzen Käse noch mal zu machen, rücke ich die Quadrate eben nur gedanklich um 5 Reihen nach oben. Jetzt muss ich dieses Raster auf den bereits gestrickten Ärmel übertragen und zwar so:

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Ich ziehe einfach mit einer stumpfen Nähnadel kontrastierende Fäden ein 🙂 ! Einfach ist gut – das dauert auch ganz schön lang! Und wenn die vertikalen Fäden auch drin sind, kann ich mit dem Aufnähen beginnen. Ich hab‘ damit auch schon angefangen und bin …

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… schon so weit 🙂 !!!

Hier noch einmal eine Nahaufnahme:

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Hier siehst du ganz gut, dass die Quadrate der Strickschrift quasi die Begrenzung der Punkte liefern. Sieht mit dem Raster noch ein bisschen doof aus, aber wenn die Hilfslinien erst mal raus sind, wird’s echt besser.

By the way: Ich bitte die Qualität der meisten Fotos zu entschuldigen, aber die Sonne lässt sich praktisch gar nicht blicken – das Miststück 😉 !!! – und aus dem Grund ist’s farblich ein bisschen mau.

So weit – so gut 😀 !!! Ich werde fleißig weiterklöppeln und dich selbstverständlich auf dem Laufenden halten ;-D !!! Bis dahin grüße ich dich ❤-lich, wünsche dir eine schöne Zeit und vielleicht auch mal wieder ein bisschen Sonnenschein 🔆!!!

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30. Januar 2018 – neue Großproduktion

kapuze sm

 

Wenn du daran interessiert bist wie ich diesen Kapuzen-Pulli gemacht habe, dann klicke bitte hier .

 

 

Ab heute geht’s weiter mit einer neuen Pullover-Idee! Nachdem ich zuletzt gefühlt ’ne halbe Obstplantage produziert habe, soll es jetzt mal wieder eher geometrisch zugehen. Geometrisch bedeutet für mich Kreise, Quadrate oder Linien – ins stricktechnische übersetzt Punkte, Karos oder Streifen 😉 !

Ich habe mich für Punkte entschieden. Ich liebe Punkte … am allerliebsten rot-weiß gepunktete Dinge!!! Wer meine Küche betritt, dem bleibt das nicht verborgen!

Außerdem soll dieser Pulli mal meine Resteverwertung begünstigen. Wobei „Reste“ eigentlich ein bisschen  missverständlich ist. Bei meinem Garnlieferanten habe ich die Möglichkeit Wolle in mir genehmer Stärke spulen zu lassen. Allerdings muss ich für diesen Service mindestens 200 Gramm der jeweiligen Farbe abnehmen. Dementsprechend sind bei mir die meisten „Reste“ unbedeutend kleiner als 200 Gramm und damit kann ich schon was reißen!!!

Punkte sollen es also werden … bunte Punkte!!! Wer schon einmal Punkte gestrickt hat, weiß, dass das nicht ganz unproblematisch ist. Entscheidet man sich für kleine Punkte, kann man eigentlich nur zweifarbig stricken – eine Farbe für den Untergrund und eine für die Punkte. Dabei wirken die Punkte je kleiner sie werden, umso eckiger! Und wer will schon eckige Punkte??? Also ich eigentlich nicht 😉 ! Außerdem muss man zweifädig stricken, was die Teile durch das permanente Mitführen der zweiten Farbe ziemlich dick werden lässt. Bunte Punkte gehen eigentlich nur, wenn man sie, wie bei meinem Pulli big dots , mächtig groß macht! Das will ich aber diesmal nicht … also musste ich mir was ausdenken! Habe ich natürlich schon getan 😉 !!! Aber erst einmal schön der Reihe nach.

Dann beginne ich doch einfach mal mit der Farbauswahl. Ich werde 5 Farben verwenden und zwar diese …

Punkte

… rosé, marine, dunkelbeige, naturweiß und türkis 😀 !!!

Wie fasst immer werde ich zunächst mit den Ärmeln beginnen, weil das die einzigen Teile sind, von denen ich schon eine ziemlich genaue Vorstellung habe und die von mir gnadenlos die komplette „Punkte-Packung“ verpasst bekommen. Quasi selbst-inspiriert von meiner Eigenproduktion juicy cherries werde ich die Punkte all-over und richtig schön gleichmäßig auf die Ärmel zimmern. Dabei wähle ich den Untergrund in Farbe „weiß“ und werde die Punkte in den verbleibenden vier Farben hinzufügen.

Du wirst dich jetzt sicher fragen: „Und wie genau soll das jetzt gehen?“, nachdem ich gerade lang und breit erklärt habe, dass das ja eigentlich nicht möglich ist!

Nun, ich werde die Ärmel ganz normal stricken, die Punkte häkeln und anschließend aufnähen 😀 !!! Und obwohl ich aus Erfahrung weiß, dass das eine Höllenarbeit ist, werde ich es wagemutig angehen! Ja, ich bin schon eine ganz Toughe 😉 … oder vielleicht auch nur ein gänzlich hoffnungsloser Fall von „Strick-und-Häkel-Nerdomanie“ 😀 ! Natürlich nur, falls es so was gibt – aber muss es ja, ich hab’s schließlich 😉 !!!

Das Schöne daran ist, dass ich je nach Lust und Laune stricken oder häkeln kann, denn so viel sei schon mal verraten, ich brauche eine Menge Punkte.

Dann werd‘ ich mal loslegen und dich parallel dazu auf meinem Blog schön auf dem Laufenden halten.

Ich wünsche dir eine schöne Woche und grüße dich ❤-lich!

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23. Januar 2018 – Marienkäfer-Nadelkissen – Teil 3

Mit dem heutigen Blogpost schließe ich das 🐞Marienkäfer🐞-Nadelkissen ab. Wie bereits erwähnt, habe ich mir noch was – zumindest für mich Praktisches – einfallen lasse. Aber der Reihe nach …

So weit …

… so gut 😀 !!!

Was jetzt noch fehlt ist der Boden. Den habe ich natürlich in der Farbe schwarz gehäkelt und dabei zu meinem großen Erschrecken festgestellt, dass die Verarbeitung von „schwarz“ mit altersbedingt nachlassender Sehfähigkeit ein klitzekleines bisschen schwierig ist. Das Licht ist immer so schlecht 😉 !!!

Den dafür notwendigen Kreis habe ich über 19 Reihen gehäkelt. Vor dem Anbringen an die Unterseite des Körpers habe ich noch ein Gummiband ganz locker angenäht. Und das sah dann so aus:

MK von unten

Ah ja … sehr interessant 😉 !!! Und W A R U M ???

DARUM: Wenn ich meine Pullover mache, muss ich häufig an der Schneiderbüste stecken … also im Stehen. Um Nadeln – und ich brauche meist sehr viele – aus einem liegenden Kissen zu ziehen, muss ich die Büste entweder neben meinen Arbeitstisch stellen (wo sie eigentlich nicht hin gehört) oder mich jedesmal bücken. Mit Hilfe des Gummibandes kann ich aber d a s …

MK an Hand

… machen und brauch‘ mich nicht mehr bücken!

Also wenig Aufwand – große Wirkung 😀 😀 😀 !

Damit ist das Nadelkissen fertig! Die komplette Anleitung findest du hier ;-D !

Nächste Woche geht’s mit der nächsten „Großproduktion“ weiter. Ist zwar bis jetzt – und damit eigentlich wie immer – alles nur in meinem Kopf, aber eins kann ich schon jetzt verraten: „Es wird bunt!!!“ – und wenn ich bunt sage, meine ich ziemlich bunt …  bis zur Schmerzgrenze bunt!!!

Aber lass‘ dich doch einfach überraschen 🙂 !

Ich wünsche dir eine schöne Woche und grüße dich ❤-lich!!!

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18. Januar 2018 – Marienkäfer-Nadelkissen häkeln – Teil 2

So, wo war ich stehen geblieben? Ah ja, der Kopf ist fertig …

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… also geht’s jetzt, wer hätte es gedacht,  mit dem Körper weiter 🙂 !

Dafür habe ich erst einmal eine knallrote Halbkugel mit einem Durchmesser von etwa 10 cm gehäkelt. Und da is‘ se:

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Mit Nadelstärke 2,5 habe ich nach dem Amigurimi-Zunahmeschema 17 Runden und danach 13 Runden ohne Zunahme gehäkelt. In der 31. Reihe habe ich noch einmal 6 Maschen abgenommen, damit sich die Halbkugel unten einen klitzekleines bisschen zusammenzieht. Dann legt sich das Häkelteil nämlich besser um den Boden, der später noch eingearbeitet wird.

So weit – so gut 🙂 !

Danach habe ich angefangen die Punkte und den Mittelstrich mit Hilfe der zuvor nicht vernähten Fäden aufzuheften …

MK in Arbeit

… wobei die insgesamt 7 Punkte als Kreise über 3 Reihen und der Mittelstrich als ausreichend lange Luftmaschenkette mit einer Reihe fester Maschen gearbeitet wurde. Wieso schreibe ich das überhaupt im Passiv??? Also, ich habe die Punkte und den Mittelstrich in beschriebener Weise gehäkelt 😀 !!!

Anschließend habe ich den Kopf angenäht. Das hat mich ganz nebenbei fast in den Wahnsinn getrieben, weil das Teil trotz unzähliger Versuche immer schief am Körper hing und der Marienkäfer so recht Zombie-mäßig wirkte. Die halten ihre lädierten Köppe schließlich auch immer so schief 😉 ! Als der Kopf aber endlich zu meiner Zufriedenheit saß, habe ich anschließend den Körper bis zum Pupillenstillstand ausgestopft. Und damit das auch gut klappt habe ich als „Widerstand“ einen entsprechend großen Kreis aus einem dieser flexiblen Schneidebretter ausgeschnittenen. Den habe ich dann, wie bei der großen Kirsche meiner  Tasche „giant cherry“ unten eingewebt.

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Dann sah das Nadelkissen in spe so aus …

MK ganz von vorn

Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde der guckt total drollig – weil leicht panisch – aus der Wäsche 😀 ! Und wie er mich so anschaute, war mir danach ihm (Ja, es ist ein Männchen 😉 !) auch noch eine Knubbelnase zu verpassen. Hab‘ ich dann auch getan …

MK ganz

… und find’s lustig! Das ist halt das Schöne an selbst entworfenen Dingen … ich kann machen, was ich will 😀 !!! Wer’s nicht mag, der lässt die Nase einfach weg!

Von oben betrachtet macht mein Marienkäfer auch eine recht gute Figur 😉 …

MK ganz links

… aber damit ist er noch immer nicht fertig! Schließlich fehlt noch der Boden und ich hab‘ mir zusätzlich noch ein kleines Gimmick (oder heißt es „einen kleinen Gimmick“ … who knows – ich jedenfalls nicht 😉 !) ausgedacht.

Aber davon nächste Woche mehr 😀 !

Ich wünsche dir schon jetzt ein schönes Wochenende und hoffentlich bis ganz bald 😊❤!

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09. Januar 2018 – Nadelkissen häkeln – Teil 1

Ich hoffe du hattest schöne Weihnachtsfeiertage, ein tolles Silvester und damit verbunden einen guten Start ins Neue Jahr 2018 🙂 !

2018 – Grundgütiger, das war früher, als noch alles aus Holz war, pure Science Fiction 😉! Wie dem auch sei … zurück aus dem Feiertagstaumel, geht’s jetzt back to business!

Also, in meinen vorangegangenen Posts hatte ich schon erwähnt, dass ich, bevor ich mit dem nächsten Pulli beginne, erstmal was kleines machen möchte. Und da ich gerne das in meinen Augen Hübsche mit dem Nützlichen verbinde, sprang mich die Idee geradezu hinterrücks an, ein Nadelkissen zu machen. Ich hatte mich ja schon ein klitzekleines bisschen mit der Amigurimi-Häkelei beschäftigt und echt viel Spaß dabei. Und das ungeachtet der Tatsache, dass ich mich dabei schwindelig gezählt habe und als Spätfolge dessen nach wie vor recht unsicher durch die Gegend wanke 😉 !

Beim Erstellen meiner Häkel-Strick-Kombinationspullis muss ich sehr viel stecken. Und das ist mein einziges Nadelkissen:

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Es ist so klein, dass ich, wenn ich eine Nadel rausziehen möchte, andere bis zum Anschlag im Kissen versenke und an manchen Stellen so hart, dass ich die Nadeln eigentlich mit dem Hammer „einkloppen“ müsste 😉 ! Das ist umso bedauerlicher, als dass ich dieses Kissen, obwohl man es eigentlich in jedem 1-Euro-Laden kaufen kann, höchstpersönlich aus der Altstadt Shanghais (übrigens ein El Dorado für Kurzwaren-Liebhaber 🙂 !) importiert habe! Hilft aber nix, ist trotzdem Kacke!

Also habe ich wie immer einfach erstmal angefangen und …

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… das gehäkelt. Sehr beeindruckend – eine schwarzer Hohlkörper mit einem Durchmesser von ca. 5 cm! Großartig!!! Noch nie so was Schönes gesehen 😉 !

Dafür habe ich nach dem bereits oft beschriebenen Amigurimi-Schema einen Kreis über 9 Runden gehäkelt, dann weitere 9 Reihen ohne jede Zunahme gearbeitet und schließlich über 3 Reihen wieder abgenommen. Heraus kam eine quasi unten abgeschnittene Kugel.

Aber damit nicht genug, denn ich habe noch einiges an Kleinteilen nachgeschoben:

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Einen schwarzen Kreis (7 mal), einen schwarz-weißen Kreis (2 mal) , eine längeres und ein aufgerolltes Bändchen (2 mal). So und jetzt darfst du leider nur einmal raten, was das wohl werden soll! Also gut, ich mach‘ dir’s etwas einfacher! Als nächstes werde ich eine Halbkugel mit einem Durchmesser von ca. 11 cm in knallrot häkeln.

Ja richtig … das wird ein 🐞Marienkäfer🐞-Nadelkissen! Die Welt braucht unbedingt mehr 🐞Marienkäfer🐞-Nadelkissen!!!

Der schwarz-weiße Kreis soll ein Auge werden. Dafür habe ich einfach in einen Fadenring 6 feste Maschen in schwarz gehäkelt und die Anzahl der Maschen mit weißem Garn in der zweiten Runde auf 12 verdoppelt.

Das „Häkchen“ am unteren Rand des Fotos soll, wenn es mal groß ist (was laber‘ ich hier eigentlich mal wieder für einen Sch***  😉 ?), ein Fühler werden. Damit er auch wirklich schön steht und nicht traurig und bemitleidenswert nach unten hängt, habe ich einen Draht eingearbeitet.

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Dazu habe ich zuerst eine entsprechend lange Luftmaschenkette gefertigt und beim Zurückhäkeln den Draht in die festen Maschen eingearbeitet.

Anschließend habe ich die Augen auf den Kopf genäht, die Fühler mit Hilfe des Drahtes durchgestochen und dann alles ordentlich ausgestopft. Und hier das fertige Ergebnis:

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Da guckst du 😉 ?!

So, der Kopf ist fertig! Nächste Woche geht’s mit dem Rest weiter!

Ich wünsche dir bis dahin eine schöne Zeit! Bis hoffentlich ganz bald 😊❤!

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19. Dezember 2017 – Talu-Wettbewerb

Als letzten Post vor den Feiertagen und bevor es im nächsten Jahr wieder frisch ans Strick-, Häkel- oder Nähwerk geht, werde ich heute noch schnell meinen Beitrag für den weihnachtlichen Bastelwettbewerb von talu.de einstellen.

Und da ist er auch schon:

talu-Wettbewerb

Ich habe meinen eigenen Tipp beherzigt und an die Schneeflocke und den Stern eine Luftmaschenkette angehäkelt. So kann man sie als Weihnachtsbaum- oder auch Geschenkanhänger verwenden.

Übrigens kann man beim diesjährigen Wettbewerb nicht nur etwas gewinnen, sondern für jeden teilnehmenden Beitrag werden 15 Euro an die DKMS-Stiftung gespendet. Daher auch der Sticker „Basteln und Gutes tun“ 😊!

Bleibt mir nur noch dir fröhliche und harmonische Weihnachtstage 🎄🎄🎄 im Kreis deiner Lieben und einen guten Start ins 🎆🎆🎆 Neue Jahr 2018 🎆🎆🎆 voller Glück, Liebe, Erfolg und natürlich Gesundheit zu wünschen.

verlinkt mit: Creadienstag , HOT , maschenfein , Dienstagsdinge  und Fannys Liebste

14. Dezember 2017 – Schneeflocke häkeln

Nach der Anleitung für den Stern schiebe ich heute die für die Schneeflocke nach.

Schneeflocke

Auch die ist ganz einfach! Und los geht’s:

❄Häkelanleitung Schneeflocke❄

Schnee 1

 

Runde 1: Wie eigentlich immer bei rund gearbeiteten Häkelelementen, beginnst du mit einem Fadenring, den du mit einer Luftmasche schließt. Dann häkelst du 2 weitere Luftmaschen ( du hast also insgesamt 3 Luftmaschen, die das erste Stäbchen ersetzen) und arbeitest 11 weitere Stäbchen in den Ring. Die Runde wird mit einer Kettmasche in die 3 Luftmasche geschlossen.

 

Schnee 2

 

Runde 2: 1 feste Masche ins 1. Stäbchen der Vorrunde häkeln und danach ein Picot (oder auch Mausezähnchen) fabrizieren. Dafür häkelst du 4 Luftmaschen und dann 1 feste Masche in die erste dieser 4 Luftmaschen. Zum Abschluss noch einmal eine feste Masche in das nächste Stäbchen setzen. Das wiederholst du 5 mal, sodass du insgesamt 6 Picots hast. Auch diese Runde wird, wer hätte es gedacht 😉, mit einer Kettmasche geschlossen.

Schnee 3

 

Runde 3: Jetzt sind die Bögen dran! Damit du schön mittig zwischen zwei Picots kommst, häkelst du eine feste Masche in eben genau diesen Zwischenraum. Danach einfach nur 8 Luftmaschen arbeiten und den Bogen mit einer weitern festen Masche – wieder in den Zwischenraum zweier Picots – fixieren. Auch das wiederholst du so oft, bis du insgesamt 6 Bögen hast. Nicht die Kettmasche zum Schließen der Runde vergessen 😉!

Schnee 4

 

Runde 4: Das ist auch schon die letzte. Jetzt werden die Bögen wie folgt umhäkelt: 3 feste Maschen 1 Picot (3 Luftmaschen und eine feste Masche in die erste dieser Luftmaschen), 1 feste Masche, 1 Picot, 1 feste Masche, 1 Picot, 3 feste Maschen. Du hast nun also auf jedem Luftmaschenbogen der Vorrunde 3 Picots sitzen. Auch das wiederholst du für jeden Luftmaschenbogen – also insgesamt 6 mal.

 

Und fertig ist die Schneeflocke ❄!!! Wenn du sie als Anhänger arbeiten willst, häkelst du bevor du den Faden abschneidest eben noch eine entsprechend lange Luftmaschenkette an.

Ich hab‘ dann mal ein paar davon gehäkelt …

Schneefall

… und kann es jetzt schneien ❄❄❄ lassen – auch in geschlossenen Räumen 😉!

So, getz‘ abba ma‘ ohne Mist, eigentlich brauchte ich die Schneeflocken ja für meinen Zugluftstopper. Du erinnerst dich? Wenn nicht schau‘ einfach hier nach.

Also habe ich die Schneeflocken genommen und auf den besagten Zugluftstopper genäht.

So sah er vorher aus …

Zugluftstopper

… und so nachher:

Zugluftstopper nachher

Ist zwar nicht ein nie da gewesener Ausbund an Kreativität, aber so habe ich etwas, das mir gefällt, farblich passt (ist bei mir immer mega-wichtig!) und mit Sicherheit einzigartig ist 😊!

Bevor ich jetzt aber mit dem nächsten Pullover anfange und erfahrungsgemäß monatelang damit beschäftigt sein werde, werde ich erstmal die eine oder andere nützliche, aber dennoch hoffentlich hübsche, Kleinigkeit entwerfen und anfertigen. Wie immer habe ich sie schon im Kopf aber nur eine ungefähre Ahnung wie ich sie tatsächlich „zusammenfummeln“ kann 😄!

Nächste Woche werde ich dann meinen Beitrag zum talu-Wettbewerb online stellen. In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤lich!

Verlinkt mit: RUMS