20. November 2018 – Anleitung für eine gehäkelte Smartphone-Hülle

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Heute gibt’s die dritte und letzte Anleitung und zwar für diesen …

Smartphone-Bumper

… Smartphone-Bumper. Damit ist mein dreiteiliges „Business-Set“ 😀 😀 😀 komplett.

Wie du dir denken kannst, ist so eine Hülle wirklich einfach zu machen und damit auch für Anfänger geeignet.

Anleitung für eine Smartphone-Hülle

Material:

  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 059 (dunkelrot)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 023 (grasgrün)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 002 (natur)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 059 (dunkelrot)

Maschenprobe:

  • ungewaschen: 21 R ≈ 10 cm   /   20 M ≈ 10 cm
  • gewaschen:      22 R ≈ 10 cm   /   20,3 M ≈ 10 cm

Als erstes misst du dein Smartphone aus. Meins ist 8,5 cm breit und 15,5 cm hoch (inklusive Tiefe … damit meine ich die Dicke des Handys). Dementsprechend muss ich 17 Maschen anschlagen, brauche noch zwei zusätzliche für die Seitennähte und eine Wendeluftmasche.

Mit Nadelstärke 3½ in Farbe „grasgrün“ der dickeren Rainbow Cotton 19 Maschen plus 1 Wendeluftmasche (= 20 M) anschlagen und insgesamt 68 R feste Maschen häkeln. Faden abschneiden.

Für die Klappe in Farbe „dunkelrot“ 14 Luftmaschen plus 1 Wendeluftmasche (= 15 M) anschlagen. In Reihe 7 die mittleren beiden festen Maschen durch Luftmaschen ersetzen und in der darauffolgenden 8. Reihe in diesen kleinen Luftmaschenbogen wieder 2 feste Maschen häkeln. Es entsteht ein kleines Loch – wofür zeige ich dir gleich 😉 ! In Reihe 15 und Reihe 18 beidseitig 1 Masche abnehmen. Es verbleiben 10 Maschen. Nach Reihe 22 die Arbeit beenden. Das sieht dann so …

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aus.

Im nächsten Schritt wird die rote Klappe mit Mausezähnchen in Farbe „natur“ umhäkelt und anschließend gleichmäßig mit 4 mm Wachsperlen bestickt.

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Zum Schluss die Klappe leicht überlappend an das grüne Rechteck nähen …

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… noch eine Fliegenpilz-Applikation aufnähen und die Seitennähte schließen …

Smartphone-Bumper

… fertig 🙂 !

Von hinten sieht das Ganze dann so …

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… aus. Jetzt kannst du auch erkennen wofür das eingearbeitete Loch gut ist! So kann ich nämlich das Handy auch in der Hülle laden. Ob das sinnvoll ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt 😉 !

Abschließend zeige ich dir nochmal das ganze „Top-Management-Total-Seriös-Set“, bestehend aus einer Surface- und einer Smartphone-Hülle, sowie einem Beutelchen für das notwendige Notebook-Zubehör. Nein, seriös ist das wirklich nicht, dafür aber hübsch bunt 😉 !

komplettes Set

Damit ist diese Aufgabe beendet 😀 und ich kann mich wieder anderen Dingen widmen!

Ich wünsche dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

verlinkt mit: Creadienstag , Dienstagsdinge , HoT , maschenfein und Liebste Maschen

6. November 2018 – gehäkelter Boden-Beutel

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Wie bereits erwähnt, hatte ich nach Fertigstellung meines Surface-Bumpers noch einiges an Wolle übrig. Und da ich Notebook-Zubehörteile wie Netzkabel und Mouse ja schließlich auch noch irgendwo unterbringen muss, bot es sich an, ein dazu passendes Beutelchen zu machen. Und so sieht das …Beutel für Notebook-Zubehör

… fertige Ergebnis aus.

Der Beutel ist ca. 21 cm hoch und – schön platt gequetscht – 19 cm breit. Damit bietet er genügend Platz für alles Benötigte.

Da ich dir selbstverständlich nicht vorenthalten möchte, wie ich ihn gemacht habe, folgt jetzt die passende Anleitung 😀 !

Anleitung für einen Beutel mit rundem Boden

Material: „Rainbow Cotton“ von hobbii.de

  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 059 (dunkelrot)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 023 (grasgrün)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 002 (natur)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 002 (natur)

Maschenprobe:

  • ungewaschen: 21 R ≈ 10 cm   /   20 M ≈ 10 cm
  • gewaschen:      22 R ≈ 10 cm   /   20,3 M ≈ 10 cm

In einem ersten Arbeitsschritt häkelst du zunächst einmal einen schönen runden Boden 😉 in Farbe „grün“!

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  1. Runde: In einen Fadenring häkelst du 3 Luftmaschen, 11 Stäbchen und schließt die Runde mit einer Kettmasche. => 12 Maschen
  2. Runde: 3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 24 Maschen
  3. Runde:  3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes 2. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 36 Maschen
  4. Runde: 3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes 3. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 48 Maschen
  5.  Runde: 3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes 4. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 60 Maschen
  6.  Runde: 3 Luftmaschen und ein Stäbchen in die 1. Masche der Vorrunde, danach jedes 5. Stäbchen verdoppeln, Kettmasche => 72 Maschen

Der Boden ist damit fertig, du wechselst nun zur Farbe „natur“ der „Rainbow Cotton 8/8“ und häkelst ab jetzt nur noch feste Maschen.

Um den 90-Grad-Winkel besonders schön hinzukriegen, häkelst du nicht nur ins hintere Maschenglied, sondern die 1. Reihe in „natur“ wie folgt:

Du machst einen Umschlag, danach eine Kettmasche durch diesen Umschlag und erst danm eine feste Masche (natürlich ebenfalls nur ins hintere Maschenglied). Auf dem Foto kannst du sehen …

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… wie schön der Rand jetzt schon hochkommt 🙂 !

Nach Abschluss dieser Runde häkelst du noch eine weitere Reihe in „natur“ und danach

  • 9 Runden „grün“ und
  • weitere 2 Runden „natur“.

Bevor du weitermachst, müssen jetzt erst einmal die Pilze drauf, da du sie später nicht mehr annähen kannst.

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Die Anleitung für diese Pilze findest du hier .

So … und jetzt noch schön mit Perlen verzieren …

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… oder auch nicht 😉 ! Fertig 🙂 !

Zu diesem Zeitpunkt sieht das Ganze wie ein kleines Körbchen aus:

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Aber, weil’s ja ein Beutel werden soll, machst du wie folgt weiter:

  • 2 Reihen rot
  • 1 Reihe rot mit weißen Noppen (mit der feineren Rainbow Cotton und Nadelstärke 3 – 1 Noppe, 5 feste Maschen in rot, 1 Noppe, 5 feste Maschen in rot usw.)
  • 2 Reihen rot
  • 2 Reihen „natur“
  • 3 Reihen „grün“
  • 2 Reihen „natur“
  • 2 Reihen „rot“
  • 1 Reihe „rot“ mit weißen Noppen
  • 2 Reihen „rot“
  • 2 Reihen „natur“
  • 3 Reihen „grün“ mit Löchern (Erklärung s. u.) für den Durchzug
  • 2 Reihen „natur“
  • 2 Reihen „rot“
  • 1 Reihe „rot“ mit Noppen
  • 2 Reihen „rot“
  • 1 Reihe „natur“
  • Abschlussreihe als Picots in „natur“

Löcher einhäkeln

(müsste ja eigentlich eher „aushäkeln“ heißen 😉 … Grundgütiger, was für ein gruseliges Wortspiel 😦 !)

Und wie werden jetzt die Löcher für den Durchzug gearbeitet. Ganz einfach! Du häkelst eine Reihe „grün“. In der 2. Reihe häkelst du 7 Maschen, 2 Luftmaschen und lässt, bevor du weiterhäkelst, 2 Maschen der Vorrunde aus. Das wiederholst du 8 mal. In der 3. „grünen“ Reihe häkelst du 2 feste Maschen in jeden der 8 kleinen Luftmaschen-Bögen der Vorrunde.

Abschließend musst du nur noch das Band für die Schleife machen. Ich habe ein 62 cm langes Band mit der feineren „Rainbow Cotton“ und unter Zuhilfenahme der …

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… „Strick-Liesl“ geklöppelt und danach zwei Kugeln gehäkelt …

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… die ich mit Garnresten schön prall gefüllt habe. Diese Kugeln habe ich nach Anleitung der Kirsche gehäkelt und auch hier noch Noppen eingearbeitet. Das kann ich aber nicht wirklich empfehlen, weil’s echt „mega-fummelig“ war und der erzielte Effekt der Mühe eigentlich nicht lohnt.

Tipp: Bevor du die 2. Kugel annähst, musst du das Band erst einmal durch die dafür vorgesehenen Löcher im Beutel ziehen. Danach kriegst du es nämlich nicht mehr durch 😉 !

Und so sieht’s dann von Nahem aus:

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So, das war’s! Fertig ist …

Beutel für Notebook-Zubehör

… das Zubehör-Beutelchen 😀 😀 😀 !!!

Als ich auch damit fertig war, hatte ich doch tatsächlich immer noch Garn übrig 😉 ! Was ich daraus gemacht habe, erfährst du dann beim nächsten Mal!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

verlinkt mit: Creadienstag , Dienstagsdinge , HoT , maschenfein und Liebste Maschen

30. Oktober 2018 – gehäkelte Notebook-Hülle (Teil 2)

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Heute geht’s mit dem zweiten und letzten Teil der Anleitung für diesen …

Notebook-Bumper

… Notebook-Bumper weiter. Wie man auf dem Foto erkennen kann, habe ich ihn aus der „Rainbow Cotton“ von hobbii.de gehäkelt. Solltest du erst heute darauf aufmerksam geworden sein, findest du den ersten Teil der Anleitung hier .

Also, wo war ich stehengeblieben? Ach ja, die Taschenklappe …

NT 2

… war soweit fertig! Dann mal hurtig weiter zur …

Anleitung Notebook-Bumper (Teil 2)

Als nächstes habe ich die Taschenklappe mit Picots in Farbe „natur“ umhäkelt.

NT 3

Du kannst ein Picot – oder auch „Mausezähnchen“ – auf vielfältigste Art und Weise arbeiten. Ich persönlich kenne sie noch aus dem Schulunterricht, als wir Topflappen mit eben diesen Mausezähnchen umhäkeln mussten. Ich habe dafür übrigens damals eine „6“ bekommen, weil meine Topflappen winzig klein und dreieckig waren. Irgendwie waren mir da wohl die Randmaschen durch die Lappen gegangen 😉 ! Aber eine 6er-Bewertung finde ich auch heute noch … sagen wir mal … unangemessen streng! Schließlich hatte ich doch zumindest etwas zur Benotung abgeben können. Das war beileibe nicht immer der Fall 🙂 ! Hatte ich schon erwähnt, dass ich das Fach „Textiles Gestalten“ in der Schule gehasst habe. Ach herrje, Tante Strickwahn gerät gerade wieder ins Labern … darum schnell zurück zu den Picots 🙂 !

Du beginnst an einer beliebigen Stelle der Umrandung und häkelst eine feste Masche, drei Luftmaschen, eine feste Masche in die erste Luftmasche und danach eine feste Masche in die übernächste Masche. Das wiederholst du so oft bis du ganz rum bist. Und schon ist die Umrandung fertig 😀 😀 😀 !

Jetzt geht’s an die …

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… Fliegenpilz-Applikationen! Obwohl die wirklich einfach zu häkeln sind, ist ihre Ausarbeitung sehr aufwendig. Aber nun zuerst einmal zur …

Anleitung Fliegenpilz-Applikationen

Warte, ich hole sie erst einmal ein bisschen näher heran …

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Obwohl die Pilze unterschiedlich groß sind, habe ich sie alle mit derselben Wolle und der gleichen Maschenanzahl gehäkelt. Jetzt fragst du dich vielleicht zurecht: „Und wie soll das gehen???“ Eigentlich ganz einfach, indem ich die Wolle …

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… spleiße. Die „Rainbow Cotton 8/4“ ist – wie der Name schon vermuten lässt – ein 4-fädiger Zwirn und den „drüssele“ ich jetzt einfach auf, d.h. je nach Pilzgröße nehme ich einmal den ganzen Faden (4-fädig), oder eben nur zwei oder drei davon. Ein einzelner geht nicht, weil Baumwolle im Gegensatz zu z. B. Schurwolle einen sehr kurzen, glatten Faserstapel hat. Dadurch hat sie unverzwirnt wenig Festigkeit und reißt sehr schnell. Aber sobald zwei Fäden miteinander verzwirnt sind, lässt sie sich gut verarbeiten. Hm ja … hier ist eindeutig wieder die Textil-Ingenieurin mit mir durchgegangen 😉 ! Also ignorier‘ den ganzen Sch*** und merke dir einfach nur: 2, 3 und 4 geht … 1 geht nicht 😉 !!!

Tipp: Du wirst die Wolle niemals spleißen können, wenn du dir vorher nicht ein genügend langes Stück abschneidest, weil der Drall durch’s Verzwirnen nach unten entweichen können muss!

So, jetzt aber wirklich zur Anleitung, die für alle Pilze gleich ist …

In einen Fadenring mit Farbe „rot“ 4 Luftmaschen, 11 Doppelstäbchen, 4 Luftmaschen und eine Kettmasche häkeln. Den Faden abschneiden. Danach mit Farbe „natur“ in denselben Fadenring 4 Luftmaschen, 2 Doppelstäbchen, 4 Luftmaschen und eine Kettmasche häkeln. Auch den weißen Faden abschneiden, den Fadenring zusammenziehen und alle 4 Fäden vernähen. Is‘ nicht schön, muss aber sein 😉 !

große Pilze: 4-fädig – Nadelstärke 2½

mittlere Pilze: 3-fädig – Nadelstärke 2

kleine Pilze: 2-fädig – Nadelstärke 2

Jetzt steckst du die fertigen Pilze ganz nach Belieben auf der Taschenklappe fest und nähst sie danach mit durchsichtigem Nähgarn auf. Das ist wichtig, denn wenn du die Tasche aufklappst, willst du ja nicht die ganzen Vernähfäden sehen. Und wie du siehst …

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… sieht man, außer dem Magnet-Druckknopf, tatsächlich nix 🙂 !

Nachdem alle Pilze aufgenäht sind, verzierst du sie noch mit Perlen, die du ebenfalls mit durchsichtigem Nähgarn aufnähst. Ich habe dafür 4-mm-Wachsperlen und diese ganz kleinen Dinger (ich weiß absolut nicht, wie die heißen) verwendet.

Nachdem du damit fertig bist, wird die Taschenklappe leicht überlappend an die Rückseite des Korpus‘ …

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… genäht. Überlappend deswegen, weil die Klappe dann besser schließt. In einem letzten Arbeitsschritt schließt du die Seitennähte und bringst einen Magnetdruckknopf an.

F E R T I G 😀 😀 😀 !!!

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Ich weiß nicht, wie es dir ergeht, aber wenn ich mir unbekanntes Garn für ein neues Projekt bestelle, gehe ich eher großzügig ans Werk! Will heißen: Ich neige dazu zuviel zu bestellen, weil ich echt nicht darauf klar komme vor Vollendung von was-auch-immer „woll-mengen-mäßig“ auf dem Trockenen zu sitzen. Demzufolge hatte ich nach Fertigstellung der Notebook-Hülle noch einiges an Garn über. Also habe ich weitergemacht 🙂 ! Das Ergebnis folgt in Kürze.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich wie immer ♥-lich

Strickwahn-Petra

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23. Oktober 2018 – gehäkelte Notebook-Hülle (Teil 1)

(Werbung – kostenlose Produktprobe)

Vor ca. 3 Wochen kam eine Mitarbeiterin von hobbii.de auf mich zu und fragte, ob ich mir vorstellen könne, etwas aus einem ihrer Garne zu machen. Konnte ich mir gut vorstellen 😀 😀 😀 !!!

Ich fand’s großartig, dass mir keinerlei Vorgaben hinsichtlich Garnqualität, benötigter Menge oder „Was darf’s denn sein?“ gemacht wurden. Will heißen mir wurde völlig freie Hand gelassen. Finde ich schon bemerkenswert!

Wer sich die Zeit nimmt sich meine Sachen mal anzuschauen, der bemerkt sehr schnell, dass ich ein Faible für knallbunte, stets unifarbene Garne habe. Und wenn sie dann auch noch schön matt sind, bin ich im Himmel 😉 ! Also fiel meine Wahl nach ca. 30 Sekunden Bedenkzeit auf die „Rainbow Cotton“ . Ehrlich … angesichts der Farbpalette hätte ich komplett ausflippen können.

Ausgesucht habe ich mir dann diese …

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… Farben, und habe zunächst mal das …

NT 7

… daraus gemacht 😀 … eine Schutzhülle für mein Surface (ups, ist jetzt glaube ich auch wieder Werbung 😉 ) in Glückwunschkarten-Briefumschlag-Optik!

Im Folgenden werde ich dir beschreiben wie ich das genau gemacht habe.

Anleitung für eine Notebook-Schutzhülle

Material:

  • 200 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 059 (dunkelrot)
  • 100 gr Rainbow Cotton 8/8 in Farbe 023 (grasgrün)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 002 (natur)
  • 50 gr Rainbow Cotton 8/4 in Farbe 059 (dunkelrot)

Maschenprobe:

  • ungewaschen: 21 R ≈ 10 cm   /   20 M ≈ 10 cm
  • gewaschen:      22 R ≈ 10 cm   /   20,3 M ≈ 10 cm

Anmerkung: Das ist MEINE Maschenprobe und wenn du etwas wirklich Passendes machen willst, MUSST (Nix „magst du“ oder „darfst du“ … du musst 😉 !!!) du eine machen. Is‘ doof … hilft aber nix 😉 ! Ich rate dir zudem auch dringlichst dazu deine Maschenprobe zu waschen – im Fall von Baumwolle schön in der Maschine mit allem Drum und Dran. Baumwolle schrumpft beim ersten Waschen extrem und da alle Dinge, die ich mache einfach in die Waschmaschine geknallt werden können, muss der Schnitt unbedingt mit einer bereits gewaschenen Garnprobe gemacht werden. Ich persönlich finde nichts frustrierender als mit vollem Elan ans Werk zu gehen, zusätzlich beschwingt durch die Vorstellung wie toll das aussehen wird, wenn’s mal fertig ist und dann nach spätestens einer Wäsche festzustellen, dass das mit Herzblut gefertigte Teil nicht passt. Also erspare dir das und mach‘ artig eine Maschenprobe … dann gibt’s auch ein Eis 😉 !

Nachdem das alles erledigt ist, misst du dein Notebook aus. Meins ist 31 cm breit und 22 cm hoch (inklusive Tiefe … damit meine ich die Dicke des Notebooks). Dementsprechend musste ich 63 Maschen anschlagen, brauche noch zwei zusätzliche für die Seitennähte und eine Wendeluftmasche.

Und los geht’s …

Notebook Tasche 1

… mit dem ersten Teil 🙂 !

Mit Nadelstärke 3½ in Farbe „dunkelrot“ der dickeren Rainbow Cotton 65 Maschen plus 1 Wendeluftmasche (= 66 M) anschlagen und insgesamt 97 R feste Maschen häkeln.

Noppen

Beginnend in Reihe 4 die weißen Noppen einhäkeln. Eine Noppe besteht aus 5 zusammen abgemaschten Stäbchen. Die erste Noppe wird in die 5. feste Masche gehäkelt und mit der feineren Rainbow Cotton in Farbe „natur“ und Nadelstärke 3 gearbeitet, weil ich die Noppen nicht ganz so wuchtig haben wollte. Zwischen den Noppen liegen 7 feste Maschen. Also arbeitest du die Noppen in Masche 5, 13, 21, 29, 37, 45, 53 und 61. Wichtig ist, dass du den weißen Faden beim Häkeln der dunkelroten festen Maschen mit einarbeitest (geht beim Häkeln ja prima), so dass du keine Spannfäden auf der Rückseite hast. Danach häkelst du 4 Reihen feste Maschen in dunkelrot, bis sich die nächste Noppenreihe ankündigt. Die zweite Noppenreihe wird versetzt gearbeitet. Also kommen die Noppen in Masche 9, 17, 25, 33, 41, 49 und 57. Ich habe bewusst 4 Reihen dazwischen gewählt, damit der weiße mitgeführte Faden immer auf der richtigen Seite ist. Im Detail sieht das dann so…

NT 1,5

… aus.

Nach der 97. Reihe wird der Faden abgeschnitten und das erste und aufwendigste Teil ist fertig.

Jetzt geht’s mit dem grünen Teil …

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… weiter. Auch das besteht nur aus festen Maschen wird von oben gearbeitet und ist etwas schmaler als der Korpus.

Taschenklappe

Für die Taschenklappe schlägst du in der Farbe „grasgrün“ und ebenfalls mit Nadelstärke 3½ 57 M plus eine Wendeluftmasche (= 58 M als Luftmaschenkette) an und häkelst 12 R feste Maschen. Danach beginnst du mit den Abnahmen wie folgt:

Beginnend mit Reihe 13 nimmst du beidseitig in jeder Reihe je 1 M ab. Ich habe tatsächlich die Randmaschen abgenommen, obwohl das nachher sehr „treppenförmig“ aussieht. Aber bei so vielen Abnahmen würde sich das Teil, wenn sie aus der laufenden Reihe abgenommen würden, unschön verziehen und nicht mehr richtig flach liegen. Nachdem du nur noch 3 M übrig hast, wird der Faden in R 39 abgeschnitten. Abschließend habe ich die schrägen Ränder noch einmal mit festen Maschen umhäkelt um die „Abnehm-Stufen“ zu kaschieren. Damit ist auch das zweite Teil fertig 🙂 !

So, jetzt habe ich keine Lust mehr 😉 ! Wie ich weiter vorgegangen bin um die Taschenklappe zu verzieren, erkläre ich dir beim nächsten Mal 🙂 !

Bis dahin wünsche ich dir wie immer eine schöne Zeit und grüße dich ♥-lich

Strickwahn-Petra

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09. Oktober 2018 – … und noch ein Herztäschchen

Weil ich gerade so in Schwung war, habe ich gleich noch ein …

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… Herz-Täschchen „geklöppelt“. Im Folgenden beschreibe ich dir, wie ich das gemacht habe 🙂 !

Ich habe dafür ein ganz normales Baumwoll-Garn mit einer Lauflänge von 105 m / 50 gr in den Farben „royalblau“, „natur“ und „rot“ verwendet. Gehäkelt habe ich es mit Nadelstärke 3,5 und ausschließlich festen Maschen. Mit einer Breite von 25 cm und einer Höhe von 17 cm hat es die ideale Größe für einen 20 cm breiten, unteilbaren Reißverschluss.

So, jetzt aber erst einmal der Reihe nach 😉 ! Als erstes habe ich die Herzen gehäkelt. Warum kann ich dir gar nicht sagen, aber die Anleitung dafür findest du hier .

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Außerdem habe ich aus den drei Farben zwei längere und ein kurzes Band geflochten und die Enden – damit sich nix wieder „aufdrüselt“ – ganz fest mit Nähgarn umwickelt.

Danach habe ich wieder mal ein entsprechend großes Läppchen gehäkelt …

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… die Herzen und schließlich die geflochtenen Bänder am Farbübergang aufgenäht. Ich habe dafür 56 Maschen plus eine Wendeluftmasche angeschlagen, aber grundsätzlich ist es völlig wurscht 😉 ! Das rote Bändchen am rechten Rand markiert übrigens die Mitte, an der das Läppchen vor dem Zusammennähen der Seiten gefaltet wird. Was die Streifenbreite angeht, so habe ich ein Verhältnis von einem Drittel „natur“ und zwei Drittel „royalblau“ gewählt, weil ich das als sehr harmonisch empfinde. Ist aber ebenfalls völlig wurscht!

Bevor ich die roten Herzen komplett aufgenäht habe, habe ich sie noch ein bisschen wattiert …

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… weil ich das einfach schöner finde 😀 !!! Erst danach habe ich die Naht komplett geschlossen.

Und weil ich noch ein bisschen „weiterfriemeln“ wollte, habe ich auch noch ein winzig kleines Amigurimi-Herz …

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… gehäkelt. Das habe ich mir aber nicht selbst ausgedacht, sondern die kostenlose Anleitung dafür auf talu.de (Werbung – Grundgütiger ist das albern 😉 ) gefunden. Ich geb‘ dir mal den Link . Mit dem kurzen, geflochtenen Band wird das dann am Reißverschluss-Schniepel (oder wie immer das Dingen auch heißt 😉 ) befestigt.

Nachdem die Seiten geschlossen und der Reißverschluss eingenäht wurde, sieht das Ganze dann so …

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… aus. Ich hab’s dann auch noch passend eingefüttert …

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… kann man aber auch lassen. Ich nähe den Reißverschluss und das Futter gleichzeitig und mit der HAND ein. Das dauert ziemlich lange und ist extrem „fummelig“! Kurzum … ich mach‘ das nicht gerne 😉 ! Aber vielleicht hast du ja einen Vorschlag für mich wie ich diesen Arbeitsschritt optimieren kann 😀 !

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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25. September 2018 – herziges Täschchen

Heute zeige ich dir, was ich mit den, vor einer Woche geposteten, Herzchen gemacht habe … nämlich das …20180703_133805715_iOS

… hier! Im Folgenden werde ich dir genau beschreiben wie ich mein Herz-Täschchen gemacht habe.

Also …

Ich habe die Größe so gewählt, dass ich ein Längenverhältnis (Höhe x Breite) von 2 zu 3 hatte, das heißt die Höhe beträgt in etwa 2/3 der Breite. Ist aber eigentlich völlig wurscht 😉 … ich empfinde dieses Verhältnis nur als sehr ausgewogen! Und um’s mal auf den Punkt zu bringen … das fertige Täschchen ist ca. 27 cm breit und 18 cm hoch.

Verwendet habe ich ein Baumwollgarn mit einer Lauflänge von 156 m / 50 g, das ich mit Nadelstärke 3 verstrickt habe.

Als erstes habe ich ein entsprechend großes Läppchen gestrickt …

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… und dafür 75 Maschen angeschlagen sowie 175 Reihen gestrickt. Das Läppchen hat die doppelte Höhe des späteren Täschchens, da es später in der Mitte zusammengeklappt wird.

Danach habe ich die …

kleine Herzen

… Herzchen gehäkelt. Die Anleitung dafür findest du hier 😀 !

Jetzt könntest du ja denken: „Und jetzt die Herzchen flugs aufgenäht!“ Ist im Prinzip auch richtig, nur das „flugs“ kommt nicht so richtig hin 😉 !

Denn zunächst einmal muss das Läppchen ein Raster bekommen, damit’s  später auch ordentlich aussieht. Und das sieht dann so aus …

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Warte ich geh‘ mal ein bisschen näher ran …

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Ist unfassbar intelligent gewesen ein orangefarbenes Raster auf rosa Grund zu wählen, weil „gut sichtbar“ eigentlich anders geht 😉 ! Aber jetzt ist es leider so wie es ist! Das sind eingewebte Fäden und leider eine Heidenarbeit, die im Bewusstsein, dass am Ende alle wieder rausgezogen werden, umso nerviger ist 😉 ! Aber mir ist bis jetzt keine andere Möglichkeit eingefallen, das reihen- und maschengenaue Aufnähen der Applikationen zu gewährleisten. Vielleicht hast du ja einen Tipp für mich 😉 !

In die entstandenen Quadrate, die sich aus der Größe der Herzchen und deren Abstand voneinander ergeben (das habe ich natürlich vorher ausgezählt), werden dann die Herzen aufgenäht.

Danach sieht das Ganze so aus …

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Wichtig ist, das die Herzen ab der Mitte des Läppchens um 180 Grad verdreht aufgenäht werden, weil es dort ja später gefaltet wird. Irgendwie muss ja aus dem „Läppchen“ mal ein „Täschchen“ werden 😉 ! Wie du siehst habe ich in der 3. Reihe von oben ein Herz ausgelassen. Das ist natürlich nicht grundlos geschehen, denn an diese Stelle habe ich später ein ganz anderes gesetzt, nämlich das hier:

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Auch diese Anleitung findest du hier . Ist echt abgefahren … ich kann mittlerweile fast ausschließlich auf meine eigenen Links verweisen 😉 ! Da mein Täschchen als Geschenk für die kleine „Lucy“ gedacht war, hatte ich die – im Nachhinein beknackte – Idee ihren Namen in das Herz zu „schreiben“. Wie du auf dem Foto sehen kannst, ist das Herz nicht sonderlich groß, und den Namen da rein zu „friemeln“ hat mich fast eine Stunde gekostet. Würde ich jetzt nicht unbedingt nochmal machen … ohne Namen ist ja auch schön 😉 !!!

Schließlich habe ich noch 4 mm-Wachsperlen in die Löcher, die durch den Fadenring entstehen, genäht, weil’s mir einfach besser gefällt.

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Damit ist die „Appliziererei“ beendet, das Täschchen wird in der Mitte zusammengeklappt und an den Seiten zusammengenäht.

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Coole Naht, oder? Zum Schluss wird nur noch der Reißverschluss eingenäht. Ich habe das Ganze natürlich auch noch eingefüttert …

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… und an den Reißverschluss-„Schniepel“ (oder wie immer das Dingsbums auch heißt 😉  ) nochmals zwei Herzen mit Hilfe einen kleinen Luftmaschen-Kette befestigt.

Fertig ist das Täschchen 😀 😀 😀 !!! Leider kann ich nicht behaupten, dass das fix ging … aber daran liegt mir sowieso nix! Hauptsache ich hab‘ was zu „fummeln“ 🙂 !

Abschließend noch einmal die Vorderseite …

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… und die Rückseite …

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… des fertigen Täschchens 😀 !

Ist heute ein langer Post geworden! Jetzt bin ich aber auch ganz erschöpft 😉 ! Das hindert mich aber keineswegs daran, dir wie immer eine schöne Zeit zu wünschen und dich ❤-lich zu grüßen

Strickwahn-Petra

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18. September 2018 – Herz häkeln

Heute zeige ich dir, wie du diese kleinen Herzchen …

kleine Herzen

… häkeln kannst. Ich habe sie mit einem feinen Garn und einer 2-er Häkelnadel gemacht, damit sie nicht so wuchtig sind und gut appliziert werden können. Das habe ich natürlich auch getan … das Ergebnis zeige ich dir bald 😀 !

Anleitung

Runde 1: Zuerst häkelst du in einen Fadenring 7 feste Maschen und schließt ihn mit einer Kettmasche in die 1. feste Masche.

Runde 2: Jetzt häkelst du 3 Luftmaschen, 1 Stäbchen, 3 halbe Doppelstäbchen und noch ein Stäbchen in dieselbe 1. feste Masche. In die 2. und 3. werden jeweils 1 Stäbchen gearbeitet, in die 4. feste Masche 1 Stäbchen, 1 Luftmasche und 1 Stäbchen (für die Herzspitze), in die 5. und 6. wieder jeweils ein Stäbchen und in die 7. Masche 1 Stäbchen, 3 halbe Doppelstäbchen, 1 Stäbchen und 3 Luftmaschen, schließt diese Runde wieder mit einer Kettmasche und schneidest den Faden ab. Fertig ist das kleine Herzchen! Fluppt doch 😉 !

Zum Ausarbeiten brauchst du jetzt nur noch den Fadenring schön zusammenziehen (falls du es noch nicht gemacht hast) und die beiden Fadenenden vernähen. Solltest du ebenfalls applizieren wollen kannst du das Herzchen auch direkt mit den Fadenenden auf deinen Untergrund nähen.

Für noch kleinere Herzchen, wie ich sie zum Beispiel für mein Lanyard …

blaues Lanyard

… gebraucht habe, ersetzt du die Stäbchen einfach durch halbe Stäbchen und die halben Doppelstäbchen durch Stäbchen.

Hier noch einmal im Detail …

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Und weil ich so einen Spaß dran habe gibt’s jetzt nochmal beide Lanyards auf’s Auge 😀 !

Lanyard-Herz

Die Anleitung dafür findest du hier .

Beim nächsten Mal zeige ich dir, wofür ich die etwas größeren Herzchen verwendet habe 😀 !

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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11. September 2018 – Anleitung für ein Lanyard

Heute zeige ich dir, wie du ein solches …

Lanyard Blumen HG grau Napa

… Lanyard häkeln kannst. Das ist wirklich einfach, wenngleich auch ein bisschen aufwendig … aber du kannst ja selbst entscheiden wieviel du applizierst 😉 !

Und das sind die „Zutaten“, die du dafür brauchst …

Fragezeichen

… ein gehäkeltes Band, kleine Blümchen und Blätter. So, dann geht’s los!

Anleitung

  1. Als erstes muss du ein genügend langes Band häkeln. Um heraus zu bekommen wie lang das Band sein muss, bin ich hochwissenschaftlich vorgegangen 😉 ! Ich habe mir mein altes Lanyard geschnappt und ausgemessen! Es maß 44 cm, also musst du ein Band mit der doppelten Länge (88 cm) häkeln. Ich habe dafür ein etwas dickeres Baumwollgarn mit einer Lauflänge von 156 m / 50 gr gewählt, das ich mit Nadelstärke 3,5 bearbeitet habe. Um dieses Band zu häkeln habe ich also eine Luftmaschenkette von 88 cm Länge angeschlagen und dann mit festen Maschen zurück gehäkelt. Nach der letzten festen Masche eine Luftmasche häkeln (das gibt eine schöne Rundung), die Arbeit um 180 Grad drehen und wieder mit festen Maschen auf der anderen Seite der Luftmaschenkette zurück häkeln. Die Runde (denn nichts anderes ist es) mit einer Kettmasche in die erste feste Masche schließen.
  2. Jetzt fädelst du den Karabiner auf und ziehst ihn bis zur Mitte des Bandes. Danach legst du das fertige Band U-Förmig vor dich hin (der Karabiner ist ganz unten) und überkreuzt es im unteren Bereich, so dass eine Schlaufe entsteht. Ich habe diesen Kreuzpunkt zunächst einmal festgesteckt und dann die beiden Enden des Bandes leicht überlappend mit dem zuvor nicht vernähten Häkel-Anfangsfaden zusammengenäht. Dabei solltest du darauf achten, dass es nicht verdreht ist. Wäre doch schade, wenn du den ganzen Käse wieder aufmachen müsstest 😉 ! Damit ist das Lanyard an sich schon fertig 😀 !
  3. Für das Dekor häkelst du nun Blümchen und kleine Blätter (folgst du den beiden Links, gelangst du zu den Anleitungen).

Juli

Die habe ich übrigens mit einem deutlich feineren Garn (Lauflänge 312 m / 50 gr) und Nadelstärke 2 gehäkelt. Anordnen kannst du sie natürlich, wie du lustig bist, ich empfehle dir aber eins genau auf den vorher festgesteckten Kreuzungspunkt zu nähen, um ihn gleich zu fixieren. Nachdem alle Blümchen und Blätter fertig gehäkelt sind, hast du leider eine ganze Menge Vernäharbeit, denn ich habe die Applikationen nicht mit den Garnenden sondern mit durchsichtigem Garn aufgenäht (damit man von der Rückseite nicht die ganzen Vernäh-Fäden sieht). Hier noch mal eine Detailaufnahme …

Blümchen Lanyard

Auf das Loch, das durch den Fadenring entsteht habe ich dann noch Wachsperlen genäht.

blaue und weiße Blume

Und weil frau ja auch mal was zum Wechseln haben muss, habe ich gleich noch eins gemacht …

Lanyard-Herz

Grundgütiger, das Drapieren für dieses Foto hat fast genau soviel Zeit in Anspruch genommen, wie das komplette Anfertigen des Lanyards 😉 !!! Wie dem auch sei … leider bin ich noch nicht dazu gekommen die Anleitung für diese winzig kleinen Herzchen einzustellen. Mache ich aber in Kürze 😀 😀 😀 !!!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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28. August 2018 – Mein Sommerpulli „gorgeous hearts“ …

… ist fertig! Und bevor ich hier jetzt lang „rumlabere“, gibt’s erst mal ein Bild von der Vorderansicht.

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Der Pulli ist – wie du siehst – relativ hochgeschlossen und hat eingesetzte, kurze Ärmel, und zwar so richtig mit Armkugel. Ich habe den Schnitt dafür selbst gemacht und mir bei den Ärmeln besonders viel Mühe gegeben. Schließlich hatte das bei meinem Pulli „colourful daisies“ nicht so besonders gut geklappt! Und dann will ich’s ja wissen 😉 !

Jeder Saum wurde von mir mit einzeln gehäkelten und danach aufgenähten weißen Punkten verziert.

Ärmelsaum Herzpulli Hm ja … alles ganz interessant, aber warum heißt der Pulli jetzt nochmal „gorgeous hearts“?

Deswegen …

RT Herzpulli Bodensee links

… eben wegen der herzförmigen Löcher im Rückenteil. Und weil ich damit sehr, sehr, seeeehr zufrieden bin, hau‘ ich davon auch mal ein Tragebild raus 😉 ! Mach‘ ich ja ansonsten nicht 😀 !

Ach, was soll’s … und hier noch eins mit schön ausgeleuchteten „Herz-Löchern“.

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Vielleicht ist dir aufgefallen, dass da nirgendwo ein Stückchen BH listig hervorlugt. Auch diesen Umstand musste ich natürlich bei der Schnitt-Erstellung rechnerisch berücksichtigen 😀 !

Und weil ich daran so einen Spaß habe, gibt’s noch eine weitere Detailaufnahme des mittleren Herzens …

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Jetzt ist’s aber genug 😉 !!! Wenn dich interessiert wie ich diesen Pulli gemacht habe, dann schau dir einfach meine fortlaufenden Posts, beginnend mit dem 19. Juni 2018 , an.

So, das war’s für heute! Dieser Pulli ist zwar fertig (ENDLICH!!!), aber es stehen eine Menge weiterer Projekte in der Warteschleife, die ich dir natürlich nicht vorenthalten werde. Soviel sei schon mal verraten, ein neuer Pullover ist in der nächsten Zeit nicht dabei 🙂 ! Dafür viele hübsche Kleinigkeiten!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit, hoffe dass du meinen Blog bald wieder besuchst und grüße dich ❤-lich

Strickwahn-Petra

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21. August 2018 – das Rückenteil meines Sommerpullis „gorgeous hearts“

Wie versprochen geht’s zügig weiter … heute mit dem Rückenteil meines knallroten Pullis.

Ich denke, ich habe schon das eine oder andere Mal erwähnt, dass das Rückenteil der „Hingucker“ dieses Pullis werden soll. Zu diesem Zweck wollte ich Herzen einstricken. Also eigentlich müsste es ja „rausstricken“ heißen, denn es handelt sich um herzförmige Löcher.

Das habe ich dann auch getan …

RT Herz-Pulli

… und es hat mich sowohl echt Nerven gekostet als auch ziemlich lange gedauert. Denn selbstverständlich habe ich für die Herzen nicht nur irgendeine Größe gewählt. Das nachfolgende Herz ist immer um genau ein Drittel kleiner, als sein Vorgänger und auch ihre Abstände voneinander sind proportional absteigend. Außerdem mussten die oberen Herzspitzen separat gestrickt und zum Schluss eingefügt werden. Das war eine ätzende „Friemelei“ aber geht ja nun mal nicht anders!

Nachdem ich endlich damit fertig war und mein Werk verträumt betrachten wollte, traf mich zwar nicht unbedingt der Schlag aber eine gewisse Ernüchterung war nicht von der Hand zu weisen. Die Herzen erinnerten nur entfernt an etwas, dass vielleicht, eventuell, möglicherweise so etwas wie ein Herz sein könnte. Um es mal auf den Punkt zu bringen … das ganze war eine „lappige“ und unförmige Angelegenheit.

Also musste eine Lösung her … und zwar ein bisschen dalli!!!

An vorderster Stelle ging es darum, den Rändern der Herzen viel mehr Festigkeit zu verleihen. Darum habe ich zunächst einmal eben diese Ränder mit Krebsmaschen umhäkelt, was ja bekanntlich gegen das doofe Einrollen hilft …

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… und weil das immer noch nicht gereicht hat, zusätzlich ein entsprechend langes Bändchen gehäkelt …

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… um es dann von den linken Seite an den Rand des Herzens zu nähen.

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Wie du oben sehen kannst, sind die Ränder auf der rechten, also der Sichtseite, durch die Ab- und Zunahmen nicht wirklich schön. Ist aber völlig schnurz, weil da eh weiße Häkel-Punkte draufgenäht werden. Und das hab‘ ich dann auch getan …

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Sieht aus wie ein Herz und wenn das ordentlich ausgebügelt wird, ist alles tutti 😉 ! Übrigens ist jeder Punkt einzeln gehäkelt, dann auf- und schließlich vernäht.

Sobald ich sowohl alle Säume als auch die drei Herzen mit Punkten umnäht und danach den ganzen Käse zusammengenäht habe, ist dieser Pulli fertig und ich kann dir das Ergebnis präsentieren. Ich glaub‘ der wird gut 😉 !!!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich <3-lich

Strickwahn Petra

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