14. Dezember 2017 – Schneeflocke häkeln

Nach der Anleitung für den Stern schiebe ich heute die für die Schneeflocke nach.

Schneeflocke

Auch die ist ganz einfach! Und los geht’s:

❄Häkelanleitung Schneeflocke❄

Schnee 1

 

Runde 1: Wie eigentlich immer bei rund gearbeiteten Häkelelementen, beginnst du mit einem Fadenring, den du mit einer Luftmasche schließt. Dann häkelst du 2 weitere Luftmaschen ( du hast also insgesamt 3 Luftmaschen, die das erste Stäbchen ersetzen) und arbeitest 11 weitere Stäbchen in den Ring. Die Runde wird mit einer Kettmasche in die 3 Luftmasche geschlossen.

 

Schnee 2

 

Runde 2: 1 feste Masche ins 1. Stäbchen der Vorrunde häkeln und danach ein Picot (oder auch Mausezähnchen) fabrizieren. Dafür häkelst du 4 Luftmaschen und dann 1 feste Masche in die erste dieser 4 Luftmaschen. Zum Abschluss noch einmal eine feste Masche in das nächste Stäbchen setzen. Das wiederholst du 5 mal, sodass du insgesamt 6 Picots hast. Auch diese Runde wird, wer hätte es gedacht 😉, mit einer Kettmasche geschlossen.

Schnee 3

 

Runde 3: Jetzt sind die Bögen dran! Damit du schön mittig zwischen zwei Picots kommst, häkelst du eine feste Masche in eben genau diesen Zwischenraum. Danach einfach nur 8 Luftmaschen arbeiten und den Bogen mit einer weitern festen Masche – wieder in den Zwischenraum zweier Picots – fixieren. Auch das wiederholst du so oft, bis du insgesamt 6 Bögen hast. Nicht die Kettmasche zum Schließen der Runde vergessen 😉!

Schnee 4

 

Runde 4: Das ist auch schon die letzte. Jetzt werden die Bögen wie folgt umhäkelt: 3 feste Maschen 1 Picot (3 Luftmaschen und eine feste Masche in die erste dieser Luftmaschen), 1 feste Masche, 1 Picot, 1 feste Masche, 1 Picot, 3 feste Maschen. Du hast nun also auf jedem Luftmaschenbogen der Vorrunde 3 Picots sitzen. Auch das wiederholst du für jeden Luftmaschenbogen – also insgesamt 6 mal.

 

Und fertig ist die Schneeflocke ❄!!! Wenn du sie als Anhänger arbeiten willst, häkelst du bevor du den Faden abschneidest eben noch eine entsprechend lange Luftmaschenkette an.

Ich hab‘ dann mal ein paar davon gehäkelt …

Schneefall

… und kann es jetzt schneien ❄❄❄ lassen – auch in geschlossenen Räumen 😉!

So, getz‘ abba ma‘ ohne Mist, eigentlich brauchte ich die Schneeflocken ja für meinen Zugluftstopper. Du erinnerst dich? Wenn nicht schau‘ einfach hier nach.

Also habe ich die Schneeflocken genommen und auf den besagten Zugluftstopper genäht.

So sah er vorher aus …

Zugluftstopper

… und so nachher:

Zugluftstopper nachher

Ist zwar nicht ein nie da gewesener Ausbund an Kreativität, aber so habe ich etwas, das mir gefällt, farblich passt (ist bei mir immer mega-wichtig!) und mit Sicherheit einzigartig ist 😊!

Bevor ich jetzt aber mit dem nächsten Pullover anfange und erfahrungsgemäß monatelang damit beschäftigt sein werde, werde ich erstmal die eine oder andere nützliche, aber dennoch hoffentlich hübsche, Kleinigkeit entwerfen und anfertigen. Wie immer habe ich sie schon im Kopf aber nur eine ungefähre Ahnung wie ich sie tatsächlich „zusammenfummeln“ kann 😄!

Nächste Woche werde ich dann meinen Beitrag zum talu-Wettbewerb online stellen. In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤lich!

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8. Dezember 2017 – Häkelanleitung Stern

Heute stelle ich wie versprochen die Häkelanleitung für diesen …

Stern

… Stern ein. Man kann ihn entweder irgendwo applizieren, in eine Adventsdekoration einarbeiten oder direkt an den Weihnachtsbaum hängen. Die Suche danach war erstaunlicherweise relativ zeitaufwendig, weil mich die meisten Sterne sehr an Omas Häkeldeckchen (das ist keinesfalls despektierlich gemeint) erinnert haben. Schließlich wurde ich aber hier fündig 😊! Ich stelle mal meine, wie immer leicht modifizierte, Anleitung ein.

Und los geht’s:

Runde 1: In einen Fadenring 5 mal hintereinander 3 Stäbchen und 3 Luftmaschen häkeln. Dabei wird das allererste Stäbchen durch 3 Luftmaschen ersetzt (geht ja nicht anders 😉!). Diese erste Runde mit einer Kettmasche in die 3. Luftmasche des „Stäbchenersatzes“ schließen.

Runde 2: 1 Kettmasche und 2 Luftmaschen in das erste mittlere Stäbchen (ersetzt ein halbes Stäbchen) häkeln. Danach 5 mal 3 Stäbchen, 3 Luftmaschen und nochmal 3 Stäbchen in den jeweiligen Luftmaschenbogen der Vorrunde häkeln und dann ein halbes Stäbchen in das mittlere der folgenden Stäbchen-3er-Gruppe arbeiten. Runde mit einer Kettmasche in die zweite Luftmasche schließen.

Runde 3: 1 Kettmasche und 2 Luftmaschen (ersetzt wieder ein halbes Stäbchen) in das erste Stäbchen, dann ein halbes Stäbchen (dieses mal ein richtiges 😉) ins 3. Stäbchen häkeln. In den Luftmaschenbogen der Vorrunde 4 Stäbchen, 4 Luftmaschen und wieder 4 Stäbchen häkeln – das ganze auch hier 5 mal wiederholen. Mit einer Kettmasche in die 2. Luftmasche schließen.

F E D D I C H 😄!!! Das war’s schon!

Tipp: Wer den Stern aufhängen möchte, der häkelt zum Schluss einfach eine entsprechend lange Luftmaschenkette an und schließt den Aufhänger mit einer Kettmasche 😊!

Obwohl sich die Anleitung irgendwie kompliziert anhört, ist der Stern eigentlich wirklich einfach zu arbeiten. Solltest du also irgendwas nicht verstehen … please don’t hesitate to contact me 😄!

juicy cherries 2

Und wenn du über Freutag auf mich aufmerksam geworden bist, geht’s hier zur Anleitung für meinen Raglansweater „juicy cherries“ 😊🍒!

 

 

Ich wünsche dir einen schönen Tag und eine ebenso schöne Adventszeit ❤😊!

30. November 2017 – Der Winter kommt!

juicy cherries 2

 

Falls du an mehr Details zu meinem Pulli „juicy cherries“ interessiert bist oder gar wissen willst wie ich ihn gemacht habe, dann klicke bitte hier 🍒🍒🍒!

 

 

🍒  🍒  🍒  🍒  🍒  🍒  🍒

Nachdem ich endlich mit meinem letzten Pulli (siehe oben) fertig war, stand mir der Sinn eher nach etwas für das ich nicht einen Großteil meiner noch spärlich bemessenen Lebenszeit brauche 😉! Wie der Zufall es so wollte, ergab sich die Möglichkeit für ein spontanes, winterliches Zwischenprojekt. Und das kam so…

Wir wohnen in einem alten Bauernhaus – genau gesagt im ehemaligen Kuhstall eines alten Bauernhauses. Keine Angst, da wohnen jetzt keine mehr drin – Kühe meine ich – na ja, manchmal vielleicht eine 😉! Und wie das mit diesen alten Behausungen so ist, wurde in der Vergangenheit mal hier und mal da was angebaut. Dabei blieb ein eigentlich wünschenswertes einheitliches Bodenniveau auf der Strecke! Will heißen: Selbst in ein und derselben Etage gibt es Stufen! Eine klitzekleine davon (und die geht auch noch runter, abgefahren oder 😉) befindet sich direkt an unserer alten, hölzernen Eingangstür. Und was hat das zur Folge? Natürlich … es zieht – windtechnisch betrachtet! Is‘ nich‘ schön – hilft aber nix! Also was tut die nimmermüde Hausfrau? Sie zimmert einen Zugluftstopper davor! Leider hatte unser Exemplar aufgrund von rohen Gewalteinwirkungen, auf die ich jetzt nicht näher eingehen will, den Geist aufgegeben. Und da unser Hund immer vor der Tür liegt und ich mich, was meine Tiere angeht, gerne zum Vollhorst mache (Nicht dass mein Hund, den jeder Eisbär um sein Fell beneiden würde, im Durchzug liegen muss und sich was wegholt😉!), musste natürlich augenblicklich ein neuer her. Unerwarteter Weise gestaltete sich das aber schwieriger als gedacht! War ich in Zeiten des boomenden Online-Handels doch davon ausgegangen, dass ich aus einer Vielzahl möglicher Modelle auswählen könne, so wurde ich schnell eines besseren belehrt. Die Auswahl war sehr begrenzt und die, die mir gefielen waren obendrein auch noch recht teuer!

Da aber einer her musste entschied ich mich für das billigste Modell, das durch puristische Schlichtheit bestach 😉 …

Zugluftstopper

… und auch noch zwei „Bändels“ hatte, mit deren Hilfe ich das Teil an der Tür befestigen kann.

Aber als ich ihn da so traurig, weil schlicht und unattraktiv, liegen sah, sagte ich tröstend zu ihm: „Da geht doch ein bisschen mehr! Du bekommst von mir ein Beauty-Programm verpasst, das sich gewaschen hat 😄!“ Und ob du’s glaubst oder nicht, augenblicklich ging es meinem kleinen Helferlein besser 😉! OMG, was fasel‘ ich hier eigentlich 😨!!!

Klar war, dass ich etwas häkeln würde, unklar war nur was! Winterlich sollte es schon sein! Also hab‘ ich ein bisschen im Netz recherchiert und auch dies und das gefunden. Dann setzte wie immer das „Rumprobieren“ ein und am Ende dieser Phase lag mein Fokus auf zwei möglichen Varianten…

Stern

… einem Stern und …

Schneeflocke

… einer Schneeflocke.

Entschieden habe ich mich für die Schneeflocke ❄😊!

Jetzt muss ich nur noch in Massenproduktion gehen. Na ja, ist etwas übertrieben … aber 13 bis 15 Stück werde ich schon brauchen.

Die im Netz gefundenen Anleitungen habe ich mal wieder leicht modifiziert und werde beide in Kürze einstellen.

Damit belass‘ ich es für heute, wünsche dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤lich!

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21. November 2017 – Mein Raglanpullover „juicy cherries“

Fast drei Monate ist es her, dass ich mit diesem Pullover begonnen habe … und nun ist es endlich vollbracht! Mein Mammut-Projekt „juicy cherries“ 🍒🍒🍒 ist abgeschlossen 😃😃😃!

Du fragst dich vielleicht: „Warum um Gottes Willen gibt diese Trulla ihren Pullis Namen?“ Ich glaube, dass liegt darin begründet, dass ich soviel Herzblut in die ganze Sache reinstecke und erst zufrieden bin, wenn der Pulli in meinen Augen perfekt ist. Das impliziert aber eben auch eine nicht unerhebliche Zahl an Fehlversuchen, wenn ich mir mal wieder irgendwas neues ausgedacht habe und das damit verbundene Aufribbeln beschleunigt die Sache auch nicht unbedingt 😉! Sind die Teile dann aber irgendwann fertig, bin ich eigentlich immer sehr zufrieden. Über die lange Zeit ist mir der Pulli dann ans ❤ gewachsen. Und da Dinge, die uns wichtig sind gerne liebevoll „benamt“ werden  (manche Menschen verpassen ja sogar ihren Autos Namen) ist es mir ein inneres Bedürfnis dem nachzukommen 😉! Was die Namen an sich angeht, lässt sich sicherlich unterschiedlicher Auffassung sein, aber über Geschmack kann man ja bekanntlich nicht streiten 😊! Für mich hört sich „juicy cherries“ eben einfach besser an als „saftige Kirschen“. Wäre ich Engländerin oder Amerikanerin würde ich ihn vielleicht „cerises juteuses“ nennen … wer weiß 😉!

Und warum hat’s so lange gedauert? Nun, erst einmal sind meine Pullis durch die Bank sehr aufwendig und zweitens ist es nicht so, dass ich den ganzen Tag brav vor mich hinwerkele. Ich denke, ich komme im Schnitt auf eine Stunde Handarbeit pro Tag … mal mehr, mal weniger, mal gar nicht! Und manchmal sind der Pulli und ich auch völlig gegensätzlicher Ansicht, was das Umsetzen meiner Ideen angeht. Dann sträubt er sich und es kommt unweigerlich zu einem heftigen Streit. Das wiederum führt dann dazu, dass ich beleidigt bin und mehrere Tage nicht mit ihm spreche. Ich bin schließlich eine Frau … und neige damit zum tagelangen „Rummucksen“ 😉! Aber dann denke ich noch mal über alles nach, gehe in mich und dann wieder auf ihn zu. Schlussendlich kommen wir dann fast immer zu einem beide Seite zufriedenstellenden Ergebnis! Oh Gott, was schreibe ich hier eigentlich? Ich bin ein Freak 😜!!!

Nun aber genüg der wortreichen und teilweise sinnfreien Ausführungen … her mit dem Pulli 😊 – tatatataaaa, da is‘ er, der Gute:

juicy cherries 2

Die Ärmel sind in einer Art „all-over-Druck“ über und über mit Kirschen besetzt (sehr aufwendig!!!), die ich einzeln gehäkelt, vernäht (492 Fäden!!!) und schließlich aufgenäht habe:

Kirschen all over 2

Auf dem Vorderteil prangt eine große, halbrunde Bauchtasche, die ich ebenfalls mit einer gehäkelten Kirsche verziert habe:

Bauchtasche instagram

Der Kragen ist – wie sollte es auch sonst sein – gehäkelt und der notwendige rückwärtige Schlitz (sonst wäre „birnentechnisch“ kein Durchkommen gewesen 😉) mit Kirschlättern und einer -blüte verziert:

JC Kragen hinten und vorne

Der Vollständigkeit halber, zeige ich dir auch noch die leicht überbelichtete Rückenansicht:

juicy cherries RT

Das kleine Label am unteren Rand habe ich in einem Stoffgeschäft gefunden. Und da es so gut passte…

label made by me

… hab‘ ich’s halt auch noch drauf gezimmert 😉!

Rückblickend muss ich sagen, dass ich die Kombination aus Häkelapplikationen und Strick richtig cool finde 😍. War ja schon das zweite Mal (siehe auch mein Pulli sunny marguerites ). Allerdings ist es auch mega-aufwendig und nicht mal eben so nebenbei gemacht.

So, auf geht’s zu neuen Ufern. Mein nächstes Projekt wird mit Sicherheit deutlich schneller fertig sein. Und so viel sei schon verraten: Es wird winterlich ❄☃❄☃!!!

Ich wünsche dir wie immer eine schöne Zeit 😉❤😍!

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14. November 2017 – Der Kragen

So langsam geht’s in Richtung Endspurt 😃 – Ärmel fertig, Vorder- und Rückenteil fertig – jetzt ist der Kragen dran!

Das Problem bei einem Raglan-Pullover ist, dass, dadurch die Ärmel quasi in den Halsausschnitt integriert sind, eben dieser Halsausschnitt relativ weit wird. Und wenn ich etwas nicht mag, dann sind es diese weiten Ausschnitte bei Winterpullovern. Ich bin kein Wintermensch!!! Ich liebe den Sommer, weil es dann so schön warm ist. Alles bis 35 Grad empfinde ich als äußerst angenehm. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass ich im Winter eigentlich immer friere 😒 und dieser Umstand nicht unbedingt zu meinem Wohlbefinden beiträgt 😉! Was soll ich also mit all‘ diesen Pullovern, die zwar vom Material her schön warm sind, aber einen Halsausschnitt haben, der gefühlt bis zum gepiercten Bauchnabel reicht? Mir ist dann da oben kalt!!! Also muss ich entweder auf ungeliebte Rollkragen-Pullover ausweichen oder mir ein Tuch um den Hals wickeln, was auch blöd ist, weil ich Tücher ebenfalls nicht besonders mag! Ist vielleicht ein bisschen „diven-mäßig“ … trotzdem frage ich mich: „Wo sind die hochgeschlossenen Winterpullis?“ Die gab‘ doch früher mal! Oder bin ich die einzige, die damit ein Problem hat?!

Ach herrje, ich schweife schon wieder ab!! Nach vielen, leider zumeist, überflüssigen Worten, bleibt aber die Tatsache bestehen, dass mir auch dieser Halsausschnitt zu weit ist. Also muss eine Lösung her … und zwar pronto 😉!!! Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen so eine Art zweiteiligen Polo-Kragen zu häkeln. Zweiteilig, weil er durch den rückwärtigen Schlitz eben auch auf dem Rücken nicht durchgängig ist und gehäkelt damit er schön „brettig“ wird.

Den Entschluss gerade erst gefasst, habe ich mich auch frisch ans Werk gemacht und die erste Hälfte des Kragens gehäkelt …

Kragen jc

…und zwar einfach nur ein paar Reihen fester Maschen. Dann habe ich ein grünes Picot-Bändchen gehäkelt …

Picot-Herz rot

… und am Rand des Kragens aufgenäht. So ein Bändchen zu häkeln ist wirklich pups-einfach. Du häkelst drei oder vier Luftmaschen (ich habe vier genommen, damit das „Zähnchen“ etwas größer wird) und dann eine feste Masche in die erste der Luftmaschen. Dann wieder vier Luftmaschen usw. usw..Warum ich das gemacht habe, erkläre ich dir gleich 😊!

Kragen jc mit Picots

So weit – so gut! Ich habe die Kragenhälfte bewusst 3 cm kürzer gehäkelt, als die Halsausschnittweite eigentlich vorgab. Damit will ich eben gewährleisten, dass der Ausschnitt enger wird. Und wie man hier …

Unbenannt

… gut sehen kann, ist mir das auch leidlich gut gelungen 😉! Die linke bereits eingenähte Kragenhälfte liegt viel enger am Hals als der „unbehandelte“ rechte Teil.

Dann brauchte ich das Ganze nur noch einmal wiederholen und fertig ist der Kragen.

fertiger Kragen jc

Abschließend noch der Grund, warum ich den Kragen mit den grünen Picots eingefasst habe. Zum einen ist es ein ordentlicher Abschluss und verdeckt die unschönen Kanten am Reihenanfang, zum anderen liegt der weiße Kragen zum Teil ja auch auf dem weißen Ärmel. Und da „weiß“ auf „weiß“ so unglaublich „weiß“ wirkt 😉, bringt der grüne Rand den gewünschten Kontrast.

Der Vollständigkeit halber zeige ich dir auch noch den Kragen von hinten mit dem Schlitz:

Kragen jc RT

Jetzt muss ich nur noch die Seiten- und Ärmelnähte schließen und dann bin ich FERTIG 😃😃😃!!!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit und hoffentlich bis ganz bald 😊❤!

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03. November 2017 – Rückenteil von „juicy cherries“

Große Kirsche juicy cherries🍒 🍒 🍒 🍒 🍒

Die Anleitung zum Häkeln der großen Kirschapplikation findest du  hier !

🍒 🍒 🍒 🍒 🍒

 

Aber hier geht’s jetzt erstmal mit dem Rückenteil meines Raglanpullis „juicy cherries“ weiter. Es wird genauso wie das Vorderteil gestrickt. Einzige Ausnahme ist der Schlitz am rückwärtigen Halsausschnitt. Und wofür brauche ich diesen Schlitz? Weil meine Birne, nachdem ich den Kragen angenäht habe, schlicht nicht mehr durchpassen würde 😉!!! Noch ist es möglich, aber ich habe vor durch den noch zu fertigenden Kragen viel Weite aus dem Halsausschnitt zu nehmen. Ich mag’s halt hochgeschlossen, weil ich kein Tuchträger bin und es mir am Hals dann einfach zu kalt wird! Ob mir das gelingt – die Sache mit der Halsweiten-Verkleinerung meine ich – muss sich noch zeigen! Und wenn nicht habe ich eben einfach einen Schlitz … nicht im Kleid sondern im Sweater 😉 und find‘ es trotzdem wunderbar 😃!

Und damit es eben nicht einfach nur ein oller Schlitz ist, habe ich ihn noch etwas aufgepeppt. Schließlich ist das Rückenteil genau wie das Vorderteil einfach nur rot mit grünem Bündchen …

rotes Rückenteil

… da darf’s dann zumindest schlitzmäßig betrachtet schon mal ein bisschen mehr sein 😊!!!

Und bevor ich hier noch weitere ellenlange Reden schwinge, zeige ich dir einfach mal was ich damit meine:

Rückenschlitz juicy cherries

Hm ja, ganz nett … und wie genau habe ich das gemacht? Ist wirklich einfach …

Für den Schlitz wird das Rückenteil einfach nur geteilt. Also habe ich 5 cm vor Erreichen der Gesamtlänge die Hälfte der Maschen still gelegt um zuerst die eine und dann die andere, zuvor still gelegte Seite, zu Ende zu stricken. Danach habe ich den Rand des Schlitzes mit festen Maschen in der Farbe „grün“ umhäkelt. So rollt er sich nämlich nicht mehr ein! Anschließend habe ich 6 Blätter gehäkelt und zwar nach dieser Anleitung . Aus einem nicht mehr nachvollziehbaren Grund habe ich mich dann auch noch dazu entschlossen eine Kirschblüte an das untere Ende zu „zimmern“. Da diese Blüte sehr klein werden sollte, habe ich das ursprünglich 8-fädige Garn um die Hälfte reduziert, so dass ich nur noch ein 4-fädiges hatte. Das geht bei mir ganz leicht, da ich, wie schon mehrfach erwähnt, ein unverzwirntes Garn verwende.

Und hier die kurze Anleitung für die 🌸Kirschblüte🌸:

  1. In einen Fadenring 5 feste Maschen häkeln und mit einer Kettmasche schließen.
  2. 2 Luftmaschen, 1 Stäbchen in die 1. feste Masche der Vorrunde und wieder 2 Luftmaschen häkeln – das Ganze 5 mal wiederholen.

Und das war’s schon … fertig ist die kleine Blüte 😊🌸!!! Hat auch gar nicht weh getan … ist aber ein bisschen „fummelig“, weil man während des Häkelns nur einen Hauch von nichts zwischen den emsigen Fingerchen hat 😉!

So, das war’s für heute. Das nächste Mal wird sich dann alles um die Kragenlösung drehen. Bin schon gespannt, ob ich das so hinkriege wie ich mir das vorstelle 😊!

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit – bis hoffentlich ganz bald ❤💖❤💖❤!!!

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26. Oktober 2017 – gehäkelte Kirschapplikation ca. 10 x 10 cm

Wie bereits vorgestern angekündigt, folgt heute die Anleitung für die große 🍒Kirschapplikation🍒. Los geht’s…

Große Kirsche juicy cherries

Für die Kirschen habe ich zunächst einmal einfache Kreise gehäkelt und zwar wie folgt:

Runde 1: In einen Fadenring 6 feste Maschen häkeln.

Runde 2: 2 feste Maschen in jede feste Masche der vorherigen Reihe => 12 feste Maschen

Runde 3: 1 feste Masche in die erste, 2 feste Maschen in die 2. feste Masche. Das Ganze 6 mal wiederholen => 18 feste Maschen

Runde 4: 2 feste Maschen in die erste, dann jeweils eine feste Masche in die 2. und 3. feste Masche – 6 mal wiederholen => 24 feste Maschen

Runde 5: 1 feste Mache jeweils in die 1., 2. und 3. feste Masche, dann 2 feste Maschen in die 4. feste Masche – 6 mal wiederholen => 30 feste Maschen

Durch das Versetzen der Zunahmen entsteht ein Kreis, der erstaunlich rund ist. Sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass ein Kreis rund ist meine ich, ist es aber nicht 😉! Das klassische Amigurimi-Schema versetzt die Zunahmen nicht. Dadurch verlaufen sie direkt übereinander, was bei mehr als 3 Runden zu einem Sechseck führt. Bei Amigurimis ist das eigentlich egal, weil die jeweiligen Figuren derartig mich Füllwatte vollgestopft werden, dass dem ursprünglichen Sechseck Hören und Sehen vergeht und sich mit einem Aufstöhnen schnell in seine erwünscht runde Form ergibt 😉! Aber bei zweidimensionalen Kirschen is‘ eben nix mit Ausstopfen. Da möchte ich den Kreis doch von Anfang an geschmeidig rund haben 😊!

Kommen wir zu den Blättern. Die sind wirklich einfach…

Du schlägst 16 Luftmaschen an und häkelst ohne zu wenden wie folgt zurück:

1 feste Masche, 1 halbes Stäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 1 Doppelstäbchen, 1 halbes Dreifach-Stäbchen, 3 Dreifach-Stäbchen, 1 halbes Dreifach-Stäbchen, 1 Doppelstäbchen, 1 halbes Doppelstäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Stäbchen und 1feste Masche

Danach häkelst du 2 Wendeluftmaschen, drehst die Arbeit um 180 Grad und häkelst genauso wieder zurück. Mit einer Kettmasche in die erste feste Masche wird das Blatt beendet.

Wie  du auf dem Foto erkennen kannst, sind die beiden Stiele einfach nur eine aufgenähte Luftmaschenkette.

Jetzt das Ganze noch auf den gewünschten Untergrund aufnähen … et voilà …  fertig ist die große Kirsch-Applikation 🍒🍒🍒!

Ich wünsche dir einen schönen Tag und bereits jetzt ein noch schöneres Wochenende ❤❤❤!

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24. Oktober 2017 – Vorderteil von „juicy cherries“

Uff, hab‘ ich’s doch geschafft zumindest noch einen Oktober-Post hinzubekommen 😃👍! Tut mir wirklich leid, aber wie’s eben manchmal so läuft, hat beim Stricken des Vorderteils irgendwas mal so gar nicht geklappt, wie ich’s wollte und dann war ich beleidigt 😉 … und musste erst einmal schmollen!!! Geht’s dir auch manchmal so, dass du bei auftauchenden Schwierigkeiten und dem damit verbundenen „schön-Aufribbeln-und-nochmal-von-vorne-Anfangen“ kurzzeitig die Lust verlierst?

Und dann hatten wir plötzlich unfassbar schönes Oktober-Wetter 🍁🍂🍁, das ich unbedingt ausnutzen musste. War es doch absehbar, dass die wirklich schönen Tage dieses Jahres gezählt sind. Ist ja eigentlich auch kein Problem, denn schließlich zwingt mich keiner zur Handarbeit.

Der Auslöser meines – nennen wir es mal – Missmuts war das verkackte (‚tschuldigung 😏) Bündchen. Eigentlich ein bedeutungsloser Standard aber diesmal wollte ich es irgendwie anders machen. Wer schon mal einen meiner Posts gelesen hat, weiß, dass ich klassische Rechts-Links-Bündchen nicht leiden kann. Ich finde sie schlichtweg doof!!! Über Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen nicht streiten 😉! Ein Bündchen muss aber dran, weil sich glatt rechts gestrickte Teile, wenn man sie lässt, gefühlt bis zum Bauchnabel einrollen. Aber mit meinen favorisierten glatt-rechts-und-einmal-umschlagen-Bündchen hatte ich bei dieser Wolle auch so meine Probleme. Trotz aller Hingabe, die ich noch aufzuwenden in der Lage war, klappte es trotzig hoch!Also aufribbeln!!! Dann entschloss ich mich das Bündchen zur Abwechslung mal anzuhäkeln. Schließlich rollen sich gehäkelte Teile nicht ein! Das sah aber derartig beknackt aus, dass man hätte meinen können, ich hätte mich komplett volltrunken beschwingt ans Werk gemacht! Tja dumm gelaufen, dann mal tief Luft holen und wieder A U F R I B B E L N!!! Auf meiner persönlichen, nach oben offenen „Petra-hat-Spaß-am-Handarbeiten“-Skala befand ich mich bereits bei minus 3 – Tendenz stark fallend!!! Nächster Versuch: Bündchen anstricken und dabei die linke Seite nach außen nehmen. Dann rollt sich das Bündchen nämlich von ganz allein nach innen. Leider war mir beim Anstricken nicht aufgefallen, dass ich über mehrere Reihen nur mit einem halben Faden gestrickt hatte. Das passiert schon mal, da ich mit nicht verzwirntem Garn arbeite. Hab‘ ich aber leider erst festgestellt, als ich fertig war und das Teil von der Maschine genommen hatte. AUFRIBBELN – Level minus 9 😉!!! Mittlerweile fand ich alles doof … stricken, häkeln, Bündchen, Kirschen, den ganzen Pullover, meinen Mann 😉… Level minus 15 (und das ohne weitere Versuche)! Also legte ich erst einmal ein kreatives Päuschen ein 😊!

So, nach vielen, eigentlich gänzlich überflüssigen Worten, hier nun das fertige Ergebnis:

rotes Rückenteil

Du denkst jetzt vielleicht: >>Ist doch nicht ihr ernst! Was is’n das für ’ne Trulla!!!<< So viele Worte für ein rotes Vorderteil mit grünem Bündchen. Wie originell!!! Aber das grüne Ding klappt zumindest nicht hoch!!!

Und selbstverständlich ist es trotz der kirsch-übersäten Ärmel (siehe hier ) auch nicht dabei geblieben. Auch mir war das Vorderteil nämlich zu schlicht. Wie wär’s mit ’ner Bauchtasche. Aber nicht so eine wie bei meinem Pulli sunny marguerites sondern eine nach oben offene halbrunde Tasche, wie man sie manchmal bei Klein-Mädchen-Pullis sieht. Dafür musste ich aber erstmal eine Strickschrift zaubern. Und da ist sie:

Strickschrift Bauchtasche juicy cherries

Die Abbildung zeigt die Bauchtasche in Strickrichtung. Aufgenäht wird sie natürlich anders herum. Der untere schmale Teil und die Nahtzugaben werden beim Aufnähen dann umgeschlagen. Lange Rede – kurzer Sinn … so sieht’s aus, wenn die Tasche auf’s Vorderteil gezimmert wurde und ich meine eigenen Ideen geklaut habe (siehe Tasche „giant cherry“ ):

Bauchtasche breit

Um die weiße Tasche habe ich noch eine grüne Luftmaschenkette genäht, damit der Übergang besser aussieht, denn leider lässt sich ein Gestrick nicht so einfach säumen wie ein Gewebe.

Und wie ich die Kirsche gehäkelt habe, erkläre ich dir beim nächsten Mal 😃!

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤lich … bis hoffentlich ganz bald 😊!!!

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21. September 2017 – Beide Raglanärmel …

… sind geschafft 😄 …

beide Kirsch-Ärmel

… und glaub‘ mir, das war ’ne Menge Arbeit!!! Zuerst die Ärmel stricken, dann die Kirschen häkeln 🍒🍒🍒 und zum Schluss 82 davon aufnähen. Sollte dich interessieren wie ich es hinbekommen habe, dass die kleinen Dinger so gleichmäßig verteilt sind, dann schau bitte in den beiden vorherigen Posts nach.

Wenn ich nur die Kirschen betrachte, habe ich allein dafür 4 9 2 (in Worten vierhundertzweiundneunzig) Fäden vernäht. Ich kann’s selbst kaum glauben, was ich für beknackte Ideen habe 🙂 !!! Aber jetzt brauch‘  ich auch nicht mehr rumzunölen  … ist schließlich alles fertig!

Und wie geht’s jetzt weiter? Nun, um einer irreversiblen Kirsch-Blindheit effektiv vorzubeugen, werde ich Vorder- und Rückenteil dieses Raglanpullovers, mit dem klingenden Arbeitstitel „juicy cherries“, einfarbig „rot“ stricken. Die Bündchen wollte ich ursprünglich anhäkeln. Da das aber aussah, als hätte ich irgendwas, das überhaupt nicht zusammenpasst, grob zusammengetackert, habe ich mich von dieser Idee gänzlich emotionslos verabschiedet. Jaaa, auch ich kann, wenn es notwendig ist, hart durchgreifen 😉 ! Ich werde sie stattdessen im Nachhinein anstricken und zwar in der Farbe „grün“… höchstwahrscheinlich mit der linken Seite nach außen.

Das Vorderteil bekommt in Bauchhöhe eine nach oben geöffnete, halbrunde Tasche verpasst, die stark an die Klappe meiner Umhängetasche „giant cherry“ erinnert. In den Halsbereich des Rückenteils werde ich einen kleinen Schlitz einarbeiten um auch sicher zu gewährleisten, dass ich schlussendlich meine Birne durch den dafür vorgesehenen Ausschnitt bekomme. Diesen Schlitz werde ich auch noch irgendwie verzieren. Mal schauen was mir da einfällt 😉 !

Auf ein Halsbündchen werde ich verzichten und stattdessen einen richtigen Kragen häkeln oder stricken. Ich weiß es noch nicht genau und muss einfach mal wieder ausprobieren wie’s am besten hinhaut.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Tag und grüße dich ❤lich!

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12. September 2017 – Der erste Raglanärmel…

… ist fertig 😀 !

Momentan gibt’s nicht viel zu berichten. Ich häkle Kirschen und nähe sie anschließend mit transparentem Garn auf. Dann häkle ich wieder Kirschen 🍒🍒🍒 … es nimmt kein Ende 😭!!! Aber …

… das Anfertigen des ersten Ärmels ist schon mal Geschichte …

WP_20170826_002 (2)

So sieht er aus wenn noch alle roten „Hilfslinien“ drin sind und so …

Ärmel mit Kirschen

… wenn die Fäden gezogen sind. Und wenn du nochmal einen genauen Blick drauf wirfst …

Kirschen all over 2

… sieht’s doch wirklich aus wie ein All-Over-Druck, bestehend aus gestricktem Untergrund und gehäkelten Kirschen, die im letzten Schritt mit transparentem Garn aufgenäht werden. Ich find’s immer wieder echt cool, wenn ich mir was ausdenke und das Ergebnis tatsächlich meinen ursprünglichen Vorstellungen entspricht. Da hab‘ ich ma‘ so richtig Spaß inne Backen 😀 😀 😀 !!! Allerdings nur kurz, sehr, sehr kurz – sozusagen mega-kurz – da ich jetzt den ganzen Käse nochmal machen muss. Ich pflege nämlich meine Pullis ausnahmslos mit zwei Ärmeln auszurüsten 😉 !!! Crazy, oder 😀 !

Jau ne, dann mach‘ ich mal weiter …

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit ❤❤❤! Hoffentlich bis ganz bald …

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