20. März 2018 – Weiter geht’s …

… mit dem Vorderteil meines Raglanpullis „lovely dots“!

Wie ich bereits erwähnt habe, ist dieser Pulli eine „Resteverwertungsprojekt“ … also wird er bunt 😉 !

Das Vorderteil habe ich in der Farbe „marine“ gestrickt. Ich trage sehr viel Denim … also passt das ganz gut! Und da ist es auch schon:

VT lovely dots

Nennen wir es mal „schlicht“ 😉 ! Aber wer sich mal auf meinem Blog umgeschaut hat, ahnt schon, dass es dabei nicht bleiben wird!!! Für genau dieses Teil hat die dunkelblaue Wolle noch gereicht. Beließe ich es dabei, würde der Pulli aber für meinen Geschmack zu eng werden. Bei einem Raglanpullover ergibt sich die zusätzliche Weite durch …

Ärmel mit Kreisen

… diese kleinen Schnibbel am Ärmel. Ich hab‘ die mal mit einem gelben Kreis markiert. Je breiter diese „Fortsätze“ sind, desto weiter wird der Pulli. Das dazu passende Gegenstück muss man natürlich auch ans Vorder- bzw. Rückenteil stricken. Und genau das habe ich mit zwei weiteren Teilen getan.

Seitenteile lovely dots

Noch ein bisschen krumpelig, aber sie sind bereits gewaschen und da bei mir wolltechnisch alles in die Waschmaschine geknallt können werden muss und dem Schleudergang schnurzpiepegal ist, ob etwas handgestrickt ist oder nicht, sieht’s vor dem Bügeln halt so aus 😉 ! Diese Teile werden später rechts und links ans Vorderteil angenäht werden. Und nach dem Prinzip, wenn schon Restepullover, denn schon bunt, habe ich sie natürlich verschiedenfarbig gemacht 😉 ! Weiter mit dem Vorderteil …

Ich habe mir überlegt, dass auf das Vorderteil etwas Kreisförmiges drauf soll … was verrate ich jetzt noch nicht 😉 ! Dieser Kreis soll aus genau denselben Punkten bestehen, die ich auch auf die Ärmel „gezimmert“ habe. Um das, meinem pingeligen „Handarbeitsnaturell“ entsprechend, ordentlich hinzukriegen, muss ich ein klein wenig in die Mathematik eintauchen. Keine Angst … nicht besonders tief 😉 !

Ich wusste, dass ich für den mir vorschwebenden Kreis-Durchmesser genau 24 Punkte benötigen würde. Der Umfang eines Kreises ergibt sich durch die Formel:

U = 2πr oder U = 2d , also Umfang = 2 mal π (Kreiszahl Pi ~ 3,14) mal r (Radius) oder Umfang = 2 mal d (Durchmesser)

Den Durchmesser meiner Punkte konnte ich ja einfach abmessen. Er beträgt 2,65 cm. Also sieht die Berechnung wie folgt aus:

U = 2,65 cm mal 24 = 63,6 cm

Damit kenne ich also den Umfang des Kreises … muss ich also nur noch den Radius bestimmen, und da

U = 2πr ist r = U/2π … also

r = 63,6 cm / 2π = 63,6 cm / 6,28 = 10,13 cm

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht total verschreckt, aber wenn du dir die Zeit nimmst dir das mal genau anzuschauen, wirst du feststellen, dass das wirklich nicht schwer ist … sagt die Diplom-Ingenieurin der Textiltechnik 😉 ! Vielleicht kannst du es ja irgendwann selbst mal gebrauchen.

So, ich runde das jetzt ganz locker aus der Hüfte auf 10 cm ab, schnippsel‘ mir einen entsprechenden Kreis aus und lege ihn …

Radiuserrechnung

… an gewünschter Stelle auf mein Vorderteil. Dann „montiere“ ich die Punkte darum herum …

Kreis mit Punkten

… und hab‘ schon jetzt „Spass inne Backen“ 😉 ! Siehst du, wie das auskommt … immer ein farbiger und ein weißer Punkt im Wechsel 😀 !

Dann musste ich natürlich alle Punkte mit der Hand festnähen und hier …

VT mit Kreis

… das Ergebnis 😀 😀 😀 !!!

Nächste Woche zeige ich dir dann, was ich daraus gemacht habe 🙂 ! Hast du schon eine Vermutung, was es mal wird, wenn es groß ist 😉 ???

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und grüße dich ❤-lich. Lass‘ dich von der wieder mal vorherrschenden Kälte nicht aus der Ruhe bringen, denn irgendwann muss diesem beknackt langen Winter auch mal die Puste ausgehen! Ha, und dann …

verlinkt mit: Creadienstag , Dienstagsdinge , HOT , maschenfein und HäkelLine

2 Gedanken zu “20. März 2018 – Weiter geht’s …

  1. Das wird richtig toll! Ich liebe solche Sachen und bin mächtig gespannt, wie das Endprodukt aussieht. Mir gefällt es jetzt schon. Ich muss nun unbedingt hier noch ein wenig weiter stöbern, weil ich gesehen habe, dass es hier jede Menge gehäkelte Applikationen gibt. Ich brauche dringend eine Idee, da ich mir eines meiner Lieblings-Leinenkleider mit Nagellackflecken „verziert“ habe, die überdeckt werden wollen.
    Herzliche Grüße, Angelika (ZamJu)

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    1. Hi Angelika,

      vielen vielen Dank … hach, das tut mir gut 😉 !!! Ich würde ein Blümchen nehmen, um die Flecken abzudecken – aber ich bin auch ein Blümchen-Nerd 😊! Ich glaube aber, dass die bereits eingepflegten zu groß sein könnten und werde extra für dich ein kleineres hinzufügen. Das ist ganz einfach und wenn du es mit einem feinen Garn (so Nadelstärke 2,5) häkelst, dann wird es auch auf deinem Leinenkleid nicht zu „klobig“ aussehen. Also schau die Tage einfach nochmal unter „Applikationen“ nach. Nochmals vielen Dank für deinen herzerwärmenden Kommentar und …

      … ❤-liche Grüße zurück

      Petra

      P.S.: Ich hab’s gerade schon ins Netz gestellt 😃 und hoffe, dass du damit was anfangen kannst!

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