14. November 2017 – Der Kragen

So langsam geht’s in Richtung Endspurt 😃 – Ärmel fertig, Vorder- und Rückenteil fertig – jetzt ist der Kragen dran!

Das Problem bei einem Raglan-Pullover ist, dass, dadurch die Ärmel quasi in den Halsausschnitt integriert sind, eben dieser Halsausschnitt relativ weit wird. Und wenn ich etwas nicht mag, dann sind es diese weiten Ausschnitte bei Winterpullovern. Ich bin kein Wintermensch!!! Ich liebe den Sommer, weil es dann so schön warm ist. Alles bis 35 Grad empfinde ich als äußerst angenehm. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass ich im Winter eigentlich immer friere 😒 und dieser Umstand nicht unbedingt zu meinem Wohlbefinden beiträgt 😉! Was soll ich also mit all‘ diesen Pullovern, die zwar vom Material her schön warm sind, aber einen Halsausschnitt haben, der gefühlt bis zum gepiercten Bauchnabel reicht? Mir ist dann da oben kalt!!! Also muss ich entweder auf ungeliebte Rollkragen-Pullover ausweichen oder mir ein Tuch um den Hals wickeln, was auch blöd ist, weil ich Tücher ebenfalls nicht besonders mag! Ist vielleicht ein bisschen „diven-mäßig“ … trotzdem frage ich mich: „Wo sind die hochgeschlossenen Winterpullis?“ Die gab‘ doch früher mal! Oder bin ich die einzige, die damit ein Problem hat?!

Ach herrje, ich schweife schon wieder ab!! Nach vielen, leider zumeist, überflüssigen Worten, bleibt aber die Tatsache bestehen, dass mir auch dieser Halsausschnitt zu weit ist. Also muss eine Lösung her … und zwar pronto 😉!!! Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen so eine Art zweiteiligen Polo-Kragen zu häkeln. Zweiteilig, weil er durch den rückwärtigen Schlitz eben auch auf dem Rücken nicht durchgängig ist und gehäkelt damit er schön „brettig“ wird.

Den Entschluss gerade erst gefasst, habe ich mich auch frisch ans Werk gemacht und die erste Hälfte des Kragens gehäkelt …

Kragen jc

…und zwar einfach nur ein paar Reihen fester Maschen. Dann habe ich ein grünes Picot-Bändchen gehäkelt …

Picot-Herz rot

… und am Rand des Kragens aufgenäht. So ein Bändchen zu häkeln ist wirklich pups-einfach. Du häkelst drei oder vier Luftmaschen (ich habe vier genommen, damit das „Zähnchen“ etwas größer wird) und dann eine feste Masche in die erste der Luftmaschen. Dann wieder vier Luftmaschen usw. usw..Warum ich das gemacht habe, erkläre ich dir gleich 😊!

Kragen jc mit Picots

So weit – so gut! Ich habe die Kragenhälfte bewusst 3 cm kürzer gehäkelt, als die Halsausschnittweite eigentlich vorgab. Damit will ich eben gewährleisten, dass der Ausschnitt enger wird. Und wie man hier …

Unbenannt

… gut sehen kann, ist mir das auch leidlich gut gelungen 😉! Die linke bereits eingenähte Kragenhälfte liegt viel enger am Hals als der „unbehandelte“ rechte Teil.

Dann brauchte ich das Ganze nur noch einmal wiederholen und fertig ist der Kragen.

fertiger Kragen jc

Abschließend noch der Grund, warum ich den Kragen mit den grünen Picots eingefasst habe. Zum einen ist es ein ordentlicher Abschluss und verdeckt die unschönen Kanten am Reihenanfang, zum anderen liegt der weiße Kragen zum Teil ja auch auf dem weißen Ärmel. Und da „weiß“ auf „weiß“ so unglaublich „weiß“ wirkt 😉, bringt der grüne Rand den gewünschten Kontrast.

Der Vollständigkeit halber zeige ich dir auch noch den Kragen von hinten mit dem Schlitz:

Kragen jc RT

Jetzt muss ich nur noch die Seiten- und Ärmelnähte schließen und dann bin ich FERTIG 😃😃😃!!!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit und hoffentlich bis ganz bald 😊❤!

Verlinkt mit: creadienstag , HOT , Meertje und maschenfein

2 Gedanken zu “14. November 2017 – Der Kragen

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