21. Februar 2017 – Kapuze stricken

Mein momentanes Projekt „dead end“ wird ja ein Pullover im Hoodie-Style. Dementsprechend musste ich zum ersten Mal eine Kapuze stricken. Also habe ich mir eins meiner Sweatshirts rausgesucht, dessen Kapuze nicht aus 17 Einzelteilen besteht, habe sie einfach flach hingelegt und ihre Umrisse auf Schnittmusterpapier übertragen. Das entstandene Schnittteil habe ich dann auf mein „Maschenpapier“ gelegt und nochmals übertragen. Herausgekommen ist das:

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Strickvorlage halbe Kapuze

Gestrickt wird von unten – in meinem Fall über eine Breite von 37,5 cm. Das Bündchen oder auch der Tunnelzug, durch den man zum Bespiel eine Kordel einziehen könnte, kommt noch zusätzlich unten dran, ist also in der Strickvorlage nicht berücksichtigt. Der rechte Rand wird später in den Halsausschnitt eingenäht und ist ohne Tunnelzug 22 cm lang. Ich werde die Kapuze aber ohne Kordel arbeiten, da ich nicht möchte, das irgendetwas vor meiner Frontintarsie – dem Sackgassenschild – baumelt.

Ursprünglich sollte die Kapuze mit den Farben der Ärmel korrespondieren, also zur Hälfte blau und zur anderen rot sein. Da ich davon ausging dafür zu wenig Wolle zu haben, musste ich umdisponieren und habe mich für eine hellgraue Ausführung entschieden. Die Streifen im unteren Teil der Kapuze sollen eine Straße symbolisieren. Dafür habe ich einfach drei weiße Streifen eingestrickt. Den „Mittelstreifen“ konnte ich nicht als Intarsie arbeiten, da ich schlicht nicht gewusst hätte wohin ich die ganzen Fäden vernähen soll und mir durchaus bewusst ist, dass man bei einer Kapuze auch die linke Seite sieht. Also habe ich einfach einen komplett weißen Streifen gestrickt und die Zwischenräume grau überstickt.

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Dabei fallen zwar auch jeweils zwei Fäden an, die es zu vernähen gilt, aber dadurch dass ich das Garn auch noch gespleißt habe, wird man das kaum sehen können.

Und hier das fertige Ergebnis:

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Eh voilà! Am linken Rand könnt ihr jetzt hoffentlich auch erkennen, was ich mit „Tunnelzug“ gemeint habe. So, jetzt heißt es den ganzen Käse auch vernünftig einnähen. Ich gehe mal davon aus, dass das ein bisschen „tricky“ wird, da ich mir hier sowohl den Matratzen- als auch den Maschenstich von der Backe putzen kann. Da muss ich richtig ran und irgendwie eine ordentliche Naht klöppeln!

verlinkt mit: creadienstag  hand made on tuesday und Dienstagsdinge

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